
Meditation für den Umgang mit schwierigen Gefühlen
Frustration, Wut, Enttäuschung, Traurigkeit - all diese Gefühle sind Bestandteil unseres Alltags. Und auch, wenn wir sie oft nicht haben wollen, haben alle von ihnen ihre Berechtigung, ihre eigene Aufgabe. Diese geführte Meditation hilft dir, auf eine achtsame und lindernde Weise mit einem schwierigem Gefühl umzugehen.
Transkription
Diese Meditation hilft dir auf eine achtsame Weise mit deinen Gefühlen umzugehen.
Sie kann dich dabei unterstützen,
Vom Denken wieder mehr ins Fühlen zu kommen und bewussten Raum für deine Emotionen zu schaffen.
Denn wenn wir für unsere Gefühle da sind,
Dann hat das eine lindernde und beruhigende Wirkung.
Finde eine bequeme Sitzposition oder leg dich entspannt auf den Rücken hin.
Leg deine Hände entweder neben deinem Körper ab oder auf deinen Oberschenkeln und dann schließe gerne die Augen.
Lass den Bereich rund um die Augenpartie einmal weich werden,
Nimm hier so ein bisschen mehr die muskuläre Anspannung raus.
Und dann nimm dir hier einen Moment,
Um wahrzunehmen,
Wie dein Körper sich gerade anfühlt.
Vielleicht spürst du die Kontaktflächen deines Körpers mit der Unterlage,
Vielleicht einzelne Körperpartien,
Körperteile oder feinere Körperempfindungen.
Scan einmal ganz intuitiv durch deinen Körper durch und alles,
Was du jetzt gerade wahrnimmst,
Ist genauso richtig,
Wie es ist.
Dann bring die Aufmerksamkeit zu deiner Atmung,
Mit jeder Einatmung nimm wahr,
Dass du einatmest,
Mit jeder Ausatmung nimm wahr,
Dass du ausatmest und beobachte deinen Körper einen Moment,
Wie er ein- und ausatmet.
Und ohne darüber nachzudenken,
Fühle die Bewegung,
Die dein Körper macht,
Wenn du atmest.
Dann kannst du dir einmal vorstellen,
Wie du mit jeder Einatmung etwas mehr inneren Raum schaffst,
Mehr Weite und mit jeder Ausatmung wieder etwas mehr entspannen kannst,
In der Ruhe ankommst.
Einatmung,
Mehr Raum schaffen,
Ausatmung,
Ruhe,
Entspannung.
Und vielleicht ist da ein nicht ganz so einfaches,
Vielleicht ein schwieriges Gefühl,
Das dich heute begleitet hat,
Ausgelöst vielleicht durch eine Situation oder Gegebenheit,
Die dich traurig,
Ängstlich oder wütend stimmt.
Vielleicht ist da Frustration oder Enttäuschung.
Während du bei deiner bewussten und ruhigen Atmung bleibst,
Bemerke,
Dass dieses Gefühl da ist und benenne es innerlich einmal.
Hallo Wut,
Hallo Traurigkeit,
Hallo Frustration.
Ich sehe,
Dass du da bist.
Und dann atme einen Moment mit diesem Gefühl.
Nimm wahr,
Wo es sich körperlich bemerkbar macht.
Vielleicht bemerkst du es im Bauch oder Herzraum,
Im Rachen,
In den Händen oder in einem anderen Körperteil.
Wie fühlt es sich an?
Wie groß oder klein ist es?
Erforsche dieses Gefühl einen Moment,
Ohne irgendetwas verändern zu wollen.
Und dann stell dir auch jetzt hier vor,
Wie du mit jeder Einatmung mehr Raum schaffen kannst für dieses Gefühl und mit jeder Ausatmung etwas mehr Ruhe reinbringen kannst.
Wenn du magst,
Bring eine Hand auf deinen Bauch,
Leg die andere Hand darüber und atme einen Moment.
Atme ein,
Bemerke,
Wie dein Bauch sich hebt,
Der Brustkorb sich weitet,
Die Schultern sich vielleicht mitbewegen und atme aus,
Löse dich etwas mehr von der Anspannung.
Mach das einen Moment so weiter und atme mit deinem Gefühl,
Um so sanften Raum für deine Emotionen zu schaffen.
Wann immer deine Aufmerksamkeit abschweift oder du dich in Gedanken über dein Gefühl verlierst,
Dann ist es total normal,
Nimm es einfach wahr und bring deine Aufmerksamkeit zurück zu deinem Atemraum.
Auch das ist ein kontinuierlicher Prozess des Erkennens und Annehmen-Könns.
Nimm an der Stelle mal einen etwas tieferen Atemzug,
Ein und aus und für einen weiteren Moment erlaub dir selbst,
Die Dinge jetzt einfach so sein zu lassen,
Wie sie sind.
Dich selbst für diesen Moment so sein zu lassen,
Wie du bist.
Nichts zu tun,
Nichts zu verändern oder zu verbessern.
Alle Gefühle,
Die wir haben,
Sind wertvoll,
Auch die vermeintlich schwierigen.
Wenn wir lernen,
Sie wahrzunehmen und anzunehmen und bewusst zu fühlen,
Dann können sie hilfreiche Infos für uns enthalten.
Sie zeigen uns zum Beispiel,
Was wichtig ist und was nicht,
Was wir brauchen und was nicht.
Bring dir selbst jetzt noch einen kleinen Moment der Wertschätzung gegenüber,
Dafür,
Dass du dich ganz aktiv entschieden hast,
Dich heute um deine Gefühle zu kümmern.
Bring die Aufmerksamkeit einmal in den Raum um dich herum,
Hör die Geräusche,
Die dich umgeben,
Wie klingt dieser Moment jetzt gerade und dann bring etwas Bewegung in deinen Körper.
Du kannst den Kopf von Seite zu Seite rollen,
Die Arme einmal über den Kopf strecken oder die Bewegung machen,
Die sich jetzt gerade gut anfühlen.
Öffne langsam deine Augen und nimm zum Abschluss dieser Meditation nochmal bewusst wahr,
Wie du dich jetzt fühlst.
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