
Gewahrheitsmeditation II ohne Körper
by Hajo Michels
Diese beginnt wie die GewahrheitsMeditation I «mit Körper», Schritte 1. bis 11.; allerdings wird noch der Körper aufgelöst. Je öfter und länger du in diesem Zustand bleiben kannst, desto ruhiger wird auf Dauer dein Geist. Alle weiteren Meditationen gehen von einer dieser beiden Meditationen aus.
Transkription
Gewahrheitsmeditation 2 ohne Körper.
Diese beginnt wie die Gewahrheitsmeditation 1 mit Körper,
Schritte 1 bis 11.
Allerdings wird noch der Körper aufgelöst.
Nimm deine Gedanken in deinem Kopf wahr.
Achte darauf,
Dass es eine Instanz gibt,
Die Gewahrheit,
Welche diese Gedanken wahrnimmt.
Du kannst dies in Form einer Mütze oder Farbe im Kopf sehen,
Welche die Gedanken beobachtet.
Es kann aber auch eine Person oder ein Tier sein,
Welches als die Gewahrheit erscheint.
Wenn Gedanken auftauchen,
So lass sie einfach wieder,
Wie eine Welle oder Gisttropfen wieder in den Ozean zurücksinkt,
In deinen Geist,
Deine Gewahrheit zurücksinken.
Es gibt nichts mit diesen Gedanken zu tun,
Außer sie wieder zurücksinken zu lassen.
Erlaube der Gewahrheit nur ganz langsam in deinen Hals hinunter zu sinken,
So wie ein Blatt langsam zu Boden fällt.
Dabei nimmst du deinen Kopf und Hals von innen wahr.
Lass deine Gewahrheit weiter herab sinken bis in den oberen Brustkorb.
Nimm diesen von innen wahr.
Spüre deine Lungen und dein Herz.
Erlaube deiner Gewahrheit nun im Rücken auf Höhe deines Herzens aus deinem Körper auszutreten.
Wenn das nicht gelingt,
Versuche eine kleine Öffnung hinten auf Höhe deines Herzens zu spüren und lasse deine Gewahrheit dort austreten.
Gestatte der Gewahrheit,
Sich ganz um dich herum auszubreiten,
Wirklich überall,
Also vorne,
Hinten,
Oben,
Unten,
Rechts und links.
Du bist nun im Zustand der räumlichen Gewahrheit.
Erlaube deiner Gewahrheit,
Sich auszudehnen,
Also über die Zimmer- und Hausgrenze hinaus,
Soweit du magst.
Als nächstes gestatte deiner Gewahrheit,
Sich selbst wahrzunehmen.
Du kannst das vielleicht erfahren,
Indem du die Gewahrheit als Ozean um dich herum wahrnimmst,
Aus dem Luftblasen aufsteigen,
Welche es der Gewahrheit ermöglichen,
Sich selbst wahrzunehmen.
Oder du siehst,
Wie sich die Farbe des Ozeans verändert und von einer anderen Farbe durchdrungen wird.
Dein Gewahrsein der Gewahrheit ist nun im Raum um dich herum verteilt.
Du bist nun im Zustand Gewahrsein der Gewahrheit.
Nun betrachte dich von außen.
Siehst du deinen Körper oder bist du dir seiner Gewahr?
Suche nun in deinem Körper nach dem Teil,
Der dein Ego ist.
Du nutzt vielleicht eine Art Scanner und untersuchst deinen Körper von oben bis unten und wieder zurück.
Du wirst keinen Teil,
Der Ego ist,
Finden,
Also brauchst du in diesem Zustand deinen Körper nicht.
Erlaube dir nun,
Deinen Körper aufzulösen.
Du kannst das vielleicht tun,
Indem du ihn wieder mit dem Scanner abtastest und sich der Körper dabei auflöst.
Sobald sich dein Körper vollständig aufgelöst hat,
Können sich der Raum,
Der vorher dein Körper war,
Und der Rest des Raumes mischen.
Das ist,
Als ob man eine Vase zerschlägt und die Luft innen sich mit derjenigen außen mischt.
Du kannst es vielleicht in Form von Farben sehen,
Wenn sich der Außen- und Innenraum vermischen.
Erlaube deiner Gewahrheit,
Sich auszudehnen,
Also über die Zimmer- und Hausgrenze hinaus,
Soweit du magst.
Ruhe in diesem Zustand,
Solange du magst.
Je öfter und länger du in diesem Zustand bleiben kannst,
Desto ruhiger wird auf Dauer dein Geist werden.
Alle weiteren Meditationen gehen von einer dieser beiden Meditationen aus.
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