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Frausein Meditation: Loslassen

by Anika Janssen

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4.6
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Aktivität
Meditation
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Loslassen - das ist etwas, was uns gesellschaftlich in dieser Zeit ziemlich schwer fällt. Gleichzeitig werden wir als Frauen allein durch unsere Körper gefordert, loszulassen - mit jeder Blutung und mit jeder Geburt (nicht nur der eines Babys). Dazu kommt das Loslassen von alten Vorwürfen und Groll, Ängsten, Zweifeln und so weiter und so fort. In diesen Prozessen unterstützt dich diese Meditation auf sanfte, energetische Weise. Ich wünsche dir viel Freude dabei!

Transkription

Hallo,

Schön,

Dass du da bist und schön,

Dass du dich für diese Meditation heute entschieden hast.

Die folgende Meditation wird dich durch einen Prozess des Loslassens unterstützen,

Der sich spezifisch auf den weiblichen Körper bezieht.

Das heißt,

Dieser Prozess des Loslassens kann zum Beispiel sein,

Dass du in deinem Zyklus gerade an dem Punkt bist,

Wo du blutest und deinen Körper bei diesem Loslassen unterstützen möchtest.

Insofern kann die Meditation möglicherweise Erleichterung bringen,

Wenn du schmerzhafte Blutungen in deinem Zyklus erlebst.

Genauso kannst du diese Meditation aber auch einsetzen,

Wenn du dich gerade in einer Lebensphase befindest,

In der es für dich viel ums Loslassen geht,

In der du das Gefühl hast,

Es darf ganz viel Altes gehen und sterben,

Um Platz für Neues zu schaffen.

Die Meditation ist deswegen auch toll als Meditation zu einem Neumond.

Wenn du dich mit den Mondphasen beschäftigst,

Ich würde sie eher kurz vor Neumond machen oder mit dem eintretenden Neumond sozusagen,

Um sozusagen die Fläche frei zu schaufeln für die neue Intention und den neuen Zyklus,

Der dann beginnen kann.

Außerdem kannst du die Meditation auch einsetzen,

Um dich in einem Geburtsprozess entweder im wahrsten Sinne des Wortes oder im übertragenen Sinne zu unterstützen.

Dass all diese Prozesse teilen,

Ist eine Energie,

Die abwärts strömt.

Und im Yoga bezeichnet man diese abwärts strömende Form von Lebensenergie als Aparnavayu.

Und das ist sozusagen der Kern dieser Meditation oder die Energie,

Mit der du auch über diese Meditation hinaus arbeiten kannst dafür.

Genau,

Das vorweg und dann kannst du sehr gerne deinen bequemen,

Aufrechten Sitz einnehmen.

Ich würde dich tatsächlich einladen,

Diese Meditation auf jeden Fall im Sitzen zu machen,

Um diese Abwärtsbewegung deutlicher spüren zu können.

Wenn du in deinem Sitz gelandet bist,

Kannst du gerne dich über deine Sitzbeinhöcker noch so ein paar mal vor uns zurückkippen und schauen,

Dass du dein Becken so ausrichtest,

Dass deine Sitzbeinhöcker kraftvoll nach unten in die Erde schieben und deine Wirbelsäule dadurch von selbst ganz lang und leicht nach oben wachsen kann.

Und dann komm hier erstmal für dich an,

In diesem Moment,

An deinem Ort und vor allem in deinem Körper.

Und lass langsam alles,

Was dich bisher den Tag über beschäftigt hat und noch auf deiner To-Do-Liste steht,

In den Hintergrund gleiten.

Ein bisschen so,

Als würdest du es einfach von dir wegrücken.

Lassen wir ein Bild,

Was verblasst und werde präsenter mit deinem Körper,

In deinem Körper.

Und nimm hier gerne erst einmal wahr,

Was in dir so vor sich geht heute,

Zu diesem Zeitpunkt.

Welche Körperempfindungen sich zeigen,

Welche Gedanken und welche Gefühle in diesem Moment mit dir präsent sind.

Und dann beginn langsam deinen Atem tiefer durch deinen Körper sinken zu lassen.

Durch den Brustkorb,

Die Lunge,

In den oberen Bauch,

Am Bauchnabel vorbei und bis in dein Unterleib.

Ungefähr dorthin,

Wo sich deine Gebärmutter befindet,

Wenn du eine hast.

Und wenn du keine Gebärmutter hast,

Dann kannst du dich trotzdem auf diesen unteren Bereich deines Bauches,

Oberhalb des Schambeins fokussieren.

Dieser Körperteil trägt trotzdem die Energie des Erschaffens deiner Quelle,

Deiner Wurzeln.

Und schick dein Einatmen jetzt in diesen Bereich oder in deine Gebärmutter hinein.

Stell dir wirklich vor,

Wie du dieses Organ oder diesen Ort beatmest,

Ausweitest.

Mit jedem Ausatmen wirst du die Ränder deiner Aufmerksamkeit,

Die Ränder dieses Bereiches ein bisschen weicher werden.

Du wirst deinen Bauch entspannen,

Auch physisch und atmest alles aus,

Was krampft oder festhält.

Ganz liebevoll.

Und dann finde langsam in einen Rhythmus,

In dem du mit dem Einatmen deinen Atem vom Kopf aus durch die Lunge,

Durch deinen ganzen Körper sinken lässt,

Bis in deine Gebärmutter hinein.

Und mit dem Ausatmen die ganze Energie weiter nach unten Richtung Erde aus dir heraus sinken lässt.

Stell dir vor,

Du würdest durch den Mund einatmen,

Aber durch dein Becken,

Deinen Beckenboden,

Deine Joni ausatmen.

Und das mit diesem Rhythmus langsam,

Diese abwärts fließende Energie,

Apranavayu,

In deinem Körper präsent werden.

Mit jedem Ausatmen und deinem Sinken nach unten,

Dem Heraussinken der Energie aus dir,

Entspannen deinen Körper ein bisschen weiter.

Und dann stell dir vor,

Wie dieser Energiefluss langsam stärker wird und nicht mehr nur mit deinem Atem mitfließt,

Sondern eher beginnt,

Durch deinen ganzen Körper zu strömen.

Wie ein Wasserfall aus Energie,

Der durch dich hindurch fließt und alles mit wegnimmt,

Alles mit wegspült und ausspült,

Was dir nicht mehr dient,

Was du nicht mehr weiter mitnehmen möchtest.

Oder was einfach an der Zeit ist,

Loszulassen.

Auch wenn du es vielleicht noch weiter halten willst,

Aber eigentlich weißt,

Dass die Zeit gekommen ist,

Es gehen zu lassen.

Lass diese Energie von Kopf bis Fuß durch dich hindurch strömen,

Ein starker Fluss von oben nach unten in die Erde hinein.

Vielleicht kannst du spüren,

Wie dein Körper sich durch diesen Energiefluss immer mehr nach unten zur Erde hin öffnet.

Lass die Energie durch dich hindurch strömen,

Kraftvoll und sanft gleichzeitig.

Dich klären,

Erfrischen,

Weicher machen und dann langsam lass diesen Energiefluss wieder sanfter werden,

Weicher,

Sanfter,

Bis du irgendwann wieder einfach nur atmest.

Nimm noch einmal deinen Körper in diesem Zustand wahr.

Spüre wieder ganz bewusst den Boden unter dir,

Wenn dein Atem wieder deutlich war.

Vielleicht vertriefst du ihn etwas.

Langsam regel dich zurück ins Hier und Jetzt mit allen Teilen deines Selbst.

Wenn du magst,

Kannst du die Hände nochmal auf deinem unteren Bauch ablegen,

Die Wärme spüren,

Die Verbindung aufnehmen,

Bevor du dann langsam deine Augen wieder aufblendsetzt und ganz zurück in den Moment findest.

Ich hoffe,

Diese Meditation hat dir gefallen und gut getan,

Auf die Art,

Wie es gerade für dich stimmig war.

Natürlich freue ich mich,

Wenn du mir dein Feedback dazu dalässt.

Genauso auch,

Wenn du die Meditation teilst mit einem Menschen oder Menschen in deinem Umkreis,

Von denen du glaubst,

Dass sie ihnen gerade weiterhelfen könnte an dem Punkt,

Wo sie stehen.

Ich freue mich,

Dich bald wieder hier willkommen zu heißen und wünsche dir einen ganz ganz schönen Tag.

Deine Annika

4.6 (27)

Neueste Bewertungen

Vera

July 9, 2025

Ein wundervoller Flow, vielen lieben Dank für diese Erfahrung,ich werde sie wiederholen🙏🏼🙏🏼🪷✨

Alrun

April 26, 2025

Vielen lieben Dank - mein Unterleib entkrampft, kribbelt und ich entspanne

Anja

May 22, 2024

Einführungsworte sind mir etwas zu lang

Practioner

July 12, 2022

Sehr kraftvoll, vielen lieben Dank

Sandra

October 6, 2021

Schöne Meditation, danke Annika🙏🏻

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