
Den Atem als Anker nutzen
Unsere Atmung kann ein wertvoller Anker in der Meditation sein. Wir stärken damit zum einen unseren Fokus und beruhigen zum anderen den unendlichen Gedankenfluss. Die Atmung kann uns helfen, besser in die Ruhe und Stille einzutauchen und uns immer tiefer sinken zu lassen. Genau das üben wir in dieser Meditation.
Transkription
Ich würde sagen,
Wir starten einfach mal mit der entspannten Meditation.
Deswegen setzt euch doch schon mal ganz bequem hin,
So wie ihr jetzt während dieser Meditation sitzen möchtet.
Und schließt gerne schon mal eure Augen,
Um eure Aufmerksamkeit wirklich nach innen zu richten.
Und jetzt heute zur Ruhe zu kommen,
Egal was heute so passiert ist,
Was heute in eurem Tag passiert ist,
Was für Gedanken da waren.
Jetzt nehmen wir uns einfach mal die Zeit für uns selbst und diese Meditation.
Wir fangen mal an mit ein paar schönen Schulterkreisen.
Das heißt,
Hebt mal die Schultern bis zu den Ohren und kreist sie nach hinten,
Nach unten zurück.
Macht das mal ein paar Mal für euch in eurem Tempo,
Um eure Schultern hier wirklich,
Um denen mal die Nachricht zu geben,
Ihr dürft jetzt vollkommen loslassen und entspannen gleich in dieser Meditation.
Und wir kreisen auch noch mal in die andere Richtung,
Das heißt nach vorne,
Weil wir doch ganz oft Anspannungen und Emotionen auch in den Schultern festhalten.
Das wollen wir auch in dieser Meditation heute einmal schmelzen lassen.
Und dann lasst die Schultern am besten ganz entspannt senken und legt eure Hände auch ganz entspannt auf euren Beinen oder in eurem Schoß ab.
Und wenn ihr heute denkt,
Ich möchte ein bisschen Energie tanken,
Dann dreht die Handinnenfläche nach oben.
Und wenn ihr sagt,
Ihr braucht jetzt was,
Was euch erdet und ihr möchtet ein bisschen mehr bei euch selbst sein,
Dann dreht die Handflächen nach unten zu euren Oberschenkeln.
Und wenn ihr hier jetzt ganz bequem sitzt und der Körper vielleicht ein bisschen gelöster ist als vorher,
Dann nehmen wir jetzt noch mal gemeinsam drei tiefe Atemzüge und atmen mit einem Säufzer wieder aus,
Ohne den zu erzwingen,
Sondern wirklich richtig entspannt.
Das darf sich auch gerne ein bisschen bescheuert anhören,
Aber so kann sich der Körper und die äußere Anspannung noch ein bisschen besser lösen.
Macht das dreimal für euch in eurem Tempo.
Und dann spürt jetzt mal mit eurer Aufmerksamkeit in eurem Körper und wie sich euer Körper momentan anfühlt.
Vielleicht nehmt ihr irgendwo eine Wärme wahr oder eine Kälte.
Vielleicht spürt ihr noch irgendwo eine kleine Anspannung.
Nehmt es hier mal ganz neugierig wahr,
Was hier gerade nach diesem Tag in deinem Körper passiert.
Das können manchmal auch ganz kleine Energieströmungen sein,
Die du hier wahrnehmen kannst.
Vielleicht nimmst du auch wahr,
Dass Gedanken da sind und dann lass sie auch da sein.
Die sollen uns gar nicht weiter stören.
Wir wollen uns gar nicht daran aufhängen oder gegen sie kämpfen,
Denn das führt zu überhaupt nichts.
Wir lassen sie einfach da sein,
Damit sie ganz entspannt auch wieder weiterziehen können.
Wir halten gar nicht daran fest.
Und falls es dir noch etwas schwer fällt,
Nicht mit deinen Gedanken mitzugehen,
Üben wir heute nochmal uns auf unsere Atmung zu fokussieren.
Deswegen darfst du jetzt einmal den Gang oder den Fluss deiner Atmung durch deinen Körper wahrnehmen.
Wie die Luft durch die Nase einströmt,
Wie Brust und auch dein Bauch sich heben.
Du darfst auch mal spüren,
Bis wohin deine Luft fließt.
Was ist der tiefste Punkt deiner Atmung?
Nimm auch das einmal ganz bewusst wahr und dann kannst du auch wahrnehmen,
Wie die Luft deinen Körper wieder verlässt und der Bauch und die Brust sich dabei senken und wie die Luft durch deine Nasenhöhlen wieder ausströmt.
Bleib hier nochmal für ein paar Atemzüge bei deiner Atmung und verfolge hier den Weg,
Den die Luft durch deinen Körper nimmt.
Und du musst jetzt auch gar nicht versuchen,
Besonders tief zu atmen oder irgendwie anders deine Atmung zu beeinflussen,
Sondern ganz im Gegenteil,
Du darfst hier innerlich einmal zurücktreten und schauen,
Wie dein Körper hier ganz von alleine,
Ganz entspannt atmet und wie dein Körper ganz von selbst,
Ohne dein Zutun die Atmung regulieren kann,
Wie er auch sonst alle Prozesse in deinem Körper reguliert.
Tritt hier einmal wirklich innerlich zurück und lass die Atmung geschehen.
Lass deinen Organismus diese Aufgabe übernehmen und du kannst jetzt auch wahrnehmen,
Was sich sonst verändert,
Wenn du innerlich so zurücktrittst und diese Kontrolle über deinen Körper,
Deine Atmung,
Deine Gedanken,
Wenn du diese Kontrolle für einen Moment einfach mal loslässt und dich hingibst und du kommst jetzt in so eine Haltung des Geschehen-Lassens,
Denn es gibt gar nichts,
Was du hier gerade tun musst oder kontrollieren musst.
Und vielleicht kannst du jetzt schon viel besser die Ruhe und die Stille wahrnehmen,
Die dich umgibt,
Die die ganze Zeit da ist und du darfst dich jetzt immer mehr dieser Stille hingeben,
Immer mehr loslassen und vielleicht erkunden,
Wie tief diese Stille ist.
Lass für einen Moment ganz darin los,
Als würdest du in einen See eintauchen und dich für einen Moment einmal treiben lassen und dann kannst du jetzt noch mal schauen,
Was du jetzt innerlich wahrnehmen kannst,
Was du gerade fühlst oder welche tieferen Erfahrungen du gerade machst.
Und du musst diesen Raum jetzt auch nicht zwanghaft mit irgendetwas füllen oder mit Gedanken füllen,
Sondern es reicht vollkommen aus,
Wenn du hier die Stille wahrnimmst,
Die dich umgibt.
Du kannst wahrnehmen,
Wie deine Stimmung gerade ist.
Spür jetzt langsam noch mal in deinen Körper und fühl mal,
Was sich vielleicht zum Anfang dieser Meditation verändert hat.
Nimm deinen gesamten Körper wahr,
Wie er hier gerade sitzt.
Nimm auch den guten Kontakt zum Boden wahr.
Nimm deine Sitzunterlage wahr.
Nimm wahr,
Wo deine Hände gerade auf deinen Beinen oder in deinem Schoß abliegen.
Nimm auch noch mal deine Schultern wahr und wie es ihnen gerade geht.
Und dann darfst du jetzt noch mal mit deinen Schultern ein paar Bewegungen machen,
Die sich jetzt in diesem Moment für dich gerade gut anfühlen.
Du darfst auch gerne deine Handgelenke kreisen,
Deine Zehenspitzen bewegen.
Mach hier gerne jede Bewegung,
Die du gerade brauchst.
Und dann darfst du ganz in deinem Tempo wieder hierher zurückkommen und deine Augen wieder öffnen.
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