19:34

Fühlen: Vom Kopf in den Körper

by Mia Kirchmeier

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Meditation
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Unsere Gefühle sind der Zugang zu dem, was jetzt wirklich ist. Gemeinsam finden wir wieder zu unseren Gefühlen und du lernst, wie du Zugang zu deinen Gefühlen bekommst und ihnen wieder mehr Raum gibst, um lebendiger und mehr du selbst zu sein.

Transkription

Heute würde ich sagen,

Nehmen wir uns jetzt erstmal die Zeit und kommen ins Fühlen,

Bisschen vom Kopf in den Körper.

Und dazu darfst du dich jetzt erstmal ganz bequem hinsetzen,

So wie du heute meditieren möchtest.

Hinsetzen,

Hinlegen,

Alles wie du gerade merkst,

Okay,

Das tut dir gut.

So kannst du wirklich guten Kontakt zu dir selbst und deinem Körper finden.

Richte dich da einmal gut ein,

Schau,

Ob du vielleicht noch ein Kissen brauchst oder eine Decke brauchst,

Um es dir hier ganz bequem zu machen.

Und dann darfst du gerne deine Augen schließen und mit der Aufmerksamkeit immer mehr nach innen wandern.

Und dann nimm erstmal drei tiefe Atemzüge über die Nase ein und atme wirklich mit so einem Säufzer aus,

Dass sich dein Körper mit der Ausatmung immer mehr lösen kann,

Schmelzen kann.

Die Schultern dürfen ganz weich werden.

Der ganze Körper darf immer mehr Anspannung abgeben und loslassen.

Und wir wollen heute mal schauen,

Was so Fühlen überhaupt bedeutet und werden uns dem Schritt für Schritt etwas mehr annähern.

Und was du vielleicht schon mal sofort feststellen kannst,

Dass du deine Gedanken sehr klar beobachten kannst und sofort weißt,

Wahrscheinlich,

Oh,

Das ist ein Gedanke und das ist wahrscheinlich kein Gefühl.

Deswegen nimm schon mal wahr,

Okay,

Wie ist denn gerade mental deine Verfassung?

Sind da viele Gedanken?

Ist es eher ruhig oder unruhig?

Schau da einfach mal kurz hin und es ist auch nichts,

Was du irgendwie tun musst mit deinen Gedanken,

Sondern einfach mal beobachten,

Was da gerade passiert,

Ob da Gedanken da sind oder ob sie dich auch gerade in Ruhe lassen.

Und wenn wir bei den Gedanken wissen,

Okay,

Das sind nicht unsere Gefühle,

Können wir weitergehen in unseren Körper.

Nimm mal wirklich deine Körperempfindungen wahr.

Das heißt,

Wie fühlt sich dein Körper gerade an?

Und Körperempfindungen sind auch noch nicht unsere Gefühle,

Aber sie sind immer schon mal einen Schritt näher daran,

Immer schon mal näher im Körper,

Näher an den Gefühlen dran als die Gedanken.

Deswegen spüre mal in deinem Körper und spüre vielleicht mal deine Füße auf dem Boden,

Deine Hände und nimm mal wahr,

Wie sich dein Körper gerade anfühlt.

Vielleicht ist da irgendwo eine Hitze oder eine Kälte oder vielleicht kannst du auch wahrnehmen,

Ob es irgendwo besonders taub ist oder du besonders stark einen bestimmten Bereich wahrnehmen kannst.

Vielleicht fühlt sich dein Körper auch schwer an oder bestimmte Körperpartien oder es fühlt sich leicht an.

Nimm mal all das wahr,

Diese Körperempfindungen.

Nimm dir mal kurz ein paar Minuten Zeit,

Um zu spüren wirklich,

Wie sich dein Körper anfühlt und dann kannst du mal wahrnehmen,

Wenn du jetzt immer mehr in deinem Körper bist,

Ob bestimmte Körperempfindungen,

Ob da nicht sogar schon eine Stimmung dabei ist oder ein Gefühl,

Was sich auch hinter der Körperempfindung,

Die du wahrnimmst,

Verstecken könnte.

Gerade hier mit Körperempfindungen und Gefühl ist es manchmal nicht ganz so trennscharf wie zu den Gedanken,

Sondern es ist manchmal,

Versteckt sich ein Gefühl hinter einer Körperempfindung und du kannst vielleicht als erstes einfach mal gucken,

Was für eine Stimmung allgemein gerade in dir da ist.

Spüre mal in dich hinein und lausche mal,

Welche Stimmung gerade wahrnehmbar ist.

Das kann verbunden sein mit diesem Gefühl von Schwere oder Leichtigkeit oder auch einer Ruhe oder einer Unruhe.

All das sind schon so Nuancen,

Die uns ein bisschen näher zu den Gefühlen bringen.

Und wenn du eine Unruhe wahrnimmst,

Eine Schwere wahrnimmst,

Dann bleib einfach mal für einen Moment da.

Und genauso,

Wenn da eine Ruhe ist,

Kannst du auch dabei bleiben.

Bleib einfach bei dem,

Was du jetzt bei dir wahrnehmen konntest.

Und es muss überhaupt nichts Großes sein.

Es können ganz,

Ganz feine Nuancen sein,

Die du da wahrnehmen kannst.

Ganz unterschwellige Stimmung manchmal.

Und da gibt es manchmal die Neigung,

Dass wir das irgendwie verstärken wollen oder mehr haben wollen oder weniger haben wollen,

Als da gerade da ist.

Und du nimmst jetzt einfach das,

Was da gerade da ist und findest es genauso okay,

Wie es sich gerade zeigt.

Und auch wenn da eine Leere ist und du gerade nichts wahrnehmen kannst,

Dann bleibst du genau bei dieser Wahrnehmung von der Leere,

Von der Stille vielleicht.

Und gib all dem,

Was sich gerade zeigt,

Ob eine leichte Stimmung oder auch ein Gefühl,

Was du wirklich stark wahrnehmen kannst,

Gib dem Raum.

Du sollst überhaupt nichts damit machen,

Das heißt auch keinen Widerstand dagegen zeigen,

Sondern wirklich das Gefühl einladen,

Dass es sich zeigen darf,

Dass es sich ausbreiten darf,

Dass es all den Raum einnehmen darf,

Den es braucht.

Und du kannst auch mal schauen,

Ob da noch irgendein Wollen ist,

Was du entdeckst,

Irgendwas,

Was du gerne mit diesem Gefühl oder mit dem Zustand,

Wie er gerade ist,

Ob du es irgendwie anders haben möchtest.

Ist da irgendein Wollen bezogen auf das,

Was gerade da ist?

Irgendwas,

Wo du hin willst,

Wie du es verändern möchtest,

Verstärken möchtest oder weg haben möchtest.

Dann nimm auch das wahr und schau mal,

Ob du das wirklich für einen Moment mal loslassen kannst.

All das Wollen,

All das Verändern oder anders haben wollen und wirklich dem dich mal hingeben kannst,

Wie es jetzt gerade ist.

Lass dich komplett ein auf das,

Was im Moment gerade da ist.

Du kannst dir auch vorstellen,

Dass du dich in dieses Gefühl,

In die Stimmung,

Die gerade da ist,

Wirklich hinein sinken lässt.

Dass du ganz loslässt da drin,

Sodass diese Stimmung,

Das Gefühl ganz frei fließen kann,

Ganz da sein darf.

Gib dich dem immer mehr hin und dann kannst du jetzt einfach mal neugierig wahrnehmen,

Wie deine innere Auseinandersetzung jetzt aussieht.

Ist da noch irgendwas,

Mit dem du dich beschäftigst?

Sind da Gedanken,

Körperempfindungen,

Irgendeine Richtung,

In die du gerne dich hinbewegen möchtest?

Alles,

Was dich irgendwie vielleicht abgehalten hat vom Fühlen.

Wenn da irgendwas ist,

Dann nimm das ganz neugierig wahr und auch das musst du nicht weg haben wollen.

Du brauchst dich nicht ärgern über solche Sachen,

Wenn sie sich zeigen,

Sondern es ist einfach eine Chance,

Dich selbst besser kennenzulernen und wirklich herauszufinden,

Was innerlich passiert,

Wenn du fühlen möchtest.

Wenn du dir Zeit nimmst zu fühlen,

Was kommt da und zieht dich vielleicht wieder weg von dem Gefühl oder verhindert es sogar,

Dich dem Fühlen hinzugeben.

Nimm das mal wahr,

Was da vielleicht noch im Weg steht und das ist sehr wahrscheinlich,

Das ist ganz normal,

Sage ich mal heute in unserer Gesellschaft,

Dass das Fühlen nicht unser Status Quo ist,

Sondern dass es eher vielleicht andere Dinge sind,

Die uns da wieder wegbringen wollen.

Nimm das mal wahr,

Wirklich als Chance,

Dich selbst besser kennenzulernen.

Deine inneren Vorgänge,

Die bei jedem von uns anders sind,

Besser kennenzulernen.

Lass diese Erkenntnis über das,

Was ich dir jetzt gezeigt habe,

Entweder das Gefühl oder vielleicht auch über das,

Was dich noch vom Fühlen abhält.

Lass diese Erkenntnis mal wirken,

Dass du wirklich jetzt was Neues vielleicht über dich gelernt hast,

Etwas gesehen hast und dann stell nochmal die Frage jetzt nach innen,

Wie fühle ich mich jetzt und nimm mal wahr,

Wie du dich jetzt nach dieser Meditation fühlst,

Nach dieser Übung und versuch wirklich zu benennen,

Auch innerlich,

Welches Gefühl da gerade präsent ist.

Das kann Wut sein,

Die wir oft nicht haben wollen,

Eine Traurigkeit,

Die da sein kann,

Ein Schmerz,

Der sich zeigt über irgendwas,

Wie es gerade ist.

Vielleicht ist es eine Freude,

Eine Leichtigkeit.

Schau mal,

Was da gerade überwiegt und da ist.

Wohlwissend,

Dass das vollkommen in Ordnung ist,

Wie es gerade ist und dass sich dieses Gefühl zeigen darf.

Dann nimm auch mal deinen Körper wahr.

Wie fühlt sich dein Körper jetzt an,

Vielleicht im Vergleich zum Anfang der Meditation.

Nimm deine Hände wahr,

Deine Füße wahr,

Wie sie sich gerade anfühlen und dann beatme nochmal liebevoll deinen Körper oder lass dich viel mehr atmen.

Dann darfst du nochmal drei tiefe Atemzüge nehmen und wirklich mit einem Säufzer nochmal ausatmen und alles loslassen,

Wenn da jetzt noch irgendeine Anspannung ist oder entstanden ist.

Darf das nochmal schmelzen und dann darfst du ganz langsam in deinem Tempo wieder hierher zurückkommen und gerne mit einem Teil der Aufmerksamkeit,

Auch wenn du die Augen wieder öffnest,

In dieser inneren Wahrnehmung bleiben.

Immer,

Dass du ein bisschen weiter im Gefühl bleibst,

In deinen Körperempfindungen bleibst und dich nicht ganz wieder davon wegziehen lässt,

Auch wenn du die Augen öffnest.

© 2026 Mia Kirchmeier. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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