
Welcher Beziehungs-Typ bist Du? Die vier Bindungsstile und Ihre Auswirkungen auf unsere Partnerschaften
Hast Du Dich auch schon manchmal darüber gewundert, wie unterschiedlich sich Menschen in Beziehungen verhalten, wie verschieden unsere Erwartungen und Vorstellung von Beziehung sind? Vielleicht bist Du ja auch in einer Deiner Beziehungen genau an dieser Unterschiedlichkeit gescheitert? Wir sind verschieden, auch in dieser Hinsicht und unser Beziehungsverhalten ist Teil dieser Individualität. Ein wichtiger Aspekt unseres Beziehungsverhaltens ist der sogenannte Bindungsstil.
Transkription
Hast Du Dich vielleicht auch schon mal darüber gewundert,
Wie unterschiedlich sich Menschen in Beziehungen verhalten?
Wie verschieden auch unsere Erwartungen und Vorstellungen von Beziehungen sind?
Vielleicht bist Du ja auch in einer Deiner Beziehungen genau an dieser Unterschiedlichkeit gescheitert?
Wir sind verschieden.
Auch in dieser Hinsicht und unser Beziehungsverhalten ist Teil unserer Individualität.
Ein wichtiger Aspekt unseres Beziehungsverhaltens ist der sogenannte Bindungsstil.
Unsere Bindungsstile sind so wichtig,
Weil sie die Art und Weise bestimmen,
Wie wir mit anderen in Beziehungen gehen und unsere Beziehungen gestalten.
Das tun wir im Erwachsenenleben nach so einer Art Programm,
Das wir in den allerersten Lebensjahren lernen im Kontakt mit unseren Elternfiguren,
Die meist Mama und Papa sind.
Wir sind uns dieses Bindungsprogramms nicht bewusst,
So lange bis wir uns darüber klar werden.
Und das kann uns helfen,
Unsere Stärken und Schwachstellen in einer Beziehung zu verstehen.
Bindungsstile beeinflussen,
Wie jeder und jede von uns auf Bedürfnisse reagiert.
Und sie wirken sich wirklich auf alles aus,
Von der Auswahl unserer Partner oder Partnerinnen bis hin zum Verlauf unserer Beziehungen und leider auch bis zu ihrem Ende.
In dieser Podcast Episode 99,
Da möchte ich Dich einladen,
Die vier Bindungsstile kennen zu lernen und einmal zu schauen,
Wo Du Dich wiedererkennst.
Und dazu gebe ich Dir Beispiele für typische Verhaltensmuster in Beziehungen,
So dass Du Dich und Deine Beziehungspartnerin oder Deinen Partner gut wiederfinden kannst.
Und natürlich schauen wir auch,
Was Du konkret mit diesem Wissen anstellen kannst.
Leben lieben lassen.
Der Podcast zum Thema Persönlichkeit,
Beziehung und Selbstliebe.
Von und mit Claudia Bechert-Möckel.
Der ist ja komplett beziehungsunfähig.
Hast Du das vielleicht auch schon mal gedacht?
Ich höre das ehrlich gesagt nicht so gerne,
Weil ich glaube,
Dass fast jeder beziehungsfähig ist oder es werden kann.
Aber na klar,
Ich weiß,
Was in der Mehrzahl der Fälle damit gemeint ist.
Ein Beziehungspartner oder eine Partnerin hat einen unsicher vermeidenden Bindungsstil.
So nennt man das nämlich,
Wenn jemand zwar in einer Beziehung sein will,
Aber dann sehr schnell die Nähe nicht aushalten kann und sich auf irgendeine Weise dem Partner oder der Partnerin entzieht.
Das hat eine fatale Wirkung,
Besonders auf Menschen mit unsicher ambivalentem Bindungsstil,
Die dazu neigen,
Sich für Liebe allzu sehr anzustrengen und sich übermäßig anzupassen.
Du siehst schon,
Das Ganze ist eine ziemlich komplexe Sache und deshalb möchte ich Dich heute einladen herauszufinden,
Welcher Beziehungstyp Du bist.
Wir schauen uns die vier Bindungsstile und ihre Auswirkungen auf unsere Partnerschaften an.
Wir beginnen dieser Leben lieben lassen Episode darum,
Wie die frühen Erfahrungen in unserer Kindheit unsere Beziehungen beeinflussen und wie und warum wir trotzdem glücklich werden können.
Starten wir mal mit der Frage,
Was eigentlich unseren Bindungsstil prägt und wie sich das auf unsere Beziehungen auswirkt.
Ein Aspekt unseres Beziehungsverhalten ist unser Bindungsstil,
Der nach Ansicht von Bindungsforschern,
Das ist nämlich ein eigenes Gebiet der Psychologie,
Vor allem davon abhängt,
Wie unsere frühsten Beziehungserfahrungen ausgesehen haben und das sind in der Regel die Zuhause,
In unseren Herkunftsfamilien.
Unsere frühkindlichen Erfahrungen sind nach einhelliger Expertenmeinung für unseren Bindungsstil prägend,
Bei dem wir dann auch im Erwachsenenleben Beziehungen eingehen und gestalten.
Das ist ein ziemlich gut erforschtes Feld unseres Menschseins und weil es so wichtig ist,
Machen wir zuerst einmal einen Abstecher in die Bindungsforschung.
Wir schauen also dahin,
Wo die Sache mit den Bindungsstilen herkommt.
Alles beginnt mit der Bindungstheorie.
Und das schreibt Wikipedia dazu.
Die Bindungstheorie fasst Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung zusammen,
Die unter anderem belegen,
Dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben,
Enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen.
Soweit die Wissenschaft und wie ich immer gerne sage,
Wir sind Bindungstiere.
Wir kommen auf die Welt mit dem Grundbedürfnis,
Verbunden zu sein,
Angenommen und geliebt zu werden,
Gespiegelt zu werden,
Dazu zu gehören und ein Teil von etwas zu sein.
Das ist existenziell für uns.
Wir brauchen Beziehungen,
Um uns zu spüren,
Um zu wachsen,
Zu sein.
Und es beginnt schon im Mutterleib und unser Wunsch nach Bindung,
Nach in Beziehung sein,
Das verlässt uns nie wieder.
Die Bindungstheorie geht zurück auf den englischen Kinderpsychiater John Balby.
Mitte des 20.
Jahrhunderts hat der aus seinen Beobachtungen geschlossen,
Dass Kinder in den ersten Lebensjahren,
In denen sie so übermäßig stark auf die Bindung zu den wichtigsten Bezugspersonen angewiesen sind,
So eine Art Strategie oder Konzept für Beziehungen in sich entwickeln.
Kinder versuchen demnach mit allen Mitteln möglichst viel von ihrem Bindungsbedürfnis erfüllt zu bekommen und sie tun alles dafür.
Wenn also die Eltern schnell,
Zuverlässig und angemessen auch auf die Bedürfnisse des Kindes reagieren,
Entwickelt das Kind in sich bestenfalls ein Gefühl für eine sichere Bindung.
Das ist so wie sicher angebunden sein,
Nicht verloren zu gehen,
Gehalten zu werden.
Das geschieht beispielsweise,
Wenn man das Kind tröstet,
Wenn es schreit,
Wenn man das Kind spiegelt,
Es hält und reguliert.
Sodass es dann mit der Zeit lernen kann,
Sich selbst zu regulieren.
Und wir sprechen hier wirklich von ganz kleinen Kindern,
Also in den ersten zwei,
Drei Lebensjahren.
Da werden die entscheidenden Weichen gestellt.
Eine unsichere Bindung kann demnach,
So sagt es die Bindungstheorie,
Entstehen,
Wenn sich die Eltern gleichgültig verhalten,
Manchmal nicht so ausreichend auf das Kind eingehen oder wenn sie einfach gar nicht da sind.
Aber auch wenn Eltern das Kind überbehüten,
Sodass es gar nicht selbstständig werden kann,
Können unsichere Bindungserfahrungen Spuren hinterlassen.
Natürlich ist auch der Verlust von Elternteilen prägend.
Das alles macht etwas mit einem Kind und so entwickelt das Kind in sich ein Abbild,
Eine Blaupause,
Was Beziehung eigentlich bedeutet,
Wer es selbst in einer Beziehung ist und das Wichtigste,
Was man tun muss,
Um geliebt zu sein.
Diese Stile,
Die daraus entstehen,
Bestimmen die Art und Weise,
Wie wir uns binden und auf zukünftige Beziehungen reagieren.
Grundlegend.
Und es geht sogar noch weiter.
Unsere Bindungsstile können sich auch darauf auswirken,
Von wem wir uns angezogen fühlen.
Wie sind die Bindungsstile erkannt worden?
Hier kommt die Entwicklungspsychologin Mary Ainsworth ins Spiel mit ihrem bahnbrechenden Fremde-Situation-Test,
Einem Verhaltensexperiment.
Dazu hat man kleine Kinder im Alter von 12 bis 18 Monaten mit ihrer Mutter in einen Raum gebracht und man hat geschaut,
Wie reagieren Kleinkinder,
Wenn ihre Bezugsperson dann den Raum verlässt und die Kinder mit einem Spielzeug und mit einer fremden Person im Raum allein sind.
Und wie verhalten sie sich dann,
Wenn ihre Bezugsperson zu ihnen in den Raum zurückkommt?
Die kleinen Kinder haben,
Je nachdem,
Wie sicher sie in der Beziehung zu ihren Eltern bzw.
Ihrer Mama gebunden waren,
Extrem unterschiedlich reagiert.
Und daraus hat Ainsworth mit ihrem Team die Bindungsstile abgeleitet.
Und später wurden dann die kindlichen Bindungsstile auf Beziehungsmuster zwischen Erwachsenen übertragen.
Die Bindungsstile sind wegweisend für unsere Art,
Als Erwachsene in Beziehung zu gehen.
Menschen mit einem sicheren Bindungsstil fühlen sich in engen Beziehungen in der Regel wohl und haben ein grundhaftes Vertrauen in sich und andere.
Menschen,
Die als Kind unsichere Bindungserfahrungen gemacht haben,
Klammern später oft an ihren Partnern oder Partnerinnen oder neigen zu Abhängigkeiten.
Andere unsicher gebundene Kinder wurden zu nähe vermeidenden Erwachsenen mit einem starken Distanzbedürfnis.
Das kann dann als sogenannte Bindungsängstlichkeit soweit führen,
Dass diese Menschen ihr Bindungssystem aus Selbstschutz herunterfahren.
Ich brauche niemanden,
Weil das besser ist als enttäuscht zu werden,
Könnte das Motto sein.
Einige bleiben dann tatsächlich ein Leben lang Single oder kommen über Affären nicht hinaus.
Andere leben zwar an Partnerschaften,
Bleiben aber innerlich auf Distanz und sind auch oft real oder emotional nicht verfügbar.
Aber schauen wir uns das genauer an,
Im Einzelnen,
Die vier Bindungsstile und wie sie sich in unserem Beziehungsverhalten als Erwachsene zeigen.
Beginnen wir mit dem sicheren Bindungsstil und schauen erst einmal,
Wie haben sich sicher gebundene Kinder im Fremde-Situationstest verhalten?
Die sicher gebundenen Kinder,
Die zuverlässige Erfahrungen mit ihrer Mutter gemacht haben,
Sie fangen sofort mit der Erkundung des fremden Raumes an,
Wenn sie hineingebracht werden mit der Mutter und benutzen die Mutter so als Rückzugsort,
Als sicheren Hafen,
Um sich rückzuversichern.
Wenn die Mutter dann den Raum verlässt,
Reagieren diese Kinder gestresst und lassen sich von der fremden Person nicht vollständig trösten.
Kommt die Mutter aber zurück,
Rennen sie ihr entgegen,
Begrüßen sie freundlich.
Sie lassen sich dann schnell von ihrer Mutter trösten und wenden sich dann danach wieder dem Spielzeug zu.
Sie entdecken also die Welt und sie fühlen sich wieder sicher,
Weil die Mutter zurück ist.
Das sind die Glückskinder,
Wie ich gerne sage.
Sie sind nämlich mit sicheren Bindungserfahrungen aufgewachsen,
Meist in einem liebevollen Elternhaus,
Mit verlässlichem Verhalten der Bezugspersonen.
Sie haben Geborgenheit,
Schutz und Liebe erfahren,
Wurden gesehen und unterstützt und durften aber auch mit wachsendem Alter ihre Eigenheiten entwickeln,
Also sie selbst sein.
Solche Menschen haben typischerweise ein gesundes Ohrvertrauen.
Sie wissen,
Ich bin okay,
So wie ich bin,
Auch wenn ich Fehler mache.
Und dieses Gefühl in ihnen ist nicht so leicht zu erschüttern.
Verbunden ist das daher mit einem recht stabilen Selbstwertgefühl,
Einem gesunden Selbstbewusstsein.
Und ganz wichtig,
Menschen mit sicherem Bindungsstil achten auf die eigenen Emotionen und Bedürfnisse.
Weil sie in sich selbst so ein sicheres Standing haben,
Fällt es ihnen auch nicht schwer,
Anderen Menschen Freiraum zu lassen,
Ihnen zu vertrauen,
Zu verzeihen oder sich zu öffnen.
Die Sichergebundenen,
Die haben einfach einen sicheren Halt in sich selbst und sie können Grenzen setzen.
Da kann natürlich auch mal eine Beziehung schiefgehen,
Auf jeden Fall,
Aber in der Regel leben diese Menschen in gesunden,
Ausgewogenen Beziehungen,
Die ihnen im Leben Stabilität,
Halt und natürlich auch Freude geben.
Eine positive Sichtweise des Selbst und des Gegenübers zeichnet einen sicheren Bindungsstil aus.
So eine Person kann Nähe zulassen,
Nimmt aber auch selbst genug Raum in einer Beziehung ein.
Eine Partnerschaft wird als emotional unterstützend erlebt.
Sichergebundene Personen sagen in der Regel,
Was sie denken und sie meinen es auch so.
Sie spielen keine Spielchen.
Um die 50 Prozent der Menschen sollen einen sicheren Bindungsstil haben,
Heißt es aus der Forschung.
Ich muss ehrlich sagen,
Ich kann mir das nur schwer vorstellen,
Aber das liegt natürlich auch an meiner Perspektive,
Die durch meine Arbeit mit Beziehungsthemen eingefärbt ist.
Denn mit mir arbeiten ja in der Regel Menschen,
Die Beziehungsprobleme haben.
Die können sichergebundene Menschen auch haben,
Aber ich gehe mal davon aus,
Dass das weniger häufig der Fall ist,
Da sie eben weniger zu Verstrickungen neigen und auch weniger zu emotionalen Achterbahnfahrten.
Ganz anders sieht das aus beim nächsten Bindungsstil,
Dem unsicher-ambivalenten Bindungsstil.
Unsicher-ambivalent gebundene Kinder,
Die haben viele unzuverlässige Erfahrungen mit der emotionalen oder auch realen Verfügbarkeit der Mutter gemacht.
Deshalb sind die etwas misstrauisch im Fremder-Situation-Test.
Das gilt auch für die fremde Person,
Die im Raum ist.
Diese Kinder versuchen im Experiment,
Die Nähe der Mutter zu halten.
Und beim Weggehen der Mutter machen diese Kinder wieder die Erfahrung,
Dass die Mutter unverlässlich ist und sie leiden sehr.
Manchmal schlagen sie in ihrer Verzweiflung auch gegen die Tür und bringen somit ihre Wut oder Ohnmacht zum Ausdruck.
Wenn sie mit der fremden Person alleingelassen werden,
Reagieren die Kinder wütend oder passiv.
Kommt aber die Mutter zurück,
Verhalten sich die Kinder ambivalent.
Auf der einen Seite wollen sie Nähe schaffen,
Auf der anderen Seite sind sie der Mutter gegenüber wütend oder aggressiv.
Daher ist es schwierig,
Sie zu trösten.
Sie weinen nämlich meistens weiter,
Auch wenn sie hochgenommen werden oder sie wollen währenddessen wieder runter.
Sie sind also gestresst.
Sie sind sozusagen in einem Widerstreit der Gefühle.
Auf der einen Seite suchen sie die Nähe,
Auf der anderen Seite trauen sie dieser Nähe nicht ganz.
Die Mütter von Kindern mit unsicher ambivalenter Bindung sind in der Regel nicht genügend angepasst an die Bedürfnisse des Kindes oder reagieren gar nicht gut darauf.
Das Kind ist nicht in der Lage,
Die Stimmung der Mutter einzuschätzen,
Weil diese eben oft unberechenbar,
Natürlich aus Sicht des Kindes,
Im Verhalten ist.
Mal sind solche Mütter zugewandt und freundlich,
Dann wieder sind sie ignorierend oder strafend oder nicht verfügbar.
Als Erwachsene brauchen Menschen mit unsicher ambivalentem Bindungsstil oft sehr viel Bestätigung in Beziehungen.
Sie müssen sich immer wieder rückversichern,
Ob sie noch geliebt sind.
Sie können dieses Vertrauen in die Stabilität der Beziehung nur schwer in sich dauerhaft verankern.
Daher brauchen sie viel Nähe und sie fragen sich immer wieder,
Ob die Partnerin oder der Partner sie noch genug liebt.
Ambivalent gebundene Menschen bemühen sich sehr stark zu gefallen und anziehend zu sein.
Gewinnend.
Oft wird das auch über Sex versucht.
Sie können durchaus selbstsicher wirken,
Wenn man aber genau hinschaut,
Geht es immer um die Frage,
Wie muss ich sein,
Dass du mich liebst?
Diejenigen mit einem unsicher ambivalentem Bindungsstil neigen dazu,
Unglaublich aufmerksam zu sein,
Freundlich und großzügig.
Sie konzentrieren sich mehr auf die Bedürfnisse anderer als auf ihre eigenen.
Und sie denken unglaublich viel über Beziehungen nach und neigen auch dazu,
Das Verhalten anderer über zu analysieren,
Was ihnen dann wiederum Angst macht.
Selten fühlen sie sich in Beziehungen richtig sicher.
Das Vertrauen in die Stabilität der Bindung ist sehr erschütterungsanfällig.
Da ist es nur logisch,
Dass Eifersucht hier ein großes Thema ist,
Was oft dazu führt,
Dass Menschen mit unsicher ambivalentem Bindungsstil von der Überanpassung leicht in die Kontrolle übergehen.
Also ins andere Extrem und dann sind sie fordernd und kritisch.
Sie wollen bestimmen.
Andererseits wieder sind sie stets wachsam und interpretieren jedes Verhalten des Partners oder der Partnerin in Bezug darauf,
Wie sich dieser Mensch ihnen gegenüber verhält.
Wachsam beobachten sie alles,
Was Partnerinnen oder Partner in ihrem eigenen Ich-Bereich anstellen,
Also in ihrem eigenen Leben,
Und fragen sich immer wieder,
Was bedeutet das in Bezug auf unsere Beziehung.
Um ihre ständigen Bedenken zu zerstreuen,
Brauchen sie ein Gefühl von Sicherheit und danach sehnen sie sich stark.
Allerdings ist es wichtig für diese Menschen,
Dass sie verstehen,
Die Sicherheit ist in ihnen brüchig,
Nicht im Außen und dort muss sie auch repariert werden,
Nämlich in uns selbst.
Wenn Menschen,
Die ambivalent gebunden sind,
Zurückgewiesen werden,
Strengen sie sich noch mehr an.
Sie haben ja die Erfahrung in sich verankert,
Dass man sich Liebe verdienen muss.
Und dahinter steckt meist die Überzeugung,
Ich bin nicht gut genug.
Gerne fordern Menschen mit unsicher ambivalentem Bindungsstil auch die Aufmerksamkeit der Partnerin oder des Partners ein,
Wenn sie glauben,
Sie kommen zu kurz.
Mehr als 20 Prozent der Bevölkerung sollen dieses Bindungsverhalten zeigen.
Der dritte Bindungsstil ist auch unsicher gebunden.
Man nennt ihn den unsicher vermeidenden Bindungsstil.
Und auch hier schauen wir zuerst,
Wir haben sich die unsicher vermeidend gebundenen Kinder im Fremde-Situation-Test verhalten.
Unsicher vermeidend gebundene Kinder haben im Experiment beim Betreten des Raumes erst einmal sofort das Spielzeug ins Visier genommen.
Sie haben also kein Problem von der Mutter wegzugehen.
Hat die Mutter dann den Raum verlassen,
Sind sie wenig beunruhigt und spielen einfach weiter,
Fast so als wäre nichts.
Die fremde Person im Raum wird ohne Aufsehens akzeptiert.
Und auch wenn die Mutter den Raum wieder betreten hat,
Suchten diese Kinder im Test kaum oder wenig Nähe zu ihr.
Manchmal haben sie kurz hingeschaut,
Manchmal auch kurz gelächelt,
Aber insgesamt ignorieren sie die Mutter eher bei der Wiederkehr.
Oder sie bleiben bei der Begrüßung auf halber Strecke stehen und rennen an der Mutter vorbei.
Auch wenn es so scheint,
Dass diese Kinder die Trennung von der Mutter nicht stört,
So konnten Tests belegen,
Dass sie einen erhöhten Cortisolwert haben.
Sie sind also ebenfalls gestresst.
Bei diesem Bindungsstil ist das Verhältnis mehr auf Erkundung der Welt und auf Eigenständigkeit ausgelegt.
Diese Kinder wirken stark,
Sind aber pseudoselbstständig.
Die Mütter der Kinder mit unsicher vermeidender Bindung sind oft wenig feinfühlig und können nicht so gut auf ihr Kind eingehen.
Sie haben damit Probleme,
Die Welt aus der Perspektive des Kindes zu betrachten.
Das passiert zum Beispiel,
Übrigens meist unabsichtlich,
Wenn Mütter selbst keinen guten Zugang zu ihren eigenen Emotionen haben.
Dann haben sie natürlich auch wenig Zugang zu den emotionalen Bedürfnissen des Kindes.
Auch wenn sie dieses Kind in praktischer Hinsicht gut versorgen.
Es gibt wenig echte Nähe und Wärme und die Kinder haben sich an diesen Mangel gewöhnt bzw.
Sich damit abgefunden oder darin eingerichtet.
Der unsicher vermeidende Bindungsstil ist eine Mischung aus ängstlich und vermeidend und deshalb wirkt das Verhalten dieser Menschen im Erwachsenenalter oft ein wenig paradox.
Sie wollen nämlich Beziehungen,
Bleiben dann aber oft innerlich auf Distanz oder verhalten sich wenig bindungsorientiert.
Emotional sind diese Menschen oft auf Abstand und sie reden auch nicht gerne über Emotionen.
Das,
Was als bindungsängstlich bezeichnet wird,
Gehört zum unsicher vermeidenden Bindungsstil.
Und das sieht so aus.
Zu Beginn einer Beziehung sind diese Menschen zunächst sicher und emotional verfügbar,
Sie sind zugewandt.
Später aber ändert sich das dann plötzlich und ihr Interesse an der Beziehung scheint irgendwie abzunehmen.
Unsicher vermeidende Bindungsstile bekommen leicht Angst vor Näheüberflutung,
Weil sie entweder befürchten,
Vereinnahmt zu werden oder weil sie insgeheim befürchten,
Die Beziehung würde sowieso nicht halten.
Auch ihr Vertrauen in Beziehungen und andere Menschen ist brüchig,
Oft sind sie ein wenig pessimistisch.
Es besteht oft sowas wie ein grundsätzliches Misstrauen und eine große Wachsamkeit gegenüber Anzeichen von Enttäuschung oder Unerwünschtheit.
Menschen mit vermeidendem Bindungsstil neigen dazu,
In zwei Richtungen gleichzeitig zu wollen,
Indem sie sich Nähe wünschen,
Sich aber gleichzeitig zurückziehen wollen.
Es kann unglaublich schmerzhaft und beschämend für sie und verwirrend für die Menschen um sie herum sein.
Verliebt sich so ein Mensch,
Kann er gleichermaßen euphorisch wie auch erschrocken sein.
Was daraus folgt,
Ist ein unglaubliches Hin und Her,
Verstrickungen,
Große Dramen auch für die Beziehungspartner oder Partnerinnen.
Solche Vermeider brauchen viel Freiheit und Raum für sich selbst.
Bedrängt man sie oder fühlen sie sich bedrängt,
Treten sie sofort die Flucht an.
Für den vermeidenden Bindungstyp stehen Intimität und Nähe,
Die er sich eigentlich wünscht,
Innerlich mit dem Verlust von Unabhängigkeit in Zusammenhang.
Und so sucht dieser Mensch Distanz,
Weil ihm Autonomie und Selbstbestimmung die wichtigsten Werte sind.
Menschen mit vermeidendem Bindungsstil sehnen sich nach Nähe,
Gleichzeitig brauchen sie aber Abstand,
Um nicht in der Beziehung aufzugehen.
Sehr charakteristisch ist,
Dass dadurch zweideutige Signale gesendet werden.
Nämlich komm her und geh weg.
Natürlich kann sich das in vielen Schattierungen zeigen und ist niemals bei allen Menschen mit diesem Bindungsstil gleich stark ausgeprägt.
Aber auch hier um die 20% der Menschen werden diesem Bindungsstil zugeordnet.
Meiner Erfahrung nach sind das sehr oft Männer,
Allerdings gilt das nicht ausschließlich.
Kommen wir zum letzten der Bindungsstile,
Das ist der desorganisierte Bindungsstil.
Unsicher desorganisiert gebundene Kinder,
Wie haben sie sich im fremde Situationstest verhalten?
Diese Kinder wirken im Experiment irgendwie abgekoppelt.
Wenn die Mutter geht,
Wird kein spezielles Verhalten gezeigt.
Kommt die Mutter zurück,
Sind diese Kinder merkwürdig widersprüchlich in ihren Verhaltensweisen.
Ein Kind kann zum Beispiel auf die Mutter zukrabbeln,
Dann innehalten,
Den Kopf abwenden und weiter rennen,
Um dann wieder zur Mutter zurück und doch auf den Arm zu wollen.
Auch ein auf den Boden werfen,
Sich im Kreis drehen oder erstarren sind beobachtet worden.
Kinder mit desorganisierten Bindungsstil haben natürlich auch eine Neigung zur Annäherung an die Mutter oder Bezugsperson und gleichzeitig haben sie ein ganz hohes Fluchtverhalten von der Mutter weg.
Auch hier ist der Kortisolwert erhöht und die Kinder sind gestresst.
Die Mütter von Kindern dieses Bindungsstils wirken in ihrem Verhalten auf die Kinder oft beängstigend.
Auch kann es hier ungelöste Traumata geben.
Solche Mütter können zurückweisend erscheinen,
Manchmal sind sie vernachlässigend,
Unansprechbar,
Auch Misshandlungen können im Spiel sein.
Menschen,
Die dem desorganisierten Bindungsstil angehören,
Die konnten als Kind keine einheitliche Bindungsstrategie entwickeln.
In ihnen entwickelt sich so eine Art Glaubenssatz,
Dass die Welt ein bedrohlicher Ort ist und dass die Menschen,
Von denen man am meisten abhängt,
Teil dieser Bedrohung sind oder sogar die größte Bedrohung.
Und das wird dann später oft in Partnerschaften wiederholt.
Dramatische,
Verletzende Situationen in Endlosschleife sind dann die Folge,
Richtige Traumabeziehungen können hier gelebt werden.
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle belasten solche Beziehungen dauerhaft und dem hält auf Dauer kaum eine Beziehung stand.
Man kann es sich so vorstellen,
Partner oder Partnerin lösen bei desorganisiert Gebundenen auf der einen Seite den Wunsch nach Bindung und Bindungsverhalten aus,
Gleichzeitig aber stehen sie als Bedrohung da,
Die es zu vermeiden gilt und werden bekämpft.
Ich liebe dich,
Ich hasse dich,
Könnte man als Motto darüber schreiben.
Stabile Bindungen sind dadurch kaum möglich.
Oft ist therapeutische Hilfe notwendig.
Zehn Prozent der Menschen,
So die Forschung,
Weisen einen desorganisierten Bindungsstil auf.
Und vielleicht fragst du dich jetzt,
Woran erkenne ich meinen Bindungsstil und den von Partner oder Partnerin?
Dazu beleuchtest du am besten einmal ganz in Ruhe die Beziehungen,
Die du bisher in deinem Leben hattest und schaust,
Welche typischen Probleme du wahrgenommen hast.
Was hat sich zum Beispiel wiederholt?
Was hat dich häufig verletzt?
Worauf reagierst du besonders stark?
Oder auch,
Über was beschweren sich deine Beziehungspartner oder Partnerinnen häufiger?
Was sind denn so typische Kernthemen in Krisen?
Was wiederholt sich?
Und wenn du das für dich herausgefunden hast,
Dann kannst du schauen,
Mit welchem der vier Bindungsstile das am meisten korrespondiert.
Das ist ein guter Fingerzeig auf deinen Bindungsstil.
Es geht nie um einzelne Verhaltensweisen,
Es geht immer um die Tendenz.
Wenn also einmal etwas vorgekommen ist,
Dann kannst du darüber hinwegsehen.
Passiert es aber zweimal oder mehrmals,
Dann steckt in der Regel ein Muster dahinter.
Und was fällt dir an deinem Partner oder deiner Partnerin häufiger auf?
Was weißt du denn von ihr oder ihm über seine oder ihre Vorbeziehungen?
Welche Probleme gab es dort häufiger?
Sehr hilfreich kann es auch sein,
Sich diesem Thema der Bindungsstile einmal gemeinsam zu widmen und das Ganze zusammen zu erkunden.
Und das,
Verspreche ich dir,
Verbindet euch auch sehr stark.
Und wer passt eigentlich zusammen?
Welche Bindungsstile ergänzen sich denn?
Und von wem fühle ich mich angezogen?
Gleich und gleich gesellt sich gern,
Passt dir genauso gut,
Wie Unterschiede ziehen sich an.
Manchmal habe ich wirklich das Gefühl,
Jemand fügt mit Zauberhand genau die zusammen,
Die es schwer miteinander haben.
Andererseits,
Muss ich auch sagen,
Liegt darin natürlich auch ein großes Entwicklungspotenzial.
Mir begegnen nämlich oft Konstellationen,
Und da bin ich in der Arbeit mit Paaren nicht allein,
In denen unsicher ambivalente Beziehungspartner mit unsicher vermeidenden Partnern verbunden sind.
Er klammert,
Sie flüchtet oder umgekehrt.
Das hat auch damit zu tun,
Dass wir so eine Art Wiederholungszwang in uns eingebaut haben.
Wir wiederholen das,
Was wir kennen,
Solange bis wir es gelöst haben.
Menschen,
Die es gewohnt sind,
Um Liebe zu kämpfen,
Die fühlen sich sehr oft angezogen von Menschen,
Die wenig in die Beziehung investieren.
Einfach deswegen,
Weil sie damit schon einmal Bekanntschaft in ihrem Leben gemacht haben.
Nähe und Verlustangst trifft oft auf Rückzug und Vermeidungsverhalten.
Übrigens macht das diese Beziehungen paradoxerweise sehr aufregend.
Denn es gibt sehr viel Drama und damit auch starke Anziehungskräfte.
Dagegen geht es in den Beziehungen der sicher Gebundenen,
Die sich auch sehr häufig miteinander verbinden.
Und immerhin sind es ja 50%,
Wie gesagt wird.
In diesen Beziehungen geht es also eher ruhig zu.
Das liegt daran,
Dass diese Menschen keine allzu großen Dramen brauchen und sie finden recht häufig zueinander.
Gleich und gleich gesellt sich gern.
Das wäre diese Kategorie.
Auch hier in der Frage,
Von welchen Menschen fühle ich mich eigentlich angezogen,
Ist es gut,
Wenn man sein Beuteschema kennt und nicht immer wieder in die gleiche Falle tappt.
Wenn nämlich jemand schon zu Beginn des Kennenlernens sagt,
Ich weiß gar nicht,
Ob ich eine feste Beziehung möchte,
Dann lohnt es sich nicht,
Jedes Mal wieder Purzelbäume zu schlagen,
Um ihn oder sie doch noch für sich zu gewinnen.
Irgendwann muss man einsehen,
Beziehung ist keine Einbahnstraße.
Was heißt das jetzt genau für mich und mein Leben?
Lässt sich die Beziehungsfähigkeit lernen oder der Bindungsstil verändern?
Das Beste zuerst.
Die Bindungsstile sind ein Modell der Wissenschaft.
Sie sind starr.
Aber wir,
Du und ich,
Wir sind lebendig,
Lebendige Prozesse.
Wir sind nicht Sklave unserer Prägung,
Wenn wir es nicht sein wollen.
Wir haben die Fähigkeit zu gestalten,
Neues Verhalten zu lernen,
Auch in Beziehungen neue Erfahrungen zu machen.
Das ist sowas wie die Kurzfassung meiner Arbeit mit Klienten.
Das ist eigentlich,
Was wir in unserer Zusammenarbeit machen.
Und natürlich können die beschriebenen Merkmale der Bindungsstile sehr stark voneinander divergieren,
Können also mehr oder weniger stark ausgeprägt sein.
Als Menschen entwickeln wir uns ein Leben lang weiter,
Und wir können selbst festgefahrenste Muster und Verhaltensweisen durchbrechen,
Wenn wir es wollen.
Dafür müssen wir natürlich,
Damit beginnt es immer,
Erst einmal an uns wahrnehmen,
Wie wir uns verhalten,
Welche unbewussten Programme wir haben.
Wir müssen uns verstehen lernen und unser Handeln erkennen.
Und das können wir nur,
Wenn wir uns selbst und unsere Geschichte verstehen lernen.
Bindung ist veränderbar und Bindungskompetenz kann man lernen.
Im besten Fall,
Wie bei den Sichergebundenen,
Hat man das zu Hause bei Mama und Papa gelernt,
Aber dieses Glück hat nicht jeder.
Und dann müssen wir selbst aktiv werden.
Beispielsweise,
Indem man sich mit diesen Themen beschäftigt,
Wie schon gesagt,
Aber auch selbstehrlich mit sich ist und sich mit seinem Beziehungsverhalten auseinandersetzt.
Beratung oder Coaching in Anspruch zu nehmen,
Why not?
Bücher lesen oder Podcasts hören,
So wie Du das machst.
Wir kommen nicht mit einem Beziehungsführerschein auf die Welt,
Wir lernen aus Versuch und Irrtum und wir lernen am Vorbild.
Ich möchte Dir gerne dafür Mut machen.
Natürlich können wir an dem,
Was wir als Kind erlebt haben,
Als Erwachsene nichts mehr ändern.
Und wir müssen akzeptieren,
Was uns geprägt hat.
Doch wie gesagt,
Um aus unseren erlernten Mustern auszubrechen,
Ist es niemals zu spät.
Ich teile jetzt etwas sehr Persönliches mit Dir.
Ich selbst habe aus meiner Prägung auch einen unsicher ambivalenten Bindungsstil mitgebracht und ich mache keinen Hehl daraus.
Ich bin in einer Zeit geboren worden,
Als man Eltern beigebracht hat,
Dass es richtig und wichtig ist,
Kinder schreien zu lassen so lange,
Bis sie einfach von selbst ruhig werden,
Dass das ein Teil der Erziehung ist.
Mit acht Wochen bin ich bereits ganztags in einer Kinderkrippe gewesen und fremdbetreut worden.
Ich habe meine Mutter als Baby so gut wie nicht gesehen,
Vielleicht am Wochenende.
Auch wenn das niemand beabsichtigt hatte,
War die Prägung einfach so,
Dass ich gelernt habe,
Liebe gibt es nicht einfach so,
Sondern ich muss mich anstrengen,
Muss Leistung bringen,
Muss angepasst sein,
So wie es erwartet wird,
Sonst bin ich verloren.
Diese innere Unsicherheit,
Nicht nur in Bindungsfragen,
Die daraus entsteht,
Die hat mich sehr,
Sehr lange in meinem Leben beschäftigt und in Beziehungen hat sich das so gezeigt,
Dass ich mal sehr nähebedürftig bin,
Dann aber wieder Abstand und Distanz brauche.
Früher bin ich in Beziehungen zwischen mich abhängig machen und übermäßig anpassen immer wieder hin und her gekippt und dann war ich auch oft bestimmend und kontrollierend.
Das war manchmal ein echter Schleudergang,
Nicht nur für mich.
Ich hatte einfach keine Sicherheit und kein Vertrauen in Beziehungen,
Weil ich in mir keins hatte.
Aber die wirklich intensive Beschäftigung mit diesen Themen,
Dieses mich verstehen wollen,
Das hat mich dazu gebracht,
Mit mir selbst anders umzugehen,
Vertrauen und Stabilität in mir zu finden.
Heute kann ich Nähe und Distanz sehr gut ausbalancieren,
Ich kann hingebungsvoll sein und ich kann gut Grenzen setzen.
Ich stehe für mich ein,
Schluss mit dem sich abhängig machen.
Es fühlt sich nach einem Fundament an,
Das ich in mir selbst habe und ja,
Es kann erschüttert werden,
Aber ich weiß dann,
Dass es in mir brüchig ist und ich weiß,
Was ich tun muss,
Um mich zu regulieren,
Anstatt mit meinem Partner zu kämpfen.
Mein Mann hat einen eher vermeidenden Bindungsstil und wir zwei haben super zusammen gelernt,
Übrigens auch anhand der Probleme,
Die wir da erzeugt haben,
Zusammen den Tanz von Distanz und Nähe so zu tanzen,
Dass wir uns beide wohlfühlen und jeder auch sein Selbst leben kann und genug Raum hat.
Wir haben uns dadurch nicht nur in der Beziehung,
Sondern auch jeder für sich selbst entwickeln können.
Das war nicht immer einfach,
Aber es hat sich total gelohnt und es ist sehr lebendig.
Diese wirklich sehr persönliche Sache teile ich mit dir,
Weil ich dir Mut machen möchte,
Denn du kennst ja mein Motto,
Wenn ich es kann,
Dann kann es jeder,
Du auch,
Du erst recht.
Zum guten Schluss noch eine Anmerkung,
Ihr Lieben.
Mir geht es in diesem Podcast nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung und ich erhebe überhaupt keinen Anspruch auf Perfektion oder Vollständigkeit.
Das überlasse ich den Experten und Fachleuten.
Mir ist es wichtig,
Dass Menschen sich selbst und andere besser verstehen und dadurch gelingende Beziehungen führen können zu sich selbst und anderen und das geht am besten,
Wenn man es einfach macht,
Dieses Erklären.
Und wenn man es einfach macht,
Also nicht so kompliziert.
Ich denke,
Du weißt,
Was ich meine.
Alles Liebe,
Deine Claudia.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (26)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 37 million people. It's free.

Get the app
