
Achtsames trinken - Meditieren & Trinken
Teil 6/10 - Meditation im Alltag: Tipps und Tricks. Viel trinken ist wichtig. Aber wie oft, schüttest du Wasser, Tee oder ein anderes Getränk in dich hinein, ohne überhaupt wahrzunehmen, was du da genau machst, wie es dir dabei geht, wie das Getränk schmeckt. Deshalb führe ich dich heute durch eine 'Achtsame-Trink-Meditation'. Was du dafür brauchst: 1 Glas mit einem Getränk deiner Wahl. Wasser oder Tee ist am besten. Du kannst es aber auch gerne etwas anderem probieren. Viel Spaß!
Transkription
Hallo,
Ich bin Magdalena und ich möchte dich heute durch eine Trinkmeditation führen.
Also keine sehr typische Meditation mit einfach nur da sitzen,
Still sein,
Die Augen schließen und ja wirklich ruhig werden,
Sondern wir machen das heute mal ganz praktisch und üben,
Wie wir beim Trinken auch achtsam sein können und meditieren können.
Du brauchst dafür ein Glas Wasser,
Eine Tasse Tee,
Du brauchst auf jeden Fall was zu trinken und ich würde dir empfehlen,
Ein Getränk zu haben,
Was dir gut tut,
Also was dir auch gesundheitlich gut tut.
Dann positionier dieses Glas oder die Tasse mal vor dir,
Sodass du sie gleich gut greifen kannst und du darfst zu Beginn trotzdem mal kurz deine Augen schließen und lass uns mal ein bisschen einstimmen auf diese Trinkmeditation,
Indem wir mal so einen Moment nach innen gehen,
Den Fokus auf unseren Atem richten und uns die Zeit nehmen anzukommen.
Raus aus dem Trubel,
Aus dem Chaos des Alltags,
Wo immer wieder Impulse,
Wahrnehmungen,
Eindrücke auf uns einprasseln und rein in diese Langsamkeit,
In diese Ruhe,
In das Gemächliche und richte hier schon mal deine Aufmerksamkeit auf deinen Mund.
Nur mal spüren,
Wie sich so dein Mund gerade anfühlt.
Ist der gerade sehr feucht?
Ist der vielleicht gerade sehr trocken?
Vielleicht ist da noch ein Geschmack da von dem,
Was du vorher zu dir genommen hast.
Vielleicht ist da aber auch ein ganz neutraler Geschmack.
Kannst du deine Lippen spüren?
Und was machen deine Zähne und ganz konkret deine Zunge?
Wo liegt die?
Vielleicht ist die hoch an den Daumen gepresst.
Dann versuch mal die nach unten zu entspannen.
Die Zunge ist ja letztlich auch ein Muskel und auch ein Muskel,
Den wir mal entspannen dürfen.
Ja und dann darfst du jetzt langsam die Augen öffnen und kannst dich mal deinem Glas oder deiner Tasse Tee widmen,
Die du da stehen hast.
Und dann nimm dieses Gefäß doch erstmal in die Hand.
Gerne mit beiden Händen und ertaste erstmal,
Was das für eine Form hat,
Das Gefäß.
Ist es vielleicht rund?
Ist es eckig?
Möglicherweise kannst du auch schon die Temperatur wahrnehmen,
Die der Inhalt hat.
Ist es warm?
Ist es kalt?
Vielleicht ist es auch lauwarm?
Und neben dem Tasten darfst du jetzt auch mal deine Augen mit einschalten.
Dann beobachte mal das Gefäß.
Vielleicht hat es ein Muster,
Eine bestimmte Farbe.
Beobachte das Gefäß mal so von allen Seiten.
Vielleicht magst du auch mal unter das Gefäß schauen.
Das ist so der Boden.
Hat der eine andere Farbe als der Rand des Gefäßes?
Und dann schau zuletzt mal in das Gefäß hinein.
Welchen Inhalt siehst du da?
Wie ist die Oberfläche von dem Inhalt?
Welche Farbe hat sie?
Sind da vielleicht kleine Bläschen?
Wie ist so diese Oberfläche von der Flüssigkeit,
Die in deinem Glas drin ist?
Und dann halte dein Gefäß mal etwas näher zu deiner Nase und riech mal in das Gefäß hinein.
Was kannst du da wahrnehmen?
Ist der Geruch neutral?
Hat er einen bestimmten Geruch?
Vielleicht kannst du auch da die Temperatur wahrnehmen.
Und dann halte das Gefäß jetzt noch mal für einen Moment in deiner Hand und schließ hier die Augen.
Lass uns mal einen kurzen Check-in,
Eine kurze Bestandsaufnahme machen von dem,
Was wir jetzt schon wahrgenommen haben.
Was macht dein Mund?
Hat sich vielleicht in der Zeit schon was geändert und dein Mund freut sich schon auf die Flüssigkeit,
Die er gleich zu sich nehmen darf?
Oder vielleicht ist er auch noch genauso trocken und fühlt sich noch genauso an wie vorhin.
Und wenn möglich,
Dann nimm jetzt den allerersten Schluck von deinem Getränk mit den Augen geschlossen.
Du kannst sie aber auch gerne ein bisschen öffnen.
Nimm nur einen ganz kleinen Schluck,
Ganz mini Schluck und lass die Flüssigkeit erst mal kurz in deinem Mund.
Nimm auch hier wahr,
Wie fühlt sich das an?
Was verändert das in deinem Mund,
Wenn du da jetzt ein bisschen Flüssigkeit aufnimmst?
Berührt die Flüssigkeit deine Zähne?
Was macht deine Zunge?
Und dann kannst du es nach unten schlucken.
Und dann nimm noch mal einen Schluck.
Lass ihn wieder kurz in deinem Mund.
Was schmeckst du?
Wie warm oder wie kalt ist die Flüssigkeit?
Und bitzelt die vielleicht?
Oder ist sie ganz ruhig?
Und dann darfst du auch diese Flüssigkeit runterschlucken.
Und dann nimm noch einen Schluck,
Einen kleinen Schluck wieder.
Lass ihn wieder kurz im Mund.
Was nimmst du jetzt wahr?
Nimmst du andere Dinge wahr wie vorher?
Oder ist es genau gleich?
Wie geht es dir jetzt gerade mit diesem bisschen Wasser,
Mit dieser Flüssigkeit im Mund?
Und dann schluck auch das runter.
Und wir nehmen noch einen Schluck.
Lass noch diesen ganz kurz im Mund.
Und jetzt achte mal drauf,
Wenn du gleich runterschluckst,
Noch nicht runterschlucken,
Ob du gedanklich nachgehen kannst,
Nachvollziehen kannst,
Wohin die Flüssigkeit in deinem Körper da geht.
Wie sie durch deinen Magen geht und dann vielleicht so,
Ja,
Gefühlt so ganz unten landet.
Und dann schluck jetzt runter.
Und bevor du den letzten Schluck nimmst,
Werde dir noch mal bewusst,
Wer alles daran beteiligt ist,
Dass diese Flüssigkeit überhaupt in deinem Glas oder in deiner Tasse Tee oder welchem Gefäß auch immer,
Wie die überhaupt dahin kam.
Auf welche Wege ist das Ganze zu dir gekommen?
Wer musste da vielleicht mitwirken?
Musste Wasser gereinigt werden?
Mussten da Rohre für gebaut werden?
Musste da eine bestimmte Pflanze dafür angebaut werden und ja,
Kultiviert werden?
Hast du dir selbst das Gefäß vorbereitet oder vielleicht hat es dir auch jemand gebracht?
Und woher kommt das Gefäß überhaupt?
Wo hast du das gekauft?
Hat dir das jemand geschenkt?
Und dann darfst du jetzt den letzten,
Gerne auch ein bisschen größeren Schluck nehmen und den dann auch gerne direkt runterschlucken.
Ja,
Dann nimm hier noch mal drei tiefe Atemzüge und komm mit jedem Atemzug ein Stück weit wieder raus aus der Innenwendung,
Hinein ins Außen.
Ja,
Du kannst diese Übung gerne jederzeit wiederholen mit jedem Getränk.
Das kann auch mal nur für einen Schluck sein,
Das kann vielleicht für eine halbe Tasse oder ein halbes Glas sein und ich hoffe,
Du hast ja dafür jetzt ein bisschen Interesse bekommen und ich danke dir,
Dass du dabei warst und würde mich freuen,
Wenn wir uns bei einer der nächsten Meditationen wiederhören.
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