
Anerkennung Im Job - Mangelnde Wertschätzung Hinterfragen
by Ina Rudolph
In dieser geführten Begleitung überprüfst du den belastenden Glaubenssatz „Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben“. Ich begleite dich Schritt für Schritt dabei, deinen eigenen Gedanken zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entdecken. Diese Übung basiert auf „The Work“ von Byron Katie und ist so angelegt, dass du direkt mitmachen kannst – ohne Vorkenntnisse. Geeignet für dich, wenn du im beruflichen Kontext mangelnde Wertschätzung und Anerkennung erfährst.
Transkription
Die anderen sollten mir mehr Anerkennung geben.
Ich lade dich ein,
Mit mir durch den Prozess der Work zu gehen und mit Gedanken aufzuräumen,
Die dich belasten.
Vielleicht ist dieser Gedanke in dir schon seit deiner Kindheit aktiv,
Und es ist auch möglich,
Dass dieser Gedanke eine Ausprägung des gesamten menschlichen Denkens ist und gar nicht nur von dir persönlich als wahr angesehen wird.
Du hast nur an einem bestimmten Zeitpunkt begonnen,
Ihm zu glauben.
Ob dieser Gedanke jetzt und heute in deinem Berufsleben auftaucht,
Oder ob er schon als Kind in dir lebendig war,
Du kannst diese Work mehrfach durchlaufen.
Habe einfach jedes Mal eine andere Situation vor Augen,
Dann werden sich auch andere Antworten finden.
Besonders dann,
Wenn du die Fragen nicht mit deinem Alltagsbewusstsein beantwortest,
Sondern dir erlaubst,
Dich zurückzulehnen,
Dir Zeit und Ruhe zu gönnen und dadurch dein Unbewusstes einlädst,
Sich dazuzuschalten.
Schließ also deine Augen,
Wenn das gerade passt,
Das hilft den meisten Menschen in ihr Innenleben tauchen zu können,
Und atme einmal tief ein und aus,
Entspanne dich so gut es dir gerade möglich ist,
Und dann erinnere dich an eine Situation in deinem Leben,
In der der Gedanke,
Die anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
Aufgetaucht ist.
Setze gern für die anderen eine konkrete Person oder Personen ein.
Streng dich für das Finden dieser konkreten Situation nicht übermäßig an.
Vielleicht zeigt sich eine Situation aus deiner Kindheit oder eine,
Die noch gar nicht lange her ist.
Dann geh in dieser Situation so nah wie möglich an den Moment,
In dem dieser Gedanke dich geschmerzt hat.
Das sind ein paar Sekunden.
Schau dich in dieser konkreten Situation noch einmal um.
Wo bist du dort?
Ist noch jemand anderes da?
Oder vielleicht nur in deinen Gedanken?
Zu dieser Situation werde ich dich im Laufe der Work immer wieder zurückführen.
Erlaube dir im Folgenden auf deine aufrichtigen Antworten zu warten.
Der Prozess wird dir nicht nützlich sein,
Wenn du mit etwas antwortest,
Was du glaubst antworten zu müssen.
Wenn du einen Satz zum Beispiel mit VIELLEICHT beginnen willst,
Lass dir gern mehr Zeit,
Bis du dir sicher bist und das VIELLEICHT nicht mehr brauchst.
Und nun sieh mit geschlossenen Augen deine Situation vor dir,
Sieh wie alt du da bist und wer in dieser Situation noch anwesend ist.
Die Situation,
In der der Gedanke,
Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
In dir aufgetaucht ist.
Und ist dieser Gedanke,
Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
Auch wahr?
Nimm diese Frage erstmal wahr,
Halte inne,
Bemerke eine schnelle erste Antwort und lass dir mehr Zeit.
Beantworte diese Frage nur mit JA oder NEIN und lass diese Frage sich so lange in dir bewegen,
Bis du eine klare Antwort hast.
Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen,
Dass das wahr ist?
Da in deiner Situation,
Die du vor Augen hast,
Warte in Ruhe auf deine Antwort,
Auf ein JA oder NEIN.
Im Falle,
Dass dein Verstand diskutieren möchte,
Lass dich mal nicht auf ein hin und her ein.
Ein Gedanke kann nur wahr sein oder eben nicht wahr sein.
Gib dir die Chance zu dieser Klarheit zu gelangen.
Und in deiner Situation,
Wie reagierst du,
Was passiert,
Wenn du glaubst,
Dass dir Andere mehr Anerkennung geben sollten?
Wie wirkt sich der Gedanke in deiner Situation auf dein Lebensgefühl aus?
Wie fühlt dein Körper sich an,
Wenn du glaubst,
Dass die Anderen dir mehr Anerkennung geben sollten?
Wie lange kennst du den Gedanken schon?
Erlaub dir nicht darüber nachzudenken,
Eher wie mit einer emotionalen Suchmaschine loszugehen und gefühlt zurückzublicken.
Wie lange begleitet dich dieser Gedanke schon?
Und wie war dein ganzes Leben mit diesem Gedanken?
In welcher Angelegenheit befindest du dich gedanklich,
Wenn du glaubst,
Dass die Anderen dir mehr Anerkennung geben sollten?
Wessen Angelegenheit ist es,
Was die Anderen sollten?
Und wie fühlt es sich für dich an,
Gedanklich in deren Angelegenheit zu sein?
Wenn du nicht weißt,
Was ich mit Angelegenheit meine,
Kannst du im Bonusteil das Audio zu den drei Angelegenheiten hören.
Wie stellst du dir dein zukünftiges Leben vor,
Wenn du diesen Gedanken weiterhin glaubst?
Und komm in deine konkrete Situation zurück,
Sieh sie vor Augen.
Wer wärst du in diesem Moment,
Wenn in der Realität alles so bleibt,
Wie es ist,
Nur der Gedanke nicht da ist,
Dass die Anderen dir mehr Anerkennung geben sollten?
Was kannst du in deiner Situation wahrnehmen,
Wenn der Gedanke nicht da ist?
Kannst du die Person oder Personen vor Augen sehen,
Von denen du dir mehr Anerkennung wünschst?
Was siehst du,
Wenn du diese Person oder Personen anschaust und in dir kein Gedanke ist,
Dass sie dir mehr Anerkennung geben sollten?
Kannst du dir erlauben,
Das zu spüren?
Wie wäre dein Leben gewesen bis hierher,
Wenn du diesen Gedanken nicht geglaubt hättest?
Kannst du durch dein Leben spazieren und Bilder aus verschiedenen Altersstufen sehen?
Wie wäre dein Leben gewesen,
Wenn du nicht geglaubt hättest,
Dass die Anderen dir mehr Anerkennung geben sollten?
Und welche Bilder siehst du über deine Zukunft,
Wenn du den Gedanken nicht mehr glauben würdest?
Die Umkehrung deines Gedankens,
Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
Ins einfache Gegenteil könnte lauten,
Die Anderen sollten mir nicht mehr Anerkennung geben.
Wenn du kannst,
Lass diese Umkehrung deines stressigen Gedankens erst einmal auf dich wirken.
Die Anderen sollten mir nicht mehr Anerkennung geben.
Wie könnte das denn sein?
In deiner Situation,
Die du vor Augen hast.
Wenn Andere dir nicht mehr Anerkennung geben,
Wofür könnte das gut sein?
Welchen Vorteil hättest du dadurch?
Inwiefern könnte das das größte Geschenk für dich sein?
Lass dir Zeit dafür,
Denk nicht angestrengt nach,
Lass die Antwort einfach auftauchen.
Was könnte das in deinem Kontakt zu den jeweiligen Personen verändern,
Wenn du von Anderen nicht mehr willst,
Dass sie dir mehr Anerkennung geben sollten?
Und wie fühlt sich das an?
Und wie könnte das ganz grundsätzlich für dein Leben stimmen,
Dass Andere dir nicht mehr Anerkennung geben sollten?
Die Umkehrung deines Gedankens,
Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
Ins äußerste Gegenteil lautet,
Die Anderen sollten mir weniger Anerkennung geben.
Lass diese Umkehrung gern erstmal in dich einsinken.
Wie könnte das für dich von Vorteil sein,
Wenn Andere dir weniger Anerkennung geben?
Was könntest du da lernen,
Üben,
Praktizieren,
Was dir wirklich nützt?
Und schau gern auch auf die Kleinigkeiten.
Was hast du davon,
Wenn Andere dir sogar weniger Anerkennung geben?
Und was hättest du davon,
Wenn sie dir nur dann Anerkennung geben,
Wenn ihnen selbst danach ist?
Warum wäre das geradezu wunderbar,
Wenn sie das nur dann tun?
Die Umkehrung deines Gedankens,
Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
Von dir zum Anderen lautet,
Ich sollte den Anderen mehr Anerkennung geben.
Wie wäre dein Leben,
Wenn es weniger auf Bekommen aus wäre,
Als auf Wahrnehmen und Geben?
Wie wäre es,
Wenn du aufmerksam sein könntest,
Wach und bemerken,
Was dir an Anderen gefällt?
Und das dürfen wieder Kleinigkeiten sein.
Wie würde sich das anfühlen?
Hast du vielleicht sogar ein konkretes Beispiel,
Wann du jemanden für etwas aufrichtig anerkannt hast?
Wie war das für dich?
Welchen Vorteil hätte es für dich noch,
Wenn du darauf achten würdest,
Anderen Anerkennung zu geben?
Wenn du ihre schönen,
Angenehmen,
Kreativen,
Klugen Seiten wahrnimmst und sie dann auch anerkennst?
Welchen Unterschied könnte das im Kontakt zu diesen Menschen machen?
Und was wäre das für ein Lebensgefühl?
Die Umkehrung deines Gedankens,
Die Anderen sollten mir mehr Anerkennung geben,
Zu dir selbst lautet,
Ich sollte mir mehr Anerkennung geben.
Wie wäre es in deiner konkreten Situation,
Wenn du dir selbst mehr Anerkennung hättest geben können?
Wie hätte sich das angefühlt?
Wie wäre es in den Situationen,
Wo du dir von Anderen mehr Anerkennung wünschst,
Wenn du dir in diesen Momenten selbst mehr Anerkennung geben würdest?
Und wie genau könntest du das machen?
So,
Dass es dich berührt,
Nährt und richtig bei dir ankommt?
Und wie wäre dein ganzes Leben,
Wenn du dich gedanklich weniger bei Anderen Menschen aufhalten würdest und deine Aufmerksamkeit und deine Gedanken mehr bei dir hättest?
Und die Anderen machen,
Was sie halt machen.
Wie wäre es,
Wenn du dir deine Grundversorgung an Anerkennung selber geben könntest?
Und wenn Andere dich anerkennen,
Kommt das noch obendrauf?
Und zum Schluss kannst du dich fragen,
Was nehme ich mit aus dieser Work?
Wie siehst du diese Anderen Personen jetzt,
Die dir mehr Anerkennung geben sollten?
Was hat dir einen neuen Blickwinkel ermöglicht?
Und wie kannst du den in dein Leben bringen?
Ich danke dir,
Dass du deine stressigen Gedanken überprüfst,
Damit in deinen Frieden kommst und dadurch zum Frieden in deinem Umfeld beiträgst.
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