
Achtsamkeit auf Gedanken und Gefühle richten
by Lena Schwenk
Mithilfe dieser Meditation darfst du dich mit deine Gefühlen und Gedanken verbinden. Du darfst sie annehmen, dann aber auch wieder liebevoll weiterziehen lassen. Diese Meditation kann dir dabei helfen zu erkennen, wie eng Gedanken und Gefühle miteinander verknüpft sind.
Transkription
Ich heiße dich herzlich willkommen zu einer neuen Meditation,
Die ihren Fokus auf die Achtsamkeit von Gedanken und Gefühlen richtet und wünsche dir ganz viel Freude dabei.
Nehme eine für dich bequeme Sitzhaltung ein.
Achte darauf,
Dass dein Rücken und Becken aufgerichtet ist.
Richte dich so auf,
Dass du eine würdevolle Haltung ausstrahlst.
Spüre ganz bewusst in deinen Körper und nimm dir Zeit,
Bis du deine Position gefunden hast,
In der du die nächsten Minuten bequem verweilen kannst.
Nimm einen tiefen Atemzug,
Um bei dir selbst und deiner Achtsamkeitspraxis anzukommen und schließe deine Augen,
Wenn du möchtest.
Lass dein Gesicht weich und entspannt werden.
Bei deinem nächsten Atemzug lässt du deine Schultern locker und entspannt werden.
Fühlst du dich wohl?
Wenn du an deiner Sitzhaltung noch etwas verändern möchtest,
Nutze nun die Zeit dafür.
Kannst du den Untergrund unter deinem Gesäß spüren?
Nimm den Kontakt zur Unterlage oder dem Stuhl ganz bewusst wahr.
Nimm dir hier eine kleine Pause und spüre hinein,
Wie es dir gerade geht.
Fühlst du dich innerlich verwurzelt mit dir selbst oder eher unsicher?
Beides ist vollkommen in Ordnung.
Nehme deine Empfindungen wahr,
Wie sie gerade sind.
Du musst nichts ändern.
Wenn du dich gerade sicher und geborgen fühlst,
Danke dir dafür.
Spüre die Dankbarkeit und nimm dir hier für einen Moment Zeit.
Atme tief ein und wieder aus und nimm die Dankbarkeit wahr.
Wo kannst du sie gerade am meisten spüren?
Vielleicht in der Herzgegend oder eher im Bauch.
Vielleicht kannst du aber auch keinen genauen Ort für dieses Gefühl festlegen,
Sondern verspürst ein wohlig warmes Kribbeln,
Das sich in deinem ganzen Körper ausbreitet.
Genieße diesen Moment und diese tiefe und intensive Verbindung zu dir selbst.
Atme tief ein und aus und nimm deinen Atem wahr.
Hat er sich verändert?
Kannst du deinen Herzschlag hören?
Schlägt es gerade schnell und aufgeregt oder ruhig und in einem gleichmäßigen entspannten Rhythmus?
Wenn du nichts spürst,
Nimm auch diese Wahrnehmung ganz bewusst wahr.
Vielleicht kannst du dieses wohltuende Gefühl gerade nicht nachempfinden.
Auch das ist vollkommen in Ordnung.
Es kann sein,
Dass du dich gerade eher unsicher und unruhig fühlst.
Nimm dieses Gefühl an,
Ohne es zu bewerten.
Alle Gefühle,
Die aufkommen,
Haben ihre Berechtigung.
Um dich mehr mit dir zu verbinden und in das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit einzutauchen,
Kann es dir helfen,
Wenn du deine Aufmerksamkeit nun zu deinen Füßen längst.
Verwurzle sie mit dem Boden oder der Unterlage.
Vielleicht kannst du nun ein erdendes Gefühl spüren.
Wenn nicht,
Ist es nicht schlimm.
Dann nimm das Gefühl wahr,
Was sich bei dir gerade zeigt.
Sei liebevoll zu dir.
Eventuell tauchen immer mal wieder Gedanken und innere Bilder bei dir auf.
Verurteile dich nicht dafür,
Sondern nehme sie bewusst wahr.
Es ist eine ganz natürliche Reaktion unseres Geistes,
Dass er abschweift.
Akzeptiere diese Gedanken und lenke deine Aufmerksamkeit liebevoll wieder zurück ins Hier und Jetzt.
Es gibt gerade nichts für dich zu tun.
Auch im Alltag nehmen unsere Gedanken oft einen großen Platz ein.
Die Macht der Gedanken ist gigantisch und so passen sich unsere Gefühle oft unseren Gedanken an.
Versuche dir auch im Alltag bewusst zu werden,
Welche Gedanken und Gefühle der Realität entsprechen,
Um daraufhin achtsam und adäquat reagieren und handeln zu können.
Spüre noch einmal tief rein.
Kannst du gerade wahrnehmen,
Wie eng Gefühle und Gedanken miteinander verknüpft sind?
Nimm dir hierfür einen Augenblick Zeit.
Komm mit der nächsten Ausatmung wieder mit einem offenen,
Freundlichen und neugierigen Geist zurück zu dir.
Wie fühlst du dich?
Fühlst du dich frei und freudig oder eher traurig und schwer?
Alle Gefühle dürfen da sein.
Nimm sie liebevoll an wie Besucher,
Die gerade einen Zwischenstopp bei dir eingelegt haben.
Wenn ihr gemeinsam einander kennengelernt habt,
Lasse sie weiterziehen.
Wie fühlt sich dein Körper an?
Haben sich seine Empfindungen im Laufe deiner Achtsamkeitspraxis verändert?
Verbinde dich mit deinem Atem und lasse ihn ganz bewusst von Körperpartie zu Körperpartie fließen,
Um nachspüren zu können,
Wie sich dein Körper an der jeweiligen Stelle gerade anfühlt.
Lass alles da sein,
Wie es gerade ist.
Deine Gedanken,
Deine Gefühle und auch deine körperlichen Empfindungen.
Alles ist gut so,
Wie es ist.
Du bist genug.
Atme noch einmal tief ein und wieder aus.
Wenn du dich bereit fühlst,
Darfst du gerne deine Augen öffnen,
Wenn du sie vorher geschlossen hattest.
Bring deine Aufmerksamkeit zurück in den Raum und beginne mit leichten,
Angenehmen Bewegungen.
Tu das,
Was sich für dich gerade gut anfühlt.
Treffen Sie Ihren Lehrer
Ähnliche Meditationen
Trusted by people. It's free.

Get the app
