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Yoga Nidra: Selbstheilungskräfte Aktivieren (Ohne Musik)

by Eva Rosenblatt

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle

Diese 15-minütige Yoga Nidra Praxis führt dich in eine tiefe, stille Ebene deines Bewusstseins, um die körpereigenen Selbstheilungskräfte ohne Ablenkung durch Musik zu aktivieren. Durch eine gezielte Körperreise und tiefe Entspannung wird das Nervensystem harmonisiert und Raum für nachhaltige innere Erholung geschaffen. Nutze diese Zeit der Stille, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und aus deiner inneren Mitte heraus neue Kraft zu schöpfen.

Transkription

Hallo und herzlich Willkommen zur heutigen Yoga Nidra Einheit.

Diese Einheit dient dazu,

Deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und dem Körper die Ruhe zu geben,

Die er zur Regeneration braucht.

Mein Name ist Eva und ich freue mich darauf,

Deine heutige Praxis zu begleiten.

Nimm dir jetzt einen Moment Zeit,

Um wirklich anzukommen.

Lege dich in Shavasana auf den Rücken.

Die Beine sind etwas mehr als hüftbreit geöffnet und die Füße fallen ganz locker nach außen.

Deine Arme liegen entspannt neben deinem Körper und die Handfläche zeigen nach oben.

Dein Wohlbefinden steht aber an erster Stelle und wenn dir die Rückenlage unbequem ist oder dir Schmerzen bereitet,

Such dir eine Position,

In der du in den nächsten 10 bis 15 Minuten regungslos und auch schmerzfrei liegen kannst.

Wenn nur nicht geschehen,

Schließe sanft deine Augen.

Werde dir nun der Geräusche um dich herum bewusst.

Gehe nicht tief auf sie ein,

Sondern nimm sie einfach nur zur Kenntnis.

Spüre jetzt die Schwere deines Körpers auf der Matte.

Spüre alle Kontaktpunkte,

Die Fersen,

Das Gesäß,

Die Schultern,

Der Hinterkopf.

Mit jeder Ausatmung lässt du mehr Gewicht in den Boden sinken.

Sag dir innerlich,

Ich praktiziere Yoga Nidra,

Ich bleibe wach und präsent.

Lasse nun dein Sankalpa auftauchen.

Dein positiver Entschluss für dich selbst.

Formuliere den Satz in der Gegenwart,

So als wäre es bereits geschehen.

Das Sankalpa könnte lauten,

Ich bin ruhig und entspannt.

Oder ich bin ruhig und gelassen.

Oder irgendein anderer Satz,

Der sich für dich passend und richtig anfühlt.

Wiederhole diesen Satz dreimal in voller Gewissheit,

Dass es geschehen wird.

Wir beginnen nun mit der Rotation durch deinen Körper.

Folge einfach meiner Stimme zum jeweiligen Körperteil und wiederhole es im Geiste.

Gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner rechten Hand.

Rechter Daumen,

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleinerfinger,

Handfläche,

Handrücken,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellenbogen,

Oberarm,

Schulter,

Rechte Achselhöhle,

Teilchen,

Becken,

Oberschenkel,

Knie,

Unterschenkel,

Fußgelenk,

Ferse,

Fußsohle,

Rechter großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter Zeh,

Vierter Zeh,

Kleiner Zeh,

Der ganze rechte Fuß,

Das ganze rechte Bein,

Die ganze rechte Körperseite,

Die ganze rechte Körperseite.

Gehe nun mit der Aufmerksamkeit zu deiner linken Körperseite,

Zu deiner linken Hand,

Linker Daumen,

Zeigefinger,

Mittelfinger,

Ringfinger,

Kleinerfinger,

Handfläche,

Handrücken,

Handgelenk,

Unterarm,

Ellenbogen,

Oberarm,

Schulter,

Linke Achselhöhle,

Teilchen,

Becken,

Linker Oberschenkel,

Linkes Knie,

Der Unterschenkel,

Fußgelenk,

Ferse,

Fußsohle,

Rechter großer Zeh,

Zweiter Zeh,

Dritter Zeh,

Vierter Zeh,

Kleiner Zeh.

Gehe mit der Aufmerksamkeit zur Rückseite deines Körpers,

Zu den Fersen,

Den Waden,

Gesäß,

Spüre den ganzen Rücken,

Die Wirbelsäule und den Hinterkopf.

Gehe nun zur Vorderseite mit deiner Aufmerksamkeit zum Scheitel,

Stirn,

Augenbrauenzentrum,

Augen,

Wangen,

Lippen,

Kehler,

Herzraum,

Der ganze Körper,

Der ganze Körper.

Spüre deinen gesamten Körper als Einheit.

Beobachte jetzt den Atem in deinem Bauch.

Spüre ganz genau,

Wie sich die Bauchdecke beim Einatmen hebt und wie sie sich wieder senkt.

Verändere nichts,

Beobachte nur.

Beginne nun,

Deine Atemzüge rückwärts zu zählen,

Von 10 bis 1.

Ein Atemzug zählt 1,

Also einatmen,

Ausatmen 10.

Einatmen,

Ausatmen 9.

Zähle nun für dich weiter.

Und wenn du bei 1 ankommst oder dich verzählst,

Beginn einfach wieder bei 10.

Beende nun das Zählen.

Erzeuge nun gegensätzliche Empfindungen in deinem Körper.

Dein ganzer Körper ist schwer,

Ganz schwer.

Er sinkt tief in die Unterlage.

Nun wird dein Körper leicht.

Er scheint fast zu schweben.

Dein Körper ist leicht,

Leicht.

Und nun wieder schwer.

Dein ganzer Körper ist schwer.

Dein rechtes Bein ist schwer.

Dein rechter Fuß ist schwer.

Das linke Bein ist schwer.

Und der linke Fuß ist schwer.

Die Arme sind schwer.

Der Kopf ist schwer.

Alles ist schwer.

Und jetzt ist wieder alles ganz leicht,

Wie eine Feder.

Du scheinst über dem Boden zu schweben.

Dein Körper ist leicht,

Leicht,

Ganz leicht.

Blicke in das Shedakascha,

Den dunklen Raum vor deinen Augen.

Er ist der Raum deines Bewusstseins.

Stell dir dort folgende Bilder vor.

Ein goldener Weizenhalm,

Der sich sanft im Wind wiegt.

Wellen,

Die rhythmisch an den Strand rollen.

Weiße Wolken,

Die langsam über den blauen Himmel ziehen.

Wellen am Strand bei Nacht.

Eine brennende rote Kerze.

Bleib noch einen Moment in diesem Raum und sehe alle Lichter und Formen und Farben.

Komm jetzt zurück zum Sankalpa,

Zu deinem Herzenswunsch vom Beginn der Praxis.

Wiederhol diesen Sankalpa noch dreimal im Geiste,

So als wäre es bereits geschehen.

Langsam ist es an der Zeit,

Die Yoga-Nidra-Praxis für heute zu beenden.

Vertiefe deinen Atem und spüre deinen Körper,

Wie er auf der Unterlage liegt.

Bewege deine Finger und deine Zehen.

Strecke dich und regele dich und wenn du soweit bist,

Öffne langsam deine Augen.

Hari Om Tat Sat.

© 2026 Eva Rosenblatt. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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