
Gib dich der Stille hin
In dieser Meditation richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Stille. Die Stille zwischen den einzelnen Atemzügen. Die Stille, die uns umgibt. Die Stille, die immer da ist - mal im Vordergrung und mal im Hintergrund.
Transkription
Aber ich würde sagen,
Wir starten einfach gemeinsam mit der Meditation.
Deswegen dürft ihr euch ganz gemütlich hinsetzen,
So wie ihr jetzt während der Meditation sitzen möchtet,
Vielleicht sogar ausnahmsweise mit einer Decke.
Ich sitze ja auch schon eingemummelt,
Weil es doch ganz schön kühl wird jetzt irgendwie abends.
Deswegen macht es euch schön gemütlich,
Richtet euch gut ein und dann dürft ihr auch gerne schon eure Augen schließen und eure Aufmerksamkeit einmal nach innen richten.
Nehmt jetzt erstmal eure Atmung wahr und vielleicht auch die inneren Bewegungen,
Die jetzt noch da sind.
Schau mal,
Was jetzt heute von dem Tag über geblieben ist und wie es dir gerade geht in diesem Moment.
Nimm dir einfach mal eine Minute Zeit und schau mal nach innen,
Wie es dir gerade geht und was du wahrnehmen kannst.
Und wenn du jetzt noch körperliche Anspannung wahrnehmen kannst,
Dann darfst du deinem Körper jetzt innerlich einmal die Botschaft geben,
Dass er jetzt für diese Meditation wirklich loslassen darf.
Die Schultern dürfen ganz entspannt sein,
Dein Kiefer und deine Stirn,
Auch die dürfen ganz weich werden.
Und jetzt möchte ich mit euch gemeinsam die Aufmerksamkeit von der inneren Bewegung jetzt langsam auf die Ruhe und die Stille richten,
Die auch immer präsent ist,
Egal was sonst gerade da ist,
An Gedanken oder Gefühlen.
Und zum Einstieg darfst du jetzt mal die kleinen Pausen zwischen deinen Atemzügen einmal bewusst wahrnehmen.
Das heißt die kleine Pause nach der Ausatmung,
Bevor du wieder einatmest und nach der Einatmung die kurze Pause,
Bevor du wieder ausatmest.
Wir achten oft in der Meditation vor allem auf unsere Atmung und heute wollen wir unsere Aufmerksamkeit mal auf diese kleinen Pausen zwischen den einzelnen Atemzügen legen.
Nimm mal dieses Nichts und diese Ruhe wahr zwischen den Atemzügen,
Auch wenn es nur ganz kurze Momente sind.
Es ist eine gute Möglichkeit,
Die Ruhe und die Stille einmal wahrzunehmen und während du diese Pausen beobachtest,
Musst du überhaupt nichts an deiner Atmung verändern oder sie irgendwie verlangsamen wollen oder anderweitig beeinflussen wollen.
Du kannst viel mehr wahrnehmen,
Dass das Ganze wie von selbst geschieht und dass du auch diese Pausen nicht extra anhalten musst,
Sondern dass sie ganz automatisch da sind zwischen der Einatmung und der Ausatmung.
Und wir wollen als nächstes unsere Aufmerksamkeit mal auf die Ruhe und die Stille richten,
Die uns auch räumlich gerade umgibt.
Das heißt die Stille und die Ruhe,
Gerade hier,
Wo du jetzt sitzt,
Um dich herum.
Nimm mal den Raum wahr,
Um dich herum.
Und mit dem Raum meine ich auch gar nicht die Gegenstände,
Sondern vielmehr all das,
Was zwischen den einzelnen Gegenständen immer da ist.
Genauso wie gerade zwischen unseren Atemzügen.
Nimm mal den Raum auf der linken Seite von dir wahr und nimm jetzt auch den Raum auf der rechten Seite von dir wahr.
Nimm auch den Raum vor dir,
Wo du gerade sitzt,
Wahr.
Den Raum hinter dir und jetzt auch den Raum über dir.
Und jetzt kannst du auch wahrnehmen,
Welche Qualitäten diese Stille und dieser Raum um dich herum haben.
Die Stille,
Der du dich immer wieder zuwenden kannst,
Auch wenn sie manchmal nur im Hintergrund da ist.
Dann kannst du dich hier einfach wieder etwas mehr zuwenden und der Stille einfach mal Raum geben.
Nimm dir jetzt mal zwei bis drei Minuten Zeit und lass dich mal in diese Stille hinein sinken,
Als ob du dich in ein großes,
Ganz gemütliches Sofa einfach hineinfallen lassen würdest.
Und du singst immer tiefer und tiefer und lässt auch immer mehr los.
Gib dich der Stille um dich herum einfach mal hin und überlass dich ihr.
Und wenn zwischendurch wieder Gedanken und die typischen Geschichten in deinem Kopf auftauchen,
Dann lass sie einfach wieder ziehen und trail dich gar nicht erst daran fest.
Wende dich einfach wieder der Stille zu,
Sodass die Gedanken ganz von alleine weiterziehen können.
Lass immer mehr los in diese Stille,
Als ob du dich fragen würdest,
Wie tief denn diese Stille eigentlich ist,
Ohne diese Ruhe und Stille jetzt zu verlassen.
Kannst du deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Körper lenken und jetzt wieder schauen,
Was du innerlich wahrnehmen kannst,
Was für Bewegungen da sind,
Wie dein Körper sich jetzt anfühlt.
Und du kannst versuchen,
Auch gleich,
Wenn du deine Augen wieder öffnest,
Mit der Aufmerksamkeit möglichst in dieser inneren Wahrnehmung zu bleiben und dich gar nicht erst wieder von den Gedanken und den ganzen Geschichten davon wegtragen zu lassen.
Nimm jetzt langsam deinen Körper wieder wahr,
Deine Hände und deine Füße.
Mach hier gerne kleine Bewegungen mit deinen Handgelenken und auch deinen Fußgelenken.
Kreis auch gerne deine Schultern,
Deinen Kopf.
Vielleicht regst und streckst du dich jetzt auch mal und kannst auch langsam deine Augen wieder öffnen und gleichzeitig mit der Aufmerksamkeit immer auch ein Stück weit bei dir und in der inneren Wahrnehmung zu bleiben,
In dieser Ruhe und in dieser Stille.
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