
Angeleitete Gewahrheitsmeditation I mit Körper & Erfahrung des „Gewahrsein der Gewahrheit“
by Hajo Michels
In dieser Meditation wirst du angeleitet, dass deine Gewahrheit deinen Körper verlässt und sich ihrer selbst gewahr wird, also das „Gewahrsein der Gewahrheit“, was letztendlich die „Natur des Geistes“ ist. Es kann hilfreich sein, wenn man die Übung „00 Unterschied ...“ oder „01 Gewahrheits ...“ oder „02 ...“ schon gemacht hat. Das Ziel dieser Meditationsreihe ist es in den von Buddhisten sogenannten Zustand der „Natur des Geistes“ zu gelangen. Die Hindus nennen ihn „Turiya“, die Sufis „Tauhid“, in der Christlich-Jüdischen Tradition redet man von „Unio Mystica“. In der modernen spirituellen Literatur wird er als Quantumfeld, Quantenbereich, Null-Feld, Urbewusstsein, reines Bewusstsein oder kosmisches Bewusstsein bezeichnet. Allerdings zeigen die wenigsten Traditionen klar auf wie man direkt dorthin gelangt. Die Non-Duality Gewahrheitsmeditationen zeigen den direkten Weg zu diesen Zuständen.
Transkription
Willkommen zur Gewahrheitsmeditation 1 mit Körper.
Vielleicht hast du schon eine der vorherigen Gewahrheitsmeditationen gemacht oder Übungen und es ist gut,
Wenn du den Unterschied zwischen Gewahrheit und Aufmerksamkeit kennst,
Damit dir diese Meditation den größten Nutzen bringt.
Setz dich einfach bequem und nach Möglichkeit aufrecht hin,
In Meditationshaltung,
Vielleicht aber auch auf einem Stuhl.
Such einfach aufrecht und entspannt zu sitzen und atme tief und entspannt in den Bauch und erlaube dir nun,
Die Gedanken in deinem Kopf wahrzunehmen.
Merke einfach,
Wie in deinem Kopf Gedanken fließen,
Aufsteigen und lass sie einfach ziehen oder lass sie einfach wieder zurücksinken aus dem Geist,
Aus dem sie am Po gestiegen sind.
Erlaube dir deine Gedanken wahrzunehmen und kehre einfach immer wieder zum Atem zurück.
Lasse die Gedanken los und lass sie ziehen oder zurücksinken und vielleicht kannst du schon jetzt diese Instanz in deinem Kopf wahrnehmen,
Die Gewahrheit,
Die alles registriert,
Die alles mitbekommt,
Die deine Gefühle,
Deine Gedanken,
Deine Emotionen und deine Körperwahrnehmung alles registriert und überwacht.
Manchmal nimmt man die Gewahrheit einfach so wahr.
Andere erleben sie in Form einer Farbe,
Die sich im Kopf ausdehnt oder erleben sie in Form einer Mütze oder Kappe.
Wie auch immer erlaube dir jetzt deine Gewahrheit wahrzunehmen.
Die Instanz,
Die alles registriert,
Was in dir geschieht.
Wenn du soweit bist,
Wenn du die Wahrheit wahrgenommen hast,
Dann kannst du dir vielleicht schon jetzt erlauben,
Sie sinken zu lassen,
Hinein in deinen Kopf,
Einfach hinunter sinken lassen und deinen ganzen Kopf in seiner Komplexität wahrzunehmen.
Nimm deinen ganzen Kopf wahr mit deiner Gewahrheit,
Wie die Gewahrheit ihn ausfüllt.
Lass sie einfach in deinen ganzen Kopf sinken,
Die Gewahrheit.
Nimm deinen ganzen Kopf in seiner Komplexität wahr mit deiner Gewahrheit und dann kannst du ihr vielleicht jetzt schon erlauben,
Weiter zu sinken.
Einfach zu sinken wie ein Blatt,
Das vom Baum fällt,
Sinkt deine Gewahrheit in deinen Hals.
Und du kannst den Hals in seiner Komplexität wahrnehmen,
Mit den Muskeln,
Mit der Luftröhre,
Mit der Speiseröhre,
Die Adern,
Die Knochen.
Nimm deinen Hals mit deiner Gewahrheit wahr und du kannst dir nun erlauben,
Deine Gewahrheit weiter sinken zu lassen,
In deinen Brustkorb.
Erlaube deiner Gewahrheit,
In den Brustkorb zu sinken und den ganzen Brustkorb wahrzunehmen.
Nimm die Lungen,
Nimm das Herz wahr,
Nimm dein Rückgrat wahr,
Den Brustkorb mit seinen Knochen,
Adern.
Nimm wahr,
Wie dein Herz schlägt,
Deine Lungen sich ausdehnen und zusammenziehen,
Dein Brustkorb sich hebt und senkt.
Nimm all dies in seiner Komplexität mit deiner Gewahrheit wahr,
Die jetzt deinen ganzen Brustkorb ausfüllt,
Du ihn wahrnimmst.
Erlaube dir,
Deinen gesamten Brustkorb wahrzunehmen,
Sei dir deines Brustkorbes gewahr.
Und du kannst dann eine Öffnung hinter deinem Herzen wahrnehmen,
Aus der du deiner Gewahrheit gestattest,
Aus deinem Körper auszutreten.
Lass sie einfach hinaus fließen,
Aus dieser Öffnung hinter deinem Herzen,
In den dich umgebenden Raum.
Lass sie fließen,
Einfach hinaus fließen und dich komplett umgeben.
Lass sie hinaus fließen,
Wie aus einem Gefäß,
Aus dem man unten eine Stöpsel zieht,
Das Wasser einfach hinaus fließt.
So erlaube deine Gewahrheit,
In den dich umgebenden Raum zu fließen.
Du spürst und erkennst deine Gewahrheit jetzt auch außerhalb deines Körpers,
Wie sie vorne und hinten,
Links und rechts,
Oben und unten,
Dich komplett umgibt.
Vielleicht nimmt sie auch schon den ganzen Raum ein,
In dem du dich befindest.
Und wenn du soweit bist,
Dann kannst du vielleicht erkennen,
Dass deine Gewahrheit sich allmählich ihrer selbst gewahr wird.
Manchmal sieht man dabei eine Farbveränderung in der Gewahrheit.
Manchmal ist es auch wie ein Ozean,
Aus dem Luftbläschen aufsteigen,
So dass die Gewahrheit sich ihrer selbst gewahr wird.
Die Gewahrheit wird sich ihrer selbst bewusst,
Erkennt sich selbst.
Erlaube dir einfach,
Dass dies geschieht und wenn du soweit bist,
Dann erlaube dir auch,
Alle Visualisierungen loszulassen.
Lasse alle Visualisierungen los,
Alle Bilder los und ruhe einfach in diesem Zustand.
Und ich werde jetzt eine Minute schweigen,
Den Ruhe in diesem Zustand verweilen kannst und dich dann wieder zurückholen.
Oder du kannst auch jetzt schon die Aufnahme abschalten und einfach solange du möchtest in diesem Zustand ruhen.
Und du kannst dir nun erlauben,
Wieder mit deiner Gewahrheit zurück in deinen Körper zu kommen,
Tief ein- und auszuatmen,
Dich allmählich beginnen,
Wieder zu bewegen und wieder ganz hier und jetzt in deinem Körper anzukommen.
Die Meditation ist hiermit beendet.
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