
Stille Meditation
Hier praktizierst du eine Meditation in Verbindung mit deinem Atem. Im Anschluss hast du die Möglichkeit die Metta (liebevolle Güte) Meditation zu praktizieren. Am Anfang der Mediation begleite ich dich mit einem Mantra aus dem Hinduismus. Viel Freude.
Transkription
Beginnen mit dreimal Ohren,
Einem Mantra,
Bitte.
Den Sitz finden Sie bequem und aufrecht.
Die Hürersäule ist gerade,
Die Schultern entspannt,
Die Stirnen entspannt.
Heute werden wir die Länge der Meditation intensivieren.
Wir werden zuerst mit einer Atemmeditation beginnen.
Eine Technik,
In der du zur Ruhe kommen kannst,
Den Geist zur Ruhe bringen kannst.
Und danach werden wir eine weitere Form der Metta-Meditation,
Der unbefohlenen Güte,
Praktizieren.
Für Metta-Meditation ist es wichtig,
Dass du wirklich einen ruhigen Geist hast.
Dass du bequem sitzt,
Dass dich nichts von deiner Konzentration ablenken kann.
Zuerst werden wir eine Technik praktizieren,
In der du die Zwischenräume des Atems wahrnehmen kannst.
Du gehst ganz mit dem Atem mit,
Herein und hinaus.
Und dann wahrnehmen,
Wenn kein Atem da ist.
Sei dir ganz des Moments bewusst,
In dem sich der Atem verändert.
Bringe Bewusstsein in diesen Moment und dahin,
Was da geschieht.
Wenn dein Atem einströmt,
Beobachte.
Wenn dein Atem ausströmt,
Beobachte.
Wenn kein Ein- und Ausströmen wahrzunehmen ist,
Beobachte.
Für einen einzigen Moment oder einen winzigen Teil eines Moments ist kein Atem da,
Ehe er sich wieder aufwärts wendet und nach außen geht.
Und wenn er hinaus fließt,
Bleibt das Atem wiederum für einen einzigen Moment,
Oder den Bruchteil eines Moments stehen.
Und dann geschieht wieder das Einatmen.
Also,
Bevor sich der Atem nach innen kehrt oder nach außen kehrt,
Gibt es ein Moment,
In dem du nicht atmest.
In diesem Moment ist etwas möglich.
Im Tantra ist jeder Atem,
Der nach außen geht,
Ein Tod und jeder neue Atemzug eine Neugeburt.
Einströmender Atem ist eine Wiedergeburt.
Ausströmender Atem ist ein kleiner Tod.
Mit jedem Atemzug stirbst du also und wirst wiedergeboren.
Die Lücke zwischen beiden ist von sehr kurzer Dauer.
Aber mit scharfer,
Unbestechlicher,
Wacher Beobachtung kannst du sie spüren.
Shiva sagt,
Wenn du diesen Zwischenraum spüren kannst,
Dann ist das wie eine Wohltat.
Dann ist nichts anderes mehr nötig.
Du bist gesegnet.
Du hast es erfahren.
Du brauchst das Atmen nicht zu üben.
Lasse es,
Wie es ist.
Es ist eine ganz einfache Methode,
Um die Wahrheit zu finden und zu erkennen.
Die Wahrheit zu finden bedeutet,
Das zu erkennen,
Was nicht geboren wird und nicht stirbt.
Das Ewige zu erkennen.
Das,
Was immer da ist.
Du magst es ausatmen kennen.
Du magst es einatmen kennen.
Aber du hast noch nie den Zwischenraum von Beidem erkannt.
Werde dir nun zuerst des Einatmens bewusst.
Beobachte es.
Vergiss alles andere.
Beobachte nur,
Wie dein Atem hereinfließt,
Einströmt.
Dein Atem berührt deine Nasenflügel.
Fühle ihn dort.
Lass ihn dann hereinfließen und gehe vollkommen bewusst mit ihm.
Bleibe ganz beim Atmen.
Der Atem strömt ein.
Du strömst ein.
Und nun ströme mit dem Atem ein.
Und ströme mit dem Atem aus.
Wenn du ganz bewusst bei deinem Atem bleibst,
Dann wird es dir nicht entgehen,
Dass es diese Pause gibt.
Dir wird plötzlich bewusst,
Dass es keinen Atem gibt.
Und dann kommt der Moment,
In dem du spürst,
Dass der Atem weder einströmt noch ausströmt.
Der Atem steht vollkommen still in diesem einen Zwischenraum.
Mit voller Aufmerksamkeit beobachte nun deinen Atem.
Für die nächsten Minuten kannst du auch geistig wiederholen.
Ein und aus.
Oder heben für die Bauchdecke und senken.
Du beobachtest ganz genau den Atem und den Zwischenraum.
Pause.
Ich hoffe,
Dass der Geist jetzt etwas ruhiger ist,
Um so mit der Metameditation zu beginnen.
Metameditation ist besonders geeignet,
Auch wenn du Schwierigkeiten in deinem Umfeld mit anderen Personen hast.
Aber auch sonst ist sie ein wesentlicher Bestandteil der Meditation,
Da sie Frieden für dich selbst und für den Umfeld schafft.
Metameditation beginnt immer zuerst mit dir selbst.
Und so wünsche dir zuallererst,
Möge ich glücklich sein,
Möge ich friedlich sein,
Und möge ich frei sein von Leiden.
Sprich diese Affirmationen geistig nach,
Mit vollem Vertrauen,
Mit voller Überzeugung.
Möge ich glücklich sein,
Möge ich friedlich sein,
Und möge ich frei sein von Leiden.
Möge ich glücklich sein,
Möge ich friedlich sein,
Und möge ich frei sein von Leiden.
Nun kommt die zweite Stufe.
Möge ich glücklich sein und alle Wesen hier in diesem Raum.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum frei sein von Leiden.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum frei sein von Leiden.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Raum frei sein von Leiden.
Wir gehen einen Schritt weiter.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Haus glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Haus friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Haus frei sein von Leiden.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Haus glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Haus friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen hier in diesem Haus frei sein von Leiden.
Wir gehen einen Schritt weiter.
Wir breiten Metta über die ganze Stadt aus.
Möge ich und alle Wesen,
Die in dieser Stadt leben,
Glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen,
Die in dieser Stadt leben,
Friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen,
Die in dieser Stadt leben,
Frei sein von Leiden.
Möge ich und alle Wesen,
Die in dieser Stadt leben,
Glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen,
Die in dieser Stadt leben,
Friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen,
Die in dieser Stadt leben,
Frei sein von Leiden.
Wir breiten Metta auf das ganze Land aus.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land frei sein von Leiden.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen in diesem Land frei sein von Leiden.
Und wir breiten dies aus auf den ganzen Kosmos.
Möge ich und alle Wesen im Kosmos glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen im Kosmos friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen im Kosmos frei sein von Leiden.
Möge ich und alle Wesen im Kosmos glücklich sein.
Möge ich und alle Wesen im Kosmos friedlich sein.
Möge ich und alle Wesen im Kosmos frei sein von Leiden.
Und für die nächsten Minuten in Stille wiederhole noch einmal deine Glaubenssätze für dich.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich friedlich sein.
Und möge ich frei sein von Leiden.
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