
Tod und Vergänglichkeit
Geführte meditation über Tod und Vergänglichkeit.
Transkription
Und jetzt noch eine geführte Übung zum Thema Vergänglichkeit,
Unbeständigkeit und Tod.
Und ich stelle uns eine ganz einfache Frage.
Wenn ich wüsste,
Wann ich sterben muss,
Was würde ich denn in meinem Leben verändern?
Wir können das ganz konkret machen.
Was würde ich in meinem Leben verändern,
Wenn ich wüsste,
Ich werde in 20 Jahren sterben oder in 15.
Und dann lassen wir den Abstand immer kürzer werden,
So kurz,
Wie wir das ertragen können.
Ich kann bis ein,
Zwei Tage,
Stunden herankommen.
Was würden wir ändern,
Würden wir überhaupt etwas ändern?
Wir stellen uns einfach diese Frage und registrieren,
Was uns dazu an Gedanken,
An Bildern,
An Gefühlen,
Vielleicht auch an Ängsten kommt.
Und wir stoppen da,
Wo wir merken,
Es reicht.
Was würde ich ändern in meinem Leben?
Wenn ich den Tod als Ratgeber nehme und ihn frage,
Was angesichts des Todes wirklich wichtig ist für mich in meinem Leben?
Welche Prioritäten setze ich angesichts des Todes,
Des Sterbens?
Jetzt kommen wir langsam zum Ende der ersten Phase dieser Übung.
Was will ich im nächsten Jahr,
Nächsten halben Jahr,
Bis zum Ende 99,
Erleben,
Verstehen,
Tun,
In Gang setzen,
Aufhören,
Klären?
Was steht in den nächsten zwei Monaten an?
Was ist heute wichtig?
Jetzt in dieser Sitzung.
Und dann können wir die drei klassischen Empfehlungen noch auf uns wirken lassen.
Weil der Tod sicher ist,
Übe ich.
Weil sein Zeitpunkt ungewiss ist,
Übe ich heute.
Und weil nichts im Sterben hilft,
Außer einem offenen Herzen,
Einem klaren Geist,
Ist die Entwicklung,
Die innere Entwicklung,
Das Wichtigste im Leben.
Lassen die Gedanken auf uns wirken und schauen,
Was sie bewirken.
Und dann kommen wir zum Abschluss dieser Übung.
Und bringen auch Sie auf den Punkt mit der Frage,
Was ist mir klar geworden durch diese Übung oder klarer,
Was ist mir aufgefallen?
Und wenn wir ein Wort oder einen Satz,
Ein Bild finden,
Was diese Einsichten auf den Punkt bringt,
Dann lassen wir das nochmal auf uns wirken,
Damit der Eindruck tief wird.
Und dann beenden wir die Übung.
Mögen wir durch die Kontemplation unserer Sterblichkeit,
Durch die Kontemplation über die Unbeständigkeit und die Sicherheit,
Mit der wir sterben werden,
Mögen wir dadurch unsere Freude am Leben entdecken und unsere Möglichkeiten nutzen.
Und auch andere auf diesem Weg inspirieren und unterstützen.
Zum eigenen Wohl und dem aller.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
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