
Ruhig einschlafen – Geführte Schlafmeditation (10 Minuten)
Diese geführte Schlafmeditation unterstützt dich dabei, den Tag loszulassen und sanft in den Schlaf zu finden. Durch ruhige Atmung, körperliche Entspannung und das Loslassen von Gedanken kann dein Nervensystem herunterfahren. Ideal zum Einschlafen oder als ruhiger Abschluss des Tages.
Transkription
Willkommen.
Zu dieser abendlichen Meditation,
Die dich dabei unterstützen wird,
Ruhig in den Schlaf zu sinken.
Der Tag liegt hinter dir.
Du musst heute nichts mehr erledigen.
Finde eine Position,
In der dein Körper vollständig zur Ruhe kommen kann.
Am besten liegend,
Sodass dein Körper alles abgeben kann.
Spüre.
Die Unterlage unter dir.
Und nimm wahr,
Wie dein Körper getragen wird.
Alles darf jetzt schwerer werden.
Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Spüre,
Wie sich dein Oberkörper mit der Einatmung leicht hebt.
Und mit der Ausatmung wieder senkt.
Der Atem fließt jetzt von ganz allein.
Du musst nichts daran kontrollieren.
Mit jeder Ausatmung darf dein Körper ein wenig mehr abgeben.
Abgeben an Spannung.
Abgeben an Schwere.
Die Schultern sinken.
Der Kiefer wird weich.
Deine Zähne lösen sich leicht voneinander.
Die Stirn entspannt sich.
Sie wird glatt.
Der Körper beginnt langsamer zu werden.
Spüre noch einmal bewusst.
Die Unterlage unter dir.
Die Punkte,
An denen Dein Körper aufliegt und getragen wird.
Dein Kopf.
Deine Schultern?
Dein Rücken.
Deine Arme.
Deine Hüfte.
Deine Beine.
Alles darf jetzt schwerer werden.
Du musst nichts halten.
Der Körper darf loslassen.
Vielleicht sind da noch Gedanken.
Reste vom Tag.
Situation der letzten Stunden.
Planungen.
Innere Gespräche.
Du musst diese Gedanken nicht stoppen.
Stell dir vor.
.
.
Sie ziehen einfach an dir vorbei.
So wie Werbeplakate auf einer langsam fahrenden Rolltreppe.
Ein Gedanke taucht auf.
Nehmen die an der Wand.
Er zieht vorbei.
Und verschwindet hinter dir.
Dort rückt er immer weiter in den Hintergrund.
Du musst ihn nicht festhalten.
Du musst nichts weiter denken.
Die Rolltreppe bewegt sich ruhig und gleichmäßig weiter.
Weiter in die Ruhe.
Und in Schlaf.
Und die Gedanken,
Die aufkommen dürfen.
Ziehen einfach an dir vorbei.
Ganz egal,
Wie viele kommen.
Mit jeder Ausatmung.
Entsteht noch ein bisschen mehr Abstand.
Zu diesen Gedanken hinter dir.
Und du?
Du fährst immer weiter.
Während dein Körper immer ruhiger wird.
Kann sich und darf sich ein Gefühl von Schutz breit machen.
Vielleicht nimmst du es ganz leicht wahr.
Wie eine ruhige Hülle um dich herum.
Ein stiller Kokon.
Der alles etwas leiser und etwas dumpfer macht.
Du bist gehalten.
Du bist sicher.
Hier gibt es nichts mehr zu tun.
Dein Atem wird ruhiger.
Dein Körper schwerer.
Dein Kopf leiser.
Du musst nicht mehr wach bleiben.
Du darfst loslassen.
Gedanken ziehen weiter.
Der Körper darf immer tiefer sinken.
Mit jeder Ausatmung.
Ein Stück weiter.
Der Atem fließt ruhig weiter.
Ganz allein.
Der Körper ist schwer.
Und entspannt.
Alles wird langsamer.
Vielleicht gleitest du jetzt.
Ganz von selbst in den Schlaf.
Ohne etwas zu tun.
Ohne etwas festzuhalten.
Einfach getragen von diesem Moment.
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