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Überlastung – Mit Somatischer Achtsamkeit Kräfte bewahren

by Stefanie Reich

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Meditation
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Diese Session richtet sich an all jene, die oft das Gefühl haben, zu viel zu geben und dabei ihre eigenen Grenzen und Kraftressourcen zu übersehen. Zu viel geben - das ist eine übersteigerte Verausgabungsbereitschaft, bei der man dazu neigt, sich selbst zu verausgaben, ohne Rücksicht auf eigene Grenzen und Ressourcen. Du kennst das vielleicht, du bist den Bedürfnissen anderer gegenüber hochaufmerksam, nimmst dich aber mit deinen eigenen Bedürfnissen zurück, obwohl du bereits am Limit deiner eigenen Kräfte und Ressourcen bist… Aber aus irgendeinem Grund kommen andere bei dir an erster Stelle – vielleicht sogar noch vor dir selbst.

Transkription

Willkommen zu dieser Meditation mit dem Titel Zu viel geben – mit somatischer Achtsamkeit in der eigenen Kraft bleiben.

Diese Session richtet sich an all jene,

Die oft das Gefühl haben,

Zu viel zu geben und dann dabei ihre eigenen Grenzen und Kraftressourcen zu übersehen.

Zu viel geben,

Das ist eine übersteigerte Verausgabungsbereitschaft,

Bei der man dazu neigt,

Sich selbst zu verausgaben,

Ohne Rücksicht auf eigene Grenzen und Ressourcen.

Und Du kennst das vielleicht,

Du bist den Bedürfnissen anderer gegenüber hoch aufmerksam,

Nimmst Dich aber mit Deinen eigenen Bedürfnissen zurück,

Obwohl Du bereits am Limit Deiner eigenen Kräfte und Ressourcen bist.

Aber aus irgendeinem Grund kommen andere bei Dir an erster Stelle,

Vielleicht sogar noch vor Dir selbst.

Und viele von uns haben in der Kindheit gelernt,

Unsere eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer zurückzustellen.

Vielleicht hatten wir auch bedürftige,

Leidende oder fordernde Eltern,

Die unsere Fürsorge und Aufmerksamkeit brauchten,

Und dieses Verhaltensmuster,

Anderen mehr zu geben als uns selbst,

Kann sich dann bis ins Erwachsenenalter fortsetzen und dann zu einer übersteigerten Verausgabungsbereitschaft führen.

Heute werden wir uns dazu einige Tools der somatischen Achtsamkeit und somatischen Innenschau nutzen,

Um unsere eigenen Grenzen besser zu spüren und um einen gesunden Umgang mit unseren Kräften zu finden.

Finde dazu eine bequeme Position,

Du kannst Dich hinsetzen oder hinlegen,

Wie es für Dich am angenehmsten ist.

Schau Dich dann zuerst etwas im Raum um,

Nach links und nach rechts.

Du kannst auch über die Schultern schauen,

Falls Du sitzt.

Schau,

Ob Du Dich im Raum,

Wo Du jetzt gerade bist,

Wohlfühlst.

Damit signalisierst Du Deinem Nervensystem,

Dass Du jetzt und hier gerade in Sicherheit bist.

Du kannst nun Deine Augen schließen oder sie auch offen lassen,

Ganz je nachdem,

Womit Du Dich wohl und sicher im Raum fühlst.

Atme jetzt zweimal hintereinander ein und dann langsam und wie durch einen Strohhalm aus.

Das geht so.

Einatmen.

Und ausatmen.

Und noch einmal.

Lass mit jedem Ausatmen Anspannung los.

Spüre,

Wie Dein Körper sich langsam entspannt und zur Ruhe kommt.

Richte Deine Aufmerksamkeit nun auf Deinen Körper.

Spüre,

Wie er sich auf dem Stuhl oder Boden abstützt.

Nimm Kontakt zu den verschiedenen Punkten wahr,

An denen Dein Körper die Unterlage berührt und lass diese Empfindung einfach da sein,

Ohne sie zu verändern.

Richte Deine Aufmerksamkeit sanft auf Deinen Körper und beginne bei Deinen Füßen und spüre,

Wie diese auf dem Boden aufliegen oder wie die Fersen aufliegen,

Wenn Du liegst.

Spüre auch Deine Schultern,

Den Nackenbereich.

Kreise die Schultern ganz leicht und spüre nach,

Wo Verspannungen sitzen.

Spüre auch in Deine Kaumuskulatur das Kiefergelenk.

Wenn Du magst,

Kannst Du Dein Kiefergelenk leicht mit den Fingern kreisend massieren.

Spüre nach,

Ob dort eine Verspannung sitzt.

Und spüre in Deine Stirn hinein.

Ist sie angespannt,

Dann lass sie los.

Bringe nun Deine Aufmerksamkeit zu Deinem Atem und spüre,

Wie die Luft in Deinen Körper einströmt und wieder ausströmt.

Nimm wahr,

Wie beim Einatmen die Nasenflügel sich etwas kühler anfühlen und beim Ausatmen etwas wärmer.

Lass den Atem einfach fließen,

Ohne ihn zu kontrollieren.

Lass uns nun Deine Gefühle und Empfindungen zum Thema Verausgabungsbereitschaft erkunden.

Dazu denke an eine Situation in Deinem Leben,

In der Du Dich sehr verausgabt hast.

Vielleicht war es bei der Arbeit,

An Deinem Arbeitsplatz,

Vielleicht aber auch in Deiner Familie oder Freunden gegenüber.

Erinnere Dich daran,

Ohne zu urteilen oder zu analysieren und lass die Erinnerungen einfach aufsteigen.

Während Du an diese Situation denkst,

Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Körper.

Welche Empfindungen nimmst Du wahr im Körper?

Gibt es Spannung oder Wärme,

Vielleicht auch Kälte oder ein Kribbeln?

Oder spürst Du irgendwo,

Wie ein Knoten in Deinem Körper?

Spüre nach und wo in Deinem Körper spürst Du das am stärksten.

Vergiss nicht zu atmen dabei.

Atme nochmal zweimal tief ein und langsam aus.

Spüre die Qualität dieser Empfindung.

Drückt es oder breitet es sich aus oder bleibt es an der gleichen Stelle?

Nur wahrnehmen.

Du kannst dort in die Empfindung hineinatmen.

Stelle Dir vor,

Wie die Empfindung vom Atem umfangen wird.

Als ob die Empfindung dort in den Atem hinein sinken kann.

Spüre,

Ob Dein Körper eine bestimmte Bewegung machen möchte mit dieser Empfindung.

Wenn Du magst,

Kannst Du dieser Bewegung folgen.

Vielleicht ist es ein bisschen Dehnen oder Strecken.

Oder dass Du Dich wie ein Embryo nach innen einrollst und wieder öffnest.

Experimentiere ein bisschen mit Deinem Körper.

Achte auch auf Gefühle,

Die in dieser Situation auftreten.

Was sind das für Gefühle?

Könnte es Angst sein oder Schuld?

Ist es Anstrengung,

Erschöpfung oder etwas anderes?

Vielleicht kommen auch Gedanken,

Die Dir durch den Kopf gehen.

Gibt es bestimmte Glaubenssätze oder Überzeugungen,

Die mit Deiner Verausgabungsbereitschaft verbunden sind?

Zum Beispiel,

Ich muss alles perfekt machen.

Ich darf niemanden enttäuschen.

Oder nur wenn ich viel leiste,

Bin ich auch wertvoll und lebenswert.

An dieser Stelle können wir auch eine Rückwärts-Innenschau machen.

Das geht so,

Dass Du Dir zum Beispiel sagst,

Ich bin genug,

So wie ich bin.

Und dann spürst Du einfach nach,

Ob das für Dich stimmig ist.

Und wenn nicht,

Wie fühlt sich das an in Deinem Körper?

Oder ich bin einfach nur da,

Nur so da,

Und das ist genug.

Was macht das mit Dir?

Egal,

Welche Empfindungen dabei aufkommen,

Du beobachtest sie einfach nur,

Ohne sie zu bewerten.

Lass sie einfach nur da sein und atme ein und aus.

Stell Dir vor,

Du sprichst mit einem guten Freund,

Der sich in ganz genau der gleichen Situation befindet.

Was würdest Du ihm sagen?

Versuche,

Dieselbe Freundlichkeit und dasselbe Mitgefühl Dir selbst gegenüber aufzubringen.

Überlege Dir auch,

Was Du in der Zukunft anders machen könntest,

Um mit Deiner Verausgabungsbereitschaft gesünder umgehen zu können.

Welche Grenzen könntest Du setzen?

Welche Aktivitäten oder Pausen könntest Du einplanen,

Um für Dein Wohlbefinden zu sorgen?

Formuliere eine positive Absicht oder eine Affirmation,

Wie Du möchtest,

Die Dich daran erinnert,

Gut auf Dich selbst zu achten und Deine Verausgabungsbereitschaft einzugrenzen.

Zum Beispiel,

Ich erlaube mir,

Pausen zu machen und auf meine Bedürfnisse zu achten.

Oder,

Es reicht,

Dass ich hier bin und ich atme.

Oder auch,

So wie ich bin,

Bin ich genug.

Nimm jetzt wieder einige tiefe Atemzüge.

Spüre den Kontakt Deines Körpers mit der Unterlage und öffne langsam Deine Augen.

Kehre mit einem Gefühl von Klarheit und Mitgefühl für Dich selbst in Deinen Alltag zurück.

Diese Übung kann Dir helfen,

Muster Deiner Verausgabungsbereitschaft in Deinem Leben zu erkennen und zu verändern.

Wiederhole sie regelmäßig,

Um eine tiefere Verbindung zu Deinem Körper und Deinen inneren Prozessen zu entwickeln.

Wenn Du möchtest,

Schreibe in einem Journal über Deine Erfahrungen während dieser Übung.

Was hast Du entdeckt?

Wie fühlst Du Dich jetzt?

Und wenn Du magst,

Kannst Du jetzt auch noch etwas in der Übung bleiben und nachspüren.

© 2026 Stefanie Reich. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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