
Herzweitende Meditation
In dieser Meditation weitest und reinigst du dein Herz, zentrierst dich dadurch und kommst körperlich und emotional zur Ruhe. Dein Herz wird leichter, weicher und weiter - damit ist diese Meditation gut geeignet für Mitgefühl und bei Trauer, Wut oder Angst.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du dich für diese Meditation entschieden hast.
Du kannst dir jetzt gerne einen für dich bequemen und aufrechten Sitz suchen.
Das kann entweder ein Schneidersitz sein,
Das kann ein Fersensitz sein,
Du kannst dich aber auch auf dem Sofa oder auf einem Schuh bequem einrichten und du kannst,
Wenn du möchtest,
Die Meditation natürlich auch im Liegen machen.
Nimm dir gerne einen Moment Zeit,
Bis du alles für dich eingerichtet hast,
Sodass du dich dann in der Meditation nicht mehr viel bewegen brauchst.
Sollte sich dann doch während der Meditation irgendwann ergeben,
Dass dein Sitz dich die ganze Zeit ablenkt,
Dann ändere ihn gerne einfach zwischendurch einmal,
Um dann wieder in der Stille anzukommen.
Wenn du deinen Sitz gefunden hast,
Kannst du deine Hände ganz entspannt auf deinen Oberschenkeln oder in deinem Schoß ablegen und dann gerne damit beginnen,
Dass du einfach noch so ein paar mal dein Becken vor und zurück kippst,
Also so ein Unterschaufeln des Beckens und dann Richtung Hohlkreuz.
Zwischen diesen beiden Punkten wanderst du einige Male hin und her und dann pendel dich langsam dort ein,
Wo du spürst,
Dass deine Sitzbeinhöcker kraftvoll nach unten in den Boden drücken und deine Wirbelsäule lang und leicht nach oben wächst.
Wenn du die Augen noch nicht geschlossen hast,
Dann mach das gerne jetzt.
Sollte geschlossene Augen für dich irgendwann einmal unangenehm sein,
Dann kannst du die Augen immer leicht geöffnet lassen und den Blick einfach irgendwo auf dem Boden vor dir ruhig ablegen.
Nimm dir die nächsten paar Atemzüge Zeit,
Um im Hier und Jetzt zu landen und wirklich anzukommen in deinem Körper,
Im Moment und an diesem Ort.
Du kannst dafür gerne ein paar Runden durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen.
Alle Spannung,
Die du nicht mehr brauchst,
Loslassen.
Lass dann langsam alle Gedanken,
Alles was dich den Tag über beschäftigt hat,
In den Hintergrund treiben,
Verblassen.
Genauso alles,
Was vielleicht noch auf deiner To-Do-Liste steht,
Was du noch vor dir hast heute.
Sodass sich innerlich langsam eine Ruhe einzustellen beginnt.
Spür,
Wie dein Atem in deinen Körper hinein strömt und du ganz weich wirst,
Wenn der Atem wieder aus dir heraus fließt.
Entspann noch einmal bewusst Bauch,
Brustkorb,
Schultern und vor allem dein Gesicht.
Und dann beginn deine Aufmerksamkeit in deinen Herzraum,
In die Mitte deiner Brust zu lenken.
Vielleicht kannst du hier deinen Herzschlag tatsächlich wahrnehmen.
Vielleicht spürst du auch nur die Energie deines Herzens.
Schick deinen Atem in dein Herz hinein.
Mit jedem Einatmen stell dir vor,
Wie du Weite und Raum in dein Herz einatmest.
Mit jedem Ausatmen wirst du weich,
Indem du alle Spannungen,
Alles was festhält,
Mit dem Ausatmen löst und loslässt.
Atme Weite ein,
Ohne Druck.
Mach Platz und lass die Luft in dich hineinfallen.
Mit dem Ausatmen wird weich und löst.
Schaff mit diesem Atmen Raum in deinem Herz.
Lass deinen Herzraum weit werden.
Aufgehen.
Einatmen Weite.
Ausatmen,
Loslassen.
Wenn immer du merkst,
Dass du zu deinen Gedanken zurückschweifst,
Wegwanderst,
Bring dich ganz liebevoll zurück zu deinem Atem und zu deinem Herzen.
Einatmen.
Atme Weite in dein Herz ein.
Mit dem Ausatmen lass alles gehen,
Was du nicht mehr brauchst.
Reinige dein Herz.
Schaff Raum,
Platz für mehr Offenheit,
Mehr Liebe,
Mehr Freude.
Wenn es dir hilft,
Kannst du diesen Prozess unterstützen,
Indem du sanft durch den Mund ausatmest.
Wenn du spürst,
Dass dein Herzbereich immer wärmer und weicher und weiter wird,
Verstärke diese Empfindung.
Bau die Wärme Weite aus.
Die Weichheit,
Die Weite.
Bade in dieser Herzensenergie.
Lass dich mitten hinein sinken und dann langsam lass deinen Atem sich weiter durch deinen Körper ausbreiten.
Vielleicht spürst du,
Wie deine Herzensenergie beginnt mitzufließen.
Deinen ganzen Körper durchströmt und ausfüllt.
Wie alles in dir ein bisschen weiter und weicher wird.
Sich frei und leicht und gleichzeitig sicher,
Warm und geborgen anfühlt.
Und dann langsam bring deine Aufmerksamkeit klarer zurück in deinen Körper.
Spür deinen Sitz,
Deinen Oberkörper,
Deine Beine,
Deinen Kopf.
Entspann noch einmal bewusst dein Gesicht und deinen Kiefer und lass die Energie aus deinem Herzen einen Weg auf dein Gesicht finden.
Entspann deinen Bauch.
Hüll auch deinen Bauch noch einmal in deine Herzenergie ein.
Dann schick sie weiter nach unten in die Beine,
Bis in die Zehenspitzen und vom Herzen aus direkt in die Arme bis in die Finger.
Nimm den Boden unter dir,
Wie der bewusst war.
Vielleicht magst du damit beginnen,
Die Fingerspitzen wieder ein bisschen zu bewegen.
Halt die Augen gerne noch geschlossen und dann heb die Arme an und schenk dir selbst eine starke,
Dicke Umarmung.
Bring die Hände weit um deine Schultern herum.
Halt dich selber.
Vielleicht vertieft sich dein Atem etwas.
Wenn du soweit bist,
Kannst du den Kopf für einen Moment sinken lassen.
Dir selbst noch ein Dankeschön nach innen schicken für diese Zeit,
Die du dir gerade genommen hast.
Dich mit deinem Herzen zu verbinden,
Dein Herz frei zu machen und dann ganz in deinem Tempo.
Komm zurück ins Außen,
Die Geräusche um dich herum wieder wahr und schließlich blinzel auch deine Augen wieder auf.
Ich hoffe,
Diese Meditation hat dir gut getan und gut gefallen und dein Herz fühlt sich jetzt ganz warm und weit und weich und leicht an.
Wenn du jemanden kennst,
Dem diese Meditation auch gefallen könnte,
Dann erzähle ihm doch gerne davon oder ihr und verbreite das auf diese Art weiter.
Gib ein bisschen was von dem Glück,
Von deiner Herzensenergie weiter auf diesen Weg und ich wünsche dir jetzt einen ganz,
Ganz schönen Tag oder einen schönen Abend und bis bald.
Deine Annika.
Namaste.
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