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Meditation Heilung innerer Kritiker

by Peer Jürgens

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Meditation
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Erfahrene
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Wir alle kennen sie: Die innere, kritische, verurteilende Stimme in uns. In dieser Meditation lernst und trainierst du, deine eigene, weise Stimme von der kritischen, verurteilenden Stimme zu trennen. Du lernst auch, wie du dich mit dir selbst immer wieder verbindest und dir der kritischen Stimme immer bewusster wirst. Die Meditation fängt mit einem Body-Scan an, nutzt Atem-Techniken zur Entspannung und Förderung der Konzentration, sowie vieles mehr. Viel Spaß und hinterlasse mir gerne dein Feedback! Dein CoachPeer ------------------------------------------------------------------------ MANTRA by Alex-Productions | Creative Commons CC BY 3.0

Transkription

Willkommen zu der heutigen geführten Meditation.

Ich führe dich heute dazu,

Deinen inneren Kritiker besser kennenzulernen und besser mit ihm umgehen zu können.

Setze oder lege dich dafür bequem hin,

Schaue,

Dass du die nächsten 20 Minuten ungestört bist,

Schalte alles aus und schließe deine Augen,

Wenn du bereit dazu bist.

Schaue,

Dass du bequem sitzt oder liegst,

Richte dich nochmal ein und dann versuche dich nicht mehr groß zu bewegen,

Denn umso ruhiger dein Körper ist,

Umso ruhiger sind auch deine Gedanken und somit auch deine Emotionen.

Wir fangen mit einem kurzen Bodyscan an,

Um unser Bewusstsein zu erhöhen und unseren Körper aktiv zu entspannen.

Wir fangen beim Kopf an,

Lenke deine Aufmerksamkeit jetzt in dein Gesicht,

Zu deiner Stirn,

Zu deinen Muskeln um deine Augen herum und fühle,

Wie diese sich anfühlen,

Verspannt,

Warm,

Kalt,

Hart oder weich und erlaube dir hierzu Entspannung,

Loszulassen,

Deine Stirn glättet sich,

Deine Augen entspannen sich,

Spüre auch den Kiefer,

Vielleicht ist er hart oder zusammengewissen und erlaube dir hier auch aktiv zu entspannen.

Es ist vollkommen okay,

Dass du vielleicht angespannte Partien in deinem Körper hast,

Vielleicht hörst du in dieser geführten Meditation ja schon deinen inneren Kritiker,

Die kritische Stimme,

Die vielleicht gerade gesagt hat,

Mit harschem Ton,

Dass du keinen verspannten Kiefer haben solltest oder,

Dass wenn Gedanken in dieser Meditation bei dir aufkommen,

Dass du falsch meditierst oder nicht richtig meditierst,

Keine Sorge,

Du machst alles richtig.

Wenn Gedanken kommen,

Höre hin und beobachte sie,

Sätze oder Bilder und komme dann nach ein paar Sekunden wieder zurück zu meiner Stimme und zu dieser Meditation und zu dir,

Zu deinem Körper.

Wir machen weiter,

Nach dem Gesicht,

Fühle deine Schultern und deinen Nacken und entspanne auch hier.

Du kannst das Ausatmen nutzen,

Um noch mehr deinen Körper zu entspannen.

Atme durch die Nase tief und langsam ein und beim Ausatmen lass deine Muskel noch mehr entspannen.

Tu dies mit nur 10 bis 20 Prozent Kontrolle.

Gehe nun weiter zu deinem unteren Rücken,

Spüre wie sich der anfühlt,

Wie sich dein Bauch anfühlt und erlaube auch hier,

Dich mehr zu entspannen.

Selbst wenn du da nicht mehr,

Solltest du sitzen,

Nicht mehr ganz gerade sitzt.

Spüre auch deine Gesäßknochen,

Auf die du sitzt,

Deine Oberschenkel und entspanne auch hier.

Lass sie schwer werden,

Auf deinem Untergrund sinken lassen und erlaube dir,

Jetzt in diesem Moment zu ruhen,

Anzuhalten und den Kontakt in dein Inneres zu wagen.

Bevor wir das tun,

Fühle auch noch mal zum Ende deine Füße,

Deine Arme und Hände und entspanne auch hier durch zwei,

Drei Atemzüge,

Durch die Nase ein und aus,

Ganz in deinem Tempo.

Scanne noch mal deinen ganzen Körper,

Von oben bis unten.

Erlaube den Bereich noch mehr entspannen zu lassen,

Der vielleicht noch etwas stärker angespannt bei dir ist.

Spüre,

Wie du schon etwas ruhiger geworden bist,

Mehr jetzt und in diesem Moment näher bei dir,

Näher in der Gegenwart angekommen bist.

Achte auf deinen Atem und beobachte erstmal nur,

Wie dein Atem gerade ist,

Ob du automatisch durch die Nase oder durch den Mund atmest,

Ob sich deine Lunge und deine Brust erfüllt oder du schon in deinem Bauch die tiefe Atmung vollführst.

Heißt,

Ob auch dein Bauch sich schon mit Luft füllt,

Sich wölbt und beim Ausatmen wieder sinkt.

Ja,

Wir wollen die tiefe Bauchatmung erreichen,

Um gelassener,

Konzentrierter etc.

Zu werden.

Und jetzt ist eine super Chance,

Die Stimme des inneren Kritikers in dir zu hören.

Sie könnte sein,

Dein Atem ist nicht ausreichend,

Er ist zu flach,

Zu schnell.

Ich habe schon wieder Gedanken beim Meditieren.

Ja,

Das ist alles nicht wahr.

Das ist alles,

Jeder fängt an,

Wo er anfängt.

Es ist sogar ganz im Gegenteil super,

Dass du hier bist und wirklich in die Aktion gehst,

Meditierst.

Ja,

Das sollte man doch eher motivieren,

Anstatt zu kritisieren.

Am Anfang meiner Meditation,

Ich atme in den Bauch,

Doch am Anfang ist mein Bauch noch etwas verspannt und erst nach mehreren Minuten fängt mein Bauch an sich zu entspannen und somit auch eine tiefere Bauchatmung zuzulassen.

Und mein innerer Kritiker,

Der sagt am Anfang der Meditation,

Das ist eine blöde Bauchatmung,

Viel zu knapp,

Viel zu kurz.

Und diese kritische Stimme,

Die darf da sein.

Hör ihr bewusst zu.

Und dann erkennst du,

Dass das gar nicht deine eigene Stimme ist,

Dass du das gar nicht bewusst glaubst,

Wenn du darüber bewusst nachdenkst.

Du sagst,

Nein,

Das ist normal.

Und nach fünf Minuten wird es besser.

Oder nach fünf Tagen.

Oder wie lange wir auch brauchen.

Das heißt,

Nachdem du jetzt deinen Atem beobachtet hast,

Nimm ihn an,

Wie er gerade ist.

Und jetzt mit Sanftheit,

20 Prozent Kontrolle,

Lenkst du deinen Atem sanft,

Nach und nach durch die Nase ein,

In deinen Bauch,

Vor allem in deinen unteren Bereich des Bauches.

Du kannst deine Hände unterstützend auf deinen Bauch legen,

Hier einen besseren Fokus zu bekommen und auch die Wölbung des Bauches mitzuerleben.

Konzentrier dich nur auf das Einatmen.

Du kannst beim Einatmen immer gedanklich einsagen,

Ein.

Dann wartest du,

Bis dein Körper ausatmen will.

Dann lässt du es geschehen.

Du sagst aus,

Gedanklich.

Und beobachtest parallel einfach nur deinen Bauch,

Wie er hoch und runter geht.

Vielleicht hörst du parallel den inneren Kritiker.

Es ist okay.

Die kritische Stimme wird meistens irgendwo aus deinem Kopf kommen.

Wenn du deine Augen schließt und so in deinem Körper scannst,

Wo könnte denn diese kritische Stimme sitzen,

Die da öfters unterbewusst angeht?

Ich würde sagen eher im Kopf.

Und die hören wir ja auch gut,

Denn wir haben genügend laute Gedanken im Kopf.

Die Frage ist,

Die ich dir jetzt stellen möchte,

Wo bist du in deinem Körper?

Mit du meine ich dein Bewusstsein.

Das,

Was in der Gegenwart,

In diesem Moment mit Klarheit präsent ist.

Ein Sein,

Das sehr nah an der Wahrheit liegt.

Ein Sein,

Das sehr authentisch,

Frei und sich trotzdem sicher fühlt.

Für mich und vielleicht auch für dich ist es in meinem Brustbereich.

Vielleicht mein Herz,

Vielleicht auch mein ganzer Brustbereich.

Du kannst hier mal schauen,

Wie es sich anfühlt,

Die linke Hand in die Mitte deines Brustbereiches zu legen.

Ganz sanft,

Ganz entspannt.

Und die rechte Hand auf deine linke Hand.

Schau nochmal,

Dass deine Arme wirklich entspannt sind,

Deine Hände entspannt sind.

Spür einfach,

Was sich anders anfühlt.

Vielleicht die Wärme deiner Hände.

Vielleicht spürst du deinen Herzschlag.

Vielleicht spürst du auch unangenehme Gefühle,

Der Härte oder irgendwas Unangenehmes.

Vielleicht etwas,

Was sich so zusammendrückt,

Was eng ist.

Solltest du so etwas spüren,

Ist auch das vollkommen okay.

Solltest du diese kritische Stimme wieder hören,

Schaue,

Dass du deine Antwort aus deinem Brustbereich findest,

Aus deiner Mitte,

Aus deiner eigenen Weisheit.

Lobe dich für das,

Was du heute getan hast.

Komme gerne wieder,

Am besten täglich,

Um die Beobachtungsgabe und den Umgang mit deinem inneren Kritiker in dieser entspannten Meditationszeit zu trainieren und zu stärken.

Wir beenden diese Meditation wie immer sehr langsam und sehr schrittweise,

Um die Einsichten und auch deine Gelassenheit mit in den Tag nehmen zu können,

So lange wie möglich.

Dafür mache dir bewusst,

In welchem Ort du gerade bist,

In welcher Stadt,

In was für einem Zimmer,

Wo du in dem Zimmer sitzt,

Was vor,

Hinter,

Links und rechts von dir ist.

Spüre deinen gesamten Körper und mache dich darauf bereit,

Gleich die Augen langsam zu öffnen und dir Zeit zu geben,

Wieder im Alltag anzukommen.

Öffne,

Wenn du dafür bereit bist,

Langsam die Augen und lasse sie erstmal vor dir auf den Boden gerichtet oder an die Wand,

Wenn du liegst,

Und gib dir einfach erstmal ein paar Sekunden,

Jetzt diesen meditativen Zustand mit offenen Augen zu spüren.

Schaue auch,

Was sich gedanklich verändert,

Vielleicht auch,

Was der Kritiker macht und ja,

Beende die Meditation,

Dir auf die Schulter zu klopfen,

Physisch oder mental,

Und lobe dich dafür,

Schätze es wert,

Dass du dir wieder 20 Minuten Zeit genommen hast,

Um mehr du zu werden und deine mentale Fitness zu steigern.

Bewege jetzt gerne deine Hände und Füße langsam,

Dass du wieder ein bisschen ankommst,

Du kannst deine Schulter ein bisschen kreisen lassen,

Nach vorne,

Nach hinten,

Vielleicht einmal oben strecken,

Dein Körper strecken und gebe dir noch ein paar Minuten und dann wünsche ich dir einen guten Start in den Tag oder auch in die Nacht,

Je nachdem wann du diese Meditation hörst.

Alles Liebe,

Dein Per,

Bis zum nächsten Mal.

5.0 (7)

Neueste Bewertungen

Ylvie

August 30, 2024

Danke lieber Peer. Das war eine sehr schöne und motivierende Meditation. Hat mir sehr gut getan.

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