
Schweizerdeutsch - Aktivierung des Wurzel-Chakras
Zu Beginn gibt es eine kurze Beschreibung, was ein Chakra eigentlich ist. Danach leite ich dich an, die korrekte Meditationshaltung einzunehmen. Nach einer wunderbaren Wurzel-Chakra-Aktivierung gibt's am Schluss noch eine kleine Überraschung.
Transkription
Hallo!
Ich möchte gerne heute mit dir Meditation machen,
Um dein Wurzelschakra zu aktivieren.
Damit du dich ein wenig gernter fühlst und ein wenig mehr Stabilität hast.
Bevor wir starten,
Möchte ich eine kleine Übersicht vorlesen,
Was ein Schakra überhaupt ist.
Falls du das noch nicht kennst,
Schakren sind Energiezentren im Körper,
Die wie rotierende Scheiben oder Räder dargestellt werden.
Sie sind entlang der Wirbelsäule angeordnet und jedes Schakra hat eine bestimmte Farbe,
Ein Symbol und eine Reihe von Funktionen.
Diese Energiezentren sind für Gesundheit und das Wohlbefinden unerlässlich.
Wenn die Energie in den Schakren frei fliessen kann,
Sind die Menschen gesünder und ausgleichender.
Wenn wir Blockaden in den Schakren haben,
Kann das zu körperlichen und psychischen Problemen führen.
Das können grosse,
Schwerwiegende Probleme sein,
Aber auch Kleinigkeiten,
Die wir im Alltag vielleicht feststellen.
Wir merken,
Dass wenn unsere Schakren im Einklang sind mit sich selbst,
Dass es besser läuft.
Je aufmerksamer und achtsamer wir sind,
Desto schneller finden wir heraus,
Welches Schakra im Moment nicht so ausgeglichen ist.
Das Wurzelschakra ist unser erstes Schakra.
Es befindet sich ganz unten an der Wirbelsäule.
Es steht für unsere Stabilität,
Für unsere Erdung.
Es ist die Energiequelle für unseren Kampf- oder Fluchtmodus.
Wenn wir gut geerdet sind,
Wissen wir genau,
Wann wir in einer Situation flüchten müssen.
Ein ausgeglichenes Wurzelschakra gibt uns ein Gefühl von Furchtlosigkeit und Sicherheit.
Es ist das Fundament für unsere innere Stabilität und einen starken Lebenswillen.
Heute kümmern wir uns nochmals ganz bewusst um unser Wurzelschakra.
Wir aktivieren es und schauen am Schluss,
Wieso es dann geht.
Jetzt darfst du zuerst noch ankommen,
Wo du bist.
Ich nehme an,
Du sitzt schon auf deinem Meditationskissen oder auf deinem Yoga-Block.
Du darfst auch gerne auf einem Stuhl sitzen.
Dort ist es wichtig,
Dass deine Füsse satt auf dem Boden sind,
Dass sie den Boden gut berühren.
Wenn du im Schneidensitz oder im Lotus-Sitz sitzt,
Achte dich darauf,
Dass deine Beine und Füsse den Boden berühren.
Dasselbe gilt auch für den Fersensitz.
Jetzt kannst du deine Hände mit der Handfläche nach unten,
Ganz bequem und entspannt,
Auf deine Knie legen.
Du kannst in diesem Moment auch nochmals die Schultern etwas kreisen lassen.
Du darfst auch einmal die Schultern ganz hoch ziehen,
Bis zu den Ohren.
Lass sie dann mit dem nächsten Atemzug fallen,
Sodass sie sich ganz entspannen können.
Achte darauf,
Dass du einen geraden Rücken machst,
Deine Wirbelsäule schön aufgerichtet ist,
Dass die Energie gut fliessen kann.
Ziehe dein Knie etwas nach hinten.
Du kannst auch mit einem Zeigfinger dein Knie etwas anzutippen.
Dann geht deine Stirn etwas nach vorne.
Deine Halswirbel sind auch schön aufgerichtet.
Du kannst deine Augen schliessen oder halb schliessen.
Wenn du sie nicht ganz zu hast,
Dann achte darauf,
Dass du etwas vor dir fokussierst,
Ein Kerz oder ein Räucherstäbchen.
Dann lege,
Egal ob sie zu sind oder halb,
Einen ganz sanften Blick auf.
Dann öffne ganz leicht dein Maul,
Lass den Unterkiefer sich entspannen.
Im Alltag spiessen wir ja gerne auf die Zähne.
Wir gehen uns dem Kiefer pausen und lassen ihn einfach etwas hängen.
Dann lege deine Zungenspitzen ganz leicht oben am Gaumen.
Dann nehmen wir ganz bewusst drei tiefe Atemzüge durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen.
Dann atme tief durch den Bauch ein und durch den Mund wieder ausatmen.
Nochmals durch die Nase ein und durch den Mund wieder ausatmen.
Dann schnaufe in deinem eigenen Tempo weiter durch die Nase ein und aus.
Lass den Atem so kommen und gehen,
Wie er will.
Versuche dich mal ganz bewusst auf deine Füsse und Beine zu konzentrieren.
Spüre,
Wie sie den Boden berühren,
Wie sie vom Boden angezogen werden,
Wie die Schwerkraft arbeitet.
Spüre auch deine Sitzbeinhöcker,
Wie sie dich heben,
Wie sie ganz stark und stabil deinen Oberkörper heben.
Spüre,
Wie dir das alles ganz viel Stabilität und Kraft gibt.
Vertraue auch in dich selber,
In deinen Körper.
Dann lass dich ganz entspannt etwas sinken.
Stell dir vor,
Wie ein roter Punkt entsteht,
Ganz am unteren Ende deiner Wirbelsäule,
Zwischen deinem Fügelloch und deiner Genitalien.
Lass diesen Punkt vielleicht drehen wie eine Scheibe.
Es kann auch einfach ein rotes Licht sein,
Ein ganz dunkelrotes.
Lass diesen Punkt auch etwas grösser werden.
Vielleicht ein Golfballgross.
Lass das Licht scheinen,
In alle Richtungen.
Richtig Erde und Beine.
Richtig Fügel hinten.
Richtig Becken.
Hüften.
Und indem wir uns unser Wurzelschakra als roter Punkt so fest vorstellen,
Wird das automatisch aktiviert.
Aufgeweckt vielleicht.
Lass uns einen Augenblick aktivieren.
Lass uns Erde im Licht haben.
Lass uns voller Vertrauen sitzen.
Einfach so,
Wie wir im Moment sind.
Lass das Licht wieder etwas zurückkommen,
Sodass der rote Punkt,
Das rote Licht,
Wieder etwa die Grösse des Golfballs hat.
Lass den roten Punkt,
Die Wirbelsäule,
Langsam Wirbel für Wirbel hochwandern.
Deine Hüfte vorbei.
Über den unteren Rücken.
Über den mittleren Rücken.
Wenn es dir warm wird auf der Wirbelsäule und du ein Kribbeln spürst,
Wow,
Mega cool.
Das heisst,
Es ist alles schön aktiviert.
Und wenn du nichts spürst,
Ist es auch okay.
Lass den Punkt weiter wandern.
Bis zum Anfang der Schulterblätter.
Weiter hoch,
Den oberen Rücken hoch.
Über die Halswirbel,
Wirbel für Wirbel.
Und unseren Hinterkopf hoch,
Hoch.
Bis zum Entscheidpunkt des Kopfes,
Ganz oberst.
Lass ihn dort oben.
Spüre nochmal nach,
Wie sich deine Wirbelsäule anfühlt.
Wie du sitzt,
Wie du geerdet bist.
Wie du aufgerichtet bist.
Und alles aktiviert ist.
Dann lass den roten Punkt vom Kopf wieder oben runter.
Lass ihn sanft über den Hinterkopf gleiten.
Die Halswirbel,
Den Rücken runter,
Die Wirbelsäule ganz langsam runter.
Lass ihn wieder an den Punkt wandern,
Den du am Anfang gesehen hast.
Lass ihn dort sein Plätzchen wieder einnehmen.
Lass ihn dort leuchten.
Dann stell dir vor,
Wie sich um deine Schultern ein Umhang legt.
Schau mal,
Was der macht.
Wird er hinter dir,
Wie bei Superman,
Und gibt dir Selbstvertrauen?
Oder ist er um deine Schultern gewickelt und gibt dir Trost und Wärme?
Oder wickelt er dich ganz ein und beschützt dich wie eine Hülle oder ein Panzer?
Der Umhang darf die Farbe haben,
Die du willst,
Den Stoff,
Den du willst.
Und er darf eines von diesen drei Sachen machen.
Ganz automatisch.
Schau mal,
Was er macht und spüre das mal nach.
Dann lass die Visualisierung von diesem Umhang langsam wieder gehen.
Komm zurück zu deinem Atem,
Nochmal zu deinem Wurzelschakra.
Fühle dich nochmal ganz fest geerdet,
Stabil,
Kraftvoll.
Und dann lass langsam deinen Körper sich wieder bewegen.
Du darfst deine Finger bewegen,
Deine Füsse und Sehnen.
Dein Rücken,
Dein Kopf macht die Bewegung,
Die dir gerade gut tut.
Du darfst auch deinen Rücken strecken.
Und ich hoffe,
Du kannst dich erdig beibehalten und diesen Umhang vornehmen,
Wenn immer du ihn brauchst.
Dann nimm deine Handflächen aneinander,
Nimm sie vor dein Herz.
Bedanke dich bei dir selber,
Dass du heute meditiert hast.
Ich bedanke mich bei dir,
Dass du mitgemacht hast.
Ich wünsche dir alles,
Alles Gute und ich würde mich freuen,
Wenn wir uns bald wieder hören würden.
Mach's gut.
Namaste.
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