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Yoga Nidra - Entspannen und besser einschlafen

by Nilda Eping

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5
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Meditation
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Diese geführte Yoga Nidra Praxis lädt dich ein, in einen Zustand tiefer bewusster Entspannung einzutauchen. Yoga Nidra – auch als „yogischer Schlaf“ bekannt – ist eine systematische Methode, um Körper, Geist und Nervensystem nachhaltig zu regenerieren. Während du bequem liegst, wirst du durch verschiedene Phasen der Wahrnehmung geführt. Der Körper darf vollständig loslassen, während der Geist in einem Zustand zwischen Wachsein und Schlaf ruht. Dieser Zustand ermöglicht eine besonders tiefe Erholung. Yoga Nidra kann unterstützend wirken bei: • Stress und mentaler Überlastung • innerer Unruhe • Schlafproblemen und Einschlafschwierigkeiten • Erschöpfung und Energielosigkeit • Wunsch nach tiefer Regeneration Die Praxis beruhigt das Nervensystem, reduziert Stresshormone und kann dabei helfen, leichter einzuschlafen und die Schlafqualität zu verbessern. Diese Einheit eignet sich besonders für den Abend oder als Vorbereitung auf eine ruhige, regenerative Nacht.

Transkription

Yoga Nidra,

Der yogische Schlaf.

Lege dich jetzt bequem auf den Rücken.

Die Beine sind locker,

Leicht nach außen gefallen.

Die Arme liegen entspannt neben deinem Körper.

Die Handflächen zeigen nach oben.

Richte dich so ein,

Dass du dich die nächste Zeit nicht mehr bewegen musst.

Vielleicht deckst du dich zu.

Vielleicht legst du dir etwas unter den Kopf.

Schließe nun sanft deine Augen.

Nimm einen tiefen Atemzug durch die Nase ein.

Und langsam durch den Mund wieder aus.

Noch einmal.

Ein und aus.

Lass mit jedem Ausatmen mehr Gewicht an den Boden abgeben.

Der Boden trägt dich.

Du musst nichts tun.

Yoga Nidra ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf.

Du bleibst wach,

Während dein Körper vollständig entspannt.

Solltest du zwischendurch einschlafen,

Ist das in Ordnung.

Dein Unterbewusstsein hört trotzdem zu.

Richte nun innerlich eine klare,

Einfache Absicht aus.

Sankalpa Ein kurzer Satz,

Positiv formuliert.

Zum Beispiel Ich bin ruhig und gelassen.

Oder Ich vertraue mir.

Wähle deine Worte und sprich sie einmal klar und bewusst in Gedanken.

Dann lass das Sankalpa los.

Lenke nun deine Aufmerksamkeit in den rechten Daumen.

Nur wahrnehmen.

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleinerfinger,

Ganze rechte Hand,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellbogen,

Oberarm,

Rechte Schulter,

Achselhöhle,

Taille,

Hüfte,

Rechter Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Sprunggelenk,

Rechter Fuß,

Großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter,

Vierter,

Kleiner Zeh,

Ganzer rechter Fuß,

Ganzes rechtes Bein.

Lenke die Aufmerksamkeit nun in den linken Daumen.

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleinerfinger,

Ganze linke Hand,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellbogen,

Oberarm,

Linke Schulter,

Achselhöhle,

Taille,

Hüfte,

Rechter Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Sprunggelenk,

Linker Fuß,

Großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter,

Vierter,

Kleiner Zeh,

Ganzer linker Fuß,

Ganzes linkes Bein,

Beide Beine zusammen,

Beide Arme zusammen,

Rücken,

Unterer Rücken,

Mittlerer Rücken,

Oberer Rücken,

Brustraum,

Nacken,

Hinterkopf,

Stirn,

Augen,

Wangen,

Mund,

Ganzer Kopf,

Ganzer Körper als eine Einheit,

Ruhig,

Still.

Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf deinen natürlichen Atem.

Verändere ihn nicht.

Spüre,

Wie sich der Bauch hebt beim Einatmen und senkt beim Ausatmen.

Zähle nun die Atemzüge rückwärts von 10 bis 1.

Einatmen,

Ausatmen,

10.

Einatmen,

Ausatmen,

9.

Wenn du die Zahl vergisst,

Beginne ruhig wieder bei 10.

Ganz mühelos,

Ganz ruhig.

Lass das Zählen jetzt los.

Rufe nun das Gefühl von Schwere hervor.

Der Körper wird schwer,

Sehr schwer,

Als würde er tiefer in den Boden sinken.

Jetzt wechsle zur Leichtigkeit.

Der Körper wird leicht,

Fast schwebend,

Ganz frei.

Spüre nun Wärme im Körper,

Eine angenehme,

Sanfte Wärme.

Und jetzt kühle.

Erfrischend,

Klar.

Beobachte nur,

Ohne zu bewerten.

Stell dir nun vor,

Du liegst an einem sicheren,

Ruhigen Ort.

Vielleicht eine Wiese,

Vielleicht ein Strand oder ein Ort,

Den nur du kennst.

Spüre die Atmosphäre,

Die Farben,

Die Stille.

Du fühlst dich geborgen,

Ganz bei dir.

In der Mitte dieses Ortes liegt ein sanftes Licht,

Warm,

Schützend.

Dieses Licht breitet sich langsam in deinem Körper aus,

Von den Füßen nach oben bis zum Kopf.

Es erfüllt jede Zelle mit Ruhe und Klarheit.

Erinnere dich nun noch einmal an dein Zankalpa.

Sprich es innerlich dreimal,

Mit Überzeugung,

Als wäre es bereits Realität.

Lass es dann wieder los.

Beginne nun langsam,

Deine Aufmerksamkeit wieder nach außen zu lenken.

Spüre deinen Atem,

Spüre den Körper auf dem Boden.

Nimm Geräusche wahr,

Ohne sie zu benennen.

Bewege sanft Finger und Zehen.

Vielleicht streckst du dich leicht.

Wenn du bereit bist,

Drehe dich auf eine Seite und bleibe dort einen Moment.

Und dann öffne langsam deine Augen.

Du bist wach,

Klar und tief entspannt.

© 2026 Nilda Eping. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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