
Achtsamkeitsmeditation für die Sinne
Dieses ist eine Meditation für unsere Sinnesorgane (Geruchssinn, Hörsinn, Haut, Geschmackssinn). Nur auf die Augen werden wir uns nicht konzentrieren, denn im Alltag werden wir von allen Seiten mit visuellen Reizen ständig überflutet. Daher ist es sehr entspannend, die Augen einfach mal für eine kurze Zeit zu schließen und uns stattdessen auf die anderen Sinneswahrnehmungen zu konzentrieren. Diese Meditation hilft Dir dabei, komplett im Moment zu sein, Deine Sinne und die Konzentration zu schulen.
Transkription
Hallo und willkommen zu dieser Achtsamkeitsmeditation für die Sinne.
Ich werde euch jetzt durch diese Meditation leiten.
Finde eine bequeme Art und Weise zu sitzen,
Zum Beispiel auf einem Stuhl oder auf einem Meditationskissen mit gekreuzten Beinen oder auch gerne im Halblotus oder im Lotussitz,
Falls das für dich bequem ist.
Wichtig ist,
Dass du deine Wirbelsäule gerade halten kannst,
Ohne dich dabei sehr anstrengen zu müssen.
Denn wenn du die ganze Zeit nur denkst,
Oh es tut hier weh und es zieht dort,
Dann kannst du dich nicht auf die Meditation einlassen.
Es ist also wichtig,
Dass du wirklich eine für dich bequeme Art und Weise findest,
Zu sitzen.
Du kannst dich auch gerne dabei an eine Wand anlehnen,
Wenn das hilft.
Wichtig ist,
Dass der Rücken gerade sein kann,
Schultern leicht zurückgerollt,
Die Brust ist offen,
Sodass du gleichmäßig leicht atmen kannst.
Auch solltest du in einem Raum sein,
In dem es ruhig ist für die Zeit der Meditation.
Keine Unterbrechungen,
Niemand kommt rein,
Das Telefon ist ausgeschaltet.
Wenn du jetzt also deine Meditationsposition gefunden hast,
Kannst du deine Augen schließen und konzentriere dich zuerst auf deinen Körper,
Deinen physikalischen Körper.
Wie fühlst du dich gerade?
Wie fühlen sich deine Füße an,
Deine Beine,
Die Hüften,
Deine Hände und deine Arme?
Wie fühlt sich dein Rücken an,
Deine inneren Organe,
Deine Brust,
Deine Schultern,
Dein Gesicht und der ganze Kopf?
Es ist wie eine kurze Inventur.
Du musst nichts ändern,
Alles ist gut,
So wie es ist.
Dann konzentriere dich auf deinen Atem.
Wie atmest du gerade in diesem Moment?
Fällt es dir leicht?
Atmest du tief,
Gleichmäßig?
Auch hier besteht kein Bedarf zur Änderung.
Einfach nur beobachten,
Wie der Atem automatisch fließt.
Das Einatmen und das Ausatmen.
Und nun konzentriere dich auf deine Ohren,
Auf den Hörsinn.
Was kannst du jetzt gerade hören?
Erst mal die Geräusche,
Die weiter weg sind und dann die Geräusche,
Die näher an dir dran sind.
Absolute Konzentration auf deinen Hörsinn.
Was nimmst du mit deinen Ohren gerade wahr?
Und dann atme tief ein und langsam wieder aus.
Und konzentriere dich nun auf deinen Geschmacksinn,
Deinen Mund,
Deine Zunge.
Wie fühlt sich dein Mund in diesem Moment an?
Ist er trocken oder eher feucht?
Was kannst du mit deiner Zunge ertasten im Mund?
Und welchen Geschmack hast du gerade im Mund?
Und jetzt atme wieder tief ein und langsam aus.
Und konzentriere dich nun auf deine Nase,
Deinen Geruchsinn.
Was kannst du in diesem Moment riechen?
Welche Gerüche nimmst du wahr?
Absolute Konzentration auf deine Nase und den Geruchsinn.
Atme wieder tief ein und langsam aus.
Und konzentriere dich nun auf deine Haut,
Das größte Sinnesorgan,
Das wir haben,
Die Haut.
Wie fühlt sich deine Haut in diesem Moment an?
Kannst du die Kleidung auf deiner Haut spüren oder vielleicht einen Luftzug,
Die dir hier Haut berührt?
Was nimmst du mit deiner Haut in diesem Moment wahr?
Ist sie kühl oder ist sie warm?
Juckt es irgendwo?
Atme wieder tief ein und langsam aus.
Und jetzt nimm all diese Sinne noch einmal zusammen wahr.
Deine Ohren,
Der Mund,
Die Nase und deine Haut.
Und dann konzentriere dich wieder auf deinen Atem.
Beobachte deinen Atem,
Wie er durch die Nase eintritt,
Langsam durch die Luftröhre in die Lunge weitergeht und dann denselben Weg wieder hinaus von der Lunge,
Durch die Luftröhre,
Durch die Nase und dann aus den Nasenlöchern kommt der restliche Atem wieder heraus.
Nun spüre noch einmal in deinem Körper,
Wie fühlt sich dein Körper jetzt an?
Hat sich etwas verändert während der Meditation?
Fühlst du dich leicht oder schwer?
Eine kurze Bestandsaufnahme des Körpers.
Reibe nun deine Handflächen aneinander,
Bis du die Wärme und die Energie zwischen deinen Händen spürst.
Und dann bedecke deine Augen mit deinen Händen.
Lass die Wärme deiner Hände in den Körper strömen und langsam nimm die Hände wieder hinunter.
Und du kannst die Augen wieder öffnen und langsam deinen Körper bewegen,
Um den Blutfluss wieder in Schwung zu bringen.
Sanfte Bewegungen der Hände,
Vielleicht die Arme mal über den Kopf heben.
Ein bisschen strecken und dann kannst du langsam wieder aufstehen.
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