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Meditation – Für Innere Ruhe und Stresslinderung

by Wiebke Wiedeck

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Meditation
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Diese geführte Reise führt dich auf eine innere Wiese, einen Ort von Ruhe, Wärme und Weite. Durch sanfte Atemanleitung und innere Bilder reguliert sich dein Nervensystem, sodass Anspannung nachlassen kann. Du wirst eingeladen, dich zu spüren, zur Ruhe zu kommen und einen sicheren inneren Raum zu finden. Die Entspannungsreise eignet sich besonders, wenn du Stress abbauen, zur Mitte zurückfinden oder einfach eine Pause für Körper und Seele brauchst.

Transkription

Hallo und herzlich willkommen!

Du kommst nicht zur Ruhe?

Dein Kopf kann nicht abschalten?

Du fühlst dich gestresst und getrieben?

Dann möchte ich dich heute ganz herzlich einladen zu einer Imaginationsübung,

Die dir Ruhe und Ausgeglichenheit schenken wird.

Mein Name ist Wiebke Wiedeck,

Ich bin Diplom-Psychologin,

Diplom-Pädagogin,

Senior-Coachin und Autorin und freue mich,

Dass du heute hier dabei bist.

Such dir einen Platz,

Einen Raum,

In dem du dich wohlfühlst.

Was du brauchst ist ein Stuhl,

Wenn du dich hinsetzen möchtest oder du kannst die Übung auch im Stehen machen.

Vielleicht möchtest du dich auch hinlegen,

Auch das ist möglich.

Dann starten wir gleich los.

Als erstes möchte ich dich einladen,

Einfach mal Kreise mit den Schultern zu machen,

Um den obersten Bereich deines Körpers etwas zu lösen.

Kreise beide Schultern gerne mal nach hinten und dann mal nach vorne.

Schau,

Dass dein Kopf aufrecht bleibt.

Vielleicht magst du dir vorstellen,

Dass er wie eine Boje oben auf deinem Hals hin und her schwindet.

Streck auch gern mal die Arme aus,

Beug sie mal leicht nach hinten und dann lass sie auf deine Beine sinken.

Jetzt wäre es prima,

Wenn du einige Male bewusst ausatmest,

Gern hörbar.

Lass einfach alles los,

Wenn du magst,

Nimmst du die Arme dazu und gern noch mal.

Setz dich so hin,

Dass es dir gut geht.

Du kannst immer gerne auch noch mal etwas nach positionieren und dann schließt doch gern deine Augen und fokussier dich auf deinen Atem,

Den du bestenfalls hier in der Mitte deines Bauches spürst.

Leg doch gern deine Hand auf den Nabel und spüre,

Wie der Atem ein- und ausströmt,

Ohne,

Dass du irgendetwas dafür tun musst.

Super und fühl mal in dein Kiefergelenk hinein,

Leg gerne mal die Hände an deinen Kiefer und massier ihn ein wenig gern hier außen vor den Ohren und dann merkst du bestimmt schon so Spannung.

Streich gerne die Muskulatur etwas aus an deinem Kinn mit beiden Daumen.

Du kannst vorne am Kinn anfangen und nach hinten streichen.

Und wenn du Lust hast,

Kannst du auch dein ganzes Gesicht etwas massieren und mal schauen,

An welchen Stellen du Anspannung spürst.

Auch in den Wangenbereich hinein massieren und in die Stirn.

Und wenn du magst,

Kannst du auch gerne mal den Hals hinab streichen und vielleicht magst du auch mal deine Ohren massieren.

Dann positionier dich gern noch mal so,

Dass es dir gut geht und ich möchte dich dazu einladen,

Dass du dir eine Wiese vorstellst vor deinem inneren Auge.

Schau mal,

Was für eine Wiese sich zeigen möchte.

Ist es eine Wiese,

Die du kennst?

Vielleicht von einem Urlaub oder einem Besuch oder einem Spaziergang?

Oder ist es eine völlig andere Wiese,

Die du auf einmal siehst?

Schau dir das Bild an,

Wenn du eine Wiese siehst.

Welche Farbe hat sie?

Ist sie in bunt oder in schwarz-weiß?

Siehst du eine wirkliche Wiese oder ist sie eher gemalt?

Wie hoch ist das Gras auf dieser Wiese?

Gibt es Blumen?

Falls ja,

Welche?

Kennst du sie oder kennst du sie nicht?

Hast du das Gefühl,

Dass es dort auch Insekten gibt?

Hörst du sie oder siehst du sie?

Wo ist deine Position?

Stehst du vor der Wiese und schaust auf sie oder schwebst du über ihr und guckst von oben auf sie herab?

Schau doch mal,

Wie das Wetter ist.

Gibt es Wolken am Himmel?

Gibt es einen Himmel?

Ist er blau oder eher grau?

Was macht die Sonne?

Scheint sie,

Ist sie zu sehen oder nicht?

Wenn du gerade ausschaust auf diese Wiese,

Was siehst du am Horizont?

Einfach gerade ausschauen,

Was ist am Horizont zu sehen?

Und dann schau doch mal nach rechts,

Wende deinen Blick nach rechts.

Was ist rechts neben dir in diesem Moment auf dieser Wiese?

Wenn dort nichts ist,

Wenn du nur weiß siehst oder wenn du schwarz siehst oder wenn sich die rechte Seite irgendwie anders anfühlen sollte,

Dann gehe wieder gern nach vorne und schau zum Horizont oder auf eine einzelne Blume deiner Wiese oder einfach auf einen Grashalm.

Und vergiss dabei nicht auszuatmen und dann schau gern mal nach links.

Was ist links von dir?

Gibt es dort etwas?

Siehst du etwas?

Spürst du etwas?

Wie fühlt es sich an,

Nach links zu schauen?

Wenn dort etwas ist,

Was sich nicht schön anfühlt oder nicht gut anfühlt,

Dann gehe wieder in deinem Fokus nach vorn.

Und dann drehe dich doch bitte mal um.

Schau mal,

Ob irgendetwas hinter dir ist auf der Wiese.

Vielleicht ist da auch nur Wiese.

Vielleicht ist aber irgendetwas anders da.

Vielleicht ein Waldrand,

Ein Weg,

Blumen oder irgendetwas anders.

Vielleicht ist es auch hinter dir dunkel oder hell.

Auch das ist völlig in Ordnung.

Und wenn du magst,

Dann richte deinen Blick wieder nach vorne auf den Horizont.

Versuch mal zu riechen,

Was du riechst.

Bist du alleine auf der Wiese oder gibt es noch irgendjemanden oder Tiere,

Die da sind?

Schau dich ruhig mal um nach rechts oder links.

Vielleicht steht auf einmal irgendwo ein Tier.

Und dann frag dich mal selbst,

In welchem Alter stehst du jetzt auf dieser Wiese?

Bist du so alt,

Wie du jetzt bist oder stehst du dort als Kind oder als Jugendliche oder als älterer Mensch?

Und dann schau doch bitte mal,

Ob du irgendetwas dabei hast.

Hast du einen Rucksack dabei oder vielleicht einen Picknickkorb oder eine Taschenlampe oder irgendetwas anderes?

Vielleicht hast du aber auch nichts dabei.

Auch das ist völlig in Ordnung.

Und jetzt überleg dir doch gern mal,

Was du dort machen möchtest auf dieser Wiese.

Vielleicht gibt es einen Baum und du möchtest dich an diesen Baum lehnen.

Vielleicht möchtest du loslaufen Richtung Horizont.

Vielleicht möchtest du dich hinsetzen und einfach die Wiese genießen.

Vielleicht hast du einen Picknickkorb dabei und möchtest picknicken.

Vielleicht möchtest du tanzen und springen.

Vielleicht gibt es ein Tier,

Zu dem du gehen möchtest.

Vielleicht ist jemand auf der Wiese,

Mit dem du reden möchtest.

Vielleicht ist jemand auf der Wiese,

Den du nicht da haben möchtest.

Dann schick ihn weg.

Du kannst ihn richtig wegschicken.

Das ist deine Wiese.

Vielleicht möchtest du Blumen pflücken.

Oder vielleicht möchtest du einfach nur sitzen und dich mal ausruhen.

Tu genau das,

Was du jetzt auf dieser Wiese tun möchtest.

Nun lass uns langsam Abschied nehmen von diesem wundervollen Bild,

Das ja deins ist.

Wenn du magst,

Dann nimm das Bild und klapp es zusammen wie einen Karton.

Mach es ganz flach und klein und überleg dir,

Wo du es hinschieben möchtest.

Vielleicht in dein Herz oder in deinen kleinen Finger oder in deine Hosentasche oder in deinen Bauch.

Und dann bewegt deinen Finger etwas und auch gerne wieder etwas die Schultern.

Atme zwei-,

Dreimal tief ein und aus.

Wenn du magst,

Komm zurück,

Indem du die Augen öffnest.

Und vielleicht möchtest du dich nochmal strecken und in dich hineinfühlen,

Was sich jetzt für dir verändert hat.

Wenn du noch tiefer gehen möchtest,

Dann mal die Wiese einfach aus.

Nimm dir Buntstifte oder Malkreide.

Mal die Wiese einfach auf und mal gerne dich dort mit hinein.

Und vielleicht gab es etwas auf dieser Wiese,

Was dich ganz besonders berührt hat.

Und gib gern dem Bild einen Namen.

Vielleicht Ruhe oder Mietheim oder ich.

Und nimm die Entspannung mit in den Alltag.

Und wenn du vorm Einschlafen abends in dein Bett liegst,

Kannst du,

Wenn du möchtest,

Diese Wiese immer wieder besuchen.

Bis zum nächsten Mal.

Tschüss.

Untertitel im Auftrag des ZDF für funk,

2017

5.0 (1)

Neueste Bewertungen

Harald

December 25, 2025

Wow. Das hat total gut getan. Danke.

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