
Absolute Liebe
by Leben lieben
Du bist ein liebenswertes Gesamtkunstwerk und darfst dich so annehmen wie du bist. In dieser Meditation geht es darum die Herausforderungen des Lebens anzunehmen, statt sie zu vermeiden. Denn Liebe ist Bewusstsein. "Bis du das Unbewusste ins Bewusstsein bringst, wird es dein Leben bestimmen und du wirst es Schicksal nennen". (Carl Jung) Musik von Leigh Robinson auf Pixabay Bild von Pete Linforth auf Pixabay
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Schön,
Dass du da bist.
Setze oder lege dich hin.
Mach es dir bequem,
Sodass deine Muskeln hier loslassen können und du gleichzeitig stabilen Kontakt zum Untergrund hast.
In dieser Übung geht es darum,
Dich und deine Erfahrung voll und ganz anzunehmen.
Wenn du diese Übung regelmäßig praktizierst,
Wirst du selbstbewusster,
Fröhlicher und gelassener.
Selbstannahme ist auch wichtig,
Um unser Leben selbstbestimmter gestalten zu können.
Wenn wir nämlich Teile in uns verneinen,
Ablehnen oder verleugnen,
Zum Beispiel bestimmte Emotionen,
Empfindungen oder Eigenschaften,
Dann geben wir ihnen damit eigentlich nur mehr Macht.
Denn sie verschwinden nicht,
Wenn wir sie ignorieren,
Sondern sie wirken dadurch nur unbewusst bzw.
Unterbewusst.
Und das führt oftmals zu Selbstsabotage,
Verwirrung oder Blockaden.
Folgendes Zitat von Carl Jung fasst es ganz zauberhaft zusammen.
Bis du das Unbewusste ins Bewusstsein bringst,
Wird es dein Leben bestimmen und du wirst es Schicksal nennen.
Also fangen wir mit der Übung an.
Erlaube dir und deinem Körper hier etwas weicher zu werden.
Stelle dir eine Blase aus goldenem Licht vor,
Die dich umgibt und die dir symbolisiert,
Dass du in einen sicheren und gesegneten Raum der Selbsterkundung gehst.
Wenn du dein Bewusstsein vor allem im Kopf spürst,
Lasse es hinuntersinken in deinen Herzraum.
Spüre dein Bewusstsein hier im Herzraum und lasse den Fokus weich werden.
Lasse das Bewusstsein sich von hier aus auf deinen gesamten Körper ausdehnen.
Spüre deinen gesamten Körper,
Vertiefe deinen Atem.
Nimm wahr,
Was jetzt in dir lebendig ist.
Wo in deinem Körper spürst du jetzt gerade Unbehagen?
Vielleicht einen Schmerz oder eine Anspannung,
Vielleicht ein Gefühl von Taubheit.
Reibe deine Handflächen vor deinem Herzraum einander und erzeuge damit etwas Energie,
Etwas Wärme.
Stelle dir vor,
Dass diese Energie liebende Bewusstheit ist.
Und lege deine Hände auf die Stellen in deinem Körper,
Die sich heute etwas unangenehm anfühlen.
Mit jeder Berührung sage dem Körper teil,
Ich liebe dich.
Sage deinem Schmerz,
Ich sehe dich,
Ich liebe dich.
Du darfst auch hier sein.
Was hast du mir zu sagen?
Welche Weisheit trägst du in dir?
Welche unangenehmen Emotionen sind aktuell für dich präsent?
Welche Eigenschaften von dir lehnst du aktuell ab?
Zeigen sich irgendwelche inneren Konflikte?
Wovor hast du vielleicht Angst?
Angst vor Versagen,
Angst vor Ablehnung?
Oder vielleicht spürst du eine Müdigkeit,
Mit der du kämpfst?
Oder eine Traurigkeit?
Vielleicht hast du eine Art Frust oder Wut,
Vielleicht eine Verwirrung oder Unsicherheit?
Vielleicht eine Taubheit und du spürst dich selbst gar nicht so richtig?
Vielleicht ist da ein Gefühl von Leere,
Das sich unerträglich anfühlt,
Oder Einsamkeit oder irgendwas ähnliches.
Vielleicht Scham oder Schuldgefühle?
Öffne für all diese Erfahrungen dein Herz.
Begegne allen Teilen deiner aktuellen Erfahrung mit liebendem Bewusstsein.
Sage dir selbst,
Ich liebe alles an meiner Menschlichkeit.
Wenn es sich nicht echt anfühlt oder du das nicht wirklich meinst,
Dann kannst du dir auch sagen,
Ich liebe,
Dass ich mich und mein Erleben gerade nicht annehmen kann.
Ich liebe meinen Zweifel an dieser Übung.
Ich liebe,
Dass diese Übung mich nervt oder wütend macht oder was auch immer es für dich auslöst.
Ich liebe,
Dass ich ehrlich mit mir selbst sein kann.
Du kannst diese Übung so machen,
Dass sie sich für dich stimmig anfühlt.
Und du kannst sie täglich wiederholen,
Bis sich diese neue Beziehung und absolute Liebe zu dir selbst und deinem Erleben etabliert.
Du darfst Freude an deinen Macken haben.
Du darfst deinen Ecken und Kanten mit Weichheit und Liebe begegnen.
Du darfst lernen,
Dich selbst nicht so furchtbar ernst zu nehmen.
Versuche es mal mit dieser absoluten Liebe und schau,
Wohin es dich führt.
Versuche es mit,
Ich liebe meine Schwierigkeiten jetzt gerade.
Ich liebe die Schwierigkeiten,
Mit denen ich gerade konfrontiert bin.
Ich liebe die Herausforderungen des Lebens.
Ich liebe meine Fehler,
Meinen Ekel,
Meine Ungeduld,
Meinen Widerstand.
Ich liebe den Scheiß.
Meine Gefühle von Minderwertigkeit und Unzulänglichkeit,
Euch liebe ich auch.
Meine Eifersucht und Neid,
Euch umarme ich auch.
Flüster dir selbst zu,
Was du fühlst und streichel dich dabei ein bisschen oder wiege dich leicht hin und her.
Kuschel dich ein,
Umarme dich selbst oder sei in dem Kontakt mit deinem Körper,
Der sich für dich richtig und gut anfühlt.
Du bist wundervoll.
Deine Gefühle,
Emotionen und Körperempfindungen sind für dich da,
Um dir zu zeigen,
Wie großartig du bist und wie heilsam absolute Liebe ist.
Du bist absolute Liebe,
Allumfassende,
Bedingungslose Liebe und du fängst hier an,
In diesem Moment,
In dir selbst.
Du darfst alles annehmen,
Dieses große,
Ganze Paket Du,
Mit allen schillernden Facetten,
Mit dem ganzen farbenfrohen Spektrum deiner Lebendigkeit.
Nimm dir so viel Zeit,
Wie du brauchst,
Um alles zu fühlen und anzunehmen,
Was jetzt da ist,
Um alles in dieser weichen,
Liebenden Bewusstheit einzuhüllen.
Und wenn es sich komplett anfühlt,
Dann spüre den Kontakt zum Boden,
Spüre die Schwerkraft,
Die dich hält und stell dir vor,
Dass Wurzeln aus deinem Beckenboden bis tief in die Erde wachsen,
Bis zum Mittelpunkt der Erde.
Spüre,
Wie du über diese Wurzeln alles abgeben kannst,
Was dich belastet und Energie aufnehmen kannst,
Die du brauchst.
Spüren dir noch zwei tiefe Atemzüge hier,
Bevor du langsam wieder deine Augen öffnest und dich im Raum orientierst,
Wahrnimmst,
Was dich jetzt hier umgibt,
Welche Farben,
Formen,
Geräusche,
Gerüche,
Und dann lass die goldene Blase um dich herum verschwinden.
Lausche nochmal in dein Herz,
Ob da vielleicht eine Intention ist,
Die du mit in deinen Alltag nehmen willst,
Einen guten Vorsatz oder einen Wunsch,
Vielleicht ein Bedürfnis.
Und wenn der Gong zum Ende dieser Übung erklingt,
Dann hör zu,
Wie er langsam in die Stille übergeht und lasse auch deine Gedanken für einen Moment in die Stille verschwinden,
Bevor du ganz,
Ganz langsam zurückkehrst in deinen Alltag.
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