
Atemmeditation - Koheränte Atmung
Dein Atem ist Dein Anker. Nutze ihn um wieder mehr in Deine innere Balance zu finden. Ich verwende für die kohärente Atmung. (Einatmung und Ausatmung haben gleiche Länge) gern die Timerfunktion vom Insight Timer.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Mein Name ist Nadine und ich freue mich,
Mit dir gemeinsam eine Atemmeditation praktizieren zu dürfen.
Schön,
Dass du dir hierfür Zeit für dich nimmst.
Wir werden gleich gemeinsam in die kohärente Atmung gehen.
Du wirst dabei während fünf Minuten von einem Gong begleitet,
Der dir die Ein- bzw.
Ausatmung signalisieren soll.
Bevor wir loslegen,
Möchte ich aber noch einiges dazu sagen.
Bei der kohärenten Atmung sind die Einatmung und die Ausatmung in gleicher Länge.
Dadurch gelangst du mit der Zeit in eine bessere innere Balance.
Deine Eigenwahrnehmung wird geschult und dein Vagusnerv wird dabei angeregt.
Der Vagusnerv ist wichtig für unsere innere Ruhe,
Ausgeglichenheit und für einige Funktionen unserer inneren Organe.
Außerdem kannst du,
Wenn du regelmäßig die kohärente Atmung praktizierst,
Deine Schlafqualität verbessern.
Dann lass uns beginnen.
Finde einen für dich aufrechten Sitz.
Das kann ein Meditationssitz sein.
Du kannst dich aber auch ganz bequem auf einen Stuhl setzen.
Schau,
Dass du so eine Sitzposition findest,
In der du dich möglichst aufrichten kannst.
Wenn du es noch nicht getan hast,
Dann schließe hier erstmal deine Augen.
Spüre in deinen Sitz hinein.
Nimm deine Unterlage wahr.
Stell dir vor,
Wie du fest verwurzelt bist mit der Erde.
Beginne hier einen kurzen Check-in.
Wie geht es dir gerade im Moment?
Spüre einmal von unten nach oben durch deinen gesamten Körper hindurch.
Beginne bei deinen Füßen.
Wandere über die Unterschenkel,
Die Oberschenkel,
Die Hüften in dein Becken hinein.
Taste gedanklich deine Wirbelsäule ab.
Spüre die Muskeln,
Die sich um deine Wirbelsäule herum befinden.
Spüre deinen Bauch,
Deinen Brustkorb.
Spüre deine Schultern hinein,
Deine Oberarme,
Die Unterarme,
Die Hände.
Spüre deinen Nacken,
Dein Gesicht,
Deinen Kiefer,
Deine Kopfhaut.
Nimm wahr,
Wie es dir jetzt gerade im Moment geht und atme hier gern einmal tief durch die Nase ein und lang und langsam und vollständig über den Mund wieder aus.
Wiederhole das Ganze für dich gern noch zweimal und lass mit jeder Ausatmung all deinen Ballast,
Den du gerade im Moment nicht benötigst,
Gehen.
Beginne dich nun von deinem Becken heraus aufzurichten.
Wirbel für Wirbel streck dich lang nach oben.
Heb dein Brustbein ganz sanft.
Schieb deine Scheitelkrone Richtung Decke.
Dein Kinn darfst du ganz sanft Richtung Brustbein senken,
Um deinen Nacken mehr Länge zu schenken.
Deine Hände dürfen gern dort landen,
Wo sie sich wohlfühlen.
Entspanne hier nochmal ganz bewusst deine Kiefermuskeln,
Die kleinen Muskeln um deine Augen herum und den Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Bring nun deine Achtsamkeit zu deiner Atmung.
Spüre hinein,
Wie dein Atem jetzt im Moment fließt.
Spüre das sanfte Kommen und Gehen.
Spür die sanften Bewegungen,
Die dein Atem in deinem Körper hervorruft.
Wir beginnen gleich mit der kohärenten Atmung.
Einatmung und Ausatmung sind hier in gleicher Länge.
Damit du dich nicht auf das Zählen konzentrieren musst,
Wirst du begleitet von einem Gong,
Der dir alle vier Sekunden,
Später alle fünf Sekunden,
Das den Richtungswechsel deiner Atmung signalisieren soll.
Bleib dabei vollständig entspannt und konzentriert.
Solltest du bei der kohärenten Atmung das Gefühl haben,
Dass dir die Atemfrequenz zu schnell oder zu langsam ist,
Dann passt die Atemfrequenz gerne für dich an.
Lass deinen Atem nun wieder frei und spüre nach.
Vergleiche deine Atmung jetzt mit der Atmung vom Beginn der Meditation.
Spüre dich hinein.
Wie geht es dir jetzt?
Wenn du so weit bist,
Dann komm langsam zurück ins Hier und Jetzt.
Nimm dich nochmal ganz bewusst,
Ganz deutlich wahr.
Spüre die Unterlage,
Auf der du sitzt.
Spüre deinen ganzen Körper.
Beginne langsam deine Zehen und deine Finger zu bewegen.
Wenn du magst,
Streck dich einmal komplett in die Länge.
Bringe deine Hände ins Namaste-Mudra vor dein Herz.
Beide Handflächen berühren sich,
Deine Daumenballen berühren dein Brustbein.
Lass deine Augen noch für einen kurzen Moment geschlossen.
Wenn du magst,
Sinke ganz leicht deinen Kopf und bedanke dich bei dir selbst dafür,
Dass du dir hier die Zeit genommen hast und schenke dir dein allergrößtes Lächeln.
Namaste.
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