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Einführung in die Welt der Meditation

by Anke Lenz

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Meditation
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Hier wird deinen Fragen rund um das Thema Meditationspraxis auf den Grund gegangen. Wie meditiere ich richtig? Warum meditiert man? Was ist das Ziel, was die Absicht? Worauf kann und sollte ich achten, wenn ich alleine meditiere? Außerdem erhältst du einen Überblick über verschiedene Meditationstechniken und Anreize für den Aufbau einer eigenen Praxis! Nach dieser Einführung bist du gewappnet, um voll durchzustarten!

Transkription

Schön,

Dass du eingeschaltet hast.

In Einführung in die Meditation.

Wie meditiere ich richtig und warum meditiere ich überhaupt?

Ich möchte dir hier eine kleine Einführung geben und noch mal ganz genau in die Motive schauen.

Was treibt uns an?

Warum wollen wir überhaupt meditieren?

Warum wollen wir das lernen?

Was ist unser Ziel?

Was ist der Zweck?

Was ist meine Motivation?

Wir wollen überprüfen,

Wie wir überhaupt da richtig rangehen.

Also was brauchen wir dafür?

Welche Bedingungen wären gut dafür?

Wie oft sollte ich meditieren,

Damit ich überhaupt richtig reinkomme?

Welche Hindernisse könnten sich mir eventuell in den Weg stellen?

Wann ist die Meditation am besten geeignet?

Also um welche Uhrzeit?

Was gibt es für Formen?

Was passt zu mir?

Warum meditiert man?

Die Motive können ganz unterschiedlich sein.

Allgemein gesagt sind die meisten Wünsche,

Dass man sich mehr innere Ruhe erwünscht,

Mehr ankommen möchte im Jetzt und Hier,

Vor allem auch abschalten möchte.

Das heißt,

Das Gedankenkarussell negative Gedanken stoppen möchte,

Dinge dort lassen möchte,

Wo sie sind und zu einem inneren Frieden finden.

Wir können uns auch neue Kraft wünschen,

Eine klare Ausrichtung für den Tag oder ein bestimmtes Vorhaben.

Meditation kann uns Inspiration liefern.

Das heißt,

Wenn wir wirklich ganz ruhig werden und klar werden,

Hören wir unsere innere Stimme,

Hören,

Was unsere Inneres sagt und nicht,

Was unser Kopf,

Unser Verstand,

Sondern mehr unser Gefühl,

Unser Herz sagt.

Und es kann auch besonders helfen bei Nervosität.

Wenn wir eine Prüfung haben oder ein wichtiges Gespräch,

Können wir uns mental darauf vorbereiten,

Indem wir unsere Gedanken zur Ruhe bringen und eine klare Intention setzen.

Zudem können wir ganz bewusst lernen,

Unsere Gedanken zu kontrollieren.

Das heißt,

Wir können die Gedanken unterscheiden,

Welcher Gedanke ist mir gerade nützlich und welcher bewirkt das Gegenteil.

Und indem wir unsere Gedanken kontrollieren lernen,

Lernen wir auch unsere Emotionen zu kontrollieren.

Das heißt,

Alles beginnt mit einem Gedanke und dann kommt erst die Emotion,

Die Handlung,

Das Wort.

Das heißt,

Wir gelangen zu einem positiveren Denken.

Natürlich ist kein Meister vom Himmel gefallen,

Das ist noch mal ganz,

Ganz wichtig gesagt an dieser Stelle.

Das heißt,

Auch das bedarf an Übung,

An Zeit,

An Routine.

Das heißt,

Wir trainieren unser Gehirn wie einen Muskel,

Wie unseren Bizeps,

Unsere Bauchmuskulatur,

Damit der Muskel für uns richtig wirkt.

Du siehst,

Die Beispiele,

Die ich genannt habe,

Sind sicherlich in irgendeiner Form auf dich zutreffend.

Und jetzt geht es aber auch um dich.

Was ist deine Intention?

Was ist deine Absicht?

Was möchtest du mit der Meditation erreichen?

Welchen Mehrwert soll sie dir bringen?

Deswegen sind die Motive,

Warum man meditiert,

Ganz,

Ganz individuell.

Jetzt lade ich dich ein,

Dich ganz bewusst mal damit zu verbinden.

Setz dich aufrecht hin,

Schließ die Augen und denk noch mal über deine Motivation,

Deine Absicht und dein Ziel nach.

Das ist wichtig zu wissen,

Weil das wiederum deine Motivation ist,

Dich auch wirklich hinzusetzen und dich tiefer damit auseinanderzusetzen.

Denn wir tun alles,

Auch und vor allem unbewusst,

Aus einem bestimmten Grund.

Gerne kannst du auch einen Moment das Audio anhalten und dir deine Motivation aufschreiben auf einen Zettel und den dann an einen Ort hängen,

Zum Beispiel an den Kleiderschrank,

Wo du immer wieder hinschaust.

Jetzt wollen wir der Frage auf den Grund gehen,

Wie fange ich überhaupt an,

Wie gehe ich daran.

Das heißt,

Wir haben schon mal die Absicht geklärt,

Das ist für mich so das Allerwichtigste,

Die Motivation.

Und jetzt können wir beginnen.

Das heißt,

Jetzt geht es darum,

Was für eine Atmosphäre schaffe ich mir,

Wie sitze ich richtig,

Damit ich überhaupt in die Motivation komme oder in das Gefühl komme,

Anzufangen.

Erstmal ist wichtig,

Dass du dir einen schönen Ort suchst,

Wo du entspannt da sitzen kannst,

Wo du ungestört bist,

Wo es ruhig um dich herum ist.

Wenn das nicht möglich ist,

Also wenn es nicht ruhig um dich herum ist,

Dann mach gerne im Hintergrund oder auch mit Kopfhörern eine sanfte,

Beruhigende Meditationsmusik an.

Wenn du Menschen um dich herum hast,

Wie Kinder oder Partner,

Die eventuell in den Raum kommen könnten,

Dann sag ihnen Bescheid,

Dass du für die nächsten 10,

15,

20,

30 Minuten ungestört in der Meditation sein möchtest.

Das Wichtige und Schöne daran ist,

Dass es wirklich allen dient.

Das heißt,

Wenn du dir Zeit für dich nimmst,

Lädst du dich auf und kannst das dann wieder mit deinem Umfeld teilen.

Setz dich auf den Boden,

Ganz wichtig,

Um den Kontakt mit der Erde,

Mit dem Boden zu haben,

Um geerdet zu sein,

In einen einfachen Sitz,

Gerne erhöht auf einem Kissen,

Auf einem Block.

Und wenn du merkst,

Okay,

Das geht gar nicht mit deinem Rücken,

Dann setz dich auch gerne aufrecht auf einen Stuhl,

Ohne dich anzulehnen.

Und ich betone hier wirklich,

Ohne dich anzulehnen,

Weil in dem Moment,

Wo wir uns anlehnen,

Wird unser Geist müde.

Das heißt,

Wir fangen an abzutriften,

Zu träumen,

Nachzudenken.

Und hier auch wieder die Besonderheit,

Den Bezug zum Yoga.

Das Ziel von der körperlichen oder generell von der Yoga-Praxis ist wirklich das Zuruhekommen der Gedanken im Geist.

Das heißt,

Wir wollen über die Yoga-Praxis wirklich unseren Geist zur Ruhe bringen,

Um in einem meditativen Zustand zu sein.

Jetzt sind wir gerade nur beim Thema Meditation.

Das heißt,

Es ist sehr,

Sehr dienlich,

Wenn du davor einer körperlichen Übung nachgehst.

Das heißt,

Dein Körper entspannt ist,

Deine Hüften geöffnet,

Damit du überhaupt entspannt auch auf dem Boden sitzen kannst,

In einer einfachen Haltung.

Das heißt,

Wir sagen dazu auch einen Schneidersitz.

Deswegen brauchen wir geöffnete Hüften und eine starke Rückenmuskulatur.

Mach dir gerne eine Kerze an,

Vielleicht lässt es auch dich von einem Duft inspirieren,

Was auch immer dich in einen meditativen Zustand bringt.

Zum Beispiel Lavendel beruhigt.

Du kannst auch Räucherstäbchen nehmen,

Die reinigen gleich die ganze Raumenergie.

Schau einfach,

Was mit dir resoniert.

Und dann nimm dir eine Zeit vor.

Überlege dir,

Wie lang du meditieren möchtest.

Und dann lege wirklich konkret die Zeit fest.

Das heißt,

Fang mit zehn Minuten an,

Also wirklich zehn Minuten hinsetzt,

Fünf Minuten sind vielleicht zu wenig,

Und fang ruhig mit einer kürzeren Zeitspanne an,

Und dann kannst du diese immer noch verlängern.

Ich werde jetzt gar nicht genau auf die einzelnen Praktiken eingehen,

Aber kurz zusammengefasst geht es wirklich darum,

Dass du erst einmal leer wirst.

Das heißt,

Alle Gedanken,

Die du im Geist hast,

Mit jeder Ausatmung loslässt.

Und versuchst,

Im Jetzt und Hier anzukommen,

Ohne weiteren Gedanken.

Du kannst dich auf deinen Atem kontrollieren,

Das heißt,

Wir konzentrieren uns auf ein Objekt,

Das kann dein Atem sein,

Das kann der Punkt zwischen deinen Augenbrauen,

Das dritte Auge sein.

Du kannst in eine Kerze schauen,

Auch mit geöffneten Augen.

Du kannst mit einem Mantra arbeiten,

Wie lass los,

Das heißt,

Mit deiner Einatmung.

Sagst du dir in deinem Inneren lass und mit der Ausatmung los.

Da gibt es ganz verschiedene Formen.

Erst einmal geht es wirklich darum,

Dass du einfach nur ankommst dort,

Wo du bist,

Und zwar auf dem Boden,

Auf deinem Stuhl,

In dem Raum oder in der Natur.

Und diese Stille testest,

Deinem Geist so eine Auszeit gönnst,

So ein Wellness-Programm,

Damit die Gedanken danach wieder klar fließen können.

Dann geht es darum,

Wann meditieren wir am besten,

Das heißt,

Welche Uhrzeit.

Und da kommt es auch wieder ganz auf dich drauf an,

Auf dein Gefühl,

Was spürst du,

Wie ist es dir auch zeitlich möglich.

Also man sagt,

Die Yogis meditieren auf jeden Fall vor oder zum Sonnenaufgang und dann wieder zum Sonnenuntergang.

Das sind einfach auch ganz magische Momente.

Vor und zum Sonnenaufgang steht die Welt eben noch still,

Alles ist noch sehr ruhig in deiner Umgebung,

Dein Geist ist noch klar morgens.

Das heißt,

Du kannst dir ganz bewusst in dich rein spüren,

Wie fühle ich mich heute,

Kannst die Stille genießen und kannst eine klare Intention setzen,

Eine Ausrichtung für den Tag.

Was wünsche ich mir,

Was möchte ich in den Tag einladen und dem Tag eben diese bestimmte Kraft geben.

Zum Ende des Tages auch wieder eine besondere Zeit,

Eine besondere Energie,

Weil der Tag dann zu Ende geht.

Das heißt,

Du hast schon ganz viel erlebt und kannst nochmal bewusst auf den Tag zurückschauen.

Das heißt,

Du kannst dir nochmal loslassen,

Hier sind vielleicht mehrere Gedanken in dir,

Nochmal tief ausatmen,

Dich für den Tag bedanken,

Schauen,

Was hat er mir gebracht,

Was Positives und vielleicht auch die weniger schönen Dinge nochmal anschauen,

Ganz viel Akzeptanz hinschicken,

Schauen,

Was du aus dieser Situation lernen darfst,

Kannst,

Sollst,

Um auch deinen Weg weiterzugehen.

Das heißt,

Auch in jeder,

In jeder schwierigen Situation,

In jeder Herausforderung steckt auch ein Geschenk,

Um zu wachsen.

Schau einfach,

Was da für dich am besten passt und morgens kann ich auf jeden Fall empfehlen,

Dass du wirklich vor diesem,

Stehst dir in den Wecker und drückst nicht auf snooze oder drehst dich nicht nochmal um,

Sondern nutzt diesen Moment,

Das handelt sich wirklich um Sekunden,

In den ersten drei Sekunden und sagst ja und ich stehe auf,

Weil es sich lohnt,

Weil das meinen Tag verändern wird.

Und genau so abends,

Anstatt vielleicht irgendwie noch auf dein Handy zu gucken oder das Gespräch noch zehn Minuten länger weiterzuführen,

Nimmst du dir bewusst diese Zeit und sagst ja,

Ich nehme mir die Zeit für die Meditation und setze mich hin und lasse meine Gedanken nochmal zur Ruhe kommen,

Schaue mir den Tag an,

Um ihn gut abzuschließen,

Um dann in den nächsten Tag frisch,

Entspannt,

Neu überzugehen und vor allem auch einen erholsameren Schlaf zu haben.

Und hier denke dran,

Es ist Routine.

Das heißt,

Am Anfang kostet dich das ein wenig Überwindung,

Disziplin,

Man sagt auch,

Ja,

So eine spirituelle Disziplin,

Der man aber mit ganz viel Hingabe und Liebe begegnet.

Sich selbst,

Das ist wie eine Selbstfürsorge,

Die man betreibt,

Wo man sich aber selbst manchmal wirklich so ein bisschen anschubsen muss,

Motivieren muss und sagen muss,

Okay,

Ich setze mich hier hin.

Und du machst es am besten,

Suchst du dir aus,

Morgens oder abends,

Wenn du super viel Motivation hast,

Morgens und abends,

Suchst dir eine Uhrzeit aus oder zumindest wirklich,

Dass du sagst,

Okay,

Morgens nach dem Aufstehen oder abends zum Sonnenuntergang,

Wenn es in deinen Tagesrhythmus reinpasst oder vor dem Schlafen gehen,

Wie auch immer sich das für dich richtig anfühlt.

Und irgendwann wirst du auch merken,

Es wird ein Wunsch von dir.

Also für mich ist es ein ganz tiefer Wunsch,

Morgens zu meditieren und sogar auch abends.

Das handelt sich dann vielleicht nicht um Stunden,

Aber das ist zu meiner Routine geworden.

Ich denke absolut nicht mehr darüber nach,

Ob ich das mache oder nicht.

Ich mache es einfach und das ist sehr befreiend.

Und man sagt,

Um wirklich reinzukommen,

Sollte man wirklich mindestens fünfmal die Woche meditieren,

Drei Monate lang und A 10 bis 20 Minuten.

Also nochmal,

Fünfmal die Woche mindestens,

Drei Monate und A 10 bis 20 Minuten.

Und du wirst merken,

Es ist wie ein Sport.

Du wirst besser und besser und es wird leichter und leichter und macht mehr und mehr Spaß.

Also ich kann wirklich von mir sagen,

Es macht mir richtig Spaß zu meditieren.

Ich finde dabei richtig viel Freude,

Trotz dass ich viel auch Yoga praktiziere,

Sport mache.

Das gehört zu meinem Leben dazu.

Und dann noch abschließend,

Ja was für Formen gibt es?

Ich bin jetzt erstmal auf die sitzende Meditation eingegangen.

Es gibt natürlich auch andere Formen,

Wie die gehende Meditation,

Dass du Schritt für Schritt läufst und dich auf dieses Objekt,

Also auf das Gehen konzentrierst.

Auch Mantra singen,

Mantra chanten,

Ist eine Form von Meditation.

Das heißt,

Man gelangt in einen meditativen Zustand.

Bhakti-Yoga nennt sich das.

Und demzufolge ist eigentlich alles,

Was du tust,

Was dein Geist beruhigt und dich in einen meditativen Zustand bringt,

Eine Form von Meditation.

Das heißt,

Du kannst auch laufen gehen,

Also joggen.

Und wenn das dein Geist ruhig bringt,

Dann kann das auch deine Form von Meditation sein.

Auch das Wellenreiten,

Mit deinem Hund spazieren,

In der Natur,

Rudern,

Alles,

Wo dein Geist ruhig bleibt.

Und auch unter den Yogis sagt man,

Dass eine Meditation nicht nur das ist,

Wo wir uns wirklich konzentriert zehn Minuten hinsetzen,

Sondern das ist eigentlich 24 Stunden am Tag,

Wie wir in einem meditativen Zustand sein sollten.

Und damit ist gemeint,

In einer geistigen Ruhe,

In einer Akzeptanz,

In einem liebevollen Zustand,

Mitgefühl,

Also sozusagen in einem kultivierten Geist.

Aber wir fangen ja hier erst mal an.

Das heißt,

Fang ruhig mal an mit einer sitzenden Meditation,

Zehn bis zwanzig Minuten regelmäßig.

Und dann schau,

Was für dich passt.

Und darum geht es immer.

Es muss für dich passen und muss nicht eine allgemeine Gültigkeit sein.

Deswegen wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Meditieren.

Ich freue mich,

Dass du so lange zugehört hast und wünsche dir tiefe Einblicke in dein Selbst.

Man sagt auch,

Erkenne dich selbst und du erkennst die Welt.

Mein Name ist Anke Lenz und ich freue mich auf das nächste Mal.

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Katharina

May 26, 2022

Sehr aufschlussreich für Anfänger, gut gemacht, mit ganz kurzen Pausen, hat mir gut gefallen

Michael

October 15, 2021

Liebe Anke, das ist eine sehr schöne und angenehme Einführung in verschiedene Meditationsformen. Auch die akustische Atmosphäre ist dabei schon sehr beruhigend. In dieser Form habe ich das bisher nie zuvor gehört. Daher finde ich diese Zeit mit dir besonders wertvoll. Und: Ich fühle mich sehr eingeladen, weitere Meditationen von dir zu hören. Herzliche Grüße ☯️ • ✨Michael

Nik

May 14, 2020

Tolle entspannende und sympathische Stimme

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