
Du hast das Recht zu existieren – Selbstwert & Selbstliebe
In dieser Welt, die wir erschaffen haben, wird uns oft vorgeschrieben, wie wir zu leben haben und oft auch wie wir zu lieben haben. Doch dieses Leben fühlt sich unnatürlich an – es ist deinem Geist fremd. Kein Wunder, dass du dich manchmal einsam und nicht geliebt fühlst. Wir vergessen, dass das Leben nicht nur eine Abfolge von Pflichten ist. Du hast das Recht zu existieren. Als Menschliches Wesen brauchst du Freiheit. Doch oft kommen deine eigenen Wünsche zu kurz – dein Geist entfernt sich von dir, Selbstliebe schwindet, und du verlierst den Respekt vor der wichtigsten Person in deinem Leben: DIR. Lass uns gemeinsam darüber sprechen. Ich zeige dir Wege, wie du deinen Geist zurückholst und deine Selbstliebe wieder entfachst.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen,
Ihr Liebewesen des Samsaras.
Hier ist wieder euer Human.
Heute möchte ich über ein Thema sprechen,
Was mir wirklich sehr am Herzen liegt.
Selbstliebe und Selbstwert.
Ich bin überzeugt,
Wenn wir als Menschen unseren Wert wiederfinden und verstehen,
Dass wir auch als Lebewesen auf diesem Planeten wichtig sind,
Dann können wir viele,
Viele Probleme und viel Leid für uns und für andere Mitmenschen verhindern.
Wenn ihr schon meine anderen Meditationen gehört habt,
Dann wisst ihr,
Dass ich keine besondere Stimme verwende,
Auch nicht einen besonderen Ton oder auch nicht mit großen Wörtern um mich herum schmeiße,
Sondern das sind Sachen,
Die direkt aus meinem Herzen kommen und die ich durch meine Erfahrungen in den letzten Jahren und auch durch meine Praxis,
Aber auch durch die Schulungen,
Die ich gemacht habe,
Für mich herausgefunden habe,
Die ich einfach in das Universum hinausschneide und mit dir teilen möchte.
Am Ende werde ich dir eine Meditation schenken,
Von der ich überzeugt bin,
Dass sie in Zeiten des Zweifels helfen wird.
Wie schon erwähnt,
Dieses Thema ist wirklich sehr wichtig und liegt mir sehr,
Sehr am Herzen.
Zwei Punkte,
Die ich in diesem Thema immer wieder hervorheben werde,
Sind dein Recht zu existieren und die Interkonnektivität allen Lebens.
Was meine ich mit dem Leben?
Das Leben ist das,
Was die Gesellschaft,
Unsere Eltern,
Die Schule,
Unsere Ausbildung uns vorschreibt.
Ja,
Wir sind ein Teil dieser Gesellschaft.
Du bist ein Teil dieser Gesellschaft.
Aber du bist auch ein Lebewesen.
Du bist ein Mensch.
Du hast das Recht,
Hier zu existieren.
Ob du es möchtest oder nicht,
Dieses Geschenk des Lebens wurde dir gemacht.
Aus buddhistischer Sicht,
Und das soll hier keine große Rolle spielen,
Trotzdem als kurze Erklärung,
Hast du im früheren Leben Leben gerettet und deswegen wurdest du als Mensch wiedergeboren.
Nochmals,
Ich möchte das hier nicht zu tief thematisieren.
Wenn du an Gott glaubst oder an das Universum,
Dann hat Gott dich erschaffen aus einem bestimmten Grund.
Das Universum hat all diese Magie,
Die sie besitzt,
Eingesetzt,
Damit du auf diesem Planeten bist.
Also bist du wichtig.
Die Interkonnektivität allen Lebens bedeutet,
Nochmals,
Vielleicht ganz kurz im buddhistischen Sinne,
Die Sonne kann ohne die Erde nicht existieren.
Die Erde kann ohne die Sonne nicht existieren.
All das,
Was in diesem Sonnensystem passiert,
Steht im Zusammenhang miteinander und hat seinen triftigen und bestimmten Grund.
Das kann man jetzt verkleinern.
Man kann zum Beispiel sagen,
Die Sonnenblume kann ohne die Sonne nicht existieren.
Die Sonne kann jedoch ohne die Sonnenblume auch nicht existieren.
Natürlich sieht das auf den ersten Blick sehr,
Sehr komisch aus.
Wieso soll diese riesige Sonne mit all der Energie ohne die Sonnenblume nicht existieren?
Nun,
Die Sonnenblume steht auf diesem Planeten und wie schon vorher gesagt,
Ist dieser Planet wichtig,
Sodass das gesamte Sonnensystem sich zusammenhalten kann.
Also bist du auch wichtig,
Ob du es möchtest oder nicht.
Wir sind Menschen,
Wir sind Lebewesen auf diesem Planeten.
Wir drücken uns in Gefühlen,
In bestimmten Mustern.
Ob sie uns gehören oder ob sie uns beigebracht wurden,
Steht gar nicht zur Debatte.
Und wir machen Dreck.
Wir Menschen machen Dreck.
Geistigen Dreck,
Ganz bestimmt.
Körperlichen Dreck,
Sowieso.
Aber auch manchmal Sachen,
Die einfach nicht schön sind.
Wir verletzen andere Leute,
Das stimmt.
Aber eine Wespe sticht auch.
Es gehört zu seiner Natur,
Zu stechen,
Wenn er sich bedroht fühlt.
Das ist ein Instinkt,
Den keiner,
Auch die Wissenschaft,
Auch der Buddhismus oder sonst noch wer,
Einfach so ausschlagen kann.
Das heißt,
Wenn wir manchmal jemand anderen verletzen,
Und solange dies nicht aus Hass oder aus dem Tiefsten unseres Herzens passiert,
Dann ist die Welt wirklich noch in Ordnung.
Da muss man sich nicht so viele Sorgen machen.
Und auch nicht so viele Gedanken.
Weil unsere Instinkte,
Unser Selbstschutz nun immer wieder einsetzt.
Das bedeutet also,
Du hast unabhängig von diesem Leben das Recht zu existieren.
Nicht als Name oder soziale Rolle,
Als dein Beruf oder als irgendjemand,
Den die Gesellschaft oder deine Eltern sich vorgestellt haben.
Du hast das Recht zu existieren,
Zu atmen,
Dir die Sterne anzuschauen,
Sauer zu sein,
Böse zu sein.
Du hast das Recht,
So wie ich,
Ein bisschen dicker zu sein,
Keine Haare mehr auf dem Kopf zu haben.
Aber du hast auch das Recht,
All diese Sachen zu verändern,
Wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Was brauchst du dafür?
Dafür brauchst du Selbstwert und Selbstliebe.
Ja,
Oft ist es verpönt und wird als Egoismus eingesehen,
Alles auf sich selbst zu beziehen.
Das ist aber nicht unser Thema.
Unser Thema ist,
Wie bekomme ich meinen Geist,
Der unterdrückt wurde,
Der in den falschen Schubladen geschoben wurde,
Der in einer Situation sich befindet,
Aus dem es keinen Ausweg zu scheinen gibt,
Wieder zurückzuführen.
Wie bekomme ich meinen Geist wieder zurück?
Wie bekommst du wieder klare Gedanken?
Ja,
Das ist das,
Was uns beschäftigt.
Wie kann ich mich wieder selbst lieben?
Nun,
Wir müssen anfangen,
Uns zu akzeptieren.
Du musst dich akzeptieren,
Wie du bist.
Nur so kann das andere auch in dir entstehen und wie eine kleine Blume aufgehen und dich wieder zu dir selbst zurückführen.
Was bedeutet Selbstakzeptanz?
Das bedeutet,
Dass wenn man sich selbst anschaut und diesen Körper sieht,
Dankbar ist,
Dass dieser Körper nun auf diesem Planeten wandeln darf.
Ich weiß,
Das klingt klischeehaft und man denkt sich,
Ich soll immer dankbar sein.
Aber wenn man die Dankbarkeit wirklich in sich sucht,
Dann kommt diese Selbstliebe von alleine.
Glaubt es mir.
Und eure Selbstliebe ist kein Egoismus.
Oft befinden wir uns in Situationen,
In Beziehungen.
Mögen sie eine Beziehung freundschaftlicher Art sein.
Mögen sie in einer Liebesbeziehung sein.
Oft befinden wir uns in einer Sackgasse.
Wir wissen,
Dass das,
Was wir gerade tun,
Einfach nicht gut ist.
Weder für uns,
Noch für die Situation,
Noch für die Liebe.
Aber wir kommen aus der Nummer einfach nicht raus.
Warum nicht?
Das ist durch die Konditionierung,
Die die Gesellschaft,
Die Schule,
Unsere Eltern uns beigebracht haben.
Mach dies bloß nicht,
Mach das bloß nicht.
Meine Liebe,
Die Freiheit muss man sich erkämpfen.
Einen Kampf kann man nicht einfach führen,
Indem man schreiend auf den Gegner,
In diesem Fall unsere selbst,
Losläuft und erwartet,
Dass man diesen Kampf gewinnt.
Nein.
Zuerst muss man sich über die Situation einen gewissen und bestimmten Lageplan erarbeiten.
Das bedeutet,
Man nimmt sich einen Stift,
Wirklich einen Stift und ein Papier,
So doof das auch klingen mag,
Und man schreibt es auf.
Ich bin unzufrieden mit meiner Arbeit,
Mit meiner Beziehung,
Mit meinem Körpergewicht,
Mit dem,
Wo ich lebe,
Mit dem,
Mit wem ich liebe.
All diese Sachen kann man aufschreiben,
Ohne es zu bewerten und ohne dabei in Emotionen aufzugehen.
Einfach nur einen Stift nehmen und die Sachen,
Die einem wirklich nicht gefallen,
Aufschreiben.
Die Veränderung kann wirklich nur kommen,
Wenn man ehrlich zu sich selbst ist.
Ihr müsst knallhart ehrlich zu euch sein.
Das ist das Beste und das ist auch das Tollste,
Was ein Mensch sich selbst antun kann,
Mit sich selbst im Reinen zu sein.
Nun haben wir geschrieben,
Dass wir mit unserer Beziehung oder mit unserer Arbeitsstelle nicht zufrieden sind.
Jetzt kommt's.
Ja,
Aber ich kann doch nicht einfach kündigen.
Ja,
Aber ich kann doch jetzt nicht einfach diese Liebesbeziehung liegen lassen und verlassen.
Das Zweite ist,
Aufschreiben,
Warum nicht.
Warum kann ich das nicht machen?
Es ist eine finanzielle Position,
Warum ich meine Arbeit nicht einfach aufgeben kann.
Dann kann man sich vielleicht eine andere Arbeit suchen.
Es ist eine Position in einer Liebesbeziehung,
In dem man aus Abhängigkeiten mit dieser Person zusammen ist.
Das kann sein,
Dass man mit jemand anderem zusammen ist aus Mitgefühl,
Weil man denkt,
Die oder der andere braucht einen.
Aber das auch ist ein Riesenfehler für dich und für den anderen.
Manchmal ist man mit jemanden zusammen aus anderen Abhängigkeiten.
Falls es eine Abhängigkeit gibt,
Schreibt das bitte auf.
Führe diese Liste ehrlich,
Direkt und kompromisslos.
Mann,
Frau hat das Recht,
Diese bestimmten Punkte ehrlich und ohne Rücksicht auf Verluste sich bewusst zu machen und dann die Sache anzugehen.
Was passiert,
Wenn man diese Sachen aufschreibt?
Durch die Schrift visualisiert man diese Probleme und man schafft sogar einen gewissen Abstand.
Manchmal glaubt man gar nicht,
Was man aufgeschrieben hat.
Mir ist es so oft passiert,
Dass ich Sachen,
Mit denen ich absolut unzufrieden war,
Aufgeschrieben habe und dann,
Wenn ich mir die ein,
Zwei Tage danach noch mal durchgelesen habe,
Mir gedacht habe,
Das kann doch gar nicht sein.
Das ist wirklich aus mir hinausgekommen und es stimmt.
Ehrlicherweise muss ich sagen,
Dass ich manchmal mit Trauer auf das,
Was ich geschrieben habe,
Zurückgeschaut habe.
Aber nichtsdestotrotz,
Der Entschluss,
Besser zu sein,
Als Mensch,
Als Wesen besser zu werden,
Hatte ich doch schon gefasst.
Also,
Je trauriger das,
Was ich geschrieben habe,
War,
Desto mehr wollte ich entschlossen sein.
Achtung,
Ich wollte entschlossen sein.
Der Entschluss kommt nicht immer sofort.
Sei nicht so voreilig.
Gebe dir Zeit.
Verstehe,
Was dort steht.
Mache dir einen Plan und einen Überblick über die Situation,
In der du dich gerade befindest.
Und dann kannst du langsam mit den Instrumenten,
Die dir zur Verfügung stehen,
Dich ranmachen,
Um das zu verändern.
Der kleinste Erfolg,
Und das garantiere ich dir,
Wird wie ein kleines Glühwürmchen dir zeigen,
Dass die Liebe zu dir selbst wieder zurückkommt.
Und dieses kleine Glühwürmchen muss man sich schnappen und es sich angucken.
Nochmals mit Ruhe und Abstand und mit Pause nichts überstürzen.
Ich sage immer dazu,
Weil ich halt ein bisschen dicker bin,
Ich habe 45 Jahre gebraucht,
Mir diese kleine Plauze anzuessen.
Ich kann es nicht in zwei Wochen wieder abnehmen.
Aber ich kann heute auf das Abendessen verzichten und vielleicht morgen ein bisschen weniger essen.
Das ist,
Weil ich nicht möchte,
Dass dieser kleine Glühwurm,
Den ich jetzt habe,
Erlischt und stirbt.
Es ist hervorgekommen aus einer Liebe,
Die ich nur zu mir selbst hatte,
Die natürlich auch auf den ganzen anderen Planeten resultiert.
Da haben wir schon vorhin drüber gesprochen.
Die Interkonnektivität allen Lebens.
Aber mein Glühwürmchen ist für mich da.
Ich habe ein Recht dazu,
Ihn wirklich größer werden zu lassen,
Zu einem Schwarm zu machen,
Aus ihm eine strahlende Sonne zu machen.
Aber mit der Zeit.
Was stehen mir für Ressourcen zur Verfügung?
Schau sie dir an.
Schau dir deine Ressourcen an.
Schreib auch diese auf.
Ich habe diese Ressourcen.
Ich habe noch sechs Wochen Urlaub.
Ich habe letztes Jahr keinen Urlaub genommen.
Warum auch immer.
Ich habe noch sechs Wochen Urlaub.
Ich nehme diese Zeit jetzt für mich.
Und dann werde ich in diesen sechs Wochen nicht eine Art vom Urlaub machen,
Weil ich es mir verdient habe.
Meine Kollegen sind alle blöd.
Ich muss den ganzen Tag im Stau stehen,
Bevor ich nach Hause fahren kann.
Ich habe es mir verdient,
Sechs Wochen Strandurlaub zu machen.
Mach das nicht.
Bitte mach das nicht.
Das sind diese Konzepte,
Die in dir wandeln.
Die uns immer faul werden lassen.
Mach diesmal eine andere Art von Aktivität in deinem Urlaub.
Ein Vorschlag,
Was ich für mich gefunden habe,
Das muss nicht für dich richtig sein,
War zum Beispiel,
Dass ich mir aufgeschrieben habe,
Ich mache sechs Wochen Workaway.
Was bedeutet das?
Ich gehe irgendwo hin,
Arbeite für Leute,
Die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe,
Im Garten.
Dafür darf ich bei denen schlafen,
Bei denen essen und lerne neue Sachen kennen.
Diese Arbeit mit der Erde,
Mit dem Planeten,
Mit der Natur,
Das bringt uns wieder,
Wie man so schön sagt,
Auf den Boden der Tatsachen zurück.
Man fühlt sich wieder als Lebewesen.
Man sieht,
Wie die Sachen sich verändern.
Ich sage euch,
Das allererste Mal,
Als ich einen Brunnen,
Einen selbst gebohrten Brunnen gesehen habe und wir den mit einem Elektromotor versehen haben,
Der mit Sonnenenergie,
Mit einer Solarzelle funktioniert hat,
Als ich das gesehen habe,
Wie das Wasser aus dem Boden hinauskommt,
Durch die Energie der Sonne,
Da habe ich angefangen zu weinen.
Weil ich mir gesagt habe,
Schau,
Wie wunderbar das ist,
Diese Technik,
Die uns so viele Probleme bereitet.
Da hat sich ein Mitmensch hingesetzt und hat sich etwas überlegt.
Und jetzt können wir durch die Kraft der Sonne und durch die Geschenke,
Die die Erde uns gibt,
Z.
B.
Grundwasser,
Von diesem Wasser trinken.
Und es ist kostenlos.
Ja,
Wir haben für den Motor bezahlt und auch für die Solarzelle.
Aber ihr versteht,
Was ich meine.
Ihr müsst wieder diese Erfahrungen in euch hervorbringen.
Welche Ressourcen hast du?
Hast du Geld gespart?
Dann ist es Zeit,
Es ein bisschen für dich auszugeben.
Was ich damit meine ist,
Du kannst ruhig,
Ohne immer an die schlechten Sachen,
Wie z.
B.
Ja,
Du musst genug Geld auf der Seite haben.
Oh mein Gott,
Was ist denn,
Wenn etwas passiert?
Nun,
Aber es ist aber noch nichts passiert.
Das Einzige,
Was passiert ist,
Ist,
Dass wir in einer Situation sind,
In der wir gar nicht sein wollen.
All die Ratschläge,
Die uns gegeben wurden,
Haben uns in eine Situation geführt,
Wo wir unglücklich sind.
Und jetzt sind die Ressourcen,
Die wir mit unserer Zeit,
Mit deinem Leben bezahlt haben,
Auch nicht zugänglich,
Weil die Konditionierung in deinem Geiste dir sagt,
Nein,
Du darfst da nicht reingehen.
Nein,
Du darfst nicht kündigen.
Und das ist ein fataler Fehler.
Das hindert dich,
Dich selbst zu lieben und es hindert dich,
Dein Selbstwert zu erkennen.
Das müssen wir dringend ändern.
Nun,
Wie ich schon am Anfang gesagt habe,
Du hast alle Ressourcen in dir.
Wir müssen ihn zurückholen,
Diesen Geist,
Der sich von uns entfernt hat.
Wir müssen ihn wieder uns bewusst werden lassen.
Es gibt Prozesse für diese Entfremdung.
Wir unterdrücken unsere wahren Bedürfnisse.
Wir setzen äußere Bestätigungen über Glück.
Uns ist wichtiger,
Dass wir zum Beispiel vom Außen,
Egal von einer Person oder was auch immer,
Bestätigung bekommen über unser eigenes Glück.
Ich bin so in diesem Thema drin,
Dass ich manchmal wirklich keine richtigen Wörter finde.
Ihr müsst mir das bitte entschuldigen.
Dein Glück,
Was ist dein Glück?
Was ist Selbstliebe,
Was ist Selbstwert?
Für mich ist es einfach,
Manchmal rauszugehen hier,
Wo ich wohne,
Und ich habe das große Glück,
Dass ich die Milchstraße sehen kann,
Dass ich mir nachts einfach nur die Milchstraße angucke.
Das erfüllt mich mit so viel Glück.
Warum?
Weil es demütigend ist.
Weil ich mir denke,
Schau dir diese eine Galaxie,
Von der ich nur einen Teil sehe,
Schaust dir an.
Und dann bist du als kleiner Wicht auf diesem Planeten und machst dir Sorgen um Sachen,
Die wirklich lachhaft sind.
Jetzt habe ich kleinen Wicht gesagt.
Das bedeutet nicht,
Dass du ein kleiner Wicht bist.
Aber weißt du,
Wenn du dir klarmachst,
Dass wir ein Teil von diesem riesigen Universum sind,
Ein ganz kleiner Teil,
Aber das Universum auch ein Teil von mir ist,
Von dir ist,
Dann ist es ein Gefühl vom Glück,
Was wirklich niemand dir geben kann.
Nicht deine Mutter und auch nicht dein Vater.
Nicht dein Geliebter,
Deine Geliebte,
Was auch immer.
Es ist pures Glück.
Wir erlauben uns immer wieder,
Äußere Umstände in uns einzudringen.
Wir gucken uns Sachen an in Social Media und werden davon beeinflusst,
Ob du es möchtest oder nicht.
Objekt beeinflusst den Geist.
Wenn wir ein Fake-Foto sehen,
Bilder sehen,
Videos sehen,
Die von Menschen gemacht sind,
Die völlig unnatürlich scheinen,
Registriert nicht nur das Auge,
Sondern auch unser Geist diese Abläufe und spielt dir durch die vorhergesetzte Konditionierung,
Weil wir daran gewöhnt sind,
Uns ständig zu messen,
Stellt dir dann vor,
Im wahrsten Sinne des Wortes,
Dass du nicht so bist.
Also fehlt etwas.
Dann fängt dein Geist Wege,
Wie du so werden kannst.
Du kannst aber nicht so werden,
Weil das nicht die Realität ist.
Das,
Was du bei Instagram,
Facebook,
All diesen Social Media-Seiten siehst,
Und die haben auch viele Vorteile,
Und ich möchte sie auch nicht schlechtreden,
Was du dort siehst,
Ist ganz oft einfach nicht die Realität.
Und weil der Geist die Realität nicht erfassen kann,
Bekommst du einen Selbstkonflikt,
Aus dem wirklich nach einer gewissen Zeit es schwer ist,
Sich zu entfernen.
Nun,
Jetzt ist unser Geist weggerannt.
Wie holen wir den denn zurück?
Nochmals,
Wir müssen uns identifizieren.
Was entfremdet denn uns von uns selber?
Sind es die vorher genannten Punkte,
Die ich gerade genannt habe?
Oder sind es andere Punkte?
Schreibe es auf.
Schreibe es auf und mach es dir bewusst.
Sei ehrlich zu dir selbst.
Ja,
Ich messe mich mit anderen Leuten.
Der kleine dicke Human misst sich vielleicht mit Menschen,
Die einen Sixpack haben.
Ich kann aber jetzt gerade keinen Sixpack haben.
Aber ich weiß,
Dass ich versuche,
Mich wahrscheinlich mit denen zu messen.
Also weiß ich,
Dass ich mich in einer Realität befinde,
Die jetzt gerade unerreichbar ist.
Nochmals,
Welche Ressourcen habe ich?
Was kann ich tun?
Was kann ich tun,
Um meinen Geist wieder zu holen,
Mich selbst so zu akzeptieren,
Wie ich bin?
Und dann die Veränderung,
Die wirklich gesund für mich ist,
Für mich gesund ist.
Das bedeutet geistige Gesundheit und körperliche Gesundheit.
Wie kann ich diese Veränderung jetzt langsam,
Aber bewusst anfangen?
Und da kommt wieder die Liste der Ressourcen ins Spiel.
Das kann man sich anschauen und anfangen,
Daran zu arbeiten.
Das Zweite ist Loslassen.
Jetzt habe ich diese Liste gemacht und sehe,
Oh,
Das sind Sachen,
Die wirklich mich zu beeinflussen scheinen.
Ich lasse die Sachen los.
Ich lösche diese App von meinem Telefon.
Ganz einfach.
Ja,
Aber es ist doch wichtig,
Mit anderen Leuten in Verbindung zu sein.
Nein,
Ist es nicht.
Es ist wichtig,
Mit dir selbst in Verbindung zu sein.
Wenn du mit dir selbst in Verbindung bist,
Dann wirst du auch mit den anderen Leuten,
Die wirklich wichtig sind für dein Leben,
In Verbindung sein.
Glaube es mir.
Mach dir eine Liste von Leuten,
Von Sachen,
Die dir schaden.
Ich sage doch gar nicht,
Dass wir jetzt damit anfangen müssen.
Und mit Thomas und Human und wen auch immer,
Ab morgen keinen Kontakt mehr haben.
Das ist auch wieder ein Impuls,
Der uns fremd ist.
Das ist nicht das,
Was ich meine.
Aber wenn ich eine Liste habe von Leuten,
Die mir wirklich schaden,
Und ich vertraue in deine Liste,
Weil wir haben darüber gesprochen,
Dass du ehrlich zu dir selbst bist und dir diese Liste anschaust,
Dann siehst du,
Diese Person schadet mir,
Diese Person schadet mir.
Das schadet mir.
Das Rauchen schadet mir.
Diese Arbeit schadet mir.
Der Weg ins Büro schadet mir.
Dann kann man wenigstens sich visualisieren und sehen und ehrlich zu sich sein,
Woher diese Entfremdung kommt,
Dieser Selbstzweifel kommt.
Und dann kann man ganz langsam und intelligent anfangen,
Lösungen zu finden,
Wie man eins nach dem anderen von dieser Liste streichen kann.
Nun,
Ich vertraue deiner Liste,
Weil du sie ehrlich,
Ehrlich mit dir selbst in den ruhigen Minuten,
Die du hattest,
Aufgeschrieben hast.
Die Liste muss nicht an einem Tag vervollständigt werden.
Vielleicht kannst du sie mitnehmen.
Du kannst sie auf deinem Handy machen.
Ich schreibe mir immer jeden Abend,
Wenn ich mich schlecht fühle,
Schreibe ich mir immer auf,
Wofür ich alles dankbar bin.
Und morgens lese ich mir das durch.
Dann lösche ich diese Liste und dann mache ich sie irgendwann mal wieder.
Auch die Liste mit den Sachen,
Die mir schaden,
Schreibe ich mir auf.
Und weißt du,
Was bei mir auf der Liste immer sehr gerne aufgetreten ist?
Diese Gedanken,
Schlechte Gedanken,
Angstgedanken.
Wie oft werden wir von der Angst geleitet?
Manchmal,
Ja,
Und das soll jetzt keine Conspiracy-Theorie sein hier,
Scheint es so,
Als wurde uns Angst impliziert,
Damit wir bestimmte Sachen machen,
Damit wir einen bestimmten Raster an uns befinden.
Wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist,
Und es war in meinem Falle so,
Meine liebenden Eltern,
Die mich wirklich lieben,
Ich habe tolle Eltern,
Haben mir immer Angst beigebracht.
Tu das nicht,
Sei vorsichtig damit.
Das konditioniert den Geist,
Abenteuerlich nicht zu sein.
Oft sparen und sparen und zu sparen an Stellen,
An denen man gar nicht sparen braucht.
Für andere Leute Geld auszugeben,
Aber wenn es um sich selber geht,
Es nicht zu tun.
Nun,
Das haben meine Eltern mir aber nicht wirklich so gesagt,
Weil ich,
Nochmal,
Ich habe wirklich tolle Eltern,
Aber diese Confusion,
Dieses Durcheinander,
Was durch diese ganzen Konditionierungen in unserem Geist entsteht,
Bringt natürlich auch kleine geistige Babys hervor,
Die völlig auf der falschen Spur uns führen.
Deswegen muss auf dieser Liste auch Sachen,
Die in uns sind.
Ich habe Angst davor,
Ich habe Angst davor.
Diese Gedanken schaden mir.
Das schreibst du auf,
Wie eine Liste,
Wie ein Brief an dich selbst.
Aber bitte mache es nicht aus Trauer.
Mache es,
Weil ich,
Der dich noch nie gesehen hat,
Vertrauen habe.
Weil du ein Mitmensch auf diesem Planeten bist.
Ich habe Vertrauen,
Dass du diese Liste ehrlich führst,
Weil du etwas verändern willst.
Weil du die Liebe und den Selbstwert wiedergewinnen möchtest.
Und auch Gedanken,
Die ungesund sind,
Auch diese solltest du aufschreiben und dir darüber bewusst werden,
Dass diese Gedanken wirklich nicht zu gebrauchen sind.
Auch wenn du Probleme,
Wir haben vorhin über Körperbewusstsein gesprochen,
Baue wieder diese Verbindung zu deinem Körper auf.
Ja,
Ich sehe so aus,
Was soll ich machen?
Ich sehe halt so aus,
Aber ich bin hier auf diesem Planeten.
Aus karmischen Gründen,
Aus ethischen Gründen,
Weil Gott mich so erschaffen hat.
Ich bin wichtig,
Ich bin jetzt da,
Ich sehe jetzt so aus.
Ich liebe mich und ich liebe anderen.
Die Frage ist,
Wenn wir all diese Unnützen,
Und ich habe ja auch die gleichen Gedanken gehabt,
Wenn wir all diese wunderbare falsche Welt in uns aufbauen können,
All diese Gedanken gegen uns richten können,
Wenn wir das erschaffen können,
Wenn wir das wirklich erschaffen können,
Können wir nicht auch das Gegenteil erschaffen?
Natürlich kannst du das.
Indem du akzeptierst und verstehst,
Dass all die Energie bis jetzt falsch geleitet wurde.
Aber die Energie hatte Erfolg.
Nicht den Erfolg,
Den wir uns gewünscht haben,
Weil wir uns jetzt miserabel fühlen,
Aber hey,
Es funktioniert.
Diese ganze,
Fast hätte ich das SCH-Wort gesagt,
Was man liest im Internet und was schlaue Menschen wiederum an uns erzählen wollen,
Ja,
Du kannst durch deinen Geist die Welt verändern,
Die scheint zu funktionieren.
Ich habe die ganze Zeit versucht,
Meine Energie in Ängste und so weiter zu investieren und sehe an,
Ich arbeite irgendwo,
Wo ich keinen Bock habe,
Ich bin mit Leuten umgegangen,
Auf die ich keinen Bock habe und ich habe ständig Angst.
Hey,
Positive Nachricht,
Es funktioniert.
Lass mich das doch jetzt endlich mal andersrum probieren.
Ja,
Denn du wirst es schaffen.
Ich garantiere,
Dass du es schaffen wirst.
Nun,
Ich habe Vertrauen und ich bin voller Liebe,
Dass ihr,
Dass du wieder die Wichtigkeit deines Daseins entdecken wirst.
Ja,
Ich habe Vertrauen und ich bin voller Liebe,
Dass du durch Selbstreflexion deinen Weg finden wirst.
Weißt du,
Manchmal braucht man Hilfe auf diesem Weg.
Dann such diese Hilfe,
Du hast das Recht auf Hilfe,
Ja.
Das Recht,
Dir helfen zu lassen,
Ist dir eingeboren,
Weil als du geboren wurdest,
Hat ein Lebewesen,
Was du noch nie vorher gesehen hast,
Deine Mutter dich ernährt und jetzt bist du da.
Nehme dir das Recht bitte raus.
Bitte nehmt euch das Recht der Liebe und des Lebens,
Der Existenz raus.
Zum Abschluss hatte ich versprochen,
Dass wir eine Meditation zusammen machen.
Diese Meditation ist sehr wichtig für mich.
Ich habe sie ein bisschen abgewandelt,
Damit sie ein bisschen verständlicher ist.
Ich werde jetzt gleich damit beginnen und hoffe,
Dass ihr mitmacht.
Danach werden wir das einfach ausklingen lassen.
Somit ist das,
Was ich jetzt hier sage,
Mein Schlusswort.
Ich hoffe,
Dass ihr hier aus diesem Talk,
Aus diesem Gespräch etwas Energie schöpfen könnt,
Um euch wieder zu lieben.
Du sitzt,
Wie du sitzt,
Am besten aufrecht.
Ob du jetzt in einer Lotus,
Halblotus-Position sitzt,
Ist völlig egal.
Du schließt die Augen.
Um dich herum entwickelt sich eine Seifenblase.
Du bist mit deinem jetzigen Körper in dieser Seifenblase.
Diese Seifenblase steht in der Sonne.
Rot,
Weiß schimmert sie in der Sonne.
Du atmest tief ein und aus.
Du bist absolut sicher in dieser Seifenblase.
Diese Seifenblase ist unzerstörbar.
Sie ist dein Schutzschild.
Du stellst dir vor,
Dass diese Seifenblase von innen weiß ist.
So als hätte sie drei Schichten,
Hat sie in der mittleren Schicht die rote Farbe.
In der äußeren Schicht ist sie blau.
Diese Seifenblase beschützt dich wie ein Diamant.
Unzerstörbar ist diese Seifenblase um dich herum.
Ich möchte jetzt,
Dass du dreimal tief ein- und ausatmest.
Dieser Körper hat mich bis hierhin gebracht.
Dafür bin ich dankbar.
Mein Geist,
Du hast mich die ganze Zeit begleitet.
Durch all meine Ängste,
Durch all mein Tief und durch all mein Hoch.
Dafür bin ich dir dankbar.
Geist und Körper,
Ich bin nicht nur dankbar,
Sondern ich bin mir auch bewusst,
Dass all diese Jahre,
All das Leid,
Was passiert ist,
Ihr habt mich nicht verlassen.
Ihr wart da,
Immer für mich.
Ich kann mich auf euch verlassen.
Dafür bin ich dankbar.
Ich bin mir sicher,
Dass ihr,
Mein Geist und mein Körper,
Mich unterstützen wird,
In diesem weiteren Verlauf meines Lebens.
Du verbleibst in diesen Gedanken.
Du atmest,
Regelmäßig,
Aber nicht bestimmt.
Versuch,
Diese Energie der Dankbarkeit,
Egal wie dein Körper aussieht,
Wie du dich gerade fühlst,
Dein Geist und dein Körper waren immer für dich da.
Versuch,
Das in deine Meditation zu integrieren und daraus Energie zu schöpfen.
Sei dir bewusst,
Dass der Lotus nur in Schlamm wachsen kann.
So kann derjenige,
Der die Liebe und die Akzeptanz in sich selbst findet,
Nur derjenige sein,
Der durch den Schlamm gekrochen ist.
Ich verlasse euch nun und ihr meditiert weiter.
Falls euch diese Meditation gefällt,
Wendet sie immer an.
Man kann es im Bus machen,
Man kann es im Büro machen,
Man kann es überall machen.
Alles,
Alles Liebe.
Bis bald.
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