
So Ham Mantra Meditation
Die So-Ham Mantra Meditation ist eine uralte Praxis aus dem Yoga und der hinduistischen Tradition, die darauf abzielt, das Bewusstsein zu vertiefen und die Verbindung zum inneren Selbst zu stärken. "So-Ham" ist ein Sanskrit-Mantra, das sich aus den Wörtern "So" (das bedeutet "Er") und "Ham" (das bedeutet "Ich") zusammensetzt. Zusammen ausgesprochen, klingt es wie der natürliche Atemfluss, der Ein- und Ausatmung. In dieser Meditation wird das Mantra So-Ham als Begleitung zur Atmung verwendet. Während man einatmet, denkt man "So", und während man ausatmet, denkt man "Ham". Dieses Mantra hilft dabei, den Geist zu fokussieren, die Gedanken zu beruhigen und das Bewusstsein auf den gegenwärtigen Moment zu lenken. Viel Freude. Namasté.
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Stefanie.
Schön,
Dass du hier bist zu dieser Soham Mantra Meditation.
Als kleine Einleitung vorab,
Was ist eigentlich ein Mantra?
Mantren sind heilige Silben,
Worte oder Versen aus dem Sanskrit,
Der altindischen Sprache.
Heute arbeiten wir mit dem Mantra Soham,
Welches übersetzt so viel wie Ich Bin Das bedeutet.
Dich also durch Rezitieren zurück zu deinem inneren Kern,
Deiner wahren Essenz zurückführt.
So steht auch für das Einatmen und Ham für das Ausatmen.
Und so werden wir es in der Meditation im Stillen auch wiederholen.
So bei der Einatmung und Ham bei der Ausatmung.
Ich werde dich mit meiner Stimme durch die Meditation begleiten,
Auf die Zeit achten und durch die einzelnen Schritte führen.
Wenn Gefühle,
Gedanken oder Emotionen in der Meditation auftauchen,
Versuche sie erstmal nicht zu evaluieren oder bewerten.
Lass sie einfach frei wirken und wieder ziehen.
Lass uns starten.
Setz dich bequem und aufrecht hin,
Schließe deine Augen.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge ein und aus und komme ganz entspannt in deinem Körper an.
Mach es dir auf deiner Sitzunterlage richtig bequem und spüre erstmal,
Welche Bereiche des Körpers diese Sitzunterlage überhaupt berühren.
Werde immer schwerer auf diesen Punkten,
Die mit der Sitzunterlage in Kontakt stehen.
Und lass nun alles los,
Was nicht mit dieser Meditation in Zusammenhang steht.
Erlaube deiner Atmung ganz natürlich zu fließen,
Ohne sie in irgendeiner Weise zu kontrollieren.
Und beobachte mal diesen Atem,
Ohne dich darauf zu versteifen,
Ganz simpel wahrnehmen,
Dass er fließt.
Ein und aus.
Erlaube dir mit jedem Ein- und Ausatmen entspannter,
Ruhiger und friedlicher zu werden.
Bevor wir mit dem Mantra beginnen,
Stellen wir uns noch vier Seelenfragen.
Bringe dazu deine Aufmerksamkeit zu deinem Herzen und werde dir des Atems hier wieder bewusst.
Wir werden uns jetzt selbst ein paar Fragen stellen.
Wiederhole jede Frage sanft in Gedanken und lass die Antworten einfach zu dir kommen,
Ohne sie zu beurteilen oder zu bewerten.
Es können Gedanken,
Gefühle,
Bilder oder Empfindungen auftauchen oder auch gar nichts.
Was auch immer geschieht,
Ist richtig.
Die erste Frage,
Die wir uns stellen,
Lautet,
Wer bin ich?
Wiederhole diese Frage gerne im Inneren.
Wer bin ich?
Und vielleicht kennst du die Antwort auf diese Frage nicht,
Aber vielleicht ist genau jetzt ein guter Zeitpunkt,
Diesen Dialog mit dem Universum zu beginnen.
Werde dir deiner eigenen Präsenz bewusst,
Denn das ist es,
Wer du bist.
Wer du bist,
Ist kein Bild oder Empfinden oder Gedanke.
Wer bin ich?
Komm ganz ins Sein.
Sei.
Wer bin ich?
Die zweite Frage lautet,
Was möchte ich?
Was möchte ich?
Die Antworten können materiell,
Spirituell,
Physisch oder emotional sein.
Alles,
Was du gerne erfüllt sehen würdest.
Was möchte ich?
Ist eine Erfahrung.
Aber es ist schwer,
Erfahrungen zu zwingen.
Erlaube ihr einfach,
Zu dir zu kommen in Form eines Gefühls oder eines Bildes oder einer Körperwahrnehmung.
Sei einfach offen,
Was sich dir zeigt.
Was möchte ich?
Erlaube alles,
Was kommt,
Zu dir zu kommen und bewerte erstmal nicht.
Nimm einfach wahr.
Was möchte ich?
Die dritte Frage lautet,
Was ist mein Dharma?
Was ist mein Lebenszweck?
Was ist meine Berufung?
Was ist mein Dharma,
Mein Lebenszweck?
Wie kann ich dienen?
Wie kann ich meinen Teil in dieser Welt beitragen?
Und auch das ist eine Erfahrung.
Also lass alles kommen,
Was kommen möchte.
Was ist mein Lebenssinn?
Was ist mein Dharma?
Die vierte der Seelenfragen lautet,
Wofür bin ich dankbar?
Wofür bin ich dankbar?
Auch hier erlaube dir jedes Gefühl,
Bild oder jeden Gedanken jetzt zu dir kommen zu lassen,
Ihn zu fühlen und wahr zu nehmen.
Wofür bin ich dankbar?
Wofür bin ich dankbar?
Und um nun in dieses Bewusstseinsfeld von Soham einzutreten,
Wiederhole im Stillen folgende Sätze.
Ich bin und dann gefolgt von deinem Vor- und Nachnamen.
Wiederhole das ein paar Mal.
Ich bin,
Vorname,
Nachname.
Ich bin,
Vorname,
Nachname.
Und jetzt lasse deinen Nachnamen weg und wiederhole innerlich leise.
Ich bin und dein Vornamen.
Ich bin,
Vorname.
Nun streiche auch dein Vornamen und wiederhole nur noch.
Ich bin.
Ich bin.
Ich bin.
Und dieses Ich bin kann sich nun ganz einfach und simpel verwandeln in Soham.
Soham.
Wiederhole nun innerlich das Mantra Soham,
Während du einatmest mit So und während du ausatmest mit Ham.
Ganz mühelos,
Ohne Anstrengung.
Soham.
Soham.
Es ist mehr ein Zuhören als ein Sprechen.
Höre dem Mantra zu,
Wie es in dir erklingt.
Dein Atem kann dabei schneller oder langsamer,
Tiefer oder flacher werden.
Soham.
Wenn du bemerkst,
Dass deine Aufmerksamkeit zu Gedanken oder Geräuschen abdriftet,
Kehre einfach sanft zur Beobachtung des Atems und deinem Mantra zurück.
Suche nicht nach einer bestimmten Erfahrung oder warte nicht darauf,
Dass etwas passiert.
Lass dich einfach auf den Atemfluss und das Mantra ein.
Meditiere nun mit diesem Mantra Soham.
Ich achte auf die Zeit und melde mich,
Sobald du das Mantra beenden kannst.
Es ist nun an der Zeit,
Das Mantra ausklingen zu lassen.
Halte deine Augen weiterhin geschlossen und verweile einfach im Sein.
Verweile im Sein,
Ganz bei dir,
Ohne Mantra.
Ich werde nun vier Intentionen nennen und wenn du möchtest,
Kannst du diese einfach innerlich wiederholen und ins Sein,
Das Universum abgeben.
Freudvoller,
Energetischer Körper.
Wiederhole das ein paar Mal.
Freudvoller,
Energetischer Körper.
Freudvoller,
Energetischer Körper.
Wachsamer,
Ruhiger Geist.
Wachsamer,
Ruhiger Geist.
Wiederhole auch das.
Wachsamer,
Ruhiger Geist.
Liebendes,
Mitfühlendes Herz.
Liebendes,
Mitfühlendes Herz.
Liebendes,
Mitfühlendes Herz.
Leichtigkeit des Seins.
Wiederhole auch das.
Leichtigkeit des Seins.
Leichtigkeit des Seins.
Verweile weiterhin im Sein.
Lass diese Intentionen nun los und erlaube dem Universum die Details für dich zu regeln.
Nimm ein paar tiefere Atemzüge.
Wecke dich langsam durch deinem Atem wieder auf.
Bewege deine Finger,
Deine Zehen.
Wenn du möchtest,
Bringe deine Hände vor deiner Brust zusammen und verneige dich innerlich vor deinem eigenen Sein.
Öffne deine Augen.
Namaste.
Ich hoffe,
Die Meditation war angenehm für euch.
Lass mich in den Kommentaren gerne wissen,
Wie es dir ergangen ist.
Alles Liebe.
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