12:11

Fantasiereise: Und Am Berge, Da Treffen Wir Uns

by Judith S.

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
12

In dieser Fantasiereise begegnen wir unseren Gefühlen, in dem wir uns die Zeit nehmen und einen ruhigen und sicheren Rahmen für uns schaffen, um zu sehen, was uns heute begegnen und gehört werden möchte. Anm.: Dies ersetzt keinerlei Therapie und soll der Entspannung und Selbstliebe dienen. Bild: Antranias, Pixabay Sounds: freesound_community, Pixabay

Transkription

Und am Berge,

Da treffen wir uns.

Hallo und herzlich Willkommen.

Heute möchte ich mit dir eine Fantasiereise antreten.

Sie wird vielleicht etwas länger gehen,

Doch es geht darum,

Sich und seine Gefühle einen sicheren Raum zu schaffen.

Sei dir bitte wichtig genug,

Um die Meditation gegebenenfalls zu pausieren,

Abzubrechen oder die nötige Unterstützung zu holen.

Du bist und bleibst Priorität Nummer 1.

Okay,

Fangen wir an.

Ich lade dich ein,

Dir einen Ort zu suchen,

In dem du es dir gemütlich machen kannst,

Dich zurückziehen und eine Weile ungestört sein kannst.

Nimm gerne eine für dich passende Sitzhaltung ein,

So wie du dich gut fühlst und deine Wirbelsäule aufrichten kannst.

Solltest du diese Meditation im Liegen machen wollen,

Ist das auch absolut in Ordnung.

Selbst wenn du einschläfst,

Vielleicht ist es genau das,

Was dein Körper gerade braucht.

Absolut okay.

Komm also bei dir an und nimm dir Zeit für ein,

Zwei tiefe Atemzüge.

Ich habe die Uhr für dich im Blick und werde die Meditation dann auch mit einem entsprechenden Ton schließen.

Wenn es sich gut für dich anfühlt,

Lade ich dich ein,

Deine physischen Augen nun zu schließen.

Stell dir vor,

Du öffnest im Innern deine Augen und stehst mitten auf einem kleinen Kiesweg,

Weil er sich vor dich hinschlängelt und den Hügel hinab zurück in die Stadt führt.

Du trägst deinen Rucksack bei dir und weißt,

Noch ist es nicht an der Zeit,

Dorthin zurückzukehren.

Links und rechts von dir sind Hügel und Wälder und die Luft ist klar und frisch.

Außerdem befindet sich rechts von dir ein Gatter,

Dort musst du hin.

Du öffnest es und während du hindurch trittst,

Kannst du die Kieselsteine unter deinen Schuhen knirschen hören.

Als du den dahinterliegenden Pfad hinaufblickst,

Welcher an einer Felswand entlang führt,

Schmunzelst du.

Am Anfang des Weges steht ein Tier,

Dieses ist nur für dich hier.

Es wird dich begleiten,

Dich stützen und auch tragen,

Solltest du es für den heutigen Tag brauchen.

Du gehst also darauf zu,

Begrüßt es und gemeinsam macht ihr euch auf den Weg den Pfad entlang.

Während links von dir die Steinwand nach oben geht,

Noch gewärmt von der Sonne des Tages,

Blüht es rechts von dir in allen möglichen grünen Facetten.

Vogelgezwitscher ist zu hören und der Aufstieg den Pfad entlang ist entspannter als gedacht.

Es braucht einen Moment,

Bis du erkennst,

Dass der Weg gar nicht so weit ist.

Schon bald schlängelt sich der Pfad nach links und statt Richtung Spitze zu gehen,

Biegst du rechts auf das große Plateau ab,

Welches von der mächtigen Spitze geschützt und vom Rest des Berges getragen ist.

Rund und groß eröffnet es sich vor dir,

Mit zwei Bänken und einer Feuerstelle zwischen sich.

Von hier aus kannst du über Baumkronen sehen,

Über weite,

Wilde Landschaft,

Getaucht in das Licht der langsam in den Abend übergehenden Sonne.

Und ganz hinten,

Da siehst du vielleicht sogar das Meer.

Du streifst den Rucksack ab und lässt ihn auf die Bank nieder.

Dein tierischer Begleiter gesellt sich zu dir oder macht es sich ganz in der Nähe gemütlich,

Während du dich auf die Bank,

Die Richtung weite blickt,

Setzt.

Du bist angekommen und dort verweilst du einige Atemzüge für dich.

Irgendwann nimmst du entfernte Schritte wahr.

Es klingt ganz so,

Als würden weitere Gäste sich dem Plateau nähern,

Nur dieses Mal von der anderen Seite kommend.

Geduldig wartest du,

Du kannst sie murmeln und reden hören.

Singt vielleicht sogar jemand?

Und mit den nächsten Schritten kommen sie von links um die Ecke gebogen.

Freudig wirst du begrüßt.

Freude,

Scham,

Wut,

Sie alle haben sich auf den Weg hierher gemacht,

Um ebenfalls zu Rast zu kommen.

Als wüsstest du,

Was kommt,

Entzündest du das Feuer und alle deine Gäste nehmen auf der gegenüberliegenden Bank von dir Platz.

So könnt ihr euch gegenüberstehen und dennoch bist du geschützt durch das wärmende Feuer zwischen euch.

Ihr kommt zu entspannen und erwartungsvoll sehen sie dich an.

Wer darf heute bleiben?

Welche Gefühle oder welches Gefühl hat heute den meisten Raum seines Tages eingenommen?

Selbst wenn es gähnende Leere ist,

Sie alle haben Platz auf dieser Bank.

Die wichtigsten zwei,

Drei bleiben oder vielleicht auch nur eines,

Während der Rest zum Abschied winkt und dir zuzwinkert.

So sind es du und deine wichtigsten Gefühle des Tages.

Welche sind es heute?

Hat die Wut versucht dir zu zeigen,

Dass wieder einmal Grenzen überschritten wurden?

Oder die Scham,

Die dich vielleicht dazu gebracht,

Den Kopf einzuziehen?

Hat die Freude dein Herz erfüllt und mit ihr schallendes Gelächter?

Wer auch immer es ist,

Heute,

Jetzt und hier,

Ihr könnt gemeinsam sitzen am knisternden Lagerfeuer und lauschen.

Lass dir Zeit und lausche deinem Freund,

Der so viel zu berichten hat oder vielleicht einfach nur dankbar mit dir schweigen möchte.

Dankbar hebt das Gefühl eine Hand an sein Herz.

Es ist Zeit Abschied zu nehmen.

Es erhebt sich,

Nickt dir zu,

Nimmt seinen Rucksack und winkt.

Du kannst noch hören,

Wie es um die Biege verschwindet und bergabwärts schreitet.

Ein letztes Mal lässt auch du den Blick über die Weite schweifen und atmest die Abendluft ein.

Auch für dich ist es Zeit heimwärts zu gehen,

Während dir die untergehende Sonne in der Ferne orange Strahlen sendet.

Du trinkst deinen Schluck Wasser,

Löschst die Feuerstelle und erhebst dich.

Dein Begleiter wartet bereits auf dich,

Bereit den Weg zurück zum Waldpfad mit dir anzutreten,

Dich zu stützen und zu halten.

Den ganzen Weg hinab ist es an deiner Seite und mit jedem Schritt kommt dir dem Gatter näher.

Es dauert nicht lange,

Da kommt es in Sichtweite.

Du öffnest es knarrend,

Wendest dich an deinen Freund und ihr verabschiedet euch.

Das Gatter schließt sich hinter dir und du betretest den Waldpfad.

Erleichtert atmest du aus.

Was auch immer heute gewesen ist,

Es hat der Raum gehört zu werden.

Nun kannst du dich wieder der Stadt widmen,

Wissend,

Dass dieser Ort immer eine Möglichkeit der Begegnung für dich sein wird.

Komm nun langsam wieder zurück in deinen Körper,

Nimm dich und deine Umgebung wahr.

Vielleicht möchtest du dich strecken,

Deine Hände bewegen und deine Augen auch langsam wieder öffnen.

Ich hoffe,

Diese Fantasiereise konnte dir einen sicheren Ort bieten und fühle dich frei,

Jederzeit wiederzukommen.

© 2026 Judith S.. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else