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Folge 01 - Intro - psychische Gesundheit / Intelligenz

by Andreas Ebert

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Ich möchte dir in dieser ersten Folge gerne ein kurzes Intro geben und Dir meine Sichtweise von psychischer Gesundheit / psychischer Intelligenz vorstellen. Mein Name ist Andreas Ebert und ich arbeite als Psychotherapeut (Heilpraktiker) in eigener Praxis in Frankfurt am Main. Kurzer Hinweis zur Hypnose im allgemeinen. Hypnose-Sitzungen sollten nur in Begleitung einer darauf ausgebildeten Therapeutin oder Therapeuten stattfinden.

Transkription

Hallo,

Mein Name ist Andreas Ebert und ich möchte mich erstmal bei dir bedanken,

Dass du hier eingeschaltet hast und neugierig bist auf das Thema psychische Intelligenz und psychische Gesundheit.

Ich selbst bin Heilpraktiker für Psychotherapie in Frankfurt,

Habe eine eigene Praxis und habe im Laufe meiner Arbeit mit den verschiedensten Klientinnen und Klienten immer ähnliche Erfahrungen machen können,

Dass viele von meinen Klienten zwar ein konkretes Bild davon haben,

Von welcher Symptomatik sie weg wollen,

Aber keinerlei Vorstellungen davon haben,

Was innerlich für Veränderungen notwendig sind,

Um eine neue Haltung und eine neue Verhaltensweise auch im Leben zu ermöglichen und auch nachhaltig beizubehalten.

Und darum soll es in diesem Podcast gehen,

Das heißt,

Ich will weniger einen Podcast anbieten,

Wo es darum geht,

So im Coaching dir zu helfen,

Irgendwelche Ziele zu erreichen,

Auch nicht einen Podcast,

Wo ich so auf die Grundbedürfnisse eingehe und versuche zu vermitteln,

Unter welchen äußeren Bedingungen es den Menschen besser gehen könnte,

Also Grundbedürfnisse wie Bindung,

Autonomie,

Selbstwertanerkennung,

Das sind alles Grundbedürfnisse,

Die natürlich – wenn die befriedet werden – uns in unserem Wohlsein durchaus helfen können.

Ich möchte eher in diesem Podcast dir alle Tools und Werkzeuge vermitteln,

Die ich selbst lernen durfte und auch in meiner Praxis und in meiner Erfahrung weiterentwickelt habe,

So dass du selbst in der Lage bist,

Erstmal zu sortieren,

An welchen Themen du oder an welchen Themenfeldern du arbeiten kannst,

Um eine innere Veränderung zu bewirken.

Und ich habe da vier verschiedene Themenbereiche herausgearbeitet und die möchte ich dir ganz kurz mal erklären.

Ich gehe dann in den folgenden Episoden natürlich ganz genau im Detail darauf ein und bringe auch verschiedene Beispiele mit,

Aber damit du erstmal grob eine Vorstellung hast,

Worum es jetzt hier gehen kann,

Die vier Themenfälle sind jetzt nicht chronologisch,

Wobei das erste Themenfeld schon meistens am Anfang auch bearbeitet wird,

Das ist ein Zielbild.

Die Klienten kommen immer zu mir und haben schon natürlich eine Zielvorstellung,

Also der Raucher sagt,

Ich möchte nicht mehr rauchen oder jemand mit Depression sagt,

Ich möchte ganz gerne wieder glücklich und zufrieden sein,

Aber sie haben in der Regel noch gar keine Vorstellung davon,

Wie sie denn sein könnten,

Wenn sie frei von ihren Symptomen sind.

Und daran arbeite ich vor allem am Anfang sehr intensiv.

Das läuft über Gesprächstherapie,

Aber auch teilweise über Hypnose und zum Beispiel der Raucher,

Wenn er sagt,

Er will nicht mehr rauchen,

Dann geht es vor allem darum,

Dass er selbst ein Bild von sich und eine Wahrnehmung von sich vorab schon mal spüren kann,

Wie er wäre,

Wenn er nicht mehr raucht.

Wie ist denn das Leben als Nichtraucher?

Und das müsste er eben auch fühlen und nach Möglichkeit mit allen Sinnen irgendwie wahrnehmen können und das ist ganz,

Ganz wichtig,

Damit so eine innere Ausrichtung und Orientierung von alleine anfangen kann zu entstehen und der ganze Organismus,

Das ganze System anfängt sich darauf auszurichten.

Es gibt natürlich Störungsbilder,

Wie zum Beispiel die eben schon auch erwähnte Depression,

Wo das schwierig sein kann,

Da ist es dann Aufgabe,

Der Therapeutin oder der Therapeutin da wirklich zu helfen und durch so eine sehr klare Kontaktaufnahme und durch ein Verständnis dann mit der Klientin zusammen so ein Bild zu erarbeiten und Stück für Stück auch fühlbar zu machen.

Also je besser es gelingt,

Dieses Zielbild,

Diese Forschung von sich selbst nach Befreiung aus der Symptomatik heraus zu zeigen und innerlich zu spüren,

Dass so klarer ist die Richtung und desto schneller ist auch der Veränderungsprozess.

Also das ist so der erste Punkt,

An dem wir arbeiten.

Der zweite Punkt oder ein weiterer Punkt,

Wie gesagt,

Die folgenden Punkte sind jetzt nicht chronologisch,

Die laufen parallel teilweise ab,

Aber so als Themenfeld ist der nächste Punkt das Thema Denken,

Klarheit,

Ehrlichkeit,

Ehrliches Mitteilen,

Das heißt die Welt der Gedanken zu verstehen und besser zu ordnen.

Wenn wir jetzt beim Thema Depression bleiben,

Dann kannst du es wahrscheinlich sehr gut nachvollziehen oder selbst wenn du betroffen bist,

Kannst du es wahrscheinlich bestätigen,

Dass da unheimlich starke Glaubenssätze am wirken sind.

Das macht keinen Sinn,

Ich bin nicht gut,

Das lohnt sich nicht,

Wozu das Ganze,

Habe ich schon versucht,

Bringt eh nichts.

Also unheimlich starke Glaubenssätze,

Was ja nichts anderes ist,

Als sich immer wiederholende Gedanken im Gehirn und diese neuronale Struktur immer fester und stabiler wird,

In dieser Gedankenwelt reinzugehen,

Dass das ganze Leben und die ganzen Perspektiven keinen Sinn machen.

Und das ist wichtig,

Das ganz genau zu verstehen und zu erkennen,

Also mit der Klientin und dem Klienten zusammen rauszuarbeiten,

Wie denn die Gedankenprozesse sind und daran zu arbeiten,

Dass diese Denkstruktur sich auch verändern kann.

Die Verhaltenstherapie hat da viel dran gearbeitet,

Ich bin kein sehr,

Sehr großer Freund der Verhaltenstherapie,

Aber in dem Punkt gehe ich da mit,

Dass es natürlich unheimlich wichtig ist,

An diesen Glaubenssätzen zu arbeiten.

Um die loszuwerden,

Ist es auch wichtig zu schauen,

Wo kommt das Ganze her,

Was ist früher in der Kindheit und Jugend passiert,

Wie war die Beziehung zu den wichtigen Bezugspersonen,

Mutter,

Vater,

Geschwister,

Was gab es für Vorfälle in der Schule und irgendwo im nahen Umfeld,

Vor allem auch in der Kindheit und Jugend.

Das ist natürlich alles sehr,

Sehr wichtig,

Um zu erkennen,

Woher gewisse Gedanken kommen und die aufzudecken,

Aufzuschreiben und bewusst werden zu lassen,

Dass das der Grund ist,

Warum folgende Gedanken geschehen.

Und gäbe es zum Beispiel eine andere Lebensgeschichte,

Dass dann auch die Möglichkeit bestünde,

Andere Gedanken sich den ganzen Tag zu erzählen und eine andere neuronale Struktur im Gehirn abgespeichert wäre,

Die eben anderes Denken auch ermöglicht.

Wenn die Klientinnen und Klienten das verstanden haben und dort immer näher herankommen,

Dann sind sie auch schon wieder einen großen Schritt weiter und können auch dann immer wieder während des normalen Tages außerhalb einer Sitzung schauen,

Okay,

Was habe ich heute eigentlich für Gedanken,

Was ist heute für eine Denkstruktur aktiv und das zu erforschen und zu ergründen,

Kann auch da das ganze System anfangen aufzubrechen und zu verändern hin in eine Veränderung.

Ein weiterer Punkt,

Der letztlich der heilendste Punkt ist und damit auch wahrscheinlich sogar mit der wichtigste,

Also klar,

Das Denken ist unheimlich wichtig und auch das Ziel ist wichtig,

Also ohne das geht es nicht,

Gar keine Frage,

Aber die wirkliche Heilung findet über das Fühlen statt.

Die allermeisten Therapieformen,

Also wenn nicht alle oder wirklich die allerallermeisten,

Geben dem Fühlen keine zentrale Bedeutung.

Es ist natürlich schon so,

Dass es auch zum Glück immer mehr bei vielen Therapeutinnen und Therapeuten ankommt,

Dass das eine Rolle spielt,

Aber wirkliche Kenntnis über die Gefühlswelt und über das Arbeiten mit Gefühlen,

Über verschiedene Methoden und Übungen,

Um an den inneren Gefühlsraum besser heranzukommen,

Das ist den Therapeuten meistens nicht so bewusst und demnach können sie das auch den Klientinnen und Klienten nicht wirklich vermitteln und sie da an die Hand nehmen.

Das Dilemma bei den Gefühlen ist so,

Dass wir so mit zwei,

Drei Jahren anfangen,

Immer mehr zu realisieren,

Dass das mit dem Fühlen auch ganz schön anstrengend sein kann,

Je nachdem,

Wie unsere Kindheit auch stattfindet,

Wir ziemlich früh anfangen,

Uns von unserem Gefühlsraum immer mehr zu lösen und zu trennen und spätestens,

Wenn wir in die Schule gehen,

Machen wir die Erfahrung,

Dass es nicht gut ist,

Bei irgendeinem Ereignis zum Beispiel einen Wutausbruch zu bekommen oder zu weinen oder andere Gefühle zu zeigen und wir trennen uns immer mehr von dieser Gefühlswelt,

Was ein total unnatürlicher Prozess ist und spätestens in der Pubertät sind wir dann irgendwann ganz glücklich darüber,

Dass wir zum Beispiel eine Angst oder gewisse Gefühle nicht mehr so stark fühlen können und dann eigentlich ein Leben führen,

Was nur noch geprägt ist von sehr intensiven Gefühlen,

Also wenn wir dann intensiv Angst haben oder Wut haben oder Freude haben,

Dann merken wir das schon und können es kaum noch aushalten,

Weil diese Gefühle erst dann so richtig zum Vorschein kommen,

Wenn auch schon eine sehr,

Sehr starke innere Spannung aufgetreten ist und wir dann so das Gefühl haben,

Wir platzen bald vor Freude,

Vor Wut oder haben das Gefühl,

Dass wir zugrunde gehen an dieser Angst und es uns vernichten könnte.

Das sind alles überreagierende Gedanken aufgrund der nicht wirklichen Erfahrung im Umgang mit Gefühlen,

Vor allem auch im einfachen Fühlen von Gefühlen.

Also das,

Worum es dabei geht,

Ist,

Wieder zurückzufinden in eine Erfahrung,

Wo man so ähnlich wie die Palme im Wind Gefühle spürt,

Also die Palme im Wind,

Die wird sich immer sofort bewegen,

Aber sie wird auch beim stärksten Sturm nicht wirklich umfallen,

Weil sie einfach nachgeben kann und innerlich so eine Wahrnehmung immer deutlicher wird,

Dass Gefühle kommen,

Eine kurze Zeit da sind,

Eine Form von innerer Energie darstellen und dann auch wieder abflauen und das dann auch ein befreiendes Gefühl hinterlässt.

Und wenn man diese Erfahrung anfängt zu machen,

Ist es ein ganz,

Ganz neues Feld,

Auf dem man sich begeben kann und Klientinnen und Klienten,

Die zu mir kommen,

Zum Beispiel mit einer starken Angst vor irgendeinem Thema,

Wenn wir hier in so einer Sitzung,

Wenn die hier die Erfahrung machen,

Dass sie die eigene Angst fühlen können,

Aushalten können und danach auch eine Wahrnehmung von Erlösung und Erleichterung spürbar ist,

Du kennst es vielleicht,

Wenn du mal ganz stark weinen musst,

Dass es dir nachts deutlich besser geht und wenn sie diese Erfahrung machen,

Dass es möglich ist,

Indem man sich zum Beispiel hinsetzt und mit einer gewissen Übung sich diesen Füßraum stellt,

Dann haben sie natürlich ein Werkzeug,

Was sie theoretisch auch immer anwenden können.

Das heißt,

Sie können in jedem Moment ihres Lebens,

Können sie genau diese Haltung einnehmen und dem Gefühlsraum den nötigen Raum geben und somit frei werden.

Und dann ist eigentlich so die Angst vor der Angst irgendwann immer umgegründet.

Also das Fühlen ist bei mir ein sehr,

Sehr großes Thema,

Wie du vielleicht merkst und es ist ein unheimlich wichtiges Thema und weil ich der Meinung bin,

Dass wir vor allem über das Fühlen an einen Punkt kommen können von innerer Gelöstheit,

Was nochmal ein ganz eigenes Thema ist,

Aber nur so kurz als Vorerwähnung ist diese innere Gelöstheit meiner Meinung nach das oberste Ziel von uns Menschen,

Um uns dahin zu entwickeln für wirkliche Freiheit.

Aber auf dieses Thema innere Gelöstheit möchte ich nochmal ganz gesondert eingehen,

Weil es wirklich ein sehr spannendes Thema ist,

Ein sehr großes Thema,

Aber das nur mal kurz zuvor ab.

Bei drei Punkten,

Der vierte Punkt,

Das ist das Thema Bewusstsein,

Unterbewusstsein,

Seinsweise,

Tiefere Erfahrungen.

Da geht es mir darum,

Dass wenn man versteht,

Wie viele Informationen,

Erlebnisse,

Erfahrungen im Unterbewussten abgespeichert sind und wie man auch therapeutisch an diese unterbewusste Welt,

Zum Beispiel über die Hypnotherapie herankommen kann,

Dann hat man da ein weiteres Werkzeug,

Um neue Erfahrungen,

Neue Seinsweisen auch wirklich fest im eigenen Organismus zu verankern.

Auch in der bewussten Arbeit,

Wenn man jetzt zum Beispiel eine neue Haltungsweise mal erkannt hat,

Zum Beispiel ich habe gewisse Ängste für etwas oder ich habe Beziehungsprobleme und ich habe erkannt,

Dass ich mit einer anderen Verhaltensweise,

Mit einer anderen Grundhaltung ganz neue Erfahrungen machen kann,

Dann geht es auch darum,

Mit einer aktiven Bewusstseinsarbeit,

Also mit einer Arbeit,

Wo man die Aufmerksamkeit auf eine innere Veränderungswahrnehmung lenken kann,

Unheimlich viel Energie in eine Wahrnehmung steckt und diese Energie hilft,

Dass neue neuronale Strukturen im Gehirn auch tiefer abgespeichert werden bzw.

Sich entwickeln können.

Das ist auch so ein Punkt,

Was in vielen Therapien nach meiner Erfahrung vernachlässigt wird,

Obwohl es total Sinn macht,

Da ein Bewusstsein für zu haben und dem ein eigenes Thema zu widmen.

So jetzt erstmal ganz grob im Überblick.

Ich gehe auf jeden einzelnen Themenpunkt immer wieder in den verschiedenen Episoden ein.

Ich mache einzelne Episoden zu einzelnen Themenfeldern.

Ich habe vor,

Auch Interviews zu führen und auch teilweise Sitzungen hier in dem Podcast auch zumindest teilweise mit aufzunehmen,

Um dir zu zeigen,

Wie ich mit diesen verschiedenen Werkzeugen,

Welche Werkzeuge es überhaupt gibt und wie ich mit diesen verschiedenen Werkzeugen arbeite und welche Wirkungen sie erzielen.

Also sei gespannt auf die nächsten Folgen.

Ich danke dir schon mal fürs Zuhören.

Es war jetzt ein bisschen länger für eine kleine Einführung,

Aber so kriegst du schon mal den ersten Überblick,

Worum es hier bei mir im Podcast geht.

Also bis zum nächsten Mal.

Ciao.

© 2026 Andreas Ebert. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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