
Gute Gedanken
Überprüfung und Betrachtung ungesunder, hinderlicher und quälender Gedanken in Anlehnung an "The Work" von Byron Katie. Leg Dir gern Zettel und Stift parat und pausiere die Audio, wenn Du mehr Zeit brauchst. Diese Übung unterstützt Dich, für Dich hinderliche Gedanken zu enttarnen, deren Wirkung auf Dich zu erkennen, sie zu entmachten und ggf. sogar durch gesündere Alternativen zu ersetzen. Musik: Chris Collins
Transkription
Hallo und herzlich willkommen.
Wenn du diese Übung angeschaltet hast,
Dann wird es wahrscheinlich so sein,
Dass es den einen oder auch mehrere Gedanken gibt,
Die sich für dich nicht gut,
Nicht gesund anfühlen.
Wo es irgendwo piekst oder hakt,
Die dich nicht zur Ruhe kommen lassen,
Immer und immer wieder beschäftigen,
Umtreiben und die Beschäftigung mit ihnen dennoch zu keiner Entwicklung,
Zu keinem Fortschritt führt.
Und wenn ich dich jetzt frage,
Welcher Gedanke das ist,
Der dich so ganz besonders umtreibt,
Beschäftigt,
Quält,
Anstrengt,
Dann könnte ich mir gut vorstellen,
Dass du es sofort weißt.
Und wenn nicht,
Dann nimm dir jetzt einen kleinen Moment,
Um diesen Gedanken an die Oberfläche kommen zu lassen.
Und wenn du ihn gefunden und als Satz einmal innerlich vor dich hin formuliert hast,
Dann gibt es vielleicht sogar eine Stimme,
Eher irgendwo im Verstand angesiedelt,
Auf der rationalen Ebene,
Die dir vielleicht sogar sagt,
Dass da irgendetwas nicht stimmt,
Dass da irgendwas nicht ganz rund ist an diesem Gedanken,
Dass es irgendwo hakt oder auch einfach nur,
Dass er dir nicht gut tut.
Und wahrscheinlich kennst du dennoch das Gefühl,
Dass du auf der emotionalen Ebene nicht loslassen kannst,
Dass du dich im Kreis drehst,
Dass dieser Gedanke wieder und wieder auftaucht,
Vielleicht sogar dann,
Wenn ganz eindeutige Fakten dagegen sprechen.
Irgendwie kommst du da nicht raus.
Zumindest ist das dein Gefühl.
Und ich kann dir berechtigterweise Hoffnung machen.
Wir nutzen heute ein Tool,
Eine Fragetechnik in Anlehnung an The Work von Byron Katie,
Mit der wir diesen Gedanken einmal ganz genau betrachten und vielleicht auch ein Stück weit in seine Einzelteile zerlegen werden,
Ihm seine Wucht und seine Kraft nehmen,
Neue Perspektiven einnehmen und uns vielleicht ein Stück weit aus dem Einflussbereich dieses Gedanken entfernen,
Ihn entkräften,
Entzaubern.
Um dich für die folgende kleine Gedanken- und Reflexionsarbeit einzurichten,
Setz oder leg dich jetzt wirklich ganz bequem und gemütlich hin,
So dass dein Atem frei fließen kann und so,
Dass du jetzt keine Energie darauf verwenden musst,
Möglichst aufrecht im Schneidersitz,
Möglichst gerade oder mit durchgedrücktem Rücken zu sitzen.
Mach es dir so gemütlich,
Wie es geht,
Um alle Kraft,
Energie,
Alles Einfühlungsvermögen jetzt auf die gedankliche Ebene bringen zu können,
Um dich ganz auf diesen einen Gedanken und verschiedene Betrachtungsweisen einlassen zu können.
Atme zunächst einmal mit mir gemeinsam für ein paar Atemzüge,
Ganz ruhig und langsam.
Und durch Nase oder Mund wieder aus,
Dann lehn dich ruhig noch ein bisschen weiter,
Das ganz langsam,
Aber sicher eine angenehme und aus diesem ganz entspannten,
Angenehmen,
Hellwachen und klaren Zustand heraus.
Führe dir diesen Gedanken jetzt noch einmal vor Augen,
Mach ihn dir präsent und dann frage dich,
Ist das wirklich wahr?
Ist das wirklich wahr?
Dann frage dich als nächstes,
Vor allem dann,
Wenn dein erster Impuls eben ein ganz spontanes und entschiedenes Ja natürlich war,
Dann frage dich jetzt einmal als zweites,
Kann ich wirklich absolut sicher sein,
Dass das wahr ist?
Kann ich wirklich absolut sicher sein,
Dass das wahr ist?
Und dann frage dich als drittes,
Wer oder was oder wie bin ich,
Wenn ich diesen Gedanken denke?
Wie bin ich,
Wenn ich diesen Gedanken denke?
Wer bin ich,
Wenn ich diesen Gedanken denke?
Und wie fühle ich mich,
Wenn ich diesen Gedanken denke?
Und nachdem du dir eben vergegenwärtigt hast,
Wer und wie du bist und wie du dich fühlst,
Wenn du diesen Gedanken denkst,
Dann frage dich jetzt abschließend,
Wer,
Was oder wie wäre ich ohne diesen Gedanken?
Wer,
Was oder wie wäre ich ohne diesen Gedanken?
Wie würde ich mich ohne diesen Gedanken fühlen?
Und auch wenn du jetzt wahrscheinlich schon zu der ein oder anderen Erkenntnis gelangt bist,
Gibt es noch ein,
Zwei weitere Möglichkeiten,
Diesen pieksenden,
Störenden,
Schmerzenden oder quälenden,
Immer wiederkehrenden Gedanken zu betrachten und zu analysieren.
Fällt dir eine Umkehrung des Gedankens ein?
Vielleicht erscheint das zunächst etwas abstrakt oder schwer verständlich oder so fernab von allem,
Was du dir bisher jemals erlaubt hast zu denken,
Dass dir das jetzt ein wenig schwer fällt.
Deshalb gebe ich dir mal ein Beispiel.
Mal angenommen dein Gedanke ist,
Andreas sollte endlich liebevoller und aufmerksamer mir gegenüber sein.
Dann hast du dich jetzt schon gefragt,
Ob das wirklich wahr ist.
Ist das wirklich wahr?
Und dann hast du dich gefragt,
Ob du dir wirklich absolut sicher sein kannst,
Dass das so wahr ist.
Und dann hast du dir vor Augen geführt,
Was es mit dir macht,
Wenn du diesen Gedanken denkst.
Wer du dadurch wirst und wie du dich fühlst.
Und dann hast du eine ganz neue Perspektive zugelassen.
Du hast dir erlaubt,
Dir dich selbst ohne diesen Gedanken vorzustellen.
Du hast dir vorgestellt,
Wer du wärst,
Wie du dich fühlen würdest,
Wenn du diesen Gedanken nicht mehr denkst.
Wer wärst du dann?
Ganz für dich,
Aber auch Andreas gegenüber und für dein gesamtes Umfeld.
Und eine Umkehrung könnte jetzt zum Beispiel folgendermaßen aussehen.
Andreas sollte gar nicht liebevoller und aufmerksamer und fürsorglicher mir gegenüber sein.
Eine Umkehrung könnte aber auch sein,
Ich sollte Andreas gegenüber liebevoller,
Aufmerksamer,
Fürsorglicher sein.
Lass das einfach mal in dir wirken.
Welche Umkehrung oder welche Umkehrungen fallen dir zu deinem Gedanken ein?
Und auch diese Umkehrungen kannst du wieder mit den vier ersten Fragen überprüfen,
Untersuchen.
Ist das vielleicht wahr?
Kannst du dir sicher sein,
Dass das wahr ist?
Wer oder wie bist du,
Wenn du diesen Gedanken,
Diesen umgekehrten Gedanken denkst?
Welche Gefühle löst er in dir aus?
Und wer oder wie bist du,
Wenn du diesen Gedanken nicht denkst?
Wir werden diese Übung in wenigen Minuten beenden und sofern du jetzt nicht sowieso schon zwischendurch angehalten und mit Zettel und Stift gearbeitet hast,
Dann greif nach der Übung,
Wenn es sich gut und richtig anfühlt,
Gerne direkt zu Zettel und Stift und halt alles fest,
Was da an Ideen,
Gedanken,
Gefühlen und Impulsen kommt.
Manchmal dauert es aber auch eine Weile.
Du hast dir heute einen Anstoß gegeben,
Die Dinge,
Den Gedanken einmal ganz anders zu betrachten.
Manchmal geht das mit einem Wow und Aha-Effekt einher und die Dinge erscheinen plötzlich glasklar.
Manchmal ist diese andere Perspektive,
Betrachtungsweise aber auch so fremd,
Dass die Dinge sich erst setzen müssen und gönnen dir diese Zeit.
Du hast etwas im Unterbewusstsein angestoßen und das darf Zeit brauchen.
Vielleicht ist es gut,
In den nächsten Tagen immer Zettel und Stift parat und griffbereit zu haben für alles das,
Was da jetzt im Nachgang vielleicht noch kommt und an die Oberfläche gespült wird.
Ich wünsche dir sehr,
Dass du deine ungesunden,
Quälenden,
Sich ständig im Kreis drehenden zu nicht und vielleicht sogar durch gesündere Alternativen.
Ich wünsche dir ganz herzlich alles Gute und freue mich sehr,
Dass du dir heute diese Zeit für diese Übung genommen hast.
Alles Gute für dich und bis bald.
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