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Yoga Nidra – Tiefe Gelassenheit und Stressabbau

by Eva Rosenblatt

Aktivität
Meditation
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Finde zurück in deine goldene Mitte und lass den mentalen Ballast des Tages vollständig los. In dieser Yoga Nidra Praxis nutzen wir die traditionelle 61-Punkte-Lichtreise, um dein Nervensystem tief zu harmonisieren. Ein weich leuchtender, blauer Stern an jedem Energiepunkt lenkt deine Wahrnehmung weg vom stressigen Gedankenstoff und führt dich in die absolute Klarheit und Stille deines Geistes (Chidakasha). Perfekt zum Abschalten und Regenerieren.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Yoga Nidra Praxis für tiefe Gelassenheit und Stressabbau.

Mein Name ist Eva Rosenblatt und ich freue mich darauf,

Dich bei deiner Yoga Nidra Praxis begleiten zu dürfen.

Richte Dich nun in Deiner Rückenlage in Shavasana so bequem wie möglich ein.

Nimm dir alle Hilfsmittel,

Die du brauchst.

Ein flaches Kissen für den Kopf,

Eine Rolle unter die Knie,

Um den unteren Rücken zu entlasten und decke dich warm zu.

Wenn der Geist zur Ruhe kommt,

Kühlt der Körper schnell ab.

Und dann lass dir alle Zeit,

Die du brauchst,

Um ganz anzukommen.

Und dann schließe sanft deine Augen und lass sie während der gesamten Praxis geschlossen.

Spüre,

Wie dein Körper hier auf der Unterlage aufliegt.

Nimm die Kontaktpunkte ganz bewusst wahr.

Die Fersen auf dem Boden.

Die Faden das Gesäß.

Den gesamten Rücken.

Die Schulterblätter.

Die Handrücken und den Hinterkopf.

Nimm den gesamten Körper als eine Einheit wahr.

Und dann atme tief durch die Nase ein.

Und lass den Atem mit einem erlösenen Seufzer durch den geöffneten Mund ausströmen.

Lass allen Ballast des Tages los.

Und man wiederholt das noch zweimal für dich.

Und mit jedem Ausatmen singst du tiefer und schwerer in die Matte.

Du musst jetzt nichts mehr tun.

Nichts mehr leisten.

Lass dich einfach bedingungslos tragen.

Öffne deine Wahrnehmung für die Geräusche im Außen.

Suche nach den am weitesten entfernten Geräuschen,

Ohne darüber nachzudenken.

Und dann wandere einfach von Geräusch zu Geräusch in der Ferne für einige Momente.

Dann hol deine Aufmerksamkeit näher heran.

Nimm die Geräusche wahr,

Die sich in deiner direkten Umgebung befinden,

Im selben Haus oder im selben Raum.

Leicht das leise Ticken einer Uhr oder ein Knacken.

Oder einfach ein sanftes Rauschen um dich herum.

Zieh deine Wahrnehmung noch ein Stück weiter nach innen,

Ganz zu dir selbst.

Werde dir deines eigenen Atems bewusst.

Spüre das feine Natürliche ein und ausströme der Luft an den Nasenflügeln.

Nimm wahr,

Wie der Atem von ganz alleine fließt.

Nimm dir jetzt fest vor,

Während der Praxis wach und bewusst zu bleiben.

Sagt ihr im Stillen,

Ich bleibe wach,

Ich höre die Stimme,

Ich praktiziere Yoga Nidra.

Bringe deine Aufmerksamkeit tief in dein Herz.

Es ist Zeit für dein Sankalpa.

Einen kurzen,

Positiven formulierten Satz in der Gegenwartsform,

Der dich an deine Gelassenheit führt.

Wähle ein Sankalpa,

Das heute zu dir passt,

Wie zum Beispiel,

Ich bin vollkommen ruhig,

Gelassen und frei.

Oder mit jedem Atemzug lasse ich inneren Stress los.

Wiederhole deinen Sankalpa nun dreimal im Stillen,

Voller Vertrauen und innerer Gewissheit.

Wir beginnen nun mit der systematischen Wanderung des Bewusstseins durch die 61 Energiepunkte deines Körpers.

Stell dir an jedem Punkt,

Den ich gleich nenne,

Einen kleinen,

Weich leuchtenden blauen Stern vor.

Ein funkelndes Licht der Ruhe,

Das diesen Punkt im Geist berührt.

Lass deine Aufmerksamkeit im steten Fluss vom Punkt zu Punkt wandern,

Denn dort ganz von selbst die blauen Sterne aufleuchten.

Dann bring deine Aufmerksamkeit zum Punkt zwischen den Augenbrauen,

Deinem dritten Auge.

Wander weiter zur Kehle.

Rechte Schultergelenk.

Rechter Ellenbogen.

Handgelenk.

Die Spitze des rechten Daumens.

Spitze des Zeigefingers.

Mittelfingers.

Ringfingers.

Spitze des rechten Kleinfingers.

Rechter Handgelenk.

Rechter Ellenbogen.

Weichte Schultergelenke.

Zurück zur Mitte der Kehle.

Den Wander zum linken Schultergelenk.

Linker Ellenbogen.

Handgelenk.

Die Spitze des linken Daumens.

Zeigefinger.

Spitze des Mittelfingers.

Spitze des Ringfingers.

Und Spitze des Kleinfingers.

Linke Handgelenk.

Einbogen.

Linke Schultergelenk.

Zurück zur Mitte der Kehle.

Herzzentrum in der Mitte der Brust.

Rechte Brustseite.

Zurück zum Herzzentrum.

Linke Brustseite.

Zurück zum Herzzentrum.

Nabelzentrum.

Beckenzentrum im Unterbauch.

Wander zum rechten Hüftgelenk.

Zum rechten Kniegelenk.

Zum Fußgelenk.

Leichter Fußrücken und die Fußsohle.

Dann zur Spitze des rechten großen Cs.

Spitze des 2.

Zees.

Spitze des 3.

Ziehs Spitze des 4.

Cs.

Spitze des kleinen Zähs.

Rechte Fußgelenk.

Rechte Knie,

Gelenk.

Rechtes Hüftgelenk.

Und zurück zum Beckenzentrum.

Linkes Hüftgelenk.

Linkes Kniegelenk.

Linkes Fußgelenk.

Linker Fußrücken und die Fußsohle.

Wandert zur Spitze des linken großen Zees.

Spitze des zweiten Zehs.

Spitze des 3.

Cs.

Spitze des 4.

Cs.

Bütze des linken kleinen Cs.

Linkes Fußgelenk.

Linkes Kniegelenk.

Linkes Hüftgelenk.

Zurück zum Beckenzentrum.

Nabelzentrum.

Herz-Zentrum Mitte Tequila.

Und zurück zum Punkt zwischen den Augenbrauen,

Dem dritten Auge.

Nimm nun wahr,

Wie all diese 61 blauen Sterne gleichzeitig in dir leuchten.

Wie ein ganzer Sternenhimmel der Ruhe in deinem Körper.

Spüre den gesamten Körper als ein einziges harmonisches Feld aus reinem Licht und tiefer Entspannung.

Lenke deine Aufmerksamkeit nun ganz bewusst zu deinem Bauchraum.

Und nimm dort wahr,

Wie sich deine Bauchdecke mit jedem Einatmen sanft hebt.

Und mit jedem Ausatmen wieder senkt.

Nimm dieses ruhige Auf und Ab deines Atems einfach nur wahr,

Ohne etwas zu verändern.

Wir beginnen nun,

Diese Atembewegung im Geist rückwärts zu zählen,

Von 27 bis 1.

Ziele im Rhythmus deines eigenen Atems.

Ich atme ein,

Die Bauchdecke hebt sich siebenundzwanzig.

Ich atme aus,

Die Bauchdecke senkt sich.

27 Ich atme ein,

Die Bauchdecke hebt sich,

26.

Ich atme aus,

Die Bauchdecke senkt sich,

26.

Fahre sofort,

Ganz ruhig und konzentriert,

Bis du bei Eins angekommen bist.

Und wenn du dich verzählst oder deine Gedanken abschweifen,

Ist es völlig normal.

Beginne einfach wieder ganz geduldig von 27.

Copyright WDR 2021 Lass das Zählen nun langsam wieder los,

Der Atem fließt wieder ganz von allein,

Frei,

Natürlich und mühelos.

Wir wecken nun gegensätzliche Empfindungen,

Um das Nervensystem auf einer tiefen Ebene zu harmonisieren.

Erwecke das Gefühl von extremer Schwere in deinem Körper.

Spüre,

Wie dein Körper mit jedem Ausatmen schwerer und schwerer wird.

Beine sind schwer wie Blei.

Die Arme.

Der RUM.

Der Kopf.

Ein Gefühl von massiver,

Tiefer Schwere,

Als würde der gesamte Körper tief in den weichen Boden einsinken.

Du bist so schwer,

Dass du dich nicht mehr bewegen könntest,

Selbst wenn du es wolltest.

Ganz schwer und tief verwurzelt.

Lass das Gefühl der Schwere ganz los.

Erwecke nun das Gefühl von vollkommener Leichtigkeit.

Stell dir vor,

Dein Körper verliert jegliches Gewicht.

Du wirst so leicht wie eine Feder.

So leicht wie eine weiße Wolke im Wind.

Jede Schwere weicht aus den Muskeln und Knochen,

Die Beine,

Die Arme,

Der Rumpf,

Alles fühlt sich an,

Als würde es ganz schwerelos und frei über der Matte schweben.

Eine tiefe,

Schwebende Leichtigkeit.

Lass die Leichtigkeit los,

Erwecke nun das Gefühl von erfrischender,

Klarer Kälte.

Stell dir vor,

Du stehst an einem frühen,

Klaren Morgen im Wind.

Ein sanfter,

Kühler Luftzug streift deine Haut.

Spüre diese klare,

Erfrischende Kälte auf deinem Gesicht.

In deinen Händen und entlang deiner Wirbelsäule.

Eine Kälte,

Die dich ganz klar und ruhig werden lässt.

Wandle die Kälte um,

Erwecke das Gefühl von strömender,

Intensiver Wärme.

Spüre,

Wie eine tiefe,

Wohltuende Wärme durch deine Haut dringt.

Wie eine Decke,

Die frisch von der Sonne erwärmt wurde.

Eine goldene,

Strömende Wärme breitet sich von deinem Herzzentrum aus im gesamten Körper bis in die Fingerspitzen und Zehen.

Jede Faser deines Körpers wird weich und warm durchflutet.

Lass auch die Wärme wieder los und kehre zurück zu deiner goldenen Mitte,

Ganz neutral,

Vollkommen ausbalanciert,

Sicher und ruhig.

Ich nenne dir nun einige Bilder,

Lass sie vor deinem inneren Auge entstehen und wieder weiterziehen.

Ein klarer,

Blauer Bergsee.

Das sanfte Rauschen vom Blättern im Wind.

Ein weiter,

Unendlicher Horizont am Meer.

Weiche,

Weiße Wolken am Sommerhimmel.

Ein warmer Sommerregen,

Der die Erde reinigt.

Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit noch einen Moment in diesem Raum hinter deinen geschlossenen Augen.

Dieser Raum wird Shidakasha genannt,

Der Raum deines Bewusstseins.

Betrachte diesen Raum wie eine Leinwand oder einen weiten,

Tiefen Abendhimmel.

Alles,

Was dich beschäftigt,

Jeder Gedankensplitter,

Jeder Stress,

Und jeder mentale Stoff der letzten Tage.

Ist wie unruhiger Gedankenstoff,

Der als dicker Nebel in diesem Raum hängt.

Mit jedem ruhigen Ausatmen.

Zieht dieser Nebel nun weiter.

Du schaust den Gedanken nur dabei zu,

Wie sie auftauchen,

Sich auflösen und den Blick freigeben.

Der Nebel verzieht sich vollständig.

Was bleibt,

Ist die Absolute.

Unberührte Leere deines Geisters.

Ein Raum voller Klarheit.

Unendlicher Weiter und tiefer,

Unerschüttlicher Stiller,

Völlige Gedankenstiller.

Genieße diese Klarheit und diese tiefe Stelle für einige Minuten.

Erinnere dich wieder an deinen Sankalpa vom Anfang dieser Praxis.

Wiederhole diesen Satz jetzt noch dreimal im Stillen,

Im gleichen Wortlaut und spüre seine Kraft.

Bringe deine Wahrnehmung langsam wieder zurück in den äußeren Raum.

Spüre die Berührungspunkte deines Körpers mit dem Boden.

Nimm die Geräusche um dich herum wahr.

Betiefe deinen Atem spürbar,

Atme frische Energie und Klarheit ein.

Bewege ganz sachte deine Fingerspitzen.

Deine 10 recke und strecke dich.

Bewege die Hand- und Fußgelenke.

Mach genau die Bewegung,

Die dein Körper jetzt braucht.

Wenn du soweit bist,

Öffne ganz langsam,

In deinem eigenen Tempo,

Die Augen.

Du bist nun wieder vollständig,

Zurück im Hier und Jetzt.

Die Yoga-Nidra-Praxis ist nun beendet.

© 2026 Eva Rosenblatt. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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