
#02 Negative Gedanken meistern für einen klaren Geist
Lerne negative Gedankenspiralen zu überwinden – einfach, praktisch und effektiv #weildueswertbist. In der zweiten Episode meiner Podcast Serie geht es um zwei wichtige Säulen des Gedankenmanagements – um Akzeptanz und die Kontrolle deiner Aufmerksamkeit. Beides sind starke Partner auf deinem Weg zu mehr gedanklicher Freiheit und ich zeige dir, wie du sie bewusst für dich nutzen kannst. Hör jetzt rein.
Transkription
Live and self-determine Because you are worth it Your heart shows the way Do not fear to choose it Step into the light Leave the shadows behind Selbstbestimmt leben mit Herz und Verstand Als systemische Therapeutin,
Traumatherapeutin und Mediatorin teile ich mein Wissen mit dir,
Weil du es wert bist.
Hallo und herzlich willkommen zur zweiten Episode meiner Serie über den Umgang mit negativen Gedanken.
Heute möchte ich dir nahe bringen,
Wie du deine Gedanken akzeptieren und deine Aufmerksamkeit kontrollieren kannst.
Beide Fähigkeiten sind entscheidend,
Um negative Gedankenspiralen zu durchbrechen und mentale Freiheit zu erlangen.
Beginnen wir mit der Akzeptanz deiner Gedanken.
Zunächst ist es wichtig zu verstehen,
Dass du nicht kontrollieren kannst,
Welche Gedanken dir in den Sinn kommen,
Aber du kannst lernen,
Sie zu akzeptieren.
Wenn du negative Gedanken hast,
Halte einen Moment inne und erkenne sie an.
Benenne sie spezifisch.
Ich mache mir gerade Sorgen.
Das war ein selbstkritischer Gedanke.
Ich habe mich gerade selbst beurteilt.
Akzeptanz bedeutet nicht,
Dass du deine Gedanken gutheißen musst oder toll findest.
Es geht vielmehr darum,
Sie als Teil deines Denkens zu akzeptieren,
Ohne dich darüber zu ärgern oder dich zu verurteilen.
Denke daran,
Gedanken sind einfach nur Gedanken.
Sie definieren nicht,
Wer du bist.
Und du bist so viel mehr als deine Gedanken.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontrolle deiner Aufmerksamkeit.
Während du nicht alle deine Gedanken steuern kannst,
Hast du immer die Möglichkeit zu entscheiden,
Worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst.
Du kannst wählen,
Ob du dich weiterhin auf negative Gedanken fokussierst oder ob du deine Aufmerksamkeit auf etwas Positives oder Produktives lenkst.
Ein Beispiel.
Angenommen,
Eine schmerzhafte Erinnerung taucht in deinem Kopf auf.
Du kannst nicht verhindern,
Dass diese Erinnerung erscheint.
Aber du kannst entscheiden,
Ob du dich länger damit beschäftigst oder ob du dich stattdessen auf eine Aufgabe konzentrierst,
Die dir Freude macht oder dich herausfordert.
Du könntest zum Beispiel deine Aufmerksamkeit auf das lenken,
Was du gerade tust,
Wie zum Beispiel Schachspielen,
Dich unterhalten,
Deine Aufgabe bei der Arbeit usw.
Es ist nicht immer einfach,
Deine Aufmerksamkeit zu verlagern,
Wenn dir negative Gedanken in den Sinn kommen.
Aber es ist immer möglich.
Wichtig ist,
Dass du deine negativen Gedanken akzeptierst,
Bevor du deine Aufmerksamkeit umlenkst.
Andernfalls könnte dein Gehirn dadurch lernen,
Dass diese Gedanken gefährlich sind und du wirst hypersensitiv gegenüber ihnen.
Wenn du also merkst,
Dass ein negativer Gedanke auftaucht,
Sage dir,
Okay,
Dieser Gedanke ist da.
Akzeptiere ihn für den Moment und entscheide dann bewusst,
Worauf du dich konzentrieren möchtest.
Denke daran,
Du kannst nicht alle deine Gedanken kontrollieren,
Aber du kannst sie akzeptieren und immer deine Aufmerksamkeit lenken,
Weil du es wert bist.
In der nächsten Episode werde ich darüber sprechen,
Wie Neugierde statt Selbstverurteilung dir helfen kann,
Mit negativen Gedanken umzugehen.
Bleib dran!
Untertitel der Amara.
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