
Bergmeditation (ohne Musik)
Der Berg in dieser Meditation ist stark, aufrecht, klar. Er bestimmt seine Grenzen. Er nimmt seinen Raum ein. Und zugleich ist er auch gütig, weise und liebevoll. Diese Meditation lädt ein, entgegen allen anderen Stimmen, allen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen, die nur Wolken sind – dazustehen wie ein Berg. Auch traumatische Erfahrungen können wir mithilfe des Bildes des Berges langsam, langsam wieder beruhigen – auch wenn das Zeit brauchen wird. Inspiriert von Jon Kabat-Zinn ist dies hier eine Variante, die eben besonders auch in Krisenzeiten anregt, im inneren Bild und in der Erfahrung des Berges einen sicheren und stabilen Ort zu finden.Es gibt auf Insight Timer auch eine Aufnahme mit mehr Hintergrundinformationen sowie eine Aufnahme mit Musik.
Transkription
Diese Meditation nennt sich Bergmeditation.
Du findest eine längere Variation dieser Meditation ebenfalls auf Insight Timer mit einer Einleitung bzw.
Auch mit mehr Hintergrundinformationen.
Der Berg ist ein Symbol dafür,
Dass etwas in uns auch wirklich unerschütterlich fest und stark steht,
Während alles andere,
Damit meine ich Gedanken,
Gefühle,
Stimmen in uns oder auch Ereignisse und Geschehnisse um uns wie Wolken sind.
Damit hier eine kürzere Variante,
Ebenfalls mit dieser Überschrift Bergmeditation.
Viel Freude damit und auch viel Empfinden dieses Berges in dir.
Und damit Finde einen Platz im Raum.
Oder wo immer du gerade bist und diese Meditation üben magst.
Und lasse dich nieder.
Für ein paar Momente.
Atme durch.
Gut einatmen.
Tief ausatmen.
Wenn du sitzt.
Dann lehne dich jetzt zurück.
Du darfst dich jetzt entspannen.
Und loslassen.
Wendulik.
Dann lass dich in ganz guter Weise fallen.
Und spüre.
Wie dieser Boden dich trägt.
Danke.
Ob du sitzt oder legst.
Beginne zu genießen.
Und möglicherweise ist es gerade dann so.
Dass du sehr schnell abgelenkt wirst durch deine Gedanken.
Keine Verurteilungen deiner selbst.
Schau einfach zu.
Gedanken springen herum.
Es ist etwas ganz Natürliches.
Es geschieht.
Eben für einen Moment.
Tschau!
Auch den Gedanken zu.
Ducht an.
Lass ein inneres Bild auftauchen.
Das Bild von Annemberg.
Vielleicht den schönsten Berg,
Den du kennst.
Oder einen,
Der gerade jetzt in deinem Inneren ist.
Auftaucht.
Sieh diesen Berg einmal an.
Und wenn kein Bild kommt,
Nimm nur dieses Wort wahr.
Berg.
Und verbinde es mit Kraft.
Und Ruhe.
Mit Stärke und Festigkeit.
Und wenn du aber so einen schönen,
Starken Berg in deinem Inneren sehen kannst.
Dann beginne so nach und nach.
Dieser Berg zu sein.
Du bist.
Der Berg.
Der Berg,
Der unerschüttelig ist.
Zutiefst vertrauensvoll.
Klar.
Stark.
Volle innere Ruhe.
Auch voller Demut.
Und Es ist auch ein.
.
.
Liebevoller Berg.
Verbinde dich mit diesen.
Du bist.
Dieser Berg.
Spüre auch,
Ganz gleich,
Ob du liegst oder sitzt.
Es ist ein Berg.
Der dich immer wieder aufrichtet.
Der dir Kraft gibt.
Du bist diese Kraft.
Du bist unerschütterlich.
Du bist in dir ruhend.
Geerdet.
Du bist stark.
Wirklich stark.
Vertrauend.
Kraftvoll.
Unendlich gütig.
Und liebevoll.
Das bist du,
Dieser Berg.
Wieder und wieder sei dieser Berg.
Alles andere.
Sind Wolken.
Man nicht gerade Gedanken wieder wegleiten.
Vom Berg.
Oder auch Gefühle,
Emotionen.
Stell dir vor,
Das sind Wolken.
Die Gesanken sind wie Wolken,
Sie kommen und gehen.
Manchmal ballen sie sich zusammen.
Manchmal lassen sie das Bild des Berges fast verschwinden.
Und doch sind sie nicht der Berg.
Ebenso die Gefühle,
Sie kommen und gehen.
Gefühle können so schwierig sein.
So fordernd.
Physisch,
Psychisch fordernd.
Aber sie sind nicht.
Der Berg.
Du bist der Berg.
Ebenso Empfindungen.
Immer wieder auch Schmerz.
Schmerz ist auch etwas,
Das kommt und geht wie Wolken.
Aber Schmerzen sind nicht.
Der Berg.
Ja,
Leicht gesagt.
Und dann noch.
Sie sind nicht.
Der Berg.
Und in unseren Gedanken.
Oft auch Gefühlen.
Gibt es so viele Stimmen?
Oft auch Stimmen von anderen.
Eben zum Beispiel auch Verurteilungen,
Abwertungen.
Stimmen auch wie von außen.
Die einem irgendetwas einreden wollen.
Doch das sind du.
Boah,
Herrlich.
Das ist nicht der Berg.
Du bist der Berg.
Der Berg hat seine ganz eigene Stimme.
Das ist deine ureigenste Stimme.
So gut es geht.
Dieses Stimmevertrauen.
Und spüre auch,
Dass dieser Berg einer ist.
Da wirklich ein Schutzberg ist.
So fest.
So stabil.
Dass in Gedanken,
Gefühle,
Empfindungen,
Stimmen nichts anhaben können.
Der Berg steht.
Unerschütterlich.
Stark.
Geerdet.
Kraftvoll.
Unendlich gütig.
Liebevoll.
Ruhen.
Alles andere.
Sind Wolken.
Dieser Berg hat damit auch.
Einen Raum,
Er nimmt Raum an.
Das ist dein ureigenster Raum.
Der nur respektvoll betreten werden darf.
Manchmal ist es hilfreich,
Sich damit um den Berg herum.
Auch noch eine Art.
Schutzkreis vorzustellen.
Vielleicht auch eine Art von Waldgürtel.
Da dürfen nur jene hineingehen oder durchgehen,
Denen du es erlaubst.
Alle anderen müssen diese Grenze.
Waren.
Und auch du achtest.
Auf diese Grenze.
Dann gerade auch Emotionen.
Manche Empfindungen und Gedanken.
Kommen durch Menschen,
Von denen du dich nicht respektiert fühlst.
Oder die deine Grenze.
Nicht respektieren.
Du achtest.
Auf den Raum.
Der Berg ist Raum.
Er nimmt Raum ein.
Dein ureigenster Raum oder wie ich immer wieder auch sage.
Ein heiliger Raum.
Und spüre auch,
Wenn du das brauchst.
Eine einladende Offenheit.
Grenze ist nicht starr.
Du brauchst kein einsamer Berg sein.
Doch du bestimmst und erlaubst.
Du lädst an.
Du gehst in Beziehung.
Und erlaubst Beziehung.
Und damit spüre nochmal.
Dieser Berg.
Ist ein ganz besonderer Berg.
Unerschütterlich.
Vertrauensvoll.
Offen einladend.
Dort,
Wo es dir wichtig ist.
Abweisend,
Wo es notwendig ist.
Liebevoll.
Aber auch klar und deutlich.
Der Berg steht inmitten all dieser Beziehungen.
Begegnungen.
Du bist ein Berg,
Alles andere sind Wolken.
Und du bestimmst.
Und wenn du gerade in einem Konflikt,
In einer Krise sein solltest,
Dann spüre erst recht,
Du bist der Berg.
Du darfst dich auch zurückziehen.
Und Zugleich.
Spür dieses tief Liebevolle.
Das einem auf Bergen immer begegnet.
Das Wundervolle.
Das Überraschende.
Schöne.
Und auch wenn da viel Chaos rundherum ist.
Viele Turbulenzen spürbar sind.
Sind alles Wolken.
Der Berg steht.
Dieser weiße,
Starke Berg.
Bist du und zugleich ist er in dir.
Du siehst tiefe Innere.
Starke Weisheit.
In jedem Menschen.
Ist auch unerschütterlich.
Und sie ist wundervoll.
Du bist also eine Frau?
Ein Mann,
Oder wie immer du dich wahrnimmst.
In einer wunderbaren,
Herzlichen und zugleich klaren,
Starken,
Grenzensetzenden,
Aufrichten Weise.
Du bist ein Wesen.
Volle Stärke!
Du bist.
Und zurück.
Nimm dir Zeit.
Dieses Bild.
Weiter zu genießen,
Wenn du das magst.
Und lass die Meditation dann aber auch gerne.
Nach und nach ausklingen.
Spüre,
Dass der Berg der immer zur Verfügung steht.
Dieser Berg,
Der auch Halt gibt,
Halt sein kann inmitten all der Herausforderungen des Lebens.
Inmitten der Wolken.
Die uns oft bedrängen oder auch bedrücken.
Die manchmal auch schön sein können.
Und eben auch wenn du dich von diesen Bildern langsam verabschiedest,
Spüren.
Der Berg ist immer da.
Wenn möglich,
Lass dieses Bild noch einmal wirken.
Wie so ein Anker,
Wie so ein .
.
.
Stabiler Teil.
Deines Wesens.
Ein Zufluchtsort,
Der immer zur Verfügung steht.
Jederzeit.
Und langsam spüre wieder deinen Atem.
Spüre deinen Körper.
Du hast vermutlich die Augen geschlossen.
Öffne sie langsam.
Und komm.
Ganz in der Gegenwart an.
Nimm dir Zeit.
Langsam.
Dort weiterzugehen am Tag.
Am Abend.
Wo immer du gerade bist.
Vielen Dank.
Fürs Mitüben.
Und alles Liebe.
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