22:25

Was engt dich noch ein?

by Simone Bastian

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Meditation
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Heute begleite ich dich darin, dir eine weitere einengende Überzeugung bewusst zu machen und zu erforschen, welche Rolle diese in deinem Leben spielt. Du hast Zeit die damit einhergehenden Gefühle zu fühlen und dadurch tiefer in den Augenblick zu sinken. Wir verändern die Überzeugung so, dass sie dich weit werden lässt und du dich mit ganzem Herzen darauf einlassen kannst. Ich wünsche dir viel Freude und Erkenntnis, von Herzen, Deine Simone.

Transkription

Herzlich Willkommen und schön,

Dass du jetzt dabei bist.

Ich heiße Simone Bastian und begleite dich auf deiner Reise zu dir selbst und dabei wünsche ich dir von Herzen ganz viel Freude.

Ja,

Schön,

Dass ich dich wieder begleiten darf und du dich mit mir gemeinsam jetzt nach innen wendest,

Dir Zeit nimmst,

Dich nach innen zu wenden und dich wieder einen deiner Grundüberzeugungen,

Die dich negativ beeinflussen,

Bewusst zu werden und dich dafür zu öffnen,

Dass sie anders werden darf.

Und dazu kannst du dir jetzt einen Platz suchen,

Einen Platz an dem du deinen Körper gut abgestützt in den Hintergrund treten lassen kannst und dabei,

Wenn du dich so niederlässt,

Kannst du schon einige Male seufzend ausatmen,

Als wenn du eine schwere Last abstellen würdest,

Schwere Taschen getragen hättest und jetzt absetzt und dabei einfach deine Erleichterung mit diesem Seufzen Ausdruck verleihen kannst.

Du darfst dir den Ton erlauben,

Der zu dem Seufzen gehört und den Mund dabei geöffnet lassen,

Die Kiefermuskeln ganz entspannt lassen.

Wenn du das so durchführst,

Sozusagen,

Dann kann dein Unterkiefer ganz locker nach unten sich öffnen und nach unten fallen.

Das ist ein ganz wichtiger Punkt bei der Reise nach innen,

Die Kontrolle aufzugeben,

Die Kontrolle,

Die die Gefühle im Zaum halten will,

Die Kontrolle,

Die meint,

Den Körper in einer bestimmten Haltung haben zu müssen,

Wie es vielleicht richtig ist,

Wie der Verstand sich es ausgedacht hat,

Dass es vielleicht richtig wäre und all das lade ich dich ein,

Jetzt nicht mehr zu tun,

Sondern dich dafür zu öffnen,

Was von alleine auftaucht,

Wenn du dich nach innen wendest und ganz offen bist für alles,

Was ich zeigen möchte.

Ja,

So kannst du immer mehr ankommen an dem Platz,

Wo du jetzt bist,

Den Körper vielleicht noch einige Male seufzend ausatmen lassen und dadurch immer mehr oberflächliche Anspannung von dir abfallen lassen,

Die du jetzt nicht mehr brauchst,

Weil du in Sicherheit bist,

Weil du nichts leisten musst,

Weil du jetzt nirgendwo ankommen musst,

Sondern einfach geschehen lassen kannst.

Ja,

Wenn du so umschaltest von diesem Modus des Tuns in den Modus des Geschehen Lassens,

Kannst du mal wahrnehmen,

Was jetzt ganz von alleine dadurch geschieht in dir,

Wie dein Atem durch den geöffneten Mund geht,

Ohne dass du ihn tust,

Wie es sozusagen dich atmet,

Staunend deinem Atem zuschauen und dann geht die Bewegung nach unten,

Nach innen unten und du kannst dir selber die Frage stellen,

Was fühle ich jetzt gerade,

Denn diese Frage bringt dich in die Gegenwärtigkeit.

Gedanken sind die Vergangenheit und die Gefühle und Erfahrungen sind das Gegenwärtige.

Was fühlst du jetzt gerade in deinem Herzen?

Das ist keine körperliche Dimension,

Die du jetzt erforschen kannst,

Sondern den Körper hast du hinter dir gelassen.

Du hast dich ja weiter nach unten in die Tiefe ausgerichtet und da triffst du auf deine Gefühle,

Die dich auch erfassen.

Ruhe oder Unruhe oder beides und der Atem darf so sich anpassen und gehen,

Wie es die Ruhe oder Unruhe jetzt braucht.

Wie viel Atem die Ruhe oder Unruhe jetzt braucht.

Da musst du nichts für tun.

Das geschieht ganz von alleine.

Wenn du dich dem überlässt,

Lässt du die Ruhe oder Unruhe jetzt ganz da sein und wenn du sie ganz da sein lässt,

Dann wird es dir leicht fallen,

Die Stimmung bzw.

Die Qualität der Ruhe oder Unruhe zu erkennen.

Ob es etwas Freudiges,

Etwas Trauriges,

Ärgerliches,

Ängstliches,

Friedvolles,

Schmerzerfülltes oder Sehnsuchtsvolles hat.

Lass dir Zeit dafür,

Das herauszufinden und widerstehe der Versuchung,

In Gedanken zu gehen,

Denn die helfen ja nicht.

Dann bist du wieder in der Vergangenheit oder in der Zukunft unterwegs und weg vom Gefühl.

Bleib ganz im Gefühl.

Tu nichts damit.

Nimm einfach wahr,

Die Unruhe,

Die in mir ist,

Ist eine ärgerliche Unruhe oder die Ruhe,

Die in mir ist,

Ist eine traurige Ruhe und so darf das Gefühl da sein,

Was jetzt in dir ist,

Was einfach gefühlt werden möchte,

Denn wir fühlen jeden Augenblick unseres Daseins und dann kannst du einmal wahrnehmen,

Welche Rolle dieser Satz für dich spielt in deinem Leben.

Ich muss aufpassen und darf keinen Fehler machen,

Denn wenn ich etwas falsch mache,

Könnte ich so schlimm dastehen,

Dass die anderen mich ausschließen und ich alleine bin und im Alleinsein womöglich umkomme.

Ich muss aufpassen und darf keinen Fehler machen,

Denn wenn ich etwas falsch mache,

Könnte es das ganz,

Ganz schlimm sein.

So schlimm,

Dass die anderen mich ausschließen und ich alleine bin und womöglich im Alleinsein umkomme.

Nimm wahr,

Welche Rolle der Satz für dich spielt in deinem Leben.

Bewusst oder unbewusst.

Du kannst vielleicht wahrnehmen,

Wie dieser Satz eine innere Anspannung in dir auslöst.

Ständig aufpassen zu müssen,

Keinen Fehler zu machen und diese Anspannung ist ein sehr großes Hindernis beim Loslassen und wird nur dadurch hervorgerufen,

Dass du entweder denkst,

Ich bin so großartig und so wichtig oder ich bin so sehr im Mangel,

Ich bin so zu kurz gekommen.

Mangel und Großartigkeit werden gedanklich erzeugt und die Wurzel dabei ist der Ich-Gedanke.

Das Ich glaubt großartig sein zu müssen oder glaubt auch großartig zu sein und dann aber auch wieder glaubt es,

Dass es ganz unzureichend,

Unfähig ist und im Mangel ist und das alles sind nur Fantasien.

Und jetzt kannst du dich für einen anderen Satz öffnen und einen anderen Satz ausprobieren.

Ich habe meinen Wunsch oder ich habe den Wunsch meine Sache so gut zu machen,

Wie es geht und ich weiß,

Dass ich dabei Fehler mache und Fehler machen werde und ich bin bereit die Konsequenzen zu tragen und die Fehler zu nutzen als eine Chance zu wachsen.

Ich habe den Wunsch meine Sache so gut zu machen,

Wie es geht und weiß,

Dass ich dabei Fehler mache und Fehler machen werde und ich bin bereit die Konsequenzen zu tragen und die Fehler zu nutzen als eine Chance zu wachsen.

Nimm wahr,

Was dieser Satz mit dir jetzt macht.

Macht er dich weit oder macht er dich eng?

Lässt er Anspannung abfallen oder baut sich dadurch noch mehr Anspannung auf?

Einfach nur wahrnehmen,

Denn jede einengende Überzeugung,

Die du fallen lässt,

Löst gleich eine ganze Schicht von Anspannung auf und so kannst du immer tiefer in den Wunsch bereit zu sein,

Fehler zu machen,

Hinein sinken,

Immer mehr hinein schmelzen und weich damit werden,

Einverstanden damit sein und noch einmal wahrnehmen,

Welches Gefühl jetzt da ist.

Wie viel Ruhe oder Unruhe jetzt in diesem Augenblick da sind.

Ausgelöst durch den Wunsch und wieder lässt du die Ruhe oder Unruhe ganz da sein.

Nimmst wahr,

Welche Qualität sie jetzt hat und lässt dich einfach hinein sinken,

Immer tiefer nach unten in den Augenblick hinein,

In die Erfahrung,

In die Gegenwärtigkeit,

Denn alle Vorstellungen und Fantasien wirken nur Schal im Vergleich zur Lebendigkeit des Augenblicks.

Sinken und schmelzen hinein in das,

Was jetzt da ist,

Was jetzt deine Wahrheit ist und auch wenn du in deiner Zeit irgendwann die Augen wieder öffnen möchtest,

Musst du nicht von dir weggehen,

Kannst ganz bei dir bleiben,

Auch mit geöffneten Augen fühlend wahrnehmen,

Was dich berührt,

Welches Gefühl jetzt da ist,

Wie es sich verändert und was dann auftauchen möchte.

Eine spannende Entdeckungsreise.

Ich freue mich,

Dass du dabei warst.

Ja und ich hoffe,

Dass du das in deinem Leben mitnehmen kannst.

Die Erfahrung,

Die du jetzt hattest,

Dich verändert,

Wachsen lässt.

Alles Liebe,

Deine Simone.

Ja,

Schön,

Dass du dabei warst und mit mir die Reise gegangen bist,

Den Weg zu dir selbst.

Ich freue mich,

Wenn wir uns das nächste Mal zur nächsten Übung und Reise wieder treffen.

Alles,

Alles Liebe,

Deine Simone.

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