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Selbstmitgefühlspraxis für Eltern (CH-DE)

by MoMento Swiss | Achtsamkeit in Schule & Familie

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Bewertet
5
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Eine kurze Achtsamkeitspraxis mit Fokus auf Selbstmitgefühl, welches wir spezifisch in unserer Rolle als Eltern zur Unterstützung kultivieren können. Speziell geeignet für Eltern, die eines der MoMento-Trainings absolvieren.

Transkription

Praxis,

Selbstmitgefühl Ich lade dich ein,

Deine Augen zu schliessen oder den Blick nach oben ca.

1m vor dich hin zu richten.

Wenn du magst,

Kannst du deine Hände dann einfach mal ineinander hinlegen und nachspüren,

Wie sich das anfühlt,

Dass sich die beiden berühren.

Vielleicht möchtest du auch mit den Fingern die andere Hand etwas erkunden,

Damit du diese Feinberührungen etwas besser wahrnehmen kannst.

Vielleicht kitzelt es auch ein bisschen.

Schau einfach,

Dass das Erkunden für dich angenehm ist.

Wenn du willst,

Kannst du auch noch die Hand wechseln und dir nur mal etwas Gutes tun mit dieser kleinen Handmassage oder dem Ausstreichen der Finger.

Und dann lege deine beiden Hände aufs Herz.

Vielleicht magst du auch deine beiden Daumen ineinander verschränken,

Sowie die Flügel und die Position auf deinen Brustraum legen.

Möglicherweise bietet dir das etwas mehr Halt und Sicherheit.

Du kannst dir natürlich auch eine andere Haltung ausdenken,

Wo deine Hand hingehen könnte und dir etwas Gutes tun kann.

Frag dich ganz liebevoll,

Was dir jetzt gerade gut tun würde.

Wie fühlt sich das an?

Dann lade ich dich ein,

Deine Hände aneinander hinein zu reiben,

Dass es ganz warm wird zwischen den Händen.

Und du schickst dann diese Wärme an irgendeiner Körperstelle,

Wo du das Gefühl hast,

Die könnte es jetzt wirklich drinnen brauchen,

Ein bisschen Wärme geschenkt überzubringen.

Wiederhole das sicher noch zweimal.

Schenke dir nochmal an irgendeiner Stelle ein bisschen Wärme und eine Zuneigung für dich selber.

Dann lege deine Hände zurück an einen Ort,

Wo es für dich bequem ist,

Wo du schön entspannt sitzen kannst.

Und erinnere dich an eine Situation,

Die für dich schwierig oder belastend war.

Vielleicht ist es auch ein kleiner Ärger der Woche,

Eine Ungerechtigkeit.

Dann führe dir diese Situation nochmal ganz genau vor die Augen.

Was hat dich dabei beschäftigt?

Was war das,

Was dich so unangenehm,

Komisch angefühlt hat?

Vielleicht kannst du dir auch den Ort oder Personen,

Die dort beteiligt waren,

Nochmal ganz genau vorstellen.

So wie wenn ein innerer Film von deinen Augen abspielen würde.

Wenn du dich an diese Situation erinnerst und dich da so hineindenkst,

Wo im Körper spürst du das Unwohlsein am besten?

Vielleicht im Bauch,

In der Brust oder im Nacken.

Oft merken wir im Alltag nicht,

Dass etwas schwierig für uns ist.

Dann nimm dir jetzt die Zeit,

Um dir einzugestehen,

Dass das eine schwierige Situation für dich war.

Du kannst dir zum Beispiel sagen,

Ja,

Das ist schwierig auszuhalten.

Oder,

Das ist eine schwierige Situation für mich.

Oder,

Das ist eine schwierige Situation für dich.

Sich einzugestehen,

Dass etwas weh tut und das freundlich und liebevoll zu erkunden und anzunehmen,

Auch das ist Achtsamkeit.

Vielleicht hast du auch noch einen anderen passenden Satz für dich zu dieser Situation.

Das ist Stress,

Das fühlt sich nicht gut an.

Nimm dir einen Moment Zeit,

Um den passenden Satz für dich zu finden.

Und dann versuch dich mit dem gemeinsamen Menschsein zu verbinden.

Mach dir bewusst,

Dass alle Menschen von Zeit zu Zeit leiden und es schwierig haben.

Du bist mit deinem Schmerz nicht allein.

Es gehört zum Leben dazu,

Dass wir uns Herausforderungen stellen müssen.

Auch dafür kannst du einen passenden Satz suchen,

Wie zum Beispiel,

Ich bin nicht allein.

Andere Menschen erleben auch so schwierige Situationen.

Oder vielleicht,

Leiden und Unwohlsein gehört zum Leben dazu.

Es ist wichtig,

Uns immer wieder daran zu erinnern,

Dass Leiden etwas Universelles ist und alle Leiden zu haben.

Aber es ist nicht für jede Bevölkerungsgruppe gleich.

Du kannst dann,

Wenn du magst,

Deine Hand nochmals aufs Herz legen,

Mit so einem kleinen sanften Druck,

Damit du diese Wärme und diese freundlichen Gesten wirklich nachspüren kannst.

Du kannst dir vielleicht auch nochmals einen Wunsch aussprechen zu dieser Situation.

Zum Beispiel,

Ich hoffe,

Dass ich in der nächsten Zeit,

Zum Beispiel,

Ich hoffe,

Ich kann mit dieser Situation freundlich mit mir umgehen.

Finde einen anderen Satz,

Der für dich am passendsten ist.

Was würde dich trösten?

Beruhigen oder gar ermutigen?

Vielleicht wäre es auch gut zu hören,

Ich hoffe,

Ich kann mir geben,

Was ich brauche.

Oder,

Ich hoffe,

Ich kann gut für mich sorgen.

Oder,

Nein,

Ich werde mich nicht verletzen lassen.

Und falls es dir schwerfällt,

Einen Wunsch für dich selber zu finden,

Dann denke an eine Freundin oder einen Freund von dir.

Die in dieser Situation stecken würde,

Wie du jetzt gerade bist.

Und was würdest du ihm oder ihr wünschen?

Du darfst diese Sätze auch mehrere Mal wiederholen,

Damit sie so richtig in deinem Herzen ankommen können.

Wenn du magst,

Kannst du zum Schluss nochmals die Hände aneinanderreiben.

Und sie nochmals auf den Herzensraum oder an den Ort,

Wo für dich jetzt gerade am wichtigsten ist,

Die Wärme legen.

Wiederhole das für dich so viele Male,

Wie es sich gut anfühlt.

Und komm dann langsam zurück in den Alltag.

5.0 (3)

Neueste Bewertungen

Matthias

November 21, 2024

Wunderbar angenehme Selbstmitgefühlspraxis, vielen Dank!

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