
Yoga Nidra - Gedankenstopp und körperliche Tiefenentspannung
Das Wort Nidra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Schlaf“ oder „Nicht-Bewusstheit“. Yoga Nidra ist eine Übung der Tiefenentspannung. Tauche ein in die Welt der Tiefenentspannung mit Yoga Nidra - Gedankenstopp und Tiefenentspannung.
Transkription
Lege dich nun gemütlich in die Shavasana-Position,
Das heißt,
Deine Beine liegen hüftbreit,
Deine Zehen fallen locker nach außen und deine Arme liegen mit einem Abstand vom Körper weg,
Sodass deine Achseln frei sind,
Die Handflächen schauen nach oben,
Die Finger sind gelöst.
Schließe deine Augen und entspanne deinen ganzen Körper,
Entspanne deine Füße,
Die Unterschenkel,
Die Oberschenkel,
Entspanne die Hüfte und das Gesäß,
Entspanne deinen Rücken,
Den Bauch und die Brust,
Entspanne deine Finger,
Die Hände und die Arme,
Die Schultern,
Deinen Nacken und den Kopf.
Bewege deinen Kopf einmal nach rechts und nach links,
Noch einmal nach rechts und links und bringe ihn dann wieder in die Ausgangsposition zurück.
Entspanne auch deine Stirn,
Deine Augen und den Kiefer,
Dein ganzes Gesicht ist sorgenfrei und entspannt.
Liege ganz entspannt und locker.
Vielleicht magst du jetzt nochmal deine Lage verändern,
Sodass du angenehm liegst.
Versuche dich während der gesamten Yoga-Nidra-Übung nicht zu bewegen.
Bemerke die Auflagepunkte,
Welche du mit deinem Körper berührst.
Spüre in deinen Körper und gib alle Anspannungen an Mutter Erde ab.
Höre jetzt die Geräusche,
Welche sich im Raum befinden und spüre wieder deinen Körper.
Konzentriere dich auf deinen Atem,
Spüre wie er kommt und geht,
Ganz natürlich,
Ohne ihn beeinflussen zu wollen.
Spüre wie dein Atem durch die Nase ein- und wieder ausströmt.
Du erlaubst deinem Körper und Geist zu entspannen.
Ganz ruhiger Geist und ganz entspannter Körper.
Deine Gedanken,
Sie kommen und sie gehen.
Sie sind frei.
Während dein Körper nun ganz entspannt auf der Unterlage aufliegt,
Ist dein Geist wach und klar und deine Achtsamkeit kann sich ausweiten.
Du brauchst nun nichts mehr zu tun.
Lausche nur meinen Worten und gehe im Geist der Wahrnehmung nach,
Welche ich anleite.
Atme Frieden ein und beim Ausatmen verteilst du Frieden in deinem ganzen Körper.
Atme Ruhe ein und beim Ausatmen lässt du deinen Geist ruhig werden.
Jetzt ist der Moment für deinen Entschluss,
Dein Sankalpa.
Ein Sankalpa kann dein Unterbewusstsein in eine positive Richtung lenken und dich stärken.
Es sollte ein einfacher Entschluss sein.
Was möchtest du in deinem Leben erreichen?
Finde eine kurze und positive Aussage und wiederhole sie dreimal ruhig in deinem Geiste.
Vielleicht kommt ganz von selbst ein Entschluss aus deinem Unterbewusstsein.
Finde eine klare und bejahende Aussage.
Wenn du einen Satz gefunden hast,
Wiederhole ihn jetzt dreimal voller Vertrauen und Glaube daran.
Ändere dein Sankalpa erst,
Wenn sich dein Wunsch erfüllt hat.
Ich benenne nun verschiedene Körperteile relativ schnell hintereinander.
Versuche dich in Gedanken auf die Körperteile zu konzentrieren,
Ohne dich dabei zu bewegen.
Die rechte Seite.
Bewege deine Wahrnehmung zur rechten Hand.
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Alle fünf Finger zusammen.
Handrücken,
Handfläche,
Handgelenk.
Die ganze Hand.
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Die rechte Schulter,
Achselhöhle,
Rechte Taile,
Rechte Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Alle fünf Zehen zusammen.
Der ganze rechte Fuß.
Die linke Seite.
Bewege deine Wahrnehmung zur linken Hand.
Daumen,
Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger,
Kleinerfinger,
Alle fünf Finger zusammen.
Handrücken,
Handfläche,
Handgelenk,
Die ganze Hand.
Unterarm,
Ellenbogen,
Oberarm,
Die linke Schulter,
Achselhöhle,
Linke Taille,
Linke Hüfte,
Oberschenkel,
Knie,
Unterschenkel,
Fußgelenk,
Ferse,
Fußsohle,
Großer Zeh,
Zweiter Zeh,
Dritter Zeh,
Vierter Zeh,
Kleiner Zeh,
Alle fünf Zehen zusammen.
Der ganze linke Fuß.
Gehe in deiner Wahrnehmung zur Rückseite deines Körpers.
Hinterkopf,
Nacken,
Rechtes Schulterblatt,
Linkes Schulterblatt,
Der obere Rücken,
Der untere Rücken,
Dein ganzer Rücken,
Die Wirbelsäule,
Die ganze Wirbelsäule,
Die ganze Wirbelsäule,
Rechte Gesäßhälfte,
Linke Gesäßhälfte,
Die Rückseite des rechten Oberschenkels,
Die Rückseite des linken Oberschenkels,
Rechte Kniekehle,
Linke Kniekehle,
Rechte Wade,
Linke Wade,
Rechtes Fußgelenk,
Linkes Fußgelenk,
Rechte Ferse,
Linke Ferse.
Gehe in deiner Wahrnehmung zur Vorderseite deines Körpers.
Die Stirn,
Rechte Augenbraue,
Linke Augenbraue,
Der Bereich zwischen deinen Augenbrauen,
Rechtes Augenlid,
Linkes Augenlid,
Rechtes Auge,
Linkes Auge,
Rechte Wange,
Linke Wange,
Rechtes Ohr,
Linkes Ohr,
Rechter Nasenflügel,
Linker Nasenflügel,
Die Nasenspitze,
Die ganze Nase,
Die ganze Nase,
Oberlippe,
Unterlippe,
Oberkiefer,
Unterkiefer,
Zähne,
Zunge,
Mundinnenraum,
Kinn,
Hals,
Rechte Brustseite,
Linke Brustseite,
Bauchnabel,
Bauch,
Unterleib,
Die ganze Vorderseite des Körpers,
Die ganze Vorderseite des Körpers.
Nehme nun die großen Körperteile wahr.
Dein ganzes rechtes Bein,
Dein ganzes linkes Bein,
Beide Beine zusammen,
Der ganze rechte Arm,
Der ganze linke Arm,
Beide Arme zusammen,
Dein ganzer Rücken,
Dein Gesäß,
Die Wirbelsäule,
Schultern,
Der ganze Oberkörper,
Bauch,
Brust,
Der ganze Kopf,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper,
Der ganze Körper.
Spüre,
Wie dein ganzer Körper entspannt und ruhig aufliegt.
Nimm wieder deinen Atem wahr,
Ohne ihn zu beeinflussen.
Fühle,
Wie der Atem kühl in die Nase einströmt und warm wieder ausströmt.
Spüre,
Wie sich die Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt.
Lass deinen Atem einfach geschehen und beeinflusse ihn nicht.
Stelle sicher,
Dass du wach bist.
Sage innerlich zu dir selbst,
Mein Kopf ist wach und klar.
Spüre deinen Bauchnabel,
Wie er sich beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt.
Zähle nun jeden Atemzug bis 10 und falls du dich verzählst,
Fange einfach wieder von vorne an.
Beende nun das Zählen und erwecke geistig das Gefühl von Schwere in deinem Körper.
Der Körper ist so schwer,
Dass er immer tiefer in die Unterlage sinkt.
Spüre die Schwere.
Erwecke nun geistig das Gefühl von Leichtigkeit in allen deinen Körperteilen.
Der Körper ist so leicht,
Dass er schwebt.
Er hebt ab.
Spüre das Schweben,
Ganz leicht,
Ganz leicht,
Ganz leicht.
Ziehe nun deine Sinne zurück und konzentriere dich auf den Raum,
Den du hinter deinen geschlossenen Augen sehen kannst.
Nimm diesen Raum immer deutlicher wahr.
Ein unendlich großer Raum,
Unendlich weit,
Unendlich tief,
Unendlich breit.
Schau genau hin,
Aber lasse dich nicht ablenken.
Schau so hin,
Wie wenn du dir einen Film anschaust.
Bleibe wach,
Bleibe achtsam.
Konzentriere dich nun auf deine Vorstellungskraft.
Lasse in deiner Vorstellung ein inneres Bild entstehen von Dingen,
Die ich dir nennen werde.
Lass die Bilder aufkommen.
Wenn du verleihe ihnen Farbe,
Gib deiner Fantasie freien Lauf.
Ein wunderschöner See,
Großer Mammutbaum,
Saftig grüne Wiese,
Wolken am Berggipfel,
Ein Schmetterling,
Weiße Blüte,
Ein Pfau mit offenem Gewand,
Tau auf einem Blatt,
Ein roter Sonnenuntergang,
Fliegende Taube,
Ein Wanderpfad,
Eine Schafherde,
Der helle Vollmond,
Sitzbank im Grünen,
Plätschernder Bach,
Zahmes Reh,
Farbiger Regenbogen,
Tiefe Höhle,
Bergkapelle,
Tiefgrünes Moos,
Erfrischender Brunnen,
Weißer Sandstrand,
Fisch im Korallenriff,
Roter Fuchs,
Buntes Laub,
Schwebende Seifenblasen,
Goldenes Getreidefeld,
Kleiner Hundewelpe,
Hoher Wasserfall,
Blaue Trauben,
Weiße Lotusblüte,
Weiter Sternenhimmel,
Weiter unendlicher Sternenhimmel,
Weiter unendlicher Sternenhimmel.
Komme nun zurück in deinen dunklen Raum,
Den du mit geschlossenen Augen sehen kannst.
Bleibe noch einen Moment in diesem Raum.
Ruhe dich hier aus.
Betrachte alles,
Was aufkommt.
Erinnere dich jetzt wieder an deinen Entschluss von vorher,
Dein Sankalpa.
Wiederhole diesen Entschluss noch dreimal in tiefer Überzeugung oder lasse jetzt einen entstehen,
Wenn du anfangs keinen gefunden hast.
Pflanze deinen Entschluss in dein Unterbewusstsein,
Klar bewusst und voller positiver Überzeugung.
Komme nun langsam wieder zurück in den Raum,
In dem du dich befindest.
Bemerke wieder die Geräusche um dich herum.
Spüre die Berührungspunkte mit der Unterlage.
Bemerke deinen Atem,
Wie er kommt und geht.
Atme nun einmal tief in deinen Bauch ein und wieder aus.
Bewege langsam deine Zehen.
Bewege deine Finger,
Deine Beine und deine Arme.
Recke und strecke dich.
Wenn du magst,
Kannst du gehen.
Komme ganz bewusst wieder hier an.
Du fühlst dich frisch und klar,
Ausgeruht und bist glücklich.
Öffne nun blinzelnd deine Augen und sei wieder komplett im Hier und im Jetzt.
Ich wünsche dir einen schönen Tag voller Wunder.
Namaste.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.6 (109)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
