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Hör auf deinen Körper! Sanfte Bewegung und Körperbewusstsein

by Norwin Stuffer

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Hör auf deinen Körper! Eine einfache Botschaft mit tiefer Bedeutung. Mit Bewegung kannst du Bewusstsein für den Körper entwickeln und bekommst ein wertvolles Tool für dein ganzes Leben. Dadurch lebst du authentisch, nimmst deine Bedürfnisse war und entfaltest dein Potential. Diese Meditation beinhaltet sanfte Bewegung, Selbstmassage und eine öffnende Übung mit Atmung um dich mit deinem Körper zu verbinden. Du brauchst etwas Platz zum Sitzen und Liegen und eventuell ein paar Kissen.

Transkription

Hallo da draußen und herzlich willkommen bei natürliche Bewegung.

Ich bin Norbin und heute habe ich für dich eine Einheit vorbereitet,

Bei der es um dein Körpergefühl und dein Körperbewusstsein geht.

Dich erwartet dabei eine ganz sanfte Praxis,

Um dich mit deinem Körper zu verbinden.

Du wirst den Körper spüren und ihn berühren und in ihn hineinfühlen.

Du brauchst dafür nur etwas Ruhe,

Einen Platz zum Sitzen und Liegen sowie deinen Körper.

Für eine der Übungen können dir ein paar Kissen helfen und ich empfehle dir,

Dich vorher etwas frisch zu machen,

Die Hände zu waschen,

Sodass du dich richtig wohl fühlst.

Lass uns loslegen.

Mach es dir zunächst im Sitzen bequem.

Wenn es dir hilft,

Kannst du dafür gerne ein Kissen unter die Hüfte nehmen,

Sodass du richtig schön aufrecht sitzen kannst und dann nimm dir die ersten paar Momente für ein paar ganz ruhige,

Bewusste Atemzüge,

Um bei dir anzukommen.

Wenn du möchtest,

Kannst du dabei auch allen kleinen Bewegungen,

Die dein Körper dir anbietet,

Nachgehen und einfach wenig reinspüren,

Wie du gerade hier bist.

Zu Beginn machen wir uns noch ein wenig locker und kreisen die Gelenke,

Um Spannung aus dem Körper herauszulassen.

Bewege zunächst den Kopf ganz sanft hin und her,

Von links nach rechts,

Von vorne nach hinten und wenn es sich gut anfühlt,

Dann lass ihn auch ruhig mal vorsichtig kreisen.

Und als nächstes gehen wir in die Wirbelsäule.

Dreh dich einfach mal vorsichtig über die linke und dann über die rechte Seite.

Wenn du willst,

Hilf den Händen an den Beinen ein wenig mit und schau dich nach hinten um.

Such ein bisschen Raum in der Wirbelsäule und dann beugen wir uns zur Seite und strecken uns oben einmal schön in die Länge.

Such auch hier Raum für die Körpermitte,

Für die Atmung,

Nimm zwischendurch tiefe Atemzüge.

Aber du kannst auch immer zwischendurch kleinen Bewegungen nachgeben,

Nach denen du gerade bist.

Und wenn du soweit bist,

Dann mach noch einmal die Hände kurz locker und leg sie danach offen auf die Beine oder auf die Knie.

Ich lade dich dazu ein,

Das Ganze mit geschlossenen Augen zu machen oder dabei den Blick ganz leicht verschwimmen zu lassen,

Sodass du dich auf das Reinfühlen in den Körper konzentrieren kannst.

Dann sitz für die ersten Momente schön aufrecht,

Beobachte einmal im Körper,

Wie du gerade hier bist,

Wo vielleicht noch Spannungen vorherrschen und ob du sie vielleicht nicht mit ein paar sanften Atemzügen,

Einer verlängerten Ausatmung einfach loslassen kannst für den Moment.

Und dann bringen wir die Aufmerksamkeit in den Körper.

Beobachte doch mal für die nächsten paar Momente deine Atmung.

Wo kannst du den Fluss des Atems wahrnehmen?

Wo kannst du Bewegung im Körper durch den Atem wahrnehmen?

Und wie fühlt sich das für dich an?

Wie würdest du es beschreiben,

Wenn du das das erste Mal wahrnimmst?

Vielleicht kannst du wahrnehmen,

Wie die Bewegung in der Körpermitte besonders groß und deutlich ist,

Wie sich der Brustkorb und der Bauchraum mit der Atmung bewegen.

Aber wie von dort aus auch in alle Richtungen in den Körper ein leichter,

Ein sanfter Fluss von Energie,

Von frischer Luft,

Von Aufmerksamkeit stattfindet.

Spür aus der Körpermitte heraus Richtung des Kopfes,

Wie der Atem aufsteigt.

Spür in Richtung Boden,

In Richtung Erde,

Wie der Atem vielleicht in der Wirbelsäule für eine gewisse Aufrichtung sorgt.

Und dann fühl die Arme entlang,

Wie diese Energie durch die Arme bis in die Hände fließt,

Bis in die Handflächen,

Bis in die Fingerspitzen.

Und dann bleib mit der Aufmerksamkeit bei den Handflächen,

Aber bringen sie ganz langsam vor dem Körper zusammen,

Mit offenen Händen zueinander gerichtet.

Die Hände kommen ganz langsam und vorsichtig immer näher,

Bis du eine ganz sanfte Berührung feststellen kannst.

Die Handflächen ruhen aufeinander,

Ganz wenig Druck,

Trotzdem kannst du wahrscheinlich ganz viel spüren.

Fühl mal ganz genau in diese Berührung hinein,

In diesen Kontakt,

Den du jetzt mit deinem eigenen Körper hast.

Und dann beginne ganz langsam mit diesem Kontakt zu spielen,

Die Handflächen ein wenig aneinander zu reiben,

Zu bewegen,

Die Bewegung und die Veränderung zu spüren.

Und nach und nach können diese Bewegungen ein wenig größer werden,

Ein wenig leicht forschend.

Als wenn du mit einer Hand die andere abtastest,

Einmal ganz genau wahrnimmst,

Ganz genau fühlst mit deiner Hand,

Was die andere Hand so macht.

Vielleicht können sie sich auch gegenseitig im Wechsel wahrnehmen.

Sanfte,

Streichende Bewegungen um die Finger,

Um die Handgelenke.

Wie schön,

Dass der Körper da ist.

Wie schön,

Was die Hände alles wahrnehmen können.

Und dann reibt die Hände ruhig ein wenig kräftiger aneinander.

Richtig schön mit Reibung,

Ein wenig Wärme erzeugen.

Noch mal für ein,

Zwei Momente richtig kräftig.

Und dann leg die Handballen ganz sanft auf deine Augen ab und blicke durch die Hände hindurch,

Was sich dort öffnet.

Schöne Bilder flackern,

Einflimmern.

Bleib einfach ganz entspannt und lass den Atem fließen.

Spüre,

Was dein Körper so meldet.

Wunderbar.

Und dann nehmen wir die Hände und massieren ganz sanft das Gesicht damit aus.

Streich über die Stirn und die Seiten des Gesichts hinab,

Richtung Kiefer.

Dann streich über die Augenbrauen nach außen.

Und dann streich auf der Innenseite der Nase,

Unter den Augen entlang,

Wo auch immer und wie intensiv es gerade für dich ist.

Wenn du möchtest,

Drück einmal mit den Handballen oder mit den Fingern ganz sanft auf die Augen.

Massiere ein wenig den Kiefer.

Du kannst auch mal vorsichtig mit Zeigefinger und Daumen die Ohren greifen und ein wenig durchbewegen.

Und dann schließlich mit aufgestellten Fingern durch die Haare nach hinten,

Den Nacken entlang,

Zum Hals.

Fühl die sanfte Bewegung.

Fühl den Kontakt mit dir selber.

Spüre am Ende der Hand,

Die die Berührung gibt.

Spüre am Ende des Körpers,

Der die Bewegung,

Der den Kontakt empfängt.

Wenn du möchtest,

Kannst du auch mit aufgestellten Fingern den Bereich an deinem Hals,

An deinem Nacken ganz sanft abklopfen.

Und nur wenn das für dich angenehm ist,

Auch den Bereich auf dem Kopf und im Gesicht immer mit genauso viel Druck,

Genauso intensiv,

Wie es für dich angenehm ist.

Schenkst dir damit ein wenig Kontakt,

Ein wenig Selbstliebe.

Ich hoffe,

Du liebst deinen Körper.

Du liebst diesen Teil von dir und schenkst ihm auch mal ein wenig Bewegung.

Bestrecke dich ruhig zwischendurch.

Öffne noch einmal das Gesicht.

Ich mag auch gerne,

So als wenn ich gerne würde,

Mal den Mund weit aufreißen.

Dann ganz entspannt ausatmen,

Dabei loslassen und fühlen,

Wie sich das auf meinen gesamten Körper auswirkt.

Vielleicht spürst du es ja auch,

Wie du mit der Ausatmung tiefer in den Boden hineinsinkst.

Und wie deine Gesichtszüge dahinschmelzen,

Wie Honig in der heißen Sonne,

Der am Körper hinabfließt.

Wunderbar.

Wenn dir danach ist,

Dann lass die nächsten Atemzüge wieder ein wenig kräftiger werden.

Öffne dich ein wenig mit der Einatmung und lass dich ein wenig fallen mit der Ausatmung.

Wenn du möchtest,

Kann das auch in Form eines Schüttelns,

Eines kräftigen Ausatmens und Lockerns stattfinden.

Einfach genau das,

Nachdem dir gerade ist,

Was dein Körper von selber machen würde,

Wenn er tief ausatmet.

Und wenn du dir gar nicht sicher bist,

Dann probiere doch einfach mal aus.

Dann komm ein wenig zur Ruhe und merke dir,

Oder verinnerliche noch einmal dieses Körpergefühl,

Bevor du langsam die Augen aufmachst.

Ohne dieses Gefühl,

Ohne die Aufmerksamkeit für den Körper zu verlieren.

Und dann machen wir weiter in einem Wechselsitz.

Ein Bein liegt vor dir,

Ein Bein ist hinter dir und wir fangen an,

Den Körper einmal ein wenig zu berühren.

Leg dafür beide Hände auf das Bein,

Das vor dir liegt und taste es ruhig mal ab.

Streiche einmal an unterschiedlichen Stellen und fühle einfach ein bisschen die Verbindung.

Und dann beginnen wir mit einem kleinen bisschen Selbstmassage.

Greife dir einmal mit beiden Händen deinen Fuß,

Sodass du die Fußsohle zu dir zeigen siehst und bewege mit den Händen den Vorderfuß einmal kräftig hin und her.

Lockere den Vorder- und den Mittelfuß und greife vielleicht mal mit einer Hand die Zehen und beuge und strecke sie in unterschiedliche Richtungen.

Und dann greife einmal mit den Fingern um den Spann,

Sodass du mit dem Daumen in die Fußsohle hinein drücken kannst.

Ausstreichen,

Probiere ein wenig herum,

Vielleicht kannst du feststellen,

Was davon sich für dich gut anfühlt,

Wie viel Druck du gerne haben möchtest,

Welche Stellen dir gefallen und auch nur genau das,

Was dir gefällt,

Was dir gut tut.

Kannst auch mal die Zehen einzeln berühren oder ausstreichen oder mit Daumen und Zeigefinger die Achillessehne sanft greifen und ein wenig hin und her bewegen.

Du kannst mit den Händen um das Sprunggelenk und die Wade herum greifen und mit knetenden Bewegungen aus insbesondere dem Daumen und den Daumenballen in den Muskel hineinarbeiten.

Taste dich dabei ruhig das Bein einmal hoch ab,

Lerne deinen Körper ruhig noch ein wenig besser kennen und streiche noch ein letztes Mal.

Wir wechseln auf die andere Seite für zum Beispiel die Beine über vorne,

Sodass du jetzt das andere Bein vor dir hast.

Komm als erstes wieder in ganz sanften Kontakt,

Fühle einmal die Form,

Die dein Körper hat,

Der dir anbietet und dann beginne auch hier wieder den Fuß ein wenig zu bewegen,

Zu manipulieren mit deinen Händen,

Den Vorder- und den Mittelfuß durchzubewegen und dann hier wieder die Zehen zu greifen,

Mal zu dir heranzuziehen,

Von dir weg zu drücken.

Spüre wie der Körper darauf reagiert,

Ob vielleicht eine Spannung entsteht.

Vielleicht reicht das reine Wahrnehmen von dieser Spannung schon,

Dass diese Reaktion ein wenig kleiner ausfällt,

Dass du dich ein wenig mehr entspannen kannst.

Greife wieder um den Fuß herum und arbeite mit den Daumen in die Fußfläche hinein.

Denk dran,

Nicht zu doll.

Du bist dein eigener Masseur,

Mach wirklich nur genauso doll,

Wie du es wirklich möchtest.

Hier kannst du wieder die Zehen oder die Achillessehne bewegen,

All die ganzen unterschiedlichen Strukturen im Körper bewegen und wahrnehmen,

Die Muskeln,

Die Bänder,

Die Knochen.

Dein Körper ist ein absolutes Wunderwerk der Natur,

Besteht aus so vielen filigranen Strukturen,

So viel Wunderschönes,

Wo dein Wesen durchfließt.

Und auf diese Art und Weise mit deinen eigenen Händen nimmst du zu diesem Teil Kontakt auf,

Schenkst ihm ein wenig Aufmerksamkeit,

Schenkst ihm Liebe.

Wunderbar.

Noch hier,

Streiche noch einmal das Bein zuletzt aus.

Spüre die sanfte Berührung,

Die kräftige Berührung.

Mach die Hände ein wenig locker,

Streiche vielleicht ein bisschen von der Anspannung,

Die sich angesammelt hat,

Von dir ab.

Wunderbar.

Und dann kommen wir zu einem Übungsteil im Liegen.

Dafür können dir ein paar Kissen helfen.

Und zwar legen wir mit dem Rücken auf den Boden und legen uns ein paar Kissen unter die Wirbelsäule,

Ungefähr auf mittlerer Höhe des Rückens.

Du kannst mit der Zahl und der Höhe der Kissen ein wenig spielen.

Die Idee ist,

Dass der Brustkorb ein wenig geöffnet wird,

Bauchdecker ein wenig in die Länge gezogen wird,

Du also ein wenig überstreckt liegst.

Und dann versuch dich in dieser Position erstmal ein wenig zu entspannen und in den Brustkorb und in den Bauchraum hineinzuatmen.

Vielleicht kannst du hier Unterschiede zur Atmung vorher feststellen.

Vielleicht spürst du hier Widerstand in der Atmung oder eine angenehme Öffnung.

Wenn du diesen öffnenden Effekt ein wenig verstärken möchtest,

Dann kannst du die Füße einmal zusammennehmen,

Sodass die Sohlen sich berühren und die Knie nach außen fallen,

So einen Diamantsitz.

Dann auch hier die Beine ganz schwer werden lassen,

Tiefe Atemzüge nehmen.

Nach einer Weile kannst du hier auch das aufmerksame,

Das bewusste Steuern der Atmung einfach lassen und den Atem so fließen lassen,

Wie er von selber kommt.

Ich nehme dabei auch gerne die Arme über den Kopf auf den Boden oder seitlich,

Sodass die Handflächen nach oben geöffnet sind.

Einfach genau das,

Von dem du das Gefühl hast,

Kannst du noch ein bisschen mehr Spannung aus dem Körper loslassen,

Kannst noch ein wenig mehr dich öffnen.

Lass von hier aus für die nächsten ein,

Zwei Minuten die Aufmerksamkeit ganz entspannt fließen.

Stelle einfach fest,

Was sich in dein Aufmerksamkeitsfeld drängt,

Welche Empfindungen und welche Wahrnehmung dort auftauchen.

Dann lass sie auch vorbeiziehen,

Ohne an ihnen anzuhaften und dich zu lange damit zu beschäftigen.

Fließt die Aufmerksamkeit von selbst in ein anderes Körperteil,

Zu einer anderen Empfindung und genauso,

Wenn Gedanken auftauchen.

Nimm sie wahr,

Dass sie da sind,

Aber lass sie auch einfach wieder gehen.

Lass sie vorbeiziehen und denk nicht zu sehr darüber nach.

Du bist in deinem Körper.

Du bist in deinem Körper zu Hause und du bist in deinem Körper immer willkommen.

Dann nimm noch einmal die Handflächen vor der Brust zusammen und spüre wieder dieses Gefühl von Kontakt,

Das Gefühl von Verbundenheit mit dir selber und wenn du kannst und möchtest,

Dann lege dazu noch ein Gefühl von Dankbarkeit.

Dankbarkeit dafür,

Dass du dir diese Zeit genommen hast,

Für dich selber,

Für das Üben,

Dass du dir diese Aufmerksamkeit geschenkt hast.

Dankbarkeit für alles um dich herum,

Für die Welt,

Die du wahrnehmen kannst,

Mit der du in engen Kontakt trittst,

Über den Körper,

Über die Atmung,

Über all deine Sinne.

Einfach Dankbarkeit für alles,

Was du hast.

Versuche dieses Gefühl zu verinnerlichen,

Zu verkörperlichen und dein Körper wird es dir genauso auch immer wieder zurückgeben.

Wunderbar,

Damit kommen wir langsam zum Ende.

Wenn du möchtest,

Bleib noch eine Weile in diesem Körpergefühl oder nimm es mit in deinen Tag.

Gehe deinen Bedürfnissen nach und freue dich über deinen Körper.

Ich hoffe,

Du hattest Spaß und konntest mit deinem Körper in Kontakt treten.

Komme immer wieder zu den Übungen zurück,

Wenn du möchtest.

Je öfter du übst,

Desto leichter wird es dir fallen,

Dich mit deinem Körper zu verbinden und die Aufmerksamkeit darin zu halten.

Wenn du willst,

Sehen wir uns auch beim nächsten Mal wieder.

Pass auf dich auf und das Wichtigste,

Bleib in Bewegung.

4.8 (6)

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Petra

May 3, 2025

Super. Danke.

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