
September Meditation – Balance & Frieden | 25 Min
by Sarah Börner
Der September ist der Monat des Innehaltens, um noch einmal vor der kälteren Jahreszeit zu sortieren, Dinge zu klären oder loszulassen. Das möchte ich in dieser 25-minütigen Meditation gemeinsam mit dir tun. Also lass uns gemeinsam die Frage stellen: Wo hast du in diesem Monat Frieden gefunden?
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser Meditation.
Mein Name ist Sarah und ich möchte nun mit dir wieder zusammen zum Ende des Monats,
Zum Ende September eine Meditation machen,
Die uns auch nicht nur zu unserem eigenen Atem führen soll,
Sondern auch noch einmal den September etwas Revue passieren lassen soll.
Der September ist der Übergangsmonat von Sommer zu Herbst.
Im September bereiten wir uns schon so langsam auf den Herbst,
So langsam auf die kältere Jahreszeit vor.
Aber vor allem ist dieser Monat eine Zeit der Balance.
Im September findet die Tag-und-Nacht-Gleiche statt.
Es geht um Harmonie,
Inneren Frieden,
Um Innerhalten,
Darum vielleicht noch einmal Sachen zu sortieren,
Zu klären oder loszulassen.
Und darauf möchte ich heute mit dir so ein bisschen das Augenmerk legen und zusammen mit dir eine Fokus-Meditation machen,
Mit einer Visualisierungsübung und zum Schluss hin wieder die Meditation mit drei Affirmationen abschließen.
Du kannst nun gern eine Haltung einnehmen,
Mit der du dich wohl fühlst.
Du kannst gern im Sitzen meditieren,
Im Liegen,
So wie es sich für dich am besten anfühlt.
Vielleicht gibt es auch noch eine Bewegung,
Die du machen möchtest,
Um dich einzurichten,
Um in der Ruhe anzukommen.
Und wenn du in deiner Haltung angekommen bist,
Mach dir zuallererst bewusst,
Dass die nächsten Minuten nun ganz dir gehören.
Du musst nun keine Aufgabe erfüllen oder eine Rolle einnehmen,
Es gibt kein To-Do,
Was nun erledigt werden muss.
Du darfst dich nun ganz auf dich und deine Meditationspraxis einlassen.
Und dann mach dir einmal den Raum um dich herum bewusst,
Die Möbel und Gegenstände,
Die dich umgeben,
Die Formen und Farben und höre auch einmal in die Umgebung hinein.
Die Geräusche,
Die etwas ferner zu hören sind.
Die Geräusche,
Die etwas näher sind.
Nimm das,
Was du wahrnimmst,
Ganz wertfrei wahr.
So gut,
Wie es dir gelingt.
Und dann komm etwas näher zu dir heran,
Spüre die Berührungspunkte mit der Unterlage.
Nimm deine Körperhaltung wahr.
Die Kleidung auf deine Haut.
Und die Temperatur des Raumes auf den Körperstellen,
Die unbedeckt sind.
Und dann wandere dein Körper einmal hinauf bis zu deiner Kopfkrone.
Und mit der nächsten Einatmung wandere zu deiner Stirn.
Und mit der Ausatmung lass sie weich werden.
Mit der nächsten Einatmung wandere zu deinen Augenbrauen.
Und mit der Ausatmung finde auch hier Entspannung.
Mit der nächsten Einatmung nimm deine Wangen wahr.
Mit der Ausatmung lass sie locker werden.
Mit der nächsten Einatmung nimm deine Zunge im Mundraum wahr.
Mit der Ausatmung lege sie entspannt im Mundraum ab.
Und mit der nächsten Einatmung spüre dein Unterkiefer.
Und mit der Ausatmung lockere ihn etwas.
Mit der nächsten Einatmung wandere dann zu deiner Nase.
Und bleibe nun für einige Atemzüge dort.
Spüre,
Wie die Atemluft einströmt und wieder ausströmt.
Und ich würde gerne hier eine kleine Atemübung mit dir zusammen machen,
Die nicht nur für Vitalisierung in uns sorgt,
Sondern passend zum September auch für mehr Balance.
Und zwar die Wechselatmung.
Dafür bilde mit Daumen und Zeigefinger deiner rechten Hand ein L.
Halte dann mit deinem Daumen dein rechtes Nasenloch zu.
Atme durch das linke ein.
Verschließe dieses dann mit deinem Zeigefinger und atme durch das rechte Nasenloch wieder aus.
Atme dann wieder durch das rechte Nasenloch ein.
Verschließe es dann mit dem Daumen und atme durch das linke Nasenloch aus.
Atme dann durch das linke Nasenloch wieder ein.
Verschließe es mit dem Zeigefinger und atme durch das rechte Nasenloch wieder aus.
Atme durch das rechte Nasenloch wieder ein.
Verschließe es mit dem Daumen und atme durch das linke Nasenloch wieder aus.
Bleibe in deinem Tempo bei dieser Wechselatmung nun für einige Atemzüge,
Bis ich dich gleich wieder abhole.
Und dann lass deine Hand wieder sinken.
Normalisiere deine Atmung und folge deinem Atem nun durch deinen Oberkörper.
Nimm wahr,
Wie der Atem durch die Nase einströmt,
Die Nasenflügel ganz leicht in Bewegung bringt,
Wie er über die Lungen in deine Brust fließt,
Dabei deine Schultern heben und senken lässt,
Wie sich auch deine Brust bewegt und schließlich auch wie der Atem bis in den Bauch fließt und die Bauchdecke zum Heben und Senken bringt.
Nimm diesen Atemfluss wahr,
Ohne etwas zu verändern,
Ohne den Atem zu bewerten.
Wenn du magst,
Kannst du nun gern mit mir zusammen eine Visualisierungsübung machen.
Dafür atme tief ein bis zu deinem Beckenboden,
Nimm die Berührungspunkte mit der Unterlage wahr und stell dir vor,
Dass nun Wurzeln aus deinem Beckenboden in die Erde hineinragen.
Mit jeder Einatmung werde dann innerlich groß wie ein Baum.
Du kannst auch gern äußerlich Aufrichtung finden und mit der Ausatmung finde Halt und Stärke durch deine Wurzeln.
Mit jeder Einatmung werde groß wie ein Baum.
Mit jeder Ausatmung finde Stabilität und Halt wie die Wurzeln eines Baumes.
Verfolge nun deinen Atem weiter und bleibe dabei gern bei diesem Bild.
Und wie schon bei unserer Augustmeditation,
Die du vielleicht mitgemacht hast,
Kannst du nun auch gern dir für den September eine Frage stellen,
Den Monat noch einmal Revue passieren lassen.
In welchem Bereich hast du in diesem Monat Frieden gefunden?
Wo konntest du vielleicht etwas klären,
Ordnen oder sogar loslassen?
Wo hast du im September Frieden gefunden?
Lass diese Frage auf dich wirken.
Vielleicht kommt nicht sofort eine Antwort.
Gib dieser Frage Zeit und Raum in dir,
Während du verwurzelt bist und so groß und stark bist wie ein Baum.
Lass dich dabei von deinem Atem führen.
Und falls immer wieder mal eine Ablenkung kommt,
Ein Gedanke zu einer Erinnerung,
Einem To-Do,
Zu einem Geräusch oder einem Gefühl,
Dann stell dir gerne vor,
Dass diese Ablenkung wie der Wind ist,
Der durch die Baumkrone weht.
Aber dass jeder Baum am Ende fest und sicher steht und immer wieder zu seiner inneren Ruhe zurückkehrt.
Genauso kannst du nach jeder Ablenkung immer wieder zu dir selbst zurückfinden,
Zu deinem Atem zurückfinden.
Mit Freundlichkeit und Gelassenheit dir selbst gegenüber.
Wo hast du im September Frieden gefunden?
Kehre immer wieder zu deinem Atem zurück.
Ich möchte dir nun abschließend noch drei Affirmationen mitgeben,
Die du im Stillen für dich wiederholen oder einfach auf dich wirken lassen kannst.
Ich bin im Einklang mit dem Wandel.
Ich bin im Einklang mit dem Wandel.
In meiner Mitte ruht die Kraft,
Die mich trägt.
Dankbar darf ich loslassen,
Was mir nicht mehr dient.
Dankbar darf ich loslassen,
Was mir nicht mehr dient.
Folge nun noch einmal ganz bewusst deinen Atem durch deinen Oberkörper.
Nimm den Baum in dir wahr,
Die Wurzeln nach unten und vielleicht halt die Reflexionsfrage oder eine der Affirmationen noch nach,
Während du den Atem beobachtest.
Nimm an,
Was da ist,
Ohne es zu verändern oder zu bewerten.
Und dann spüre wieder die Berührungspunkte mit der Unterlage.
Mach dir wieder den Raum um dich herum bewusst.
Mit seinen Möbeln und Gegenständen und mit seinen Geräuschen.
Atme dann noch einmal tief ein.
Finde Länge und Aufrichtung und atme noch länger durch die Nase wieder aus.
Finde noch einmal Stabilität.
Bei der nächsten Einatmung kannst du dann wieder die Augen öffnen oder den Blick heben und so die Meditation beenden.
Vielen Dank,
Dass du heute deine Praxis mit mir geteilt hast,
Dass ich dich begleiten durfte.
Ich hoffe,
Du konntest vielleicht noch einmal den September rückblickend etwas Revue passieren lassen,
Noch einmal ganz bewusst auf diesen schönen Monat schauen.
Und dann freue ich mich,
Wenn du vielleicht auch das nächste Mal wieder bei mir einschaltest und deine Meditationspraxis mit mir teilst.
Danke für dein Vertrauen.
Pass auf dich auf und bis zum nächsten Mal.
Deine Sarah
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