
Atemanker
Wir sind immer sehr viel im Außen — wir sehen, tasten, schmecken. Mit dieser einfachen Meditation richten wir den Blick nach Innen und schauen, was in uns so alles los ist. Dafür nutzen wir den Atem, der immer da ist, immer im Hier und Jetzt. Setze oder lege dich bequem hin, um deinen Körper gut spüren zu können.
Transkription
Hallo und schön,
Dass du da bist,
Dass du Meditationen mal ausprobieren möchtest.
Und das ist jetzt nur eine ganz kleine Mini-Übung für dich,
Da brauchst du überhaupt gar nichts mitbringen außer dich selbst und du kannst dich bequem hinsetzen,
Wie du gerne möchtest und dann kannst du deine Augen schließen und wir möchten den Blick jetzt einmal nach innen richten,
Wir sind ja ganz viel immer im Außen und sehen und fühlen und tasten und schmecken und jetzt wollen wir einmal den Blick nach innen richten und schauen was da eigentlich alles so los ist.
Genau,
Deine Augen sind also geschlossen,
Du kannst nochmal tief durchatmen,
Wenn du möchtest,
Nochmal ganz tief einatmen und ganz genüsslich wieder ausatmen und dann kannst du einmal deinen Körper versuchen zu spüren,
Das ganze Gewicht,
Was der Boden für dich trägt und wir wollen uns jetzt mal den Atem anschauen und das machen wir,
Weil es in der Meditation immer ein Meditationsobjekt gibt,
Das bedeutet,
Wir möchten unsere ganze Aufmerksamkeit auf eine Sache oder ein Ding lenken und der Tradition nach ist es der Atem.
Warum der Atem?
Weil wir einfach wissen,
Dass der Atem ganz zuverlässig ist und dass der immer da ist und dass der halt auch immer im Jetzt stattfindet und wenn wir mit unserer Aufmerksamkeit beim Atem sind,
Dann befinden wir uns also geistig auch im Hier und Jetzt und das hört sich erstmal ganz einfach an und wir schauen mal,
Wie gut das schon klappt und was dann vielleicht sonst noch so alles passiert.
Genau,
Du sitzt also gemütlich da,
Hast deine Augen geschlossen und kannst jetzt mal in deinen Körper reinspüren,
Wo du den Atem gut wahrnehmen kannst.
Ich lasse da jetzt einmal kurze Pausen dazwischen,
Dass du dann genug Zeit hast,
Dich in den Körper reinzuspüren und vielleicht findest du ja sofort eine Körperstelle,
Wo du einfach merkst,
Aha,
Da verändert sich irgendwas,
Wenn ich einatme und wenn ich ausatme und das schon geklappt hat,
Dann ist das super und wenn nicht,
Dann möchte ich dir gerne noch drei Möglichkeiten vorstellen,
Wo man den Atem ganz gut wahrnehmen kann und wo du dann einfach mal für dich ausprobieren kannst,
Welches für dich einfach die beste Stelle ist.
Und das ist als erstes der Atem an der Bauchdecke,
Da kannst du mal schauen,
Ob du merkst,
Wenn der Einatmen kommt,
Wie die Bauchdecke sich hebt und wenn du ausatmest,
Wie die Bauchdecke sich wieder senkt.
Und wenn es dir hilft,
Kannst du auch gerne ein oder beide Hände auf den Bauch legen und wichtig ist,
Dass du den Atem ganz natürlich fließen lässt,
Der muss jetzt also nicht besonders tief sein oder irgendwie gesteuert,
Sondern einfach wie er kommt und geht auf natürliche Weise.
Wenn sich das für dich schon gut und richtig anfühlt,
Dann kannst du gerne dort bleiben und den Atem weiter beobachten und wenn du gerne noch mal was anderes ausprobieren möchtest,
Dann kannst du mal schauen,
Wie sich der Atem im Brustkorb anfühlt,
Wie der Brustkorb da sich bewegt,
Wenn du einatmest,
Wie er sich weitet und wenn du ausatmest,
Wie der Brustkorb sich senkt,
Die Lungen wieder zusammenziehen und du kannst also den Atem beobachten und vielleicht merkst du ja schon,
Ob dir das eher leicht oder schwer fällt.
Dann schlage ich dir noch eine dritte Option vor,
Wo du den Atem ganz gut beobachten kannst und das wäre an der Nase und zwar da auch,
Wie die Luft in die Nasenlöcher einströmt,
Wenn du einatmest und wie die Luft wieder rausströmt,
Wenn du ausatmest.
Ein und aus und dann,
Wenn du die drei Punkte für dich ausprobiert hast,
Gehe ich jetzt mal zu dem Punkt hin,
Der für dich am stimmigsten war,
Wo du den Atem am besten wahrnehmen konntest und wo du dich mit wohl gefühlt hast und dann verweile da noch für ein paar Atemzüge und beobachte einfach.
Dann beenden wir jetzt gleich die kleine Übung.
Du kannst deine Augen wieder öffnen und ich hatte dich ja schon gefragt,
Ob es dir leicht gefallen ist oder schwer,
Dann mit der Aufmerksamkeit beim Atmen zu bleiben und vielleicht ist dir ja aufgefallen,
Dass es gar nicht so einfach war,
Weil dann doch immer wieder Gedanken einem in die Quere kommen und fragen,
Ob man das jetzt richtig macht und Zweifel oder sich auch fragt,
Ist das jetzt wirklich was für mich oder sollte ich nicht lieber joggen gehen.
Dann,
Wenn du das gemerkt hast,
Dann hast du alles richtig gemacht,
Weil ganz genau darum geht es,
Nämlich zu bemerken,
Wann der Geist wegwandert,
Wann bin ich in Gedanken verloren,
Wann folge ich vielleicht auch diesen Geschichten,
Wann verliere ich mich in diesen Geschichten und dann die Übung,
Also die Meditation ist,
Den Geist immer wieder zurück ins Hier und Jetzt,
Also zu deinem Atem zu führen.
Super,
Dann ist die erste Übung damit abgeschlossen.
Schön,
Dass du mitgemacht hast und ich freue mich,
Von dir zu hören.
Schreib mir gerne eine E-Mail oder eine Brief.
Bis dann!
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