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Meditation 11 - Schwerpunkt Nicht-Tun

by Gilda Wuest

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Meditation
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In dieser kurzen geführten Meditation berühren wir wie immer alle sieben Aspekte der Meditation, legen aber einen Schwerpunkt auf die Wahrgebung - das "Nicht-Tun". Lass die Anweisungen einfach durch dich hindurchfließen und nimm soviel Führung, wie du gerade brauchst.

Transkription

Bitte in deine Meditationshaltung kommen,

Ein,

Zwei tiefe Atemzüge und vor allem lange Ausatmungen erlauben,

Mit denen wir vom Kopf in den Körper sinken,

Den Tag hinter uns lassen,

Ganz am Kissen im Augenblick ankommen,

Noch einmal bitte.

Die Einatmung richtet dich auf und die Ausatmung erlaubt dem Körper weich zu werden,

Sich zu entspannen,

Loszulassen.

Vielleicht möchten sich auch die Augen schließen und dann den Atem bitte ganz natürlich fließen lassen.

Der Fokus in dieser Meditation liegt im Nichtstun,

Nichts zu tun mit den körperlichen Erfahrungen,

Den Gefühlen,

Den Gedanken,

Den Geräuschen.

Aber zunächst einmal bitte mit dem Atmen verbinden,

Sich bewusst sein der vollen Länge der Einatmung und der Ausatmung,

Um die erste Qualität zu berühren,

Die Bewusstheit,

Wachheit,

Die Präsenz und um die Wärme zu berühren,

Versuchen den Atem mit dem Herzen wahrzunehmen.

Auch wenn der Kopf sagt,

Wie soll das gehen,

Experimentieren,

Kann ich den Atem mit dem Herzen spüren.

Und so verbindest du die Qualität der Bewusstheit mit der Wärme,

Mit dem Herzen,

So wie Pema sagt,

Meditieren ist etwas,

Was wir mit dem Herzen machen,

Nicht mit dem Kopf.

Und dann bitte die Aufmerksamkeit auf die körperlichen Empfindungen richten,

Du musst sie nicht suchen,

Sei einfach neugierig,

Was kommt ins Feld deines Gewahrseins und das Wichtige in dieser Meditation ist,

Nichts mit den Erscheinungen zu tun,

Sie einfach sein zu lassen,

So ein Aha,

Eine Verspannung,

Ein Juppen,

Ein Schmerz vielleicht,

Ein Wohlgefühl,

Wärme,

Kälte,

Die Berührung der Hände,

Der Kleidung,

Das müssen keine großen Empfindungen sein,

Werde feiner in deiner Wahrnehmung,

Sobald du merkst,

Dass du in eine Geschichte gehst,

Über eine Empfindung,

Einfach diesen kleinen Schritt zurück zur direkten Wahrnehmung,

Zur unmittelbaren Wahrnehmung,

Auch der Atem ist Teil der körperlichen Empfindungen dieses Augenblicks,

Beobachte auch,

Wie die Empfindungen sich verändern,

Etwas anderes in den Vordergrund kommt,

Wenn du jeder Empfindung den Raum gibst,

Um zu sein,

Und es kann so erleichternd sein,

Nichts tun zu müssen,

Nichts verbessern zu müssen,

Lösen zu müssen,

Einfach nur mit den Dingen zu sein,

Mit den Erfahrungen,

Den Empfindungen,

Und dann spür tiefer hinein auf die emotionale Ebene,

Welche Gefühle sind gerade da,

An der Oberfläche oder vielleicht auch so als Hintergrundgeräusch,

Subtile Empfindungen von Sorge oder Freude oder schlechtem Gewissen oder Traurigkeit,

Und auch sie dürfen einfach sein,

Wachsen,

Blühen und zu ihrer Zeit wieder vergehen,

Du musst nichts benennen,

Bleib auch auf dieser Ebene bei der direkten Erfahrung der Energie des jeweiligen Gefühls,

Vielleicht gelingt es dir das Gefühl im Körper zu spüren und so leichter dabei zu bleiben,

Vertraut zu werden,

Das jeweilige Gefühl behutsam zu berühren,

Auch hier geh nicht in die Geschichte,

Suche nicht nach Ursachen des jeweiligen Gefühls,

Lasse es einfach da sein,

Und vielleicht möchtest du zwischendurch eine lange Ausatmung erlauben,

Vielleicht sogar über den Mund,

Und dich dann wieder öffnen,

Den Gefühlen und Emotionen dieses Augenblicks,

Und gleich was auftaucht,

Alles,

Wirklich alles ist Material für die Meditation,

Es gibt kein Hindernis,

Nichts Störendes,

Alles kann dir dienen um Wahrnehmung,

Freundlichkeit und Bewusstheit zu üben,

Und dann leg bitte zum Abschluss beide Hände auf den Herzraum und sprich innerlich,

Möge es mir gelingen,

Jeden Tag ein wenig mehr,

Mich meinen Gefühlen und Empfindungen behutsam zuzuwenden,

Und dann nimm bitte einen tiefen Atemzug und öffne dann langsam wieder deine Augen,

Hände können in den Schoß sinken,

Und immer wieder versuche diese Qualität mitzunehmen,

Die Offenheit,

Die Präsenz,

Die Wertfreiheit,

Und vor allem,

Wirklich vor allem die Freundlichkeit,

Dir selbst gegenüber,

Den Erscheinungen,

Den Erfahrungen,

Den Empfindungen,

Dem Leben so wie es in diesem Augenblick gerade ist.

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