
Meditation für einen ruhigen Geist
by Laura Ritter
Drehen sich deine Gedanken im Kreis? Ist dein Geist sehr aktiv und du weißt nicht, wie du ihn beruhigen kannst? Diese Meditation bringt dich mit vier einfachen, im Körper verankerten Techniken zurück in den Moment und zur inneren Ruhe.
Transkription
Wie schön,
Dass du dir heute Zeit für eine Meditation genommen hast.
Mein Name ist Laura und ich führe dich durch diese Meditation,
Die ganz besonders darauf ausgelegt ist,
Deinen Geist zu beruhigen.
Es ist eine Meditation für diese Tage,
An denen der Geist einfach sehr,
Sehr unstet ist,
Sehr aktiv von A nach B springt und wir kaum innerlich zur Ruhe kommen.
Und ich führe dich in dieser Meditation durch einige Techniken,
Die dir dabei helfen,
Innere Ruhe zu finden und die du,
Wenn du sie einmal kennengelernt hast,
Auch jederzeit in deiner eigenen Praxis oder auch einfach im Alltag anwenden kannst.
Bitte nimm jetzt einen bequemen Sitz ein,
Vielleicht auf einem Meditationskissen oder auf dem Boden oder einem Stuhl.
Schließe sanft deine Augen,
Dein Atem fließt einfach ein und aus und du wendest deine Aufmerksamkeit nach innen,
Lässt das Außen einfach außen sein und widmest dich dem,
Was in dir passiert.
Und nun bringe dein ganzes Bewusstsein in dein Becken.
Lege dein Becken richtig auf der Erde ab und stell dir dein Becken vor wie eine Schale,
Die du auf den Boden bzw.
Deinen Kissen oder den Stuhl abstellst,
Fest verbunden mit der Erde.
Spüre die Sitzknochen am Boden,
Entspanne die Muskeln rund um dein Becken,
Um deine Hüften und setz dich noch mehr ab.
Halte nichts mehr fest,
Lass das Gewicht in die Erde gehen und nun lass deinen gesamten Körper sich in diese Schale deines Beckens hinein absenken.
Deine Wirbelsäule bleibt aufrecht,
Aber alle Organe,
Alles was weich ist,
Alle Haut,
Alles Gewebe legt sich ab in diese Schale,
So wie man Obst in eine Schale legt und die Schale deines Beckens hält die Organe deines Körpers,
Die Haut und das Gewebe und noch immer ist deine gesamte Aufmerksamkeit im Raum deines Beckens gesammelt,
In dieser Verbundenheit mit dem Boden,
Mit der Erde.
Halte diese Verbindung zum Boden und wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit an deiner Wirbelsäule entlang nach oben,
In deinen Brustkorb,
Durch deinen Hals hindurch,
Halswirbelsäule,
Nacken,
Bis du in den Bereich deines Mundes kommst und jetzt nimm deine Zunge wahr in deinen Mund,
Spür wie sie da liegt,
Lass den Mund und den Kiefer ganz entspannt sein,
Entspanne auch deine Zunge und entspanne ganz besonders die Wurzel deiner Zunge,
Lass dort los,
Lass wirklich los,
Die Zunge ist verbunden mit dem Sprechen und auch mit dem Denken und indem wir unsere Zunge und ganz besonders die Wurzel der Zunge entspannen,
Entspannen wir auch den Geist,
Also lass los,
Lass die Zunge eine bequeme Position in deinem Mund finden,
Eine Position,
In der du sie wirklich entspannen kannst und verweile hier für einige Atemzüge.
Mit jeder Ausatmung entspannst du deine Zunge und ganz besonders die Wurzel deiner Zunge noch mehr und du kannst dabei wahrnehmen,
Wie dein Geist und deine Gedanken ruhiger werden.
Und nun wandere mit deiner Aufmerksamkeit noch weiter nach oben und zwar bis zu deinen Augen.
Deine Lider sind weich geschlossen und die Augen sind entspannt.
Und nun lasse deinen Blick innerlich zur Rückseite deines Schädels wandern,
Als ob die Augen sich in den Augenhöhlen herumdrehen würden,
Sodass sie jetzt nicht mehr nach vorne schauen,
Sondern in deinen Kopf hinein,
Bis der Blick an der Rückseite deines Schädels ruht.
Und lass den Blick dort verweilen für einige Momente.
Nach innen schauen statt nach außen,
Nach hinten statt nach vorn.
Dein ganzer Fokus geht dadurch mehr auf deine Körperrückseite als auf deine Körpervorderseite und das hilft dabei,
Bei dir selbst anzukommen,
Mehr in dir selbst zu ruhen.
Und nun wandere mit deiner Aufmerksamkeit noch ein bisschen weiter nach oben zu deinem dritten Auge,
Dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen.
Von dort ziehe deine Aufmerksamkeit jetzt nach innen in die Mitte deines Schädels,
Die Mitte deines Gehirns.
Und sammle dort deine komplette Aufmerksamkeit,
Wie ein Lichtball,
Der sich sammelt in der Mitte deines Gehirns.
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit dort.
Volles Bewusstsein,
Voller Fokus.
Und für die letzte Minute dieser Meditation suche dir noch einmal den Bereich aus,
Der für dich jetzt und heute am besten funktioniert hat.
War es dein Becken,
Das sich gut erdet und absetzt?
War es deine Zunge,
Deine Zungenwurzel,
Die sich vollkommen entspannt?
Deine Augen,
Die zur Rückseite deines Schädels schauen?
Oder die volle Aufmerksamkeit,
Die sich in der Mitte deines Gehirns sammelt?
Was immer es war,
Bringe deine Aufmerksamkeit jetzt dorthin und verweile dort noch für eine Minute.
Sp��re noch einmal den Effekt der Meditation,
Die Sammlung,
Den Fokus,
Die Ruhe.
Was immer es ist,
Was die Meditation in dir bewirkt hat,
Nimm es wahr und würdige es.
Und dann,
In einem Moment,
Der sich für dich richtig anfühlt,
Öffnest du deine Augen,
Lässt deine Aufmerksamkeit wieder nach außen fließen und beendest diese Meditation.
Ich freue mich,
Wenn wir uns bald wieder hören.
Sende dir ganz viele liebe Grüße.
Bis bald,
Deine Laura
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