
Yoga Nidra Für Balance (mit Musik)
by Theresa
Der Zustand zwischen Schlaf und Wachsein ist iYoga Nidra. 15 Minuten, in denen dein Körper tiefe Erholung findet, während dein Bewusstsein präsent bleibt. Wir starten mit Nadi Shodhana, der Wechselatmung, um dein Nervensystem direkt zu beruhigen. Dann folgt Savayatra, eine Reise zu 61 Energiepunkten in deinem Körper. Mit jeder Aufmerksamkeit, die du dorthin leitest, löst sich Spannung auf – echte Tiefenentspannung. Das Ergebnis mit etwas Übung: Entspannung wie nach Stunden Schlaf.
Transkription
Wenn du soweit bist,
Komm bequem ins Liegen auf deiner Matte oder auf deiner Unterlage und hol dir gern noch alles,
Was du für dein Yoga Nidra brauchst.
Vielleicht eine Decke oder auch ein Kissen unter deinem Kopf,
Ein Bolster unter deinen Knien.
Schau,
Dass die warm ist und du wirklich hier bequem liegen kannst.
Wenn du noch irgendetwas überziehen möchtest,
Mach das gerne,
Nimm dir die Zeit dafür.
Und gerade wenn der untere Rücken zwickt im Liegen,
Dann leg dir noch ein Bolster oder ein größeres Kissen unter die Knie.
Nimm gerne eine gefaltete Decke unter den Hinterkopf oder ein flaches Kissen.
Es ist einfach angenehm,
Wenn der Kopf nicht so schwer auf die Unterlage sinken muss,
Sondern auf etwas Weichem liegen kann.
Und dann vielleicht noch eine Decke zum Zudecken.
Yoga Nidra ist eine Praxis,
In der es darum geht,
Den Körper wirklich loslassen zu können.
Und ein Körper,
Der sich nicht zu 100 Prozent wohl fühlt oder dem kalt ist,
Der wird dich nie in Ruhe lassen.
Deswegen schau,
Dass du bequem liegst.
Nicht,
Dass der Nacken lang ist,
Sondern dein Kopf hier flach ablegen kann.
Die Beine sich entspannen können,
Du sie hier ausstrecken kannst.
Die Arme liegen bequem neben deinem Körper.
Die Handinnenflächen nach oben gedreht,
Dass die Schultern loslassen können.
Und wenn du dann deine Position im Liegen gefunden hast,
Dann bleib so.
Erlaub dir,
Dich für die Zeit vom Yoga Nidra nicht mehr zu bewegen.
Deinen Nerven hier jetzt ein Reset,
Einen Moment Pause zu schenken.
Während der kompletten Praxis wird dein Bewusstsein präsent bleiben,
Dieser nicht denkende Teil deiner selbst.
Dein Geist und dein Körper dürfen aber schlafen.
Und so beginn mit deinem Bewusstsein,
Deinen Körper aktiv zu entspannen und bei der Atmung zu beobachten.
Nimm wahr,
Wie sich der Bauch fühlt,
Sich wölbt und wie er sich mit der Ausatmung wieder senkt.
Dein Brustkorb fast bewegungslos,
Der Atem tief im Bauch.
Mit jeder Ausatmung,
Die du tust,
Wird es weicher in dir,
Der Körper sinkt,
Er schmilzt in die Matte.
Muskeln und Knochen entspannen Richtung Erdmittelpunkt.
Während das passiert,
Richte deine Aufmerksamkeit,
Dein Bewusstsein auf die Geräusche,
Die gerade noch um dich herum sind.
Die Geräusche hier im Raum,
Meine Stimme und dann aber auch ganz bewusst die Geräusche,
Die außerhalb dieses Raumes sind.
Geräusch von Geräusch,
Immer weiter von dir weg und geh nicht in die Analyse,
Sondern nimm sie einfach nur als das wahr,
Was sie gerade sind.
Ton,
Schwingung,
Eine Frequenz,
Die bei dir landet.
Und so finde das Geräusch,
Das am allerweitesten von dir entfernt ist.
Wenn du es gefunden hast,
Komm dann wieder näher,
Wander Geräusch für Geräusch zurück in diesen Raum.
Auch hier nimm die Geräusche als das wahr,
Was sie sind.
Geräusche,
Klang,
Schwingungen,
Ganz ohne sie zu bewerten,
Zu analysieren,
Bis du dann schließlich wieder bei dir angekommen bist.
Und dann richte ganz bewusst deine Aufmerksamkeit über die Sinne nach innen,
Weg von den Dingen dieser Welt.
In dir angekommen.
Schau mal,
Ob du irgendwo noch Spannung hältst,
Die gar nicht nötig ist gerade.
Gesicht im Kiefer,
Vielleicht auch in den Schultern.
Und mit jeder Ausatmung erlaubt dir diese Spannung in die Matte abfließen zu lassen.
Mit jedem Atemzug,
Mit jeder Ausatmung lass deinen Körper tiefer in Richtung Schlaf sinken.
Der Körper darf schlafen und dein Geist darf schlafen.
Nur dein Bewusstsein bleibt präsent.
Mit deinem Bewusstsein beobachte nochmal den Fluss deiner Atmung.
Beginne an den Nasenflügeln.
Nimm wahr,
Dass dein Atem hier durch zwei Öffnungen fließt.
Einmal links,
Einmal rechts.
Und sich beide Atemströme in der Mitte deiner Stirnkreuzen sich zu einem verbinden.
Und bei der Ausatmung sich wieder in diese zwei Ströme aufteilen.
Hier beginne mühelos diesen Atem langsam mit der nächsten Einatmung,
Die du tust,
Nur durch dein linkes Nasenloch nach oben in die Mitte der Stirn zu führen.
Und mit der Ausatmung lass den Atem nur durch dein rechtes Nasenloch wieder gehen.
Lass ihn dann von rechts wieder einströmen in die Mitte deiner Stirn nach oben.
Und von hier dann wieder auf der linken Seite ausströmen zu lassen.
Lass ihn von links wieder zu dir kommen in die Mitte der Stirn.
Und ihn von hier weich rechts ausfließen.
Rechts wieder ein.
Und von hier find deinen Rhythmus,
Wann er wieder links ausströmt.
Immer im Wechsel lass den Atem von links nach rechts wandern.
Und bring so über Nadi Shodana,
Die Wechselatmung,
Diese ausgleichende Kraft in dein System,
Sodass du dich genau dort einpendeln kannst,
Wo dein Normalzustand ist.
Wo alles in Balance ist.
Wann immer du das nächste Mal auf der linken Seite ausatmest,
Lass danach den Atem wieder freier fließen durch beide Nasenlöcher rechts und links.
Führe auf deine Art und Weise diese Kraft der Ausgeglichenheit in die Mitte deines Kopfes.
Spüre,
Wie sie sich hier ausbreitet und dadurch ein helles Licht in der Kehle balanciert.
Und in dieses Licht erlaubt ihr dich hinein zu entspannen.
Das gleiche Licht spüre in deiner Kehle,
Kraftvoll balancierend.
Lass es von hier wandern in deine rechte Schulter,
Deinen rechten Ellbogen,
Dein rechtes Handgelenk,
Der rechte Daumen,
Der rechte Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger und rechter Kleinerfinger,
Rechtes Handgelenk,
Rechter Ellbogen,
Rechte Schulter.
In der Mitte der Kehle ein helles Licht.
Spüre wieder diese ausgleichende Wirkung und dann lass das Licht wandern in die linke Schulter,
Den linken Ellbogen,
Linkes Handgelenk,
Linker Daumen,
Linker Zeigefinger,
Mittelfinger,
Ringfinger und linker Kleinerfinger,
Linkes Handgelenk,
Linker Ellbogen,
Linke Schulter.
Zurück in deine Kehle.
Von hier spüren die Mitte deines Herzraums,
Deines Brustkorbs ein helles Licht,
Balancierend hell.
Lass es wandern in die Mitte der rechten Brusthälfte,
Zurück zur Mitte des Herzraums,
Von hier zur Mitte der linken Brusthälfte,
Zurück zur Mitte des Herzraums und dann nach unten hinter deinen Bauchnabel.
Sieh,
Wie hier dieses Licht hell wird,
Strahlt,
Wie es sich dreht in einer sanften Spirale.
Von dort spür etwas tiefer in den Unterbauch,
Die Weichheit,
Die Wärme,
Die das Licht hier verbreitet.
Von hier lass es wandern in die rechte Hüfte,
In dein rechtes Knie,
In deinen rechten Knöchel,
Die rechte große Zehe,
Die zweite,
Die dritte,
Die vierte und die rechte kleine Zehe,
Der rechte Knöchel,
Das rechte Knie,
Die rechte Hüfte.
Spür zurück in die Mitte des Unterbauchs,
Von dort in die linke Hüfte,
Dein linkes Knie,
Linker Knöchel,
Linker große Zehe,
Zweite Zehe,
Dritte Zehe,
Vierte Zehe und die linke kleine Zehe,
Dein linker Knöchel,
Dein linkes Knie,
Die linke Hüfte.
Zurück in deinen Unterbauch,
Hinter deinen Bauchnabel,
In die Mitte deines Herzraums,
In deine Kehle und in die Mitte deines Kopfes.
Sieh deinen Körper als diesen unendlichen weiten Raum.
In diesem Raum beginnen die Lichtpunkte sich zu verbinden.
Ein Sternenbild am Nachthimmel,
Pulsierend,
Funkelnd.
Spür den Gegensatz in dir,
Diesen unendlichen weiten Raum und diese endlos leuchtende Lebendigkeit.
Beides in Balance,
Beides gleichwichtig zueinander,
Beides du.
In dem Wissen,
Dass es beide Kräfte in dir gibt,
Die Ruhe,
Den Raum,
Wie auch die leuchtende Lebendigkeit,
Ruhe dich noch ein paar Momente aus.
Bleib gerne in diesem schönen,
Leichten,
Schwebenden Zustand.
Übernimm dann aber langsam die Kontrolle über deinen Atem wieder.
Lass den Atem tiefer werden und weck darüber den Geist auf.
Lass den Atem,
Deinen Geist und Körper wieder verweben,
Sodass du deine Hände,
Deinen Körper,
Deine Füße wieder spürst.
Über das Tieferwerden der Atmung beginne dich dann wieder zu bewegen.
Lass die Bewegungen im Kleinen beginnen und sie dann größer werden.
Dann regel und streck dich.
Genen und Seufzen,
Alles erlaubt.
Weck dich sanft auf.
Wenn du das Gefühl hast,
Jetzt ist der Moment richtig,
Dann roll dich noch mal auf die rechte Seite und schenke dir so einen Moment als Übergang,
So einen Moment nur mit dir,
Wo du dich spüren kannst,
Halten darfst,
Du mit dir.
Wenn du dann bereit bist,
Dich dann auch hier zu lösen,
Find in einem aufrechten,
Langen Sitz.
Und in dem Moment,
Wo du im Sitzen ankommst,
Bring die Handflächen aneinander und beginne sie mal ganz kräftig aneinander zu reiben,
Dass eine schöne Hitze entsteht zwischen den Handinnenflächen und wenn es warm ist,
Dann reib noch mal kräftiger.
Lass es richtig,
Richtig heiß werden.
Wenn du das Gefühl hast,
Heißer wird es heute nicht mehr,
Dann leg diese Hände über deine Augen,
Über deine Stirn und leg den Kopf in deine Hände.
Genieß die Dunkelheit,
Die Wärme.
Spür,
Wie die Sinne wieder wach werden,
Der vordere Teil deines Gehirns wieder wach wird und du hier wieder ankommst.
Und wenn du wieder gelandet bist,
Wach bist,
Da bist,
Dann zieh diese Hände vor dein Herz und lass die Nase zu den Händen sinken und schenk dir im Moment Dankbarkeit,
Dass du dir die Zeit für dich gerade genommen hast.
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