
Dankbarkeit für die Geschenke des August | 30 Minuten
by Sarah Börner
Diese Meditation lädt dich ein, am Ende des Monats August innezuhalten und deine innere Ernte bewusst wahrzunehmen. Gemeinsam richten wir den Blick auf Dankbarkeit für die Geschenke des Sommers und spüren nach, was uns genährt und gestärkt hat. Zugleich öffnet die Praxis den Raum, mit Leichtigkeit in den kommenden Herbst zu gehen. Eine sanfte Begleitung für mehr Klarheit, Ruhe und Dankbarkeit.
Transkription
Herzlich Willkommen zu meiner heutigen Meditation.
Mein Name ist Sarah und ich möchte heute mit dir in eine Meditation einsteigen,
Bei der wir uns mit dem Ende des Monats August beschäftigen.
Der August ist ja bekanntlich der Erntemonat.
Früchte werden abgeerntet,
Felder werden abgeerntet und auch in uns selbst können wir innere Früchte ernten.
Der Sommer und die kräftige Sommersonne geben uns ja in den Sommermonaten ganz viel Energie.
Wir haben dadurch die Kraft,
Produktiv zu sein,
Rauszugehen,
Abenteuer zu erleben.
Und nun mit dem Ende des Augusts und mit dem Anfang des Septembers,
Der nun so langsam naht,
Ist es auch für uns an der Zeit inne zu halten,
Etwas ruhiger zu werden und zu schauen,
Was wir in den letzten Monaten so erlebt haben.
Und darauf möchte ich mit dir heute zusammen zurückblicken.
Und du kannst nun gerne eine Haltung einnehmen,
Mit der du dich wohlfühlst.
Du kannst die Meditation sehr gerne im Sitzen ausführen oder auch im Liegen.
Such dir die Position,
Die sich für dich gut anfühlt,
Die dich aber auch wachhält,
Aufmerksam hält.
Und dann richte dich einmal gut ein.
Falls du eine sitzende Haltung eingenommen hast,
Mach deinen Rücken ganz gerade,
Finde Länge.
Gerne dehne dich noch einmal,
Streck dich,
Recke dich in die Höhe.
Mach die Bewegung,
Die du nun brauchst,
Um anzukommen.
Und dann lege deine Hände auf deinen Oberschenkeln ab.
Und schließe die Augen oder lass sie geöffnet.
Senke den Blick und lass den Blick weich werden.
Und dann mach dir zuallererst bewusst,
Dass die nächsten Minuten nun ganz dir gehören.
Du musst nun keine Aufgabe erfüllen.
Du musst keine Rolle einnehmen oder etwas leisten.
Sondern du darfst nun ganz bewusst deine Meditationspraxis in den Vordergrund stellen.
Und um noch etwas mehr im Hier und Jetzt anzukommen,
Mach dir gern den Raum um dich herum bewusst.
Die Möbel und Gegenstände,
Die dich umgeben.
Nimm auch die Geräusche wahr,
Außerhalb deines Raumes und innerhalb deines Raumes.
Und übe dich bereits schon hier darin,
Deine Umgebung ganz wertfrei wahrzunehmen.
Nicht groß zu interpretieren,
Was du wahrnehmen kannst.
Dich nicht darin zu verlieren,
Es nicht zu bewerten.
Sondern es nur zu beobachten.
Und dann komm etwas näher zu dir.
Und nimm deine Position im Raum wahr.
Spüre die Berührungspunkte mit deiner Unterlage.
Spüre,
Wie dich die Schwerkraft unten hält.
Wie dich der Boden trägt.
Nimm deine Körperhaltung wahr.
Und vielleicht kannst du den Raum auch auf deiner Haut spüren.
Die Kleidung auf deiner Haut.
Die Temperatur auf deiner Haut.
Und vielleicht spürst du auch,
Wie der Atem deinen Körper in Bewegung bringt.
Komm dafür gerne hoch zu deiner Nase.
Und spüre dort,
Wie sich die Nasenflügel ganz leicht nur bewegen.
Wie die Luft beim Einatmen noch etwas kühler ist.
Beim Ausatmen etwas wärmer.
Dann gehe über zu deinen Schultern.
Spüre dort ein leichtes Auf und Ab.
Und nimm auch wahr,
Wie sich deine Brust hebt und senkt.
Wenn du magst,
Kannst du gerne eine Hand auf deine Brust auflegen.
Und so vielleicht nicht nur den Atem spüren,
Sondern vielleicht auch ganz leicht ein Herzschlag.
Gehe dann über zu deinem Bauch.
Lege auch hier die andere Hand drauf.
Und spüre,
Wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt.
Und nun folge auf diese Weise einmal deinem Atem durch deinen Oberkörper.
Ganz achtsam,
Ohne ihn zu verändern,
Ohne ihn zu bewerten.
Gerne kannst du deine Hände auf Brust und Bauch auflegen lassen oder sie wieder zurücklegen.
Folge deinem Atem durch deinen Oberkörper.
Und dann stell dir gerne mal vor,
Dass du mit jeder Einatmung ein warmes,
Goldenes Licht einatmest,
Das sich in deiner Brust zu deiner eigenen kleinen Sonne sammelt.
Mit jeder Einatmung wird diese Sonne größer.
Atme weiterhin mit der Einatmung dieses goldene Licht ein und lass es nun mit der Ausatmung durch deinen Körper strahlen.
Atme ein,
Nimm dieses Licht auf.
Atme aus,
Lass es durch deinen gesamten Körper strahlen.
Spüre,
Wie sich Helligkeit und Wärme durch deinen Körper ihren Weg bahnen.
Spüre,
Wie sich deine Augen und Hände sich immer mehr in dir ausbreiten.
Und vielleicht kommt ab und an ein Gedanke,
Der dich von deiner Aufmerksamkeit wegbringt.
Ein Geräusch oder ein Gefühl,
Vielleicht eine Erinnerung.
Dann nimm diese Ablenkung wahr,
Betrachte sie ganz aufmerksam,
Aber lass sie dann weiterziehen.
Und komme mit Freundlichkeit zurück zu deinem Atem,
Zurück zu dem Bild der Sonne in dir.
Es ist vollkommen in Ordnung und normal,
Wenn immer wieder Ablenkungen kommen.
Finde ganz geduldig und gelassen immer wieder deinen Weg zurück zu deinem Atem.
Ich möchte dir nun gerne eine Frage mitgeben,
Die du für dich nun einmal beantworten kannst in der Stille.
Die Frage bezieht sich auf den Erntemonat August und wie wir ihm vielleicht mit etwas mehr Dankbarkeit rückblickend begegnen können.
Welche Früchte habe ich diesen Sommer geerntet,
Innerlich und äußerlich?
Und wofür bin ich dankbar?
Lass diese Frage auf dich wirken,
In dir wiederhallen.
Versuche nicht zu sehr darüber nachzukrübeln,
Sondern lass die Antwort darauf ganz von allein kommen.
Vielleicht kommt sie sofort,
Vielleicht braucht es auch etwas Zeit.
Welche Früchte habe ich diesen Sommer geerntet,
Innerlich und äußerlich?
Und wofür bin ich dankbar?
Verbinde dich mit dieser Frage,
Ohne die Verbindung zu deinem Atem zu verlieren.
Komme immer wieder zurück zu deinem Atem.
Ich möchte dir nun gerne noch abschließend drei Affirmationen mitgeben,
Die das Thema der heutigen Meditation aufgreifen.
Du kannst diese Affirmationen einfach auf dich wirken lassen oder sie im Stillen für dich wiederholen.
Ich erkenne an,
Was in diesem Monat gewachsen ist.
Ich bin dankbar für meinen Körper,
Der mich durch den Sommer getragen hat.
Ich trage die Wärme und das Licht des Sommers auch in den kommenden Tagen in mir.
Verbinde dich nun noch einmal ganz bewusst mit deinem Atem.
Folge ihm durch deinen Oberkörper.
Und vielleicht halt eine der Affirmationen noch weiter in dir nahe.
Vielleicht auch die vorangegangene Frage.
Nimm an,
Was da ist,
Ohne es zu bewerten oder zu verändern.
Und dann weite deinen Fokus so langsam wieder auf deinen gesamten Körper aus.
Spüre deine Körperhaltung.
Richte dich gern wieder etwas auf,
Solltest du etwas eingesunken sein in den letzten Minuten.
Spüre die Berührungspunkte mit der Unterlage.
Nimm die Schwerkraft wieder wahr.
Und dann mach dir wieder den Raum um dich herum bewusst.
Die Möbel und Gegenstände,
Die dich umgeben.
Die Fenster und Türen.
Nimm auch wieder die Geräusche wahr,
Innerhalb und außerhalb deines Raumes.
Und dann atme noch einmal tief ein und lass noch einmal das goldene Licht in dich hineinfließen.
Und mit der Ausatmung lass es noch einmal durch deinen gesamten Körper strahlen.
Mit der nächsten Einatmung kannst du dann gerne wieder deine Augen öffnen oder den Blick heben.
Und so die Meditation beenden.
Vielen Dank,
Dass du deine Praxis heute mit mir geteilt hast.
Dann wünsche ich dir einen wundervollen Start in den Monat September.
Und freue mich,
Wenn du vielleicht auch beim nächsten Mal wieder einschaltest.
Mach's gut,
Pass auf dich auf.
Deine Sarah
Treffen Sie Ihren Lehrer
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
