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Frieden schließen mit deinem inneren Kritiker

by David Damberg

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Meditation
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Wir kennen alle den Augenblick, in dem wir vielleicht etwas falsch gemacht haben oder etwas nicht so war, wie wir es uns gewünscht hätten. Schnell entsteht in uns ein innerer Streit. Unser innerer Kritiker maßregelt uns, beschimpft uns und versucht, uns davon zu überzeugen, wie schlecht wir sind. Das kann eine sehr belastende Situation sein. Doch auch der innere Kritiker will etwas Gutes für dich – vielleicht Sicherheit, Anerkennung oder Schutz vor externer Kritik, die oft als schlimmer empfunden wird als die innere. Wenn wir das bedenken, erkennen wir, dass der Kritiker eine wichtige Funktion hat, die er (übrigens kann es natürlich auch eine innere Kritikerin sein) allerdings überzogen und destruktiv ausübt. Wenn wir beginnen, ihm mit Verständnis und Mitgefühl zu begegnen, kann es dir gelingen, aus dem Kritiker einen hilfreichen Berater zu machen, der dich in deinem Leben unterstützt. In dieser Meditation helfe ich dir, dich deinem inneren Kritiker in dieser Hinsicht neu zu nähern.

Transkription

Herzlich willkommen zu dieser Meditation,

Wo wir uns auf neue Art dem inneren Kritiker zuwenden wollen,

Der uns oft so nervt und stört und unangenehm ist.

In dieser Meditation wirst du ihn von einer anderen Seite kennenlernen.

Natürlich gibt es nicht nur den inneren Kritiker,

Sondern es gibt natürlich auch eine innere Kritikerin.

Bleibe in dieser Meditation bei der männlichen Form,

Weil sie die gängigere ist,

Aber selbstverständlich hat der innere Kritiker kein generelles Geschlecht,

Sondern es ist immer so,

Wie es für dich richtig und stimmig ist.

Mein Name ist übrigens David,

Ich bin hierbei Insight Timer,

Spiritueller Lehrer und begleite dich durch diese Meditation.

Nimm dir nun einen Moment,

Um in deiner gewählten Haltung anzukommen,

Der du bist.

Finde einen Platz,

Der dir Stabilität und Leichtigkeit zugleich schenkt.

Deine Füße sind geerdet,

Dein Rücken aufrecht,

Wenn du sitzt,

Und doch entspannt.

Die Hände ruhen sanft in deinem Schoß oder auf den Oberschenkeln.

Mit diesem Gefühl der Stabilität lade ich dich ein,

Die Augen sanft zu schließen.

Erlaube dir,

Mit dem Schließen der Augen mehr und mehr in deinen inneren Raum einzutauchen.

Einen Raum,

Der schon immer still und weit in dir gewartet hat.

Lass nun dein Herz weich werden.

Gib dir die Erlaubnis,

Alle Anspannung loszulassen,

Die du nicht mehr halten musst.

Atme tief in deinen Bauch ein und aus.

Bei jedem Ausatmen entlässt du alles,

Was gerade ablenkt,

Alle Anspannung,

Alle Sorge los.

Dein Atem ist dein Anker.

Spüre,

Wie er kommt,

Wie er geht.

Der Atem trägt dich in diesen Raum der stillen Präsenz.

Nichts muss jetzt getan,

Nichts gelöst werden.

Nur Sein ist notwendig.

Spüre die Güte in dir,

Die allein durch das Ankommen entsteht.

Wir erlauben der Achtsamkeit,

Sanft durch den Körper zu wandern.

Spüre die Stirn,

Die sich glättet.

Die Kiefer,

Die loslassen.

Die Schultern,

Die tiefer sinken.

Sollten Gedanken kommen,

Sorgen,

Planungen oder sogar Kritik,

Behandle sie wie Wellen des Ozeans oder wie Wolken am Himmel.

Du musst sie nicht festhalten oder wegdrücken.

Gib ihnen sanft einen Namen,

Vielleicht Denken,

Denken oder Sorge,

Sorge und benenne sie so und kehre dann mit einer gütigen inneren Geste zum Anker deines Atems zurück.

Erinnere dich,

Das freundliche Zurückkehren,

Das ist die eigentliche Praxis.

Lass die Empfindungen und Klänge um dich herum in diesem weiten stillen Raum deiner Gegenwart ankommen.

Du bist der liebevolle Zeuge von all dem.

Du bist die Stille selbst,

In der alle Gedanken und Gefühle kommen und gehen dürfen.

Wir wenden unsere Aufmerksamkeit nun behutsam dem Teil in dir zu,

Den wir oft den inneren Kritiker nennen.

Erlaubst du dir,

Diesen Teil nicht als Feind,

Sondern als ein Hüter oder eine Wache wahrzunehmen,

Die sich im Dienst deines Wohlergehens wähnt?

Im Rhythmus deines ruhigen Atems lädst du diesen Teil ein,

Nicht um ihn zu ändern.

Sondern um ihn wahrzunehmen.

Stell dir vor,

Du sitzt an einem lichten,

Sicheren Ort.

Vielleicht ist es eine Lichtung in einem Wald oder ganz einfach ein ruhiger Raum.

Und vor dir erscheint dieser Hüter,

Den wir den inneren Kritiker nennen.

Er kann eine Gestalt,

Ein Gefühl,

Eine Farbe oder einfach nur eine Präsenz sein.

Nimm wahr,

Wie er sich anfühlt,

Welche Haltung er hat.

Nimm wahr,

Dass dein erster Impuls vielleicht ist,

Dich zu verteidigen oder zu schützen.

Doch heute verweilst du in der Güte.

Du bist der liebevolle Zeuge,

Die liebevolle Zeugin,

Die ihm Raum gibt.

Mit einer tiefen Ausatmung sendest du ihm eine klare innere Botschaft und sagst ihm,

Ich sehe dich,

Du darfst hier sein.

Und du sagst ihm weiterhin,

Du musst nicht gehen,

Du gehörst dazu.

Führe,

Wie sich das anfühlt,

Diese tiefe,

Bedingungslose Akzeptanz.

Der Teil ist nicht getrennt von dir,

Er ist ein Teil deiner Geschichte,

Deines Körpers,

Deines Geistes.

Acht auch darauf,

Wie er reagiert und ob er reagiert.

Nimm es ganz bewusst wahr.

Nun aus diesem Ort der stetigen Ruhe und Leichtigkeit heraus trittst du in einen mitfühlenden Kontakt.

Du fragst diesen Hüter,

Diesen Kritiker mit der sanften Autorität der Weisheit,

Was ist deine tiefste,

Tiefste Absicht für mich?

Wovor versuchst du mich in Wahrheit zu schützen?

Was ist das Wichtigste,

Das du für mein Leben sicherstellen willst?

Hör auf die Antwort.

Lass sie in dir aufsteigen.

Leicht ist es die Angst vor dem Scheitern,

Die Sehnsucht nach Sicherheit,

Der Wunsch nach Anerkennung oder Schutz vor Verletzung.

Erkenne,

Dass seine Absicht rein ist.

Er nutzt nur eine Methode,

Die schmerzvoll ist.

Doch die Essenz seiner Sorge ist Mitgefühl und Schutz.

Atme tief ein und bei der Ausatmung sprich ihm die Worte der Versöhnung zu,

Die er am meisten hören muss.

Ich danke dir für deinen Dienst.

Ich sehe deine tiefe Sorge um mich.

Du bist nicht mehr allein.

Du musst nicht alles kontrollieren.

Du darfst bleiben,

Aber ich übernehme das Ruder mit der Weisheit und Güte meines Herzens.

Du bist sicher.

Ich bin sicher.

Wir sind ganz.

Spüre,

Wie diese innere Umarmung,

Dieses Ja zu diesem Teil von dir,

Eine Welle der Leichtigkeit durch dein System schickt.

Du bist jetzt ganz und vollständig.

Lass nun das Bild deines Hüters sanft verblassen.

Was bleibt,

Ist das Gefühl der Versöhnung und der inneren Weite.

Nimm die Kernthese dieser Erfahrung mit.

Alle Teile von dir gehören dazu.

Du bist der liebende Zeuge,

Der alles hält.

Vertiefe nun deinen Atem.

Spüre die Füße am Boden,

Die Hände auf deinen Beinen.

Beginne sanft,

Die Finger und Zehen zu bewegen.

Behalte dieses Gefühl von Stille,

Ruhe und Gelassenheit bei,

Während du dich langsam wieder dem Raum bewusst wirst,

In dem du dich aufhältst.

Nimm dir einen Moment Zeit,

Bevor du die Augen öffnest,

Um die Güte und das Mitgefühl in deinem Herzen zu verankern.

Und in deinem eigenen Tempo,

Wann immer du bereit bist,

Öffne sanft deine Augen.

Und zum Schluss hin möchte ich mich bedanken,

Dass du diesem Weg mitgegangen bist.

Ich hoffe,

Dass dir diese Meditation gefallen hat und dir einen guten Dienst geleistet hat.

Wenn du magst,

Hinterlasse gerne einen Kommentar,

Wie dir diese Meditation gefallen hat.

Vielen Dank und alles Gute von mir.

© 2026 David Damberg. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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