
Atemmeditation zur Beruhigung des Nervensystems
by Anna Hahn
Deine Atmung hilft dir dabei, im gegenwärtigen Moment anzukommen & gleichzeitig Stress & innere Unruhe abzubauen: Denn tiefes und langsames Atmen aktiviert automatisch den Teil deines Nervensystems, der für Entspannung zuständig ist. In dieser geführten Meditation richten wir den Fokus voll und ganz auf deine Atmung. Mit Hilfe kohärenter Atmung, bei der Ein- und Ausatmung gleich lang sind, werden Atmung & Herzschlag synchronisiert, was zu einem Gefühl der Gelassen- & Ausgeglichenheit beiträgt.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du da bist.
Mein Name ist Anna und ich freue mich,
Die nächsten Minuten gemeinsam mit dir den Fokus auf die Atmung zu legen.
Die Atmung ist wirklich ein ganz,
Ganz kraftvolles Tool,
Um einerseits im gegenwärtigen Moment anzukommen,
Denn sobald du den Fokus auf die Atmung richtest,
Hat dein sogenannter Monkey Mind,
Also dein Affengeist,
Dein Verstand,
Nicht mehr die Möglichkeit,
Die ganze Zeit von Ast zu Ast zu springen,
Sondern,
Ja,
Kommt wirklich im gegenwärtigen Moment an,
Im Hier und Jetzt und lässt dich ganz präsent werden.
Und gleichzeitig aktiviert tiefes und langsames Atmen den Teil deines Nervensystems,
Der für Entspannung zuständig ist,
Der sogenannte Parasympathikus.
Und wie das so ist in unserem,
Ja,
Hektischen Alltag,
Kommt ganz oft die Entspannung zu kurz.
Und da kann wirklich Atmen,
Langsames,
Tiefes Atmen helfen.
Es reguliert nämlich den Herzschlag,
Den Blutkreislauf und lässt uns einfach allgemein,
Ausgeglichen und gelassen fühlen.
Wichtig dabei ist,
Dass du durch die Nase atmest.
Im Yoga sagt man,
Die Nase ist zum Atmender und der Mund zum Essen,
Denn die Nase fungiert als,
Ja,
Filter,
Sie befeuchtet,
Sie wärmt die Luft und sie versorgt eben unser ganzes System ideal mit Sauerstoff.
Bei der folgenden Atemmeditation oder auch Atemübung praktizieren wir die kohärente Atmung,
Das heißt,
Wir atmen gleich lange ein und aus und zwar jeweils fünf Sekunden,
Sodass wir auf circa sechs Atemzüge pro Minute kommen.
Ich empfehle dir,
Diese Übung so oft es geht in deinen Alltag einzubauen und so immer wieder kleine Inseln der Entspannung zu schaffen.
Und dann lass uns direkt beginnen.
Setze dich ganz gemütlich hin,
Rolle die Schultern nach hinten,
Schau,
Dass dein Oberkörper schön aufgerichtet ist und wenn du soweit bist,
Dann schließe deine Augen,
Richte den Fokus von außen nach innen und beobachte in einem allerersten Schritt mal deine Atmung.
Nimm einfach mal wahr,
Ohne zu urteilen und zu werten,
Wie dein Atem in diesem Augenblick jetzt gerade fließt.
Fließt er schnell oder langsam,
Tief bis in den Bauch oder eher flach in den Brustraum?
Bleib mit deinem Fokus bei deiner Atmung und beobachte ihn einfach für ein paar Augenblicke.
Und dann versuche jetzt,
Deinen Atem mal ganz anstrengungslos ein bisschen tiefer in den Bauch fließen zu lassen,
Sodass sich deine Bauchdecke hebt und senkt.
Mit dem Einatmen fließt der Atem durch deine Nase,
Den Brustkorb bis nach unten in den Bauchraum.
Deine Bauchdecke hebt sich und mit dem Ausatmen fließt der Atem auf demselben Weg wieder zurück.
Die nächsten Minuten werden wir kohärentes Atmen üben.
Das heißt,
Wir werden auf fünf Sekunden einatmen und auf fünf Sekunden ausatmen.
Versuche die nächsten Augenblicke mit deinem Fokus ganz bei deiner Atmung zu bleiben und meinen Impulsen zu folgen.
Atme durch die Nase ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Atme ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Behalte den Atemrhythmus für die nächsten Minuten bei.
Versuche anstrengungslos fünf Sekunden einzuatmen und fünf Sekunden auszuatmen.
Ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Ein,
Drei,
Vier,
Fünf und aus,
Drei,
Vier,
Fünf.
Und dann löse den Fokus von deiner Atmung.
Lass den Atem ganz anstrengungslos ein- und ausfließen,
Ganz entspannt.
Wenn du soweit bist,
Dann öffne langsam wieder deine Augen.
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