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Yogatiger-Mitmachpodcast Folge 5: Die Sinne: Tasten&Schmecke

by Anna Faßbinder

Aktivität
Meditation
Geeignet für
Kinder
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In der neuen Podcastfolge entdecken wir unseren Tast-/Geruchs- und Geschmackssinn. Wir wärmen uns mit einer kleinen Übung "Der dicke Elefant" von Petra Proßowsky aus, machen achtsame Übungen für den Geschmacks- und Geruchssinn. Um den Tastsinn näher zu erforschen bauen wir gemeinsam einen Barfußpfad und lernen auch in dieser Folge natürlich neue Asanas wie zum Beispiel die Möwe und den Fisch kennen. Zum Abschluss der Folge entspannen wir mit einer kleinen Geschichte am Strand.

Transkription

Yogatiger,

Der Mitmach-Podcast für kleine Yogis.

Hallo,

Kleiner Yogatiger.

Ich bin Anna und ich freue mich riesig,

Dass du heute wieder Lust auf Yoga hast.

In der letzten Folge haben wir uns mit zwei wichtigen Sinnen,

Dem Hören und dem Sehen,

Beschäftigt.

Es gibt aber noch drei weitere Sinne.

Erinnerst du dich noch,

Welche das waren?

Genau,

Tasten,

Fühlen,

Riechen und Schmecken.

Die passenden Sinnesorgane dazu sind unsere Haut,

Unsere Nase und unser Mund.

Bevor wir gleich loslegen,

Kannst du dir einmal aus eurer Küche ein bisschen Obst holen.

Vielleicht eine Banane oder einen Apfel oder etwas anderes,

Was du finden kannst.

Du kannst dir wahrscheinlich schon denken,

Was wir damit vorhaben.

Wir testen natürlich unseren Geschmackssinn.

Aber bevor wir das tun,

Werden wir uns erstmal ein bisschen auf.

Wusstest du,

Dass deine Haut das größte Organ deines Körpers ist?

Sie besteht aus mehreren Schichten und erspürt selbst leichteste Bewegung.

Das können wir einmal ausprobieren.

Streiche jetzt einmal ganz sanft über deinen einen Arm.

Wie fühlt sich das an?

Und da kannst du auch mal über deinen anderen Arm streichen.

Und jetzt klopfe einmal vorsichtig deinen Arm.

Das fühlt sich schon ein bisschen anders an.

Und dann klopf auch mal deinen anderen Arm.

Jetzt kannst du mal über deine Arme pusten,

Einen nach dem anderen.

Das fühlt sich so ein bisschen wie Wind an.

Wie ist es,

Wenn du so kleine Regenbewegungen mit deinen Fingerspitzen über deinen Arm machst?

Als wenn da kleine Tropfen fallen.

Erstmal auf dem linken Arm.

Von oben nach unten.

Von unten nach oben.

Und dann mit dem rechten Arm.

Und jetzt streiche einmal ganz fest über deinen einen Arm.

Von oben nach unten.

Und bei dem anderen Arm.

Und jetzt kannst du einmal die Richtung wechseln.

Von unten nach oben.

Zu dir hin.

Super machst du das!

Welches Gefühl hat dir am besten gefallen?

Und konntest du den Unterschiede spüren?

Und hast du auch gemerkt,

Dass die Haut zum einen erkennt,

Wenn du die Haut berührst.

Aber zum anderen fühlst du auch mit deinen Fingern,

Wenn du die Haut berührst.

So und jetzt zum Schluss kannst du deine Beine ausschütteln.

Schütteln,

Schütteln,

Schütteln,

Schütteln.

Super!

Wir machen jetzt die kleine Elefantenübung.

Die Übung ist aus dem Buch Kinder entspannen mit Yoga von Petra Prosowski.

Den Elefanten haben wir das letzte Mal ja schon gelernt.

Stell dich jetzt mal aufrecht hin.

Der dicke Elefant.

In einem fernweiten Land strecke deine Arme weit,

Weit aus.

Stampf,

Stampf,

Stampf.

Du stampfst mit den Füßen ganz laut auf den Boden.

Lebte ein dicker Elefant.

Du machst den Yoga-Elefanten.

Bring deinen Daumen und deinen Zeigefinger an deine Nase und strecke deinen Arm durch das entstandene Loch.

Mampf,

Mampf,

Mampf.

Dafür bewegst du deinen Elefantenrüssel.

Stieg ins Wasser mit viel Spaß.

Stampf,

Stampf,

Stampf.

Und tummelt sich im kühlen Nass.

Patsch,

Patsch,

Patsch.

Beim Platschen bewegst du jetzt deinen Elefantenrüssel und stampfst dazu mit den Füßen.

Boah,

Was für ein toller Elefant du bist.

Das machen wir jetzt noch einmal,

Aber diesmal ohne meine Erklärung.

In einem fernweiten Land.

Stampf,

Stampf,

Stampf.

Lebte ein dicker Elefant.

Mampf,

Mampf,

Mampf.

Stieg ins Wasser mit viel Spaß.

Stampf,

Stampf,

Stampf.

Und tummelt sich im kühlen Nass.

Patsch,

Patsch,

Patsch.

Hm,

Der Elefant hat jetzt Hunger bekommen.

Hast du dein Stück Obst bereit?

Das kannst du jetzt mal in zwei Teile teilen.

Zwei Stücke.

Mit unserer Zunge können wir Süßes,

Salziges,

Saures und Bitteres schmecken.

Aber wusstest du,

Dass wir ohne unseren Geruchssinn gar nichts schmecken?

Das probieren wir jetzt einmal aus.

Halte dir mit der einen Hand jetzt mal die Nase zu.

Und dann nimmst du dir ein Stück von deinem Obststück.

Ich nehme mir jetzt mal ein Stück von meiner Banane.

Und du hältst deine Nase zu und probierst dein Stückchen mal.

Und,

Schmeckst du dabei was?

Hm,

Also von der Banane schmecke ich weniger als sonst.

Jetzt kannst du deine Nase wieder loslassen.

Und jetzt probierst du mal die andere Hälfte deines Stück Obst.

Hm,

Ja,

Die Banane schmeckt super.

Hm,

Um etwas zu schmecken,

Muss alles zusammenwirken können.

Die Geschmacksrezeptoren im Mund und die Riechzellen der Nase.

Wenn deine Nase also zu ist,

Dann schmeckst du auch nicht so viel.

Das ist echt spannend.

Ich glaube,

Wenn es das nächste Mal Lakritze gibt,

Dann halte ich mir mal die Nase zu.

Vielleicht kann ich sie dann essen.

Lakritzen mag ich nämlich überhaupt nicht.

Und du,

Gibt es etwas,

Das dir gar nicht schmeckt?

Wir wollen uns jetzt einen kleinen Barfußpfad bauen.

Hast du Lust?

Prima,

Das ist ganz einfach.

Schau dich einmal um,

Was du dafür nutzen kannst.

Hast du vielleicht ein Seil?

Hm,

Eine flauschige Decke oder Kissen?

Steine,

Bücher,

Federn,

Holzklötze?

Alles,

Worüber man auch laufen kann.

Schau dich mal in deinem Zimmer um und hol dir fünf Sachen,

Die du für einen Barfußpfad benutzen kannst.

Dafür kannst du den Podcast jetzt hier kurz stoppen.

Hast du fünf Sachen?

Perfekt,

Dann kannst du dir jetzt damit einen kleinen Weg vor dir legen.

Und jetzt zieh einmal deine Socken aus,

Falls du das nicht schon gemacht hast.

Bevor du den Barfußpfad mit deinen Socken erkundest,

Kannst du einmal deinen einen Fuß ein kleines bisschen nach oben nehmen und deinen Fuß kreisen.

Und auch mal in die andere Richtung.

Jetzt streck deine Zehen mal nach vorne,

So als hättest du Ballerina-Füße.

Und dann zieh die Zehen zu dir.

Deine Ferse geht jetzt automatisch in die andere Richtung.

Klasse!

Jetzt setzt du den Fuß wieder auf den Boden ab und wechselst die Seite.

Und auch hier kannst du deinen Fuß erstmal kreisen,

Zur einen Seite und zur anderen Seite.

Und dann kannst du abwechselnd Ballerina-Füße machen und die Zehen zu dir ziehen.

Ballerina-Füße.

Zehen zu dir.

Super!

Wollen wir jetzt den Barfußpfad erkunden?

Du kannst jetzt einmal barfuß über deinen Weg mit den fünf Sachen laufen,

Die du gefunden hast.

Ganz langsam,

Im Schneckentempo.

Und jetzt spür einmal,

Ist der Untergrund unter deinen Füßen warm oder kalt?

Ist der Untergrund flauschig oder eher fest?

Ist er glatt oder vielleicht uneben?

Worüber läufst du gerne und worüber läufst du nicht so gerne?

Und wenn du magst,

Kannst du auch einmal deine Augen schließen und über den Barfußpfad laufen.

Fühlt sich das jetzt anders an?

Unser Tasten ist super nützlich.

Wir können damit so viel wahrnehmen und uns ein Bild von der Welt machen.

Auch wenn wir zum Beispiel die Augen zu haben.

Wenn du magst,

Kannst du jetzt noch einmal über deinen Barfußpfad gehen und wenn du willst,

Kannst du ihn auch für später noch liegen lassen.

Aber denke daran,

Ihn später,

Spätestens heute Abend,

Auch aufzuräumen,

Damit da niemand drüber stolpert.

Wir machen jetzt einen kleinen Ausflug an den Strand.

Jetzt schnüffel einmal mit deiner Nase,

Kleiner Yogurtiger.

Kannst du das Meer riechen?

Und vielleicht schmeckst du ja auch ein bisschen Salz auf deiner Zunge.

Kannst du das Rauschen der Wellen hören und unter deinen Tigerkrallen,

Deinen Fußkrallen,

Auch Sand spüren?

Oh,

Schau mal,

Da vorne sind ja sogar Palmen.

Weißt du noch,

Wie die gehen?

Du verlagerst dein Gewicht auf einen Fuß und hebst den anderen Fuß nach oben und ziehst ihn hinten in Richtung deines Pos.

Mit deiner Hand greifst du jetzt deinen Fuß und hältst ihn fest.

Deinen freien Arm kannst du jetzt nach oben strecken.

Toll sieht die Palme aus.

Und jetzt kannst du einmal die Seite wechseln.

Oh,

Was glitzert denn dann im Wasser?

Wow,

Das ist ja ein Regenbogenfisch.

Der Yoga-Fisch geht so.

Du legst dich auf deinen Rücken und machst deine Beine ein kleines bisschen auseinander.

Jetzt versuchst du deine Zehen zu dir zu ziehen.

Deine Fersen strecken sich jetzt ganz automatisch von dir weg.

Deine Hände kannst du jetzt von deinem Brustkorb zusammennehmen.

Handflächen gegeneinander drücken und dabei Blub-Geräusche machen wie ein Fisch.

Blub,

Blub,

Blub.

Super machst du das kleine Regenbogenfisch.

Und dann stehst du langsam wieder auf und du läufst jetzt weiter am Strand und für einen Moment kannst du deine Augen schließen.

Kannst du noch etwas anderes außer dem Meeresrauschen hören?

Ja,

Genau,

Da sind ja ganz viele Möwen.

Für die Möwe streckst du deine Arme rechts und links von dir weg und jetzt beugt dein Oberkörper nach vorne,

So als wärst du ein Flieger.

Du kannst deine Arme jetzt wie Flügel leicht nach oben und unten bewegen und Möwengeräusche machen.

Hast du Lust ein paar Muscheln zu sammeln,

Kleiner Joggartiger?

Oh,

Da vorne ist eine schöne.

Und da ist ja noch eine.

Und noch eine.

Huch,

Und was ist das?

Die Seemuschel da lebt ja.

Für die Seemuschel lege dich jetzt auf deinen Rücken und streck deine Arme rechts und links von dir weg.

Deine Fußsohlen legst du jetzt zusammen,

So dass deine Knie rechts und links außen von dir liegen.

Das ist so ein bisschen wie die Schmetterlingsposition,

Falls du die kennst.

Und die Muschel,

Die schlägt sich zwischen euch auch wieder.

Dafür stellst du deine Füße auf,

So dass die Knie nach oben zeigen und bringst die Hände zusammen.

Klatsch.

Und dann kannst du die Muschel wieder aufgehen lassen,

Dann lässt du deine Arme nach außen fallen,

Deine Knie wieder zur Seite fallen,

Fußsohlen zusammen.

Und dann geht die Muschel wieder zu.

Und du klatschst die Hände zusammen und stellst deine Knie wieder auf.

Und mach das noch zweimal.

Und jetzt kannst du einfach auf deinem Rücken auf dem Boden liegen bleiben und es dir super gemütlich machen.

Wenn deine Füße noch barfuß sind,

Dann zieh dir die Socken wieder an.

Und wenn du magst,

Kannst du dir auch eine kleine Decke holen zum zudecken.

Ich lese dir jetzt eine kleine Entspannungsgeschichte von Sabine Seifert vor.

Die Geschichte heißt,

Ganz entspannt am Strand.

Schließe jetzt deine Augen und stell dir doch mal vor,

Du machst gerade Urlaub.

So kannst du all den Stress und die Hektik des Alltags für eine Weile hinter dir lassen und den lieben langen Tag nur die Dinge tun,

Zu denen du große Lust hast.

Fröhlich packst du nach dem Frühstück deine Tasche und machst dich auf den Weg zum Strand.

Gemütlich schlenderst du des Weges und freust dich,

Weil der Himmel heute wirklich blau ist und die Sonne so herrlich scheint.

Eben genau so ein Tag,

Um den Urlaub richtig genießen zu können.

Als du am Strand angekommen bist,

Ziehst du dir deine Schuhe und Strümpfe aus,

Krempelst deine Hose ein Stück hoch und wartest mit den nackten Füßen durch das Wasser,

Das die kleinen Wellen ans Ufer spülen.

Das Wasser ist wohltemperiert und umspült deine Füße.

Das fühlt sich an,

Als würde das Wasser deine Füße sanft massieren.

Während du eine Weile so am Strand spazieren gehst,

Hältst du nach schönen Dingen Ausschau.

Eben hast du einen wunderschönen kleinen Stein gefunden.

Er sieht fast aus wie ein kleines Herz.

Du hast dir deshalb auch vorgenommen,

Ihn zu Hause mit roter Farbe anzumalen.

Da entdeckst du im Sand direkt vor deinen Füßen eine schöne Muschel.

Die Muschel sieht ganz geheimnisvoll aus und ist fest verschlossen.

Was sie wohl in ihrem Inneren so sicher aufbewahrt?

Vielleicht eine kleine Perle?

Du steckst die Muschel in deine Hosentasche,

In der auch schon der herzwörmige Stein ist.

Und dann suchst du dir im warmen Sand ein gemütliches Plätzchen,

An dem du so richtig ausspannen kannst.

Endlich hast du etwas unterhalb der Dünen eine ganz windgeschützte Stelle gefunden.

Du legst dich in den weichen Sand und machst es dir richtig bequem.

Ganz ruhig und entspannt liegst du da.

Nichts geht dir durch den Kopf und du lässt einfach die Seele einmal richtig baumeln.

Dein Körper fühlt sich schwer an.

Angenehm schwer.

Besonders schwer sind deine Arme und Beine.

Ganz schwer und entspannt liegst du da.

Und dann fühlst du die Sonnenstrahlen.

Viele warme Sonnenstrahlen wärmen deinen Körper.

Die sonnige Wärme durchströmt deinen Körper und macht alles herrlich warm.

Die Wärme der Sonne fließt bis in deine Hände und Füße hinein.

Du nimmst die Wärme tief in dir auf,

Weil sie dir außer einem großen Gefühl von Geborgenheit und Liebe auch ganz viel neue Kraft schenkt.

Das tut vielleicht gut.

Da bemerkst du die kleinen Wellen,

Die du von hier aus beobachten kannst.

Ganz ruhig und in regelmäßigen Abständen werden sie an das Ufer gespült und fließen wieder zurück ins Meer.

Genauso ruhig und regelmäßig wie die Wellen fließt dein Atem tief in dir.

Ganz ruhig und gleichmäßig strömt dein Atem in dir ein und aus.

Ein und aus.

So bist du nun vollkommen ruhig,

Entspannt und gelöst.

Ach,

So ein Urlaub ist doch immer etwas Tolles.

So viel Ruhe und Zeit für dich hast du schon lange nicht mehr gehabt.

Du nimmst dir fest vor,

Dir von nun an noch mehr Zeit zum Entspannen zu gönnen,

Damit du regelmäßig neue Kraft für deinen Alltag tanken kannst.

Denn mit viel Kraft und Freude geht alles viel leichter von der Hand.

Du kannst dich jetzt einmal strecken und gehen und deine Hände zu Fäusten machen.

Streck dich nochmal und mach deinen Körper wieder wach.

Und wenn du soweit bist,

Dann komm langsam wieder zum Sitzen.

Wir kommen jetzt zum Ende von dieser kleinen Yogastunde.

Hat dir der Ausflug zum Strand gefallen?

Zum Abschluss machen wir das Yoga Ritual.

Dafür kannst du dich wieder auf den Boden setzen.

Streck einmal deine Hände nach oben in Richtung Himmel.

Danke,

Lieber Himmel.

Bring dein Arm über den Bogen nach unten.

Danke,

Liebe Sonne.

Bring deine Hände auf den Boden.

Berühre damit die Erde.

Danke,

Liebe Erde,

Dass wir auf dir leben dürfen.

Dann kannst du deine beiden Hände auf dein Herz legen.

Danke,

Kleiner Yogatiger,

Dass es dich gibt.

Das war die fünfte Podcastfolge von Yogatiger.

© 2026 Anna Faßbinder. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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