
Sorgen loslassen
In dieser Meditation liegt der Fokus darauf, deine Sorgen gehen zu lassen. Nimm dir kurz Zeit, um mit mir durch bewusstes Atmen Entspannung entstehen zu lassen. Rufe dir ganz bewusst für einen Moment eine Sorge, die dich nicht loslässt, in dein Gedächtnis, um sie danach gehen zu lassen. Nach dieser Meditation wirst du dich positiv, leicht und frei fühlen.
Transkription
Für diese Meditation,
Komm an dem Ort an,
Den du dir dafür ausgesucht hast.
Finde deine Meditationsposition.
Das ist die Position,
In der du die nächsten 10 Minuten völlig entspannt sitzen oder liegen kannst.
Vielleicht möchtest du dich aufrecht im Schneidersitz hinsetzen,
Vielleicht auf einen Stuhl.
Vielleicht möchtest du es dir auch auf deiner Couch bequem machen.
So wie du dich wohlfühlst,
Ist es richtig.
Wenn du die Position gefunden hast,
Dann schließe gerne deine Augen,
Nimm die Unterlage unter dir wahr.
Fühle ganz deutlich,
Wo dein Körper die Unterlage berührt.
Spüre in die Grenzen deines Körpers hinein und nimm dann einen tiefen Atemzug.
Mit tief ein und wieder aus,
Lass die Luft ganz genüsslich durch die Nase hineinströmen und durch deinen Körper wandern.
Mit dem Ausatmen lässt du die verbrauchte Luft aus dir hinausweichen.
Lass einen ganz entspannten Atemfluss entstehen,
Der aus Einatmen und Ausatmen besteht.
Ganz genüsslich,
Ganz in Ruhe,
Sodass du dich wohlfühlst und entspannen kannst.
Wende dich jetzt mit deinen Gedanken ganz bewusst einer bestimmten Sorge zu,
Einen unschönen Gedanken,
Der dich vielleicht schon einige Zeit begleitet.
Nimm den Gedanken ganz bewusst wahr,
Vielleicht kommt dir ein bestimmtes Bild dazu in den Sinn,
Vielleicht Situationen und Menschen,
Um die sich diese Sorge dreht.
Werde dir deiner Sorge für diesen Moment einmal so richtig bewusst,
Lass es zu,
Nimm wahr,
Was für Gedanken vielleicht immer und immer wieder in deinem Kopf kreisen.
Manchmal ist es so,
Dass wir Sorgen von uns wegschieben wollen,
Der Gedanke kommt auf und wir stoßen ihn gleich von uns weg,
Wodurch er sich möglicherweise immer wieder und wieder aufdrängt.
Deshalb lass es jetzt für diesen Moment zu,
Nimm wahr,
Was ist,
Möglicherweise die Ängste,
Die Gefühle,
Die dabei hochkommen,
Alles was damit zusammenhängt.
Vielleicht kannst du deine Sorge,
Deine Angst an einer bestimmten Stelle in deinem Körper spüren.
Nimm es wahr,
Was deine Sorge mit dir macht,
Jetzt im nächsten Schritt kannst du dir überlegen,
Was bringt es mir,
Diese Sorge wieder zu denken?
Was bringt es mir,
Vielleicht Tag für Tag immer wieder denselben Gedanken nachzuhängen?
Fühlt es sich gut an?
Vielleicht eher nicht?
Wenn die Sorgen damit zusammenhängen,
Dass eventuell etwas in deiner Zukunft eintritt,
Was du nicht haben möchtest,
Dann hast du diese Gedanken,
Obwohl es vielleicht gar nicht in dein Leben kommt.
Belastest dich möglicherweise immer wieder und wieder,
Obwohl du eigentlich gar nicht weißt,
Ob etwas wirklich so schlimm wird.
Frag dich einmal ganz ernst,
Was bringt mir meine Sorge?
Gibt es irgendeinen richtigen Grund,
Weshalb es Sinn macht,
Sich Sorgen zu machen?
Lass diese Frage auf dich wirken,
Wenn du für dich entschieden hast,
Dass du deine Sorge loslassen möchtest.
Ganz einfach,
Weil es dir nichts bringt,
Dir darüber Gedanken zu machen.
Weil es dir möglicherweise wehtut oder Angst macht oder einfach,
Dass es nichts dazu beiträgt,
Dass es so wird,
Wie du es in Wahrheit möchtest.
Treffe innerlich für dich die Entscheidung,
Ich möchte meine Sorge jetzt loslassen.
Es ist in Ordnung,
Dass sie da war,
Dass sie mich begleitet hat.
Aber jetzt lasse ich sie los.
Es tut mir nicht gut,
Mich immer und immer wieder mit ihr zu beschäftigen.
Es hat keinen richtigen Zweck in meinem Leben.
Stell dir jetzt also vor,
Wie du vor einem Gewässer stehst und in diesem Gewässer ist ein kleines Boot und dieses Boot hat Platz für deine Sorge.
Nimm jetzt deine Sorge und packe sie in das kleine Boot hinein.
Vielleicht siehst du eine Gestalt,
Vielleicht ist es eine Gedankenwolke,
Ein paar Wörter.
Wie auch immer deine Sorge aussieht,
Setz sie in das Boot hinein.
Wenn die Sorge in dem Boot drin ist,
Dann verabschiede dich jetzt von ihr.
Nimm Abschied.
Sag ihr,
Dass es okay ist,
Dass sie dich begleitet hat,
Aber nun möchtest du alleine deinen Weg weitergehen.
Sag ihr all das,
Was du vielleicht ihr noch sagen möchtest und wenn du soweit bist,
Dann gib dem Boot einen liebevollen Schubs und sieh,
Wie es langsam vom Ufer abtreibt.
Ganz langsam,
Immer weiter und weiter von dir weg.
Sieh dem Boot und deiner Sorge nach,
Wie es immer kleiner und immer kleiner wird,
Wie sich die Sorge immer weiter von dir entfernt,
Immer weiter und immer weiter und umso weiter sie von dir weg ist,
Spür,
Wie viel leichter dir ums Herz wird,
Spür die Erleichterung,
Die sich in deinem Körper ausbreiten darf.
So darf es sich anfühlen,
Eine Sorge loszulassen.
Sie weiter und weiter aufs Gewässer treiben zu lassen,
Bis sie langsam so klein wird,
Dass du sie kaum noch sehen kannst,
Bis sie schließlich am Horizont verschwindet.
Spür nach in deinem Körper,
Spür nach,
Wie es dir geht,
Was sich vielleicht verändert hat.
Es ist Leichtigkeit,
Die sich in dir ausbreiten darf,
Wie ein schwerer Stein,
Der dir vom Herzen gefallen ist.
Du hast Platz gemacht für gute,
Positive Gedanken,
Die dir gut tun,
Die dir Freude machen.
Du darfst diesen Platz jetzt füllen mit einem schönen Gedanken.
Welcher schöne Gedanke kann an die Stelle deiner Sorge kommen?
Geh einmal in dich,
Denke kurz nach,
Vielleicht etwas,
Auf das du dich freust,
Hoffnung auf schöne Dinge,
Die in dein Leben treten,
Und Dankbarkeit für das,
Was schon da ist.
Lade einen wohltuenden,
Angenehmen Gedanken in dein Leben ein,
Lass diesen Gedanken dann immer größer werden,
Sich immer mehr und mehr in deinem Körper verteilen und mit ihm ein wunderschönes,
Angenehmes,
Leichtes Gefühl.
Lass dieses leichte Gefühl durch deinen ganzen Körper zirkulieren,
Lass es sich ausbreiten,
Bis in deine Fingerspitzen,
Bis in deine Fußspitzen,
Bis in deine Haarspitzen,
Und wenn du möchtest,
Dann zaubere ein wunderschönes Lächeln auf dein Gesicht,
Ein leichtes Lächeln von Dankbarkeit und Glück,
Von Freude durch deinen schönen Gedanken,
Im dann nochmal ein paar tiefe,
Kräftige Atemzüge,
Atme tief ein und wieder aus,
Noch ein paar mal in deinem Tempo,
Ein und wieder aus,
Und wenn du dann soweit bist,
Dann öffne deine Augen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (693)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
