
Ängste annehmen und loslassen: Eine Reise zu innerem Frieden
In dieser Meditation wirst du eingeladen, deine Ängste liebevoll zu erforschen, ihre Botschaften zu verstehen und sie schließlich loszulassen. Gemeinsam schauen wir, wovor deine Angst dich beschützen möchte, und schaffen Raum für Vertrauen, Leichtigkeit und innere Ruhe. Durch Achtsamkeit, Mitgefühl und Atemtechniken findest du zurück zu innerer Ruhe und Zufriedenheit. Diese Praxis ist ein sanfter Anker, um dich immer wieder mit deiner inneren Weisheit zu verbinden. Music by Chris Collins, Indie Music Box
Transkription
Herzlich Willkommen zur Meditation Angst loslassen und innere Zufriedenheit finden.
In dieser Meditation wollen wir uns unsere Ängste einmal genauer anschauen.
Woher kommt die Angst?
Ist sie angemessen?
Wovor will sie mich beschützen?
Kann ich sie loslassen?
Auch wenn die Angst ein ganz natürlicher Schutzmechanismus ist und uns vor gefährlichen Situationen bewahrt,
So hindert sie uns oft daran,
Innere Zufriedenheit zu finden und unser Bestes Leben zu leben.
Finde nun für die Meditation einen bequemen Sitz und mach es dir gemütlich.
Lege deine Hände entspannt auf deinen Schoß ab und wenn du möchtest,
Dann schließe deine Augen.
Und wie immer zu Beginn,
Nimm für dich ein paar tiefe Atemzüge,
Um dich ganz auf den gegenwärtigen Moment einzulassen.
Du darfst jetzt ganz loslassen,
Den Alltag hinter dir lassen,
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem,
Wie er einströmt und wie er ausströmt.
Spüre,
Wie dein Atem deinen Körper beruhigt und dich in den gegenwärtigen Moment bringt.
Er ist immer bei dir,
Wie ein treuer Begleiter.
Du musst nichts an deinem Atem ändern,
Lass ihn einfach kommen und gehen,
Wie Wellen am Strand.
Deine Atmung geschieht immer im Hier und Jetzt und die Angst,
Die entspringt oft Gedanken über die Zukunft oder die Vergangenheit,
Aber hier im jetzigen Moment bist du sicher.
Beobachte für ein paar Minuten einfach deine Atmung und spüre,
Wie du dich dabei fühlst.
Vielleicht bemerkst du,
Dass deine Atmung tiefer wird und langsamer,
Dass dein ganzes System runterfährt und zur Ruhe kommt.
Einatmen und ausatmen,
Mehr gibt es gerade nicht zu tun.
Und wenn du bemerkst,
Dass du auf einmal gar nicht mehr bei deiner Atmung bist,
Sondern bei deinen Gedanken,
Dann nimm das einfach nur wahr und komm zurück zu deiner Atmung.
Stelle dir nun einmal vor,
Dass die Angst wie eine Wolke ist,
Die über deinen Geist zieht.
Beobachte diese Wolke,
Vielleicht hat sie eine Farbe,
Eine Form,
Vielleicht auch ein Gewicht und dann frage dich,
Welche Ängste trage ich gerade in mir?
Vielleicht sind es Sorgen über die Zukunft,
Ängste um geliebte Menschen oder alte Geschichten,
Die immer wieder in deinem Geist auftauchen.
Lass dir hier Zeit,
Diese Frage zu erforschen.
Es gibt kein richtig oder falsch,
Schau einfach zu,
Was jetzt in deinem Geist auftaucht,
Wenn du dir die Frage stellst,
Welche Ängste du gerade in dir trägst.
Gib deiner Angst den Raum da zu sein,
Versuche nicht sie zu verdrängen,
Denn je weniger du deine Angst bekämpfst,
Desto weniger kämpft sie zurück.
Denke daran,
Die Angst möchte dich einfach nur für ein bestimmtes Ereignis beschützen.
Und dann spüre einmal,
Wo sich diese Angst in deinem Körper zeigt,
Vielleicht bemerkst du einen Druck in der Brust oder ein Ziehen im Bauch oder eine Enge im Hals.
Beobachte diese Empfindungen.
Es kann sein,
Dass dir gerade mehrere Ängste in den Kopf gekommen sind oder vielleicht auch nur eine,
Aber dafür eine größere oder vielleicht auch gar keine Ängste.
Es kann auch sein,
Dass du gedanklich zwischendrin ganz woanders warst,
Vielleicht bei deiner Einkaufsliste oder bei deinem Abendessen.
Worauf ich hinaus will ist,
Dass du in den paar Minuten,
In denen du gerade in Gedanken warst,
Höchstwahrscheinlich mehrere Gefühlszustände und Gedankengänge hattest,
Die sich gegenseitig abgelöst haben.
Erst war der Gedanke da,
Dann kam ein weiterer Gedanke und der erste Gedanke ist weitergezogen.
Und das zeigt dir,
Dass die Angst lediglich ein Gefühl ist,
Das kommt und geht.
Du bist nicht die Angst,
Du nimmst die Angst nur als vorübergehendes Ereignis in deinem Geist wahr.
Und diese Tatsache ermöglicht es dir,
Die Angst auch loszulassen.
Das heißt,
Im nächsten Schritt wollen wir uns die Angst einmal genauer anschauen.
Woher kommt sie und wovor möchte sie dich beschützen?
Vielleicht hattest du einen Skiunfall und nun traust du dich nicht mehr auf die Piste,
Aus Angst,
Dich wieder zu verletzen.
Die Angst möchte dich also vor einer weiteren Verletzung bewahren.
Es kann auch sein,
Dass du in einer Beziehung betrogen wurdest und jetzt fällt es dir schwer,
Menschen zu vertrauen und nun traust du dich nicht mehr,
Eine Beziehung einzugehen.
Die Angst möchte dich davor beschützen,
Wieder betrogen und verletzt zu werden.
Woher kommt deine Angst und wovor will sie dich beschützen?
Welche Emotionen tauchen dabei auf?
Fühlst du dich traurig,
Wütend,
Ängstlich,
Verzweifelt?
Aber wie du weißt,
Sind Gedanken,
Also auch deine ängstlichen Gedanken,
Einfach nur flüchtige Ereignisse in deinem Geist,
Die kommen und gehen und die wir mit ein wenig Übung loslassen können.
Also bedanke dich einmal bei deiner Angst,
Dass sie so gut auf dich aufpasst und dich vor gewissen Situationen beschützen möchte.
Aber lass deine Angst nicht dein Leben bestimmen.
Atme einmal tief ein und mit der Ausatmung lass ein befreiendes Danke los.
Atme noch einmal tief ein und atme ein liebevolles Danke aus.
Danke liebe Angst,
Dass du mich beschützen möchtest und dafür sorgst,
Dass ich aufmerksam durchs Leben gehe.
Danke,
Aber von nun an übernehme ich wieder das Steuer.
Und dann spüre,
Wie bei jeder Ausatmung die Angst ein bisschen aus seinem Körper rausströmt.
Stelle dir vor,
Wie die Angst langsam verblasst,
Wie eine Wolke,
Die sich am Himmel auflöst.
Mit jedem Ausatmen wird sie kleiner,
Leichter,
Durchsichtiger.
Und wenn es dir hilft,
Kannst du innerlich die Worte wiederholen.
Ich lasse die Angst los.
Ich bin sicher.
Ich bin frei.
Ich lasse die Angst los.
Ich bin sicher.
Ich bin frei.
Vielleicht spürst du,
Wie eine innere Leichtigkeit entsteht,
Wie ein sanftes Licht in dir,
Das sich langsam ausbreitet und die Angst vertreibt.
Wenn du dich entspannst,
Entspannt sich auch deine Angst.
Ängste sind wichtig,
Um uns vor ernsten Gefahren zu beschützen,
Aber wir müssen unterscheiden lernen,
Was eine ernste Gefahr ist.
Mach dir einmal bewusst,
Was dich deine Angst kostet.
Wie verändert sich deine Stimmung,
Wenn du dauernd ängstlich bist?
Was verpasst du im Leben,
Weil du aus Angst aufgehört hast,
Bestimmte Sachen zu machen?
Woran hindert dich deine Angst?
Die Angst spielt sich zwar nur in deinen Gedanken ab,
Aber die Emotionen und die Folgen,
Die damit einhergehen,
Sind echt.
Deine Angst grenzt dich ein und sie hindert dich daran,
Dein bestes Leben zu leben.
Und wenn Angst nicht erkannt,
Angenommen und losgelassen wird,
Dann kann sie auf Dauer zu destruktiven Emotionen wie Verzweiflung,
Ärger,
Wut und irgendwann sogar Hass führen.
Du hast jetzt einen Riesenschritt gemacht und dich deiner Angst angenähert und Frieden mit ihr geschlossen,
Weil du erkannt hast,
Dass sie eigentlich nur dein Beschützer sein möchte.
Du hast sie liebevoll losgelassen und in deinem Geist Platz geschaffen für neue,
Positive Gedanken und Emotionen.
Und dann atme einmal tief ein und mit jedem Einatmen,
Lade ein Gefühl von Vertrauen und Sicherheit in deinen Körper ein.
Spüre,
Wie dieses Gefühl mit jedem Atemzug stärker wird und sich in deinem gesamten Körper ausbreitet.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf das Gefühl von Leichtigkeit,
Das du erschaffen hast.
Spüre,
Wie dein Atem dich mit jedem Einatmen mit Ruhe und Zufriedenheit erfüllt.
Und hinter dieser dunklen Wolke,
Die sich jetzt komplett aufgelöst hat,
Geht die Sonne auf und ihr Licht ist ganz warm und beruhigend und es durchdringt deinen ganzen Körper,
Jede einzelne Zelle und deinen Geist.
Und dann spüre einmal in dich hinein,
Wie du dich jetzt fühlst.
Und wenn du soweit bist,
Dann bringe die Aufmerksamkeit zurück in deinen Körper.
Beginne langsam deine Finger und Zehen zu bewegen.
Wenn ihr danach ist,
Dann strecke dich.
Und wenn du bereit bist,
Dann öffne wieder deine Augen und nimm die Umgebung um dich herum wahr.
Und spüre die Leichtigkeit,
Die Ruhe und die Zufriedenheit.
Danke dir für deine Aufmerksamkeit.
Du kannst diese Meditation so oft wiederholen,
Wie es dir gut tut.
Sie soll ein Anker für dich sein,
Um dir bewusst zu machen,
Dass du die Kraft hast,
Deine Ängste loszulassen und Frieden zu wählen.
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