
Beruhigende und unterstützende Berührung (MSC)
by Mirjam Luthe
Eine körperliche Berührung ist ein oft einfach zugänglicher und wirkungsvoller Zugang zur Erfahrung von Selbstmitgefühl und Wohlwollen. Forschungsergebnisse bestätigen das. Die Einladung bei dieser informellen MSC-Praxis ist herauszufinden, an welcher Stelle des Körpers sich eine sanfte Berührung beruhigend, umsorgend oder unterstützend anfühlt. Die Augen können dafür ganz oder teilweise geschlossen werden, wenn sich das stimmig anfühlt, um sich ganz mit der inneren Erfahrung zu verbinden.
Transkription
Beruhigende oder unterstützende Berührung.
Einer der Ansätze im achtsamen Selbstmitgefühl besteht darin uns uns selbst auf körperlicher Ebene zuzuwenden.
Das kann durch eine umsorgende oder unterstützende Berührung geschehen.
Eine Berührung die Wohlwollen und Mitgefühl zum Ausdruck bringt.
Und eine simple Körpergeste mit Wohlwollen und Mitgefühl,
Wie die Hand auf dem Herzen,
Kann Einfluss darauf haben,
Wie wir denken und uns fühlen.
Eine Einladung zum Ausprobieren.
Das verbindet uns auch mit allen Säugetieren,
Bei denen körperliche Berührung ein wichtiges Signal für Mitgefühl ist.
Für diese informelle Praxis ist die Einladung,
Mit Anfängergeist und Offenheit hinzuspüren,
An welcher Stelle des Körpers eine sanfte Berührung wirklich beruhigend oder unterstützend sich anfühlt.
Vielleicht ist es hilfreich für diese Praxis,
Die Augen ganz oder teilweise zu schließen.
Das Sitzen,
Spüren oder die Körperhaltung,
Die du gewählt hast.
Vielleicht dich mit dem Kontakt mit dem Boden verbinden über die Füße.
Diese Übung geht auch im Liegen oder im Stehen.
Und dann die Einladung,
Verschiedene Gesten auszuprobieren,
Darin kreativ zu sein,
Einen Moment zu verweilen und hinzuspüren,
Wie sich das anfühlt.
Wir beginnen damit,
Die Handflächen sanft gegeneinander zu drücken.
Vielleicht in leichter Bewegung.
Verschiedene Stellen erspüren,
Wie die Handflächen sich berühren können.
Qualität von Wärme und sanftem oder entschiedenerem Druck zu spüren.
Dann eine Hand in die andere zu legen.
Wechseln,
Mehrmalig umfassen,
Indem eine Hand sich in die andere legt und hinspürt.
Welche Qualität von Unterstützung und beruhigender Berührung ist jetzt gerade hier spürbar.
Dann mal beide Hände auf den Herzbereich legen.
Hände,
Die Körper bühren und Körper,
Der die Hände wie entgegen empfängt.
Wieder Qualität von Temperatur,
Von Intensität des Drucks oder der sanften Auflage der Hände auf dem Herzbereich.
Dann eine Hand mit einer sanften,
Geschlossenen Faust auf das Herz legen und die andere Hand darüber legen,
Wie sie sanft oder auch kraftvoll zum Hüllen und auch da hineinspüren.
Eine Hand auf das Herz legen.
Eine Hand auf dem Herz und eine Hand auf dem Bauch an der Stelle,
Wo intuitiv die Hand auflegen möchte.
Leicht bewusster Atem,
Bewegung im Körper,
Wenn beide Hände auf der Vorderseite ruhen.
Leicht behutsam den Brustkorb ausstreichen,
Kreisbewegungen.
Leicht die andere Hand im Bauchraum,
Sanftes Ausstreichen,
Kreisen.
Beide Hände auf den Bauch legen.
Auch hier die Atembewegung spüren,
Ohne etwas zu verändern.
Spüren der Stelle des Körpers,
Wo die Hände liegen.
Eine Hand an die Wange legen und das Gesicht in beiden Händen halten.
Wenn sich das unterstützend anfühlt,
Vielleicht beruhigend oder auch angenehm,
Einen Moment verweilen.
Vielleicht diese Qualität,
Die spürbar wird,
Genießen.
Die Hände mal an beide Ohrläppchen legen.
Den unteren Bereich der Ohrmuschel legen,
Vielleicht sanft kneten,
Massieren.
Die Hände auf den hinteren Nacken legen.
Vielleicht mal eine Hand überkreuzen,
Die Hand auf die Schulter legen,
Auf der gegenüberliegenden Seite und dahin spüren,
Wo die Handfläche liegen kann.
In Form von Unterstützung.
Unterstützung,
Die wir manchmal von außen erfahren.
Eine Hand auf unsere Schulter,
Die wir uns auch selbst schenken können.
Die Arme überkreuzen und sich selbst behutsam umarmen.
Vielleicht an dieser Stelle die Oberarme streicheln oder sanft massieren.
Die Druckauflage stellen,
Ein wenig verändern,
Um hinzuspüren,
Wo es sich unterstützend anfühlen kann.
Dann sanft der einen Hand den anderen Arm streicheln.
Sanft massieren,
Innen,
Außen,
Unterarm.
Dann beide Hände ineinander in den Schoß legen.
Wärme oder die Qualität der Berührung und Temperatur.
Beide Hände ineinander spüren.
Hände,
Die ruhen.
Nach dem Klang der Glocke noch eine Minute lang oder länger selbst die beruhigende,
Unterstützende Berührung erforschen und zu den Stellen zurückkehren,
Die freudvoll oder unterstützend erschienen.
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