
Liebe und Mitgefühl von deinem zukünftigen Ich
In dieser Meditation führe ich dich durch eine kraftvolle Visualisierung, in der du deinem zukünftigen weisen Ich begegnest und Liebe und Mitgefühl von ihm oder ihr erhältst. Durch diese Visualisierung realisierst du, dass die Liebe und die Weisheit, die du dir in Form deines zukünftigen Ichs vorstellst, bereits in dir steckt - hier und jetzt. Je häufiger du dich damit verbindest, desto mehr verkörperst du sie, desto mehr wirst dazu. Ich wünsche dir Liebe und Mitgefühl. Dein Sebastian
Transkription
Hallo,
Mein Name ist Sebastian.
In dieser Meditation führe ich dich durch eine kraftvolle Visualisierung,
In der du deinem zukünftigen,
Weisen Ich begegnest und Liebe und Mitgefühl von ihm oder ihr erhältst.
Durch diese Visualisierung realisierst du,
Dass die Liebe und die Weisheit,
Die du dir in Form deines zukünftigen Ichs vorstellst,
Bereits in dir steckt,
Hier und jetzt.
Je häufiger du dich mit deinem zukünftigen Ich verbindest,
Desto mehr verkörperst du es,
Desto mehr wirst du dazu.
Außerdem kannst du die Visualisierung deines zukünftigen Ichs als innere Ressource nutzen,
Auch Kraftquelle genannt.
Gerade bei schwierigen Emotionen kann dich dein zukünftiges Ich als innere Ressource dabei unterstützen,
Wieder ein Gefühl von Liebe und Geborgenheit zu schaffen.
Auch hier gilt,
Je häufiger du dich mit deinem zukünftigen Ich verbindest,
Desto leichter wirst du in schwierigen Zeiten den Zugang zu den damit einhergehenden wohltuenden Gefühlen der Liebe und Geborgenheit finden.
Und jetzt wünsche ich dir Liebe und Mitgefühl bei dieser Meditation.
Ich lade dich jetzt ein,
Eine bequeme Haltung einzunehmen,
Entweder im Sitzen oder im Liegen.
Schließe gerne deine Augen,
Damit die Visualisierung dir leichter fällt.
Natürlich darfst du deine Augen auch leicht geöffnet halten,
Wenn dir das lieber ist.
Nun erlaube dir,
Ein paar tiefe,
Näherende Atemzüge zu nehmen.
Tief ein und ausatmen.
Noch einmal tief ein und tief ein und ausatmen.
Erlaube dir,
Noch ein paar tiefe,
Näherende Atemzüge zu nehmen in deinem Tempo.
Tief ein und aus.
Füll deine Lungen und dann lass die verbrauchte Luft wieder ausströmen und entspanne.
Und dann lass allmählich den Atem ganz natürlich weiter fließen.
Erlaube dir jetzt,
Einfach so zu sein,
Wie du bist.
Du musst gar nichts erreichen oder verändern,
Du darfst jetzt einfach sein.
Den näherenden Atem kommen und gehen lassen und entspannen.
Erlaube dir,
Zur Ruhe zu kommen,
In diesem Moment anzukommen.
Nun spüre deine Stirn und erlaube ihr,
Weich zu werden,
Zu entspannen.
Jetzt spüre den Kiefer,
Entspanne auch ihn.
Vielleicht spürst du,
Wie du zubeißt,
Dann lass gerne locker,
Entspanne.
Der Atem fließt ganz natürlich weiter durch deinen Körper.
Jetzt richte mal deine Aufmerksamkeit auf deine Schultern und den Nacken und spüre diesen Körperbereich und entspanne auch diesen Körperbereich.
Stell dir vor,
Dass mit jedem Atemzug die Schultern und der Nacken weicher und leichter werden.
Ganz so,
Als ob Eis zu Wasser schmilzt und Wasser zu leichten Dampf verdampft.
Entspannen und weich werden lassen.
Nun spüre die Brust und erlaube dem Fluss des Atems,
Frei durch deinen Brustbereich zu fließen und ihn so allmählich zu entspannen.
Mit jedem Atemzug ein und aus,
Entspannen.
Jetzt richte deine Aufmerksamkeit auf den Bauchbereich und spüre den Bauch und lass auch hier den Fluss des Atems,
Den Bauchbereich entspannen,
Weich werden,
Spüre die Hände und schau einmal,
Wie sich die Hände anfühlen.
Was kannst du spüren?
Entspanne die Hände,
Falls du anspannst,
Lass los,
Erlaub dir loszulassen.
Nun spüre noch einmal den gesamten Körper,
Wie er hier sitzt oder liegt und atmet und erlaube diesem Körper zu entspannen.
Wir beginnen nun mit der Visualisierung.
Bei der Visualisierung muss nicht unbedingt ein klares Bild entstehen.
Bei mir zum Beispiel sind es manchmal eher Gefühle als Bilder.
Erlaube also deiner Visualisierung so zu sein,
Wie sie ist,
Es gibt kein richtig oder falsch.
Ich lade dich jetzt ein,
Einen Ort zu visualisieren,
Der in dir Gefühle von Frieden und Harmonie auslöst.
Dein persönlicher Kraftort.
Vielleicht ist es ein Ort aus deiner Erinnerung,
Aus deiner Kindheit,
Vielleicht ist es der letzte Urlaubsort oder vielleicht ist es auch ein Ort aus deiner Fantasie.
Stell dir vor,
Du bist an diesem Ort.
Wo bist du?
Und was kannst du sehen?
Lass die Bilder einfach entstehen,
Ohne irgendetwas zu erzwingen und benenne gerne das,
Was du siehst und wahrnimmst.
Welche Farben kannst du sehen?
Und kannst du etwas hören?
Was kannst du mit deinem Körper spüren an diesem Ort?
Und schau einmal,
Ob du vielleicht etwas riechen oder schmecken kannst.
Erlaube dir,
An deinem Kraftort zur Ruhe zu kommen.
Hier bist du sicher und geborgen.
Hier darfst du einfach sein.
Nun stell dir vor,
Dein zukünftiges Ich kommt jetzt zu dir.
An deinem Kraftort.
Vielleicht stellst du dir ihn oder sie als 90-jähriges,
Weises,
Gütiges Ich vor,
Vielleicht aber auch jünger,
Erfolgreich und mutig.
Stell dir vor,
Wie dein zukünftiges Ich auf dich zukommt,
Bis es schließlich vor dir steht.
Stell dir vor,
Wie er oder sie dich anlächelt.
Wie alt ist dein zukünftiges Ich?
Wie sieht er oder sie aus?
Wie blickt dich dein zukünftiges Ich an?
Was strahlt er oder sie aus?
Vielleicht Weisheit,
Liebe oder Urvertrauen?
Erlaube dir,
Alle Gefühle zu spüren,
Die beim Anblick deines zukünftigen Ichs aufkommen.
Wie fühlst du dich mit deinem zukünftigen Ich?
Nun stell dir vor,
Dein zukünftiges Ich blickt dich voller Mitgefühl an,
Voller Liebe,
Weil es weiß,
Wie sehr du manchmal mit dem Leben kämpfst,
Weil es weiß,
Dass du hin und wieder Angst hast,
Zweifelst oder die Kontrolle verlierst.
Und es blickt dich voller Liebe und Mitgefühl an,
Weil es weiß,
Dass du eigentlich nur glücklich sein möchtest und dafür stets dein Bestes gibst.
Deshalb kommt es einen Schritt auf dich zu,
Sodass es direkt vor dir steht.
Mach deine Geste,
Um sich mit dir zu verbinden.
Vielleicht legt ihr euch als Zeichen der Verbundenheit eine Hand aufs Herz.
Vielleicht nehmt ihr euch an den Händen.
Vielleicht legt er oder sie eine Hand auf deine Schulter.
Oder ihr umarmt euch.
Stell dir das vor,
Was sich für dich jetzt am schönsten anfühlt.
Nun stell dir vor,
Dein zukünftiges Ich hält dich und spricht gemeinsam mit dir liebevolle Wünsche für euch aus.
Du kannst mir gerne nachsprechen und dir erlauben,
Diese Worte zu spüren,
Ohne irgendetwas zu erzwingen.
Stell dir vor,
Du und dein zukünftiges Ich sprecht diese Worte.
Mögen wir uns so annehmen,
Wie wir sind.
Mögen wir frei sein von Leid.
Mögen wir in uns und das Leben vertrauen.
Mögen wir voller Freude und Leichtigkeit sein.
Mögen wir glücklich und zufrieden sein.
Wiederhole die Worte und erlaube sie dir zu spüren.
Erlaube dir,
Die Liebe und das Mitgefühl von deinem zukünftigen Ich zu erhalten.
Mögen wir uns so annehmen,
Wie wir sind.
Mögen wir frei sein von Leid.
Mögen wir in uns und das Leben vertrauen.
Mögen wir voller Freude und voller Leichtigkeit sein.
Mögen wir wirklich glücklich und zufrieden sein.
Nun hör einmal hin,
Welche liebevollen Worte sagt dir dein zukünftiges Ich noch?
Welche Worte wünschst du dir von ihm oder ihr?
Erlaube dir,
Diese Worte im Geist zu wiederholen.
Dein zukünftiges Ich möchte dir zum Abschied noch einen weisen Rat mitgeben.
Was sagt er oder sie zu dir?
Nun lass dein zukünftiges weises Ich und dein Kraftort sich langsam in Licht auflösen und stell dir vor,
Wie dieses Licht in dein Herz strömt.
Dein zukünftiges Ich ist immer in dir verfügbar,
Genau wie dein Kraftort.
Und du kannst dich besonders in schwierigen Zeiten mit ihnen verbinden.
Erlaube dir jetzt mit all den Gefühlen,
Die aufgekommen sind,
Zu sein.
Spüre den Atem und den Körper.
Erlaube dir jetzt einfach zu sein.
Die Visualisierungen,
Die du gemacht hast,
Sind im Grunde genommen einfach Gedanken,
So flüchtig,
Dass sie schon fast wieder weg sind,
Ehe sie aufgekommen sind.
Doch diese Visualisierung hat dir dabei geholfen,
Dich mit dem zu verbinden,
Was schon immer in dir war und immer sein wird.
Weisheit,
Güte und Mitgefühl,
Deine wahre Natur.
Der große Zen-Meister Huang Po soll einmal dazu gesagt haben,
Deine wahre Natur ist etwas,
Das du nie verloren hast,
Auch nicht in Augenblicken der Verblendung,
Noch wird sie im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.
Es ist die Natur deines eigenen Geistes,
Die Quelle aller Dinge,
Dein ursprünglicher strahlender Glanz.
Du,
Der reichste Mensch der Welt,
Bist mühsam und bettelnd umhergegangen,
Obwohl der Schatz,
Den du suchtest,
Die ganze Zeit in dir war.
Dieser Schatz ist,
Wer du bist.
Nun vertiefe ein wenig deinen Atem und in deinem Tempo öffne dann langsam deine Augen,
Um die Meditation zu beenden.
Erlaube dir jetzt das zu tun,
Was dir gut tut.
Vielleicht möchtest du dich ein bisschen bewegen,
Strecken und regeln oder etwas trinken.
Lass dir Zeit.
Vielleicht möchtest du deine Erfahrungen aus der Meditation,
Besonders das,
Was dein zukünftiges Ich zu dir gesprochen hat,
Aufschreiben.
Tu das,
Was dir gut tut.
Ich wünsche dir Frieden und Harmonie.
Bis bald.
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